Der Autor könnte ja mit gutem Beispiel voran gehen, aber vermutlich möchte er trotz allen legitimen Punkten die er im Artikel erwähnt, nicht auf die Reichweite verzichten. Genau das ist die Krux an der Sache: Alle finden Twitter scheisse aber Konsequenzen ziehen, die sie tatsächlich selber betreffen, wollen viele nicht.
Dann doch lieber 4chan /s
Sorry, aber dann sollen diejenigen halt ihren Account löschen.
Dieses ewige Lamentieren wie schlimm die Plattform denn sei, bei gleichzeitigen 10 Tweets pro Tag die man absetzt um sich entweder moralisch zu inszenieren oder einfach nur Reichweite und Aufmerksamkeit zu gewinnen ist einfach nur noch lächerlich.
“Jetzt”? Der Laden ist schon ewig ein Nazisumpf.
Schwierig, sollte man eine immer noch reichweiten starke Platform verlassen?
Und vor allem sollte man sie rechten überlassen?
Ich frage mich ob die jüngsten leaks wahr sind, es kursiert eine Liste mit Accounts die unbannbar sind und die nicht moderiert werden dürfen, also auch nicht in der Reichweite beschränkt werden dürfen, darunter ist dann auch jeder den Musk folgt (was quasi ein ungeschriebenes Gesetz war).
Solche Listen gab es bei Twitter immer, aber auch nur für offizielle Accounts wie dem offiziellen Kanal der Dems und der Republikaner, also hochoffizielle Accounts.
Aber die Liste die kursiert ist Ultra gruselig, denn da stehen auch russische Kanäle drauf.
Auf Twitter ist jede Erwähnung des Leaks verboten und man wird sanktioniert wenn man es verbreitet, meist wird der Tweet gelöscht und man bekommt nen Shadowbann.
Ich hab’s vor allem wegen der Bots und dem ganzen Engagement-Ragebait verlassen. Nach jedem Tweet oder Antwort auf einen Tweet gabs mindestens 3 Bots die mir ihre Pussy in der Bio zeigen wollten
Bin zwiegespalten, weil einerseits will ich da auch ewig weg, nur dann überlässt man wirklich den Nazis und Schwurbeln diese Plattform.
Es macht auch einfach zu viel Spaß, gegen Nazis anzugehen, aber auch irgendwie anstrengend und nervig, weil keine Einsicht.
Ich gehöre nicht zu den Menschen, die schnell und häufig “durchgeknallt” rufen, aber bei Musk ist m.E. wirklich bewiesen, dass er ein ernstes mentales Problem hat. Er hat auch schon zugegeben, dass er ein Tablettenproblem hat. Und es gibt immer noch einen Haufen Leute, die Ausflüchte für ihn suchen (“Genies sind halt exzentrisch”, der Mann hat einen genialen Plan, den wir noch nicht erkennen,…).
Was ich an Xitter (‘X’ wie in ‘Xi Jinping’) nie verstanden habe ist die schiere Unübersichtlichkeit der Seite. Threads wie in Newsgroups oder hier auf Reddit wären tausendmal besser als dieser unübersichtliche Clusterfuck.
Wie wäre es zusätzlich auch noch aufzuhören (so als Leitmedium) über irgendwelchen Rotz der auf twitter gepostet wird zu berichten? Find es immer schon fragwürdig, wenn in der Tagesschau irgendwelche Twittertrends erwähnt werden. Und nach der Muskschen Übernahme ist doch noch viel mehr angesagt dieser Seite sowenig Relevanz wie möglich zu bescheren.
Naja, auf Reddit gibts auch viel Müll zu lesen. In Deutschland gibts auch viele Leute die Müll verzapfen. Aber man kann ja nicht immer gleich überall abhauen und ständig irgendwas löschen, nur weil es da eben auch idioten gibt.
Da bin ich denen einen Schritt voraus, ich hatte nie einen Twitter Account…
Ich habe das Fediverse und Mastodon schon genutzt bevor da irgendwelche Linken hingegangen sind, eher aus Gründen der Dezentralität, des Datenschutz und der Zensurresistenz, aber ehrlich gesagt, viel los ist da nicht.
Wie jetzt Leute wegen angeblicher “Nazis” (der Begriff wird pauschal für alle verwendet, die nicht linkswoke sind) theatralisch Twitter verlassen, aber nicht ohne vorher auf Twitter noch einmal zu feiern, dass sie Twitter verlassen, den Account aber nicht löschen, weil die Reichweite vielleicht irgendwann noch ganz nützlich sein könnte, ist aber absolut lächerlich.
Twitter verzeichnet derweil neue Nutzerrekorde. Und der Standard (aus dem der Artikel stammt) ist natürlich auch auf Twitter vertreten.
Man hätte nie einsteigen sollen.
Wer schuldig ist, werfe das erste Hufeisen, aber imho wuchs auf Twitter auch mal die Cancel Culture, wo man dann halt von “der anderen Seite” niedergeschrien wurde.
Anders gesagt: Für eine sinnstiftende Diskussionskultur war Twitter noch nie da.
Mit Musk ist es halt nur schlimmer geworden.
Unterm Strich: Die beste Zeit, aus Twitter auszusteigen, war Gestern, die zweitbeste ist Heute.
Erst jetzt?
Wofür benutzt ihr die Plattform? Ich hab auf twitter nur Wissenschaftler und Leute, die meditieren – von der Qualität ist mein twitter feed unschlagbar und etwa eintausendmal besser als alles, was ich auf reddit finde. Hab keine Nazis, Sexisten oder bluechecks in meinem feed. Klingt wie n skill issue.
Ich hab Anfang Januar die Reißleine gezogen und bin jetzt nur noch auf Reddit und im Fediverse unterwegs. Ganz im Ernst: Ich vermisse Xitter nicht.
Is ja ganz was neues
Twitter war schon furchtbar, als es noch Twitter hieß. Die Diskussionskultur war schrecklich, sowohl auf rechter wie auf linker Seite.
Für mich ist Twitter nicht mehr als eine por** Seite
Jetzt erst? Ich bin vor Jahren raus, nachdem ich da gesuchtet habe.
Am Ende wurde mir klar, wie bubbellastig und toxisch das ist. Das war wie auf Eierschalen laufen…
Twitter war mal genial. Ein Aggregator für Nachrichten und Informationen. Man konnte Newsseiten und bekannten Journalisten folgen, sodass man sich ohne großen Aufwand facettenreich informieren konnte. Bei Bedarf konnte man dann auf den ganzen Artikel klicken. Dazu gab es qualitativ hochwertige Blogs von Journalisten, die eine vertiefende Sichtweisen dargelegt haben.
Das ganze war vorbei, als die Monetarisierung von Onlineinhalten sich immer weiter entwickelte. Bei den Blogs kamen zunächst Micropayment Dienste wie Flattr zum Einsatz, später wurde immer weiter auf Abomodelle gesetzt. Tageszeitungen, Zeitschriften usw. haben auf Bezahlschranken gesetzt.
Dadurch hat sich schnell die Art der Tweets geändert. Von einem Informieren, ging es um ein neugierig machen, das sogenannte Clickbait setzte sich durch. Als dann die Relevanz für Informationen verloren ging, haben andere Stimmen an Reichweite gewonnen. Zunächst war es aber nicht die politisch Rechten, sondern Twitter war politisch Links dominiert. Political Correctness, Cancel Culture, Anti-Rassismus/ Critical Race Theory, später LGTBQ Themen waren Inhalt.
Nachdem nun der Twitterpräsident an der Macht war und Twitter von Elon Musk übernommen wurde, ist die Linke von Twitter abgerückt.
Was ich mit meiner sehr subjektiven Beobachtung sagen will, Twitter ist schon lange Müll.
Hab immer noch die Twitter App. Sobald das irgendwann nicht mehr geht wars das für mich eh.
X wurde direkt von mir verlassen… das ist nur noch affig dort. Viele benutzen es noch (Content Creators I’m TTRPG Bereich) diese haben sich auch aber irgendwo eine eigene Bubble aufgebaut.
Ich hoffe diese Plattform geht als bald wieder unter.
Ich folge dort meinen Stadtwerken, wenn mal Probleme auftauchen, kommt da als erstes eine Meldung.
Für einen kurzen Moment dachte ich der Artikel bezieht sich auf den Bundestag.
Wer die Plattform bis heute nicht verlassen hat, wird dies auch nicht mehr tun, egal was da noch passiert…
Jetzt
Man kann X doch gut einstellen dass man nur Sachen sieht die einen interessieren. Ich folge hauptsächlich Leuten im Bereich Webflow/Webdesign UI/UX. Ab und zu guck ich in die Trends. Man kann hashtags stummschalten und hat man Ende nur die Inhalte die man sehen will.
Letzte Woche den Account gelöscht nach längerer nicht Nutzung
31 comments
Gleiche gilt für Facebook, Insta und Tiktok
Der Autor könnte ja mit gutem Beispiel voran gehen, aber vermutlich möchte er trotz allen legitimen Punkten die er im Artikel erwähnt, nicht auf die Reichweite verzichten. Genau das ist die Krux an der Sache: Alle finden Twitter scheisse aber Konsequenzen ziehen, die sie tatsächlich selber betreffen, wollen viele nicht.
Dann doch lieber 4chan /s
Sorry, aber dann sollen diejenigen halt ihren Account löschen.
Dieses ewige Lamentieren wie schlimm die Plattform denn sei, bei gleichzeitigen 10 Tweets pro Tag die man absetzt um sich entweder moralisch zu inszenieren oder einfach nur Reichweite und Aufmerksamkeit zu gewinnen ist einfach nur noch lächerlich.
“Jetzt”? Der Laden ist schon ewig ein Nazisumpf.
Schwierig, sollte man eine immer noch reichweiten starke Platform verlassen?
Und vor allem sollte man sie rechten überlassen?
Ich frage mich ob die jüngsten leaks wahr sind, es kursiert eine Liste mit Accounts die unbannbar sind und die nicht moderiert werden dürfen, also auch nicht in der Reichweite beschränkt werden dürfen, darunter ist dann auch jeder den Musk folgt (was quasi ein ungeschriebenes Gesetz war).
Solche Listen gab es bei Twitter immer, aber auch nur für offizielle Accounts wie dem offiziellen Kanal der Dems und der Republikaner, also hochoffizielle Accounts.
Aber die Liste die kursiert ist Ultra gruselig, denn da stehen auch russische Kanäle drauf.
[Edit: besagter angeblicher Leak](https://www.reddit.com/r/musked/s/E0FcpTizoe)
Auf Twitter ist jede Erwähnung des Leaks verboten und man wird sanktioniert wenn man es verbreitet, meist wird der Tweet gelöscht und man bekommt nen Shadowbann.
Ich hab’s vor allem wegen der Bots und dem ganzen Engagement-Ragebait verlassen. Nach jedem Tweet oder Antwort auf einen Tweet gabs mindestens 3 Bots die mir ihre Pussy in der Bio zeigen wollten
Bin zwiegespalten, weil einerseits will ich da auch ewig weg, nur dann überlässt man wirklich den Nazis und Schwurbeln diese Plattform.
Es macht auch einfach zu viel Spaß, gegen Nazis anzugehen, aber auch irgendwie anstrengend und nervig, weil keine Einsicht.
Ich gehöre nicht zu den Menschen, die schnell und häufig “durchgeknallt” rufen, aber bei Musk ist m.E. wirklich bewiesen, dass er ein ernstes mentales Problem hat. Er hat auch schon zugegeben, dass er ein Tablettenproblem hat. Und es gibt immer noch einen Haufen Leute, die Ausflüchte für ihn suchen (“Genies sind halt exzentrisch”, der Mann hat einen genialen Plan, den wir noch nicht erkennen,…).
Was ich an Xitter (‘X’ wie in ‘Xi Jinping’) nie verstanden habe ist die schiere Unübersichtlichkeit der Seite. Threads wie in Newsgroups oder hier auf Reddit wären tausendmal besser als dieser unübersichtliche Clusterfuck.
Wie wäre es zusätzlich auch noch aufzuhören (so als Leitmedium) über irgendwelchen Rotz der auf twitter gepostet wird zu berichten? Find es immer schon fragwürdig, wenn in der Tagesschau irgendwelche Twittertrends erwähnt werden. Und nach der Muskschen Übernahme ist doch noch viel mehr angesagt dieser Seite sowenig Relevanz wie möglich zu bescheren.
Naja, auf Reddit gibts auch viel Müll zu lesen. In Deutschland gibts auch viele Leute die Müll verzapfen. Aber man kann ja nicht immer gleich überall abhauen und ständig irgendwas löschen, nur weil es da eben auch idioten gibt.
Da bin ich denen einen Schritt voraus, ich hatte nie einen Twitter Account…
Ich habe das Fediverse und Mastodon schon genutzt bevor da irgendwelche Linken hingegangen sind, eher aus Gründen der Dezentralität, des Datenschutz und der Zensurresistenz, aber ehrlich gesagt, viel los ist da nicht.
Wie jetzt Leute wegen angeblicher “Nazis” (der Begriff wird pauschal für alle verwendet, die nicht linkswoke sind) theatralisch Twitter verlassen, aber nicht ohne vorher auf Twitter noch einmal zu feiern, dass sie Twitter verlassen, den Account aber nicht löschen, weil die Reichweite vielleicht irgendwann noch ganz nützlich sein könnte, ist aber absolut lächerlich.
Twitter verzeichnet derweil neue Nutzerrekorde. Und der Standard (aus dem der Artikel stammt) ist natürlich auch auf Twitter vertreten.
Man hätte nie einsteigen sollen.
Wer schuldig ist, werfe das erste Hufeisen, aber imho wuchs auf Twitter auch mal die Cancel Culture, wo man dann halt von “der anderen Seite” niedergeschrien wurde.
Anders gesagt: Für eine sinnstiftende Diskussionskultur war Twitter noch nie da.
Mit Musk ist es halt nur schlimmer geworden.
Unterm Strich: Die beste Zeit, aus Twitter auszusteigen, war Gestern, die zweitbeste ist Heute.
Erst jetzt?
Wofür benutzt ihr die Plattform? Ich hab auf twitter nur Wissenschaftler und Leute, die meditieren – von der Qualität ist mein twitter feed unschlagbar und etwa eintausendmal besser als alles, was ich auf reddit finde. Hab keine Nazis, Sexisten oder bluechecks in meinem feed. Klingt wie n skill issue.
Ich hab Anfang Januar die Reißleine gezogen und bin jetzt nur noch auf Reddit und im Fediverse unterwegs. Ganz im Ernst: Ich vermisse Xitter nicht.
Is ja ganz was neues
Twitter war schon furchtbar, als es noch Twitter hieß. Die Diskussionskultur war schrecklich, sowohl auf rechter wie auf linker Seite.
Für mich ist Twitter nicht mehr als eine por** Seite
Jetzt erst? Ich bin vor Jahren raus, nachdem ich da gesuchtet habe.
Am Ende wurde mir klar, wie bubbellastig und toxisch das ist. Das war wie auf Eierschalen laufen…
Twitter war mal genial. Ein Aggregator für Nachrichten und Informationen. Man konnte Newsseiten und bekannten Journalisten folgen, sodass man sich ohne großen Aufwand facettenreich informieren konnte. Bei Bedarf konnte man dann auf den ganzen Artikel klicken. Dazu gab es qualitativ hochwertige Blogs von Journalisten, die eine vertiefende Sichtweisen dargelegt haben.
Das ganze war vorbei, als die Monetarisierung von Onlineinhalten sich immer weiter entwickelte. Bei den Blogs kamen zunächst Micropayment Dienste wie Flattr zum Einsatz, später wurde immer weiter auf Abomodelle gesetzt. Tageszeitungen, Zeitschriften usw. haben auf Bezahlschranken gesetzt.
Dadurch hat sich schnell die Art der Tweets geändert. Von einem Informieren, ging es um ein neugierig machen, das sogenannte Clickbait setzte sich durch. Als dann die Relevanz für Informationen verloren ging, haben andere Stimmen an Reichweite gewonnen. Zunächst war es aber nicht die politisch Rechten, sondern Twitter war politisch Links dominiert. Political Correctness, Cancel Culture, Anti-Rassismus/ Critical Race Theory, später LGTBQ Themen waren Inhalt.
Nachdem nun der Twitterpräsident an der Macht war und Twitter von Elon Musk übernommen wurde, ist die Linke von Twitter abgerückt.
Was ich mit meiner sehr subjektiven Beobachtung sagen will, Twitter ist schon lange Müll.
Hab immer noch die Twitter App. Sobald das irgendwann nicht mehr geht wars das für mich eh.
X wurde direkt von mir verlassen… das ist nur noch affig dort. Viele benutzen es noch (Content Creators I’m TTRPG Bereich) diese haben sich auch aber irgendwo eine eigene Bubble aufgebaut.
Ich hoffe diese Plattform geht als bald wieder unter.
Ich folge dort meinen Stadtwerken, wenn mal Probleme auftauchen, kommt da als erstes eine Meldung.
Für einen kurzen Moment dachte ich der Artikel bezieht sich auf den Bundestag.
Wer die Plattform bis heute nicht verlassen hat, wird dies auch nicht mehr tun, egal was da noch passiert…
Jetzt
Man kann X doch gut einstellen dass man nur Sachen sieht die einen interessieren. Ich folge hauptsächlich Leuten im Bereich Webflow/Webdesign UI/UX. Ab und zu guck ich in die Trends. Man kann hashtags stummschalten und hat man Ende nur die Inhalte die man sehen will.
Letzte Woche den Account gelöscht nach längerer nicht Nutzung