Wenn man sich Groß Britannien so anguckt wundert es mich das überhaupt jemand da glücklich ist.
Woran das wohl liegen wird…
😱
Das resultiert halt daraus wenn Politik auf den Nacken selbiger gemacht wird siehe USA/Deutschland/UK usw. das passiert wenn man die jüngeren Generationen verkauft und am langem Arm verhungern lässt.
Liegt aber bestimmt nur an den “bÖsEn SmArTpHoNeS!”
früher war halt alles besser /s
Das was viele „junge“ Menschen spüren ist jetzt also auch wissenschaftlich bestätigt.
Anyway, lasst „uns“ weitermachen wie bisher. Diese verwöhnten Bengel sollen sich mal nicht so haben.
Mich wundert, wie stark social Media als Ursache fokussiert wird.
Zumindest in meiner Bubble identifizieren die Jüngeren ganz andere Probleme, als den Vergleich mit dem Billionaire Lifestyle von Insta & Co. Ist aber auch völlig anekdotisch.
Meine persönliche, und mutmaßlich unwissenschaftliche, Theorie ist dass wir wieder mehr lokal werden müssen was Nachrichten und Ängste angeht.
Wer nie die Chance hat in den kleinen Probleme des Lebens Erfolg zu haben kriegt auch nicht den Mut und die Zuversicht größeres (sei es Privat oder öffentlich) anzugehen.
Wenn mein Maßstab immer global ist wird fast keiner je erfolgreich sein und konstant scheitern an den eigenen Ansprüchen.
Für manche Menschen und Gruppen ist die Vorstellung “nichts machen zu können (+Rundungsfehler)” sehr schwierig und es ist deutlich einfacher damit um zu gehen wenn die Sorgen und Leistungen der Welt in der Zeitung oder der Tagesschau zu uns kommen anstatt in jedem möglichen Kontext wenn wir eigentlich was anderes machen (wie z.b. wenn wir nur “seichte Berieselung” suchen).
Wie vor 50 Jahren ist es ein großer Lebensschritt zum ersten Mal auf eigenen Füßen zu stehen.
Die erste eigene Wohnung/WG. Eine Ausbildung/Studium, Beziehungen, der erste Job und das erste selbstverdiente Geld sind wichtig für den Platz in der Gesellschaft und absolut relevante Lebensabschnittziele auch wenn sie erstmal nichts “Großes” bewirken.
Wenn wir alle nur traurig/demotiviert auf der Couch sitzen im dauernden Griff der Angst vor den Weltkriesen bekommen das Land und der Planet am Ende auch nix gebacken.
Die allermeisten Skandale sind völlig irrelevante Ereignisse die in einem Jahr keiner mehr kennt.
Man muss nicht jedes Detail jeder nationalen Diskussion verfolgen um “informiert” zu sein und für das eigene Handeln ist (besonders bei jungen Leuten ohne großen Einfluss) lokales und individuelles Agieren erfolgsversprechender und zufriedenstellender.
Ja kann ich bestätigen bin 27 und unglücklich
Alle junge erwachsene wissen das.
Ist das also eine Boomermeldung?
An Social Media kann es sicherlich liegen. Aber vllt weil man darüber leichter jenes was schief läuft teilen kann und die Glücklichkeit früher nur durch einen Mangel an Informationen gab?
Ich denke nicht, dass es an den Influenzern liegt, die teilweise einen abgehobenen Lifestyle propagieren.
Immerhin die AfD freut sich über unglückliche junge Erwachsene…
Hm Junge Menschen bekommen Schulden über Schulden, einen kaputten Planeten, Lebenserhaltungskosten die das gesamte gehalt auffressen, Hauspreise so hoch das nur wer eins erbt je in einem Wohnen wird und dazu Mietpreise so hoch das nurnoch Löcher zum Wohnen übrig bleiben, stimmrecht und Politische macht geht gegen 0 da sich nur um die deutlich größere Gruppe der Boomer gekümmert wird während der rest eher wie Arbeits und Schlachtvieh behandelt wird aber deren Unglück kommt doch nicht von diesen Umständen nein sie sind unglücklich weil Socialmedia. Ja ne ist klar…
Ich glaube junge Erwachsene sind genauso unglücklich wie vorherige Generationen, sie drücken es jetzt nur aus.
Genauso wie es früher weniger Scheidungen, Psycho-Therapien, Homosexuelle, Spektrums-Kinder etc gab, angeblich – klar, wenn es verboten, verpönt und gebrandmarkt ist, traut sich keiner es auszudrücken. Ich denke die jüngere Generation sagt einfach was ist, ohne es zu beschönigen.
Wobei die soziale Schere viel weiter auseinander geht als früher, das ist klar verändert.
Was den für Smartphones!?!!?
Ich bin unglücklich weil:
Ich mir nie werde Eigentum leisten können egal wie viel ich verdienen werde (außer ich verdiene extrem viel aber sind wir Mal ehrlich bei wie vielen ist das der Fall)
Ich egal wie viel ich verdiene ich vermutlich in Altersarmut leben werde
Ich vermutlich wenn es soweiter geht bis 80 arbeiten darf, mal dahin gestellt ob ich überhaupt so alt werde
Wir als Land immer weniger Zukunftstauglich sind und mit Ansage in die scheiße rennen.
Wir als privatperson immer mehr Abgaben zahlen müssen sei es Versicherungen oder Preise
Der Wohnungsmarkt dermaßen tot und teuer ist das man nur Angst haben kann wie es in zehn Jahren aussieht
Selbst wenn man Kinder haben wollen würde, Kinder zu bekommen einfach zu teuer und unattraktiv geworden ist geschweige denn das das Schulsystem vollkommen versagt
Mann teils sogar Probleme hat selbst wenn mal Immobilien vererbt bekommt (natürlich nicht wenn man dadurch Mogul wird, in einem normalen Rahmen)
Man sich von der Politik belogen und verkauft vorkommt (Populismus und Entscheidungen zu Gunsten älterer Generation durch ausnehmen der jüngeren)
Das aufstreben rechter und Populisten (AFD Bündnis wahrer Zaren Knecht) und damit eventuell eingehender gefahren
Es immer wärmer wird und wir immer mehr Wetter Probleme haben. Wir uns aber gefühlt nur darum streiten ob wir irgendwann mal aufhören wollen so weiter zu machen wie jetzt und aktiv nichts machen
Die offensichtlich Korruption von Politikern und auch deren offensichtliche Inkompetenz in einigen Themen und Feldern die scheinbar ohne Folgen bleibt
Das aussterben der Debattenkultur
…
Soll ich weiter machen?
Also ich bin mir sicher es liegt ganz bestimmt nicht an den Smartphones, höchstens das du das alles vernünftig mitbekommst
Mehr Einsamkeit und wachsender Nihilismus. Wenn man jungen Menschen vermittelt, dass es unmoralisch ist Kinder in die Welt zu setzten brauch sich nicht wundern.
Ja worauf soll man sich den als unter 25 Jährige Person heute noch freuen?
Die vorherigen Generation haben volle Arbeit geleistet das meiste zu zerstören was jüngeren Menschen irgendeine positive Zukunftsperspektive geben könnte: Klima, Wohnraum, Finanzielle Sicherheit, Altersvorsorge? Alles größtenteils für’n Arsch. Dazu dann noch ein paar Kriege und ne Pandemie in der gefühlt jeder unter 30 von derr Politik komplett vergessen wurde und fertig ist der Cocktail.
Aber Stimmt es sind wahrscheinlich die Handys und das ständige Vergleichen mit anderen…
Wir leben in einer Ultra schnellen Realität! Alles schlechte wird sofort geteilt und uns vor die Augen „geworfen“… klar ist das Social Media Verhalten vieler teilschuld aber die grundlegenden Ursachen sind:
– erstarken rechter Ideologien
– Klima Wandel
– Verlust wirtschaftlichen Wohlstands
– größere Ungleichheit zwischen arm und reich
– mangelnder Wohnraum
– nicht existenter ÖPNV
– zunehmende Feindlichkeit in zwischenmenschlichen Kontakten
– überwiegendes Taubheitsgefühl bei der Wahrnehmung in politischen Aktionen
– etc.
Aber die pösen Medien!
Ich bin nicht traurig weil ich Social Media habe.
Sondern weil wir in diesen Land meistens Politik fürs Altersheim betreiben
Ich hab da ne Theorie, die vor allem auf meiner Erfahrung basiert und nicht wissenschaftlich belegt ist. Grundsätzlich sollten wir vorsichtig sein, diese Unzufriedenheit nur auf materielle oder objektive Dinge zu schieben. Auch die reichen und schönen haben ihre Probleme. Und social media bzw die konstante Exposition gegenüber der gesamten Welt über das Internet spielt da eine wichtige Rolle, aber vor allem auch bei der Theorie die ich hier Mal darstellen will.
Unsere Generation ist traurig und deprimiert. Viele von uns glauben, wir hätten die Macht, die Welt zu verändern, aber wir haben es bisher nicht geschafft. Diese Illusion von Macht, die wir uns selbst geben, führt dazu, dass wir denken, wir müssten immer auf der „richtigen“ Seite stehen. Wenn wir es nicht tun, wird es niemand tun, so unsere Überzeugung.
Dieser Druck, perfekt zu sein, und die ständige Angst, von unseren Mitmenschen beurteilt zu werden, wenn wir z.B. wieder fliegen, führt dazu, dass wir sehr hart zu uns selbst sind. Wir setzen uns unrealistische Ziele und Erwartungen, die wir oft nicht erreichen können. Dadurch verlieren wir den Kontakt zu unserem echten Selbst und werden depressiv und unsicher. Die ständige Selbstkritik und der Mangel an Selbstmitgefühl machen uns traurig und unzufrieden. Wir leben in einem ständigen Zustand des Scheiterns und der Enttäuschung, weil wir unsere hohen Erwartungen nicht erfüllen können.
Ich denke nicht, dass die Lösung ist, noch mehr zu versuchen die Welt zu retten. Ich denke wir sollten wieder mehr zu uns kommen, uns zu erst Mal um uns selbst kümmern und unser eigenes Wohlbefinden an erste Stelle packen. Wir haben gesetzliche Rahmen wie weit wir dabei gehen dürfen und sollten natürlich dabei nicht empathielose Psychopathen werden. Ich kann nur für mich sprechen aber ich musste erst wieder lernen meine eigene Interessen zu vertreten und auf mich selbst acht zu geben. Das ist sehr schwer wenn man konstant überall das Gefühl hat in der Verantwortung zu stehen und meint die Welt retten zu müssen. Wenn wir aber so weiter machen können wir bald gar nichts mehr weil wir alle mit Depressionen ans Bett gefesselt sind.
Da brat mir doch einer nen Storch, das hätte ich niemals nicht gedacht!!!
Viele werden es nicht lesen können, aber es wundert mich absolut gar nicht.
Dabei ist der Konsum von Social Media auch mehr eine Kirsche auf der Torte und auch Globale Krisen in der Tragweite eher ein Zusatz anstatt die Hauptgründe. Extra so formuliert weil ich mir erstmal auch hier alle Kommentare durchgelesen habe, bevor ich das schreibe.
Mal aus der Ich-Perspektive eines Mid-Zwanzigers in einer Mittleren Kreisstadt.
Es fängt schon damit an, trotz gutem Bildungsweg in dem gelernten Bereich eine Arbeitsstelle zu finden und hier geht’s dann nicht mal um die Bezahlung oder sonst was, sondern einfach als Junior – Einstiegskraft irgendwo genommen zu werden. Da fängt es schon an und man hinterfragt sich und seinen eigenen Wert, für viele ältere mag das verweichlicht klingen, aber das Selbstwertgefühl wird nicht dadurch gestärkt, wenn man nach einer Ausbildung einige Monate nur Absagen bekommt und aus denen kein Grund ableiten kann woran es letztlich wirklich lag.
Nun, dann hat man aber mal einen Job und darf sich da häufiger von Älteren Kollegen alles anhören, wie Faul die Jugend heute ist, das Work-Life Balance ja nur so ein Modeschnickschnack ist und man früher ja auch alles hinbekommen hat und erst dann landet man bei der Bezahlung die oft einfach nicht mehr ausreicht um wirklich zu leben, da man entweder in die Großstadt ziehen musste oder im Ballungszentrum lebt und die Mieten abartig angestiegen sind. Das macht mich traurig, besonders dann wenn ich den Nachbarn sehe, der sich als Erbe mal eben die nächste Wohnung hier im Stadtteil kauft und darauf weniger Steuern zahlt als ich auf mein Einkommen.
Gleichzeitig schau ich in die Stadt und stelle fest, in den letzten 20 Jahren ist die Stadt nur noch grauer geworden, der Gedanke Kinder zu bekommen wird hier immer schwächer, denn es fehlen Plätze an denen man etwas unternehmen könnte und selbst wenn es die geben würde, Kindergartenplätze sind auch sehr teure Mangelware, während man immer noch in der Zwei Zimmer Wohnung hockt, weil alles andere unbezahlbar ist.
In der Konstellation mal ein Urlaub? Ja geht schon irgendwie aber das was man als Kind gewöhnt war oder kennengelernt hat ist’s eben auch nicht mehr.
Ach und auf meine Persönlichen Probleme, weil ich nicht direkt der Norm entspreche egal was Psyche noch Modestil etc. angeht lasse ich mal komplett außen vor.
Erst jetzt schaue ich über meine Region, in die Politik und realisiere, für mich interessiert sich irgendwie niemand in der Politik und das ist jetzt kein Ich-Fokus, sondern viel mehr ein Generationen Fokus, denn neue Wohnungen will niemand bauen, an den hohen Preisen will auch niemand was machen, Pädagogen stellt man auch nicht ein und die Stadt wird auch nur wärmer, aber nicht schöner, grüner oder sonst was und dabei schaue ich nur auf die Kommunal und Regionalpolitik, einem Bereich wo Populismus noch recht klein ist.
Große Globale Probleme wie Klimawandel, Krieg, daraus resultierende Migration, Inflation, Soziale Ungerechtigkeit und Co. sind hier nicht mal wirklich inkludiert, die kommen erst wenn ich auf die Bundesebene schaue und das Unglücklichsein nimmt nur zu.
Ja vielleicht habe ich in der Zwischenzeit auch mal auf Social Media geschaut und gesehen, dass ein paar Blender mit dem genauso bedauerlichen Leben wie ich eben Blenden und ein paar andere doch ein schönes Leben leben, aber unglücklich war ich schon bevor ich hier geschaut habe.
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Das muss an diesen Smartphones liegen.
Wenn man sich Groß Britannien so anguckt wundert es mich das überhaupt jemand da glücklich ist.
Woran das wohl liegen wird…
😱
Das resultiert halt daraus wenn Politik auf den Nacken selbiger gemacht wird siehe USA/Deutschland/UK usw. das passiert wenn man die jüngeren Generationen verkauft und am langem Arm verhungern lässt.
Liegt aber bestimmt nur an den “bÖsEn SmArTpHoNeS!”
früher war halt alles besser /s
Das was viele „junge“ Menschen spüren ist jetzt also auch wissenschaftlich bestätigt.
Anyway, lasst „uns“ weitermachen wie bisher. Diese verwöhnten Bengel sollen sich mal nicht so haben.
Mich wundert, wie stark social Media als Ursache fokussiert wird.
Zumindest in meiner Bubble identifizieren die Jüngeren ganz andere Probleme, als den Vergleich mit dem Billionaire Lifestyle von Insta & Co. Ist aber auch völlig anekdotisch.
Meine persönliche, und mutmaßlich unwissenschaftliche, Theorie ist dass wir wieder mehr lokal werden müssen was Nachrichten und Ängste angeht.
Wer nie die Chance hat in den kleinen Probleme des Lebens Erfolg zu haben kriegt auch nicht den Mut und die Zuversicht größeres (sei es Privat oder öffentlich) anzugehen.
Wenn mein Maßstab immer global ist wird fast keiner je erfolgreich sein und konstant scheitern an den eigenen Ansprüchen.
Für manche Menschen und Gruppen ist die Vorstellung “nichts machen zu können (+Rundungsfehler)” sehr schwierig und es ist deutlich einfacher damit um zu gehen wenn die Sorgen und Leistungen der Welt in der Zeitung oder der Tagesschau zu uns kommen anstatt in jedem möglichen Kontext wenn wir eigentlich was anderes machen (wie z.b. wenn wir nur “seichte Berieselung” suchen).
Wie vor 50 Jahren ist es ein großer Lebensschritt zum ersten Mal auf eigenen Füßen zu stehen.
Die erste eigene Wohnung/WG. Eine Ausbildung/Studium, Beziehungen, der erste Job und das erste selbstverdiente Geld sind wichtig für den Platz in der Gesellschaft und absolut relevante Lebensabschnittziele auch wenn sie erstmal nichts “Großes” bewirken.
Wenn wir alle nur traurig/demotiviert auf der Couch sitzen im dauernden Griff der Angst vor den Weltkriesen bekommen das Land und der Planet am Ende auch nix gebacken.
Die allermeisten Skandale sind völlig irrelevante Ereignisse die in einem Jahr keiner mehr kennt.
Man muss nicht jedes Detail jeder nationalen Diskussion verfolgen um “informiert” zu sein und für das eigene Handeln ist (besonders bei jungen Leuten ohne großen Einfluss) lokales und individuelles Agieren erfolgsversprechender und zufriedenstellender.
Ja kann ich bestätigen bin 27 und unglücklich
Alle junge erwachsene wissen das.
Ist das also eine Boomermeldung?
An Social Media kann es sicherlich liegen. Aber vllt weil man darüber leichter jenes was schief läuft teilen kann und die Glücklichkeit früher nur durch einen Mangel an Informationen gab?
Ich denke nicht, dass es an den Influenzern liegt, die teilweise einen abgehobenen Lifestyle propagieren.
Immerhin die AfD freut sich über unglückliche junge Erwachsene…
Hm Junge Menschen bekommen Schulden über Schulden, einen kaputten Planeten, Lebenserhaltungskosten die das gesamte gehalt auffressen, Hauspreise so hoch das nur wer eins erbt je in einem Wohnen wird und dazu Mietpreise so hoch das nurnoch Löcher zum Wohnen übrig bleiben, stimmrecht und Politische macht geht gegen 0 da sich nur um die deutlich größere Gruppe der Boomer gekümmert wird während der rest eher wie Arbeits und Schlachtvieh behandelt wird aber deren Unglück kommt doch nicht von diesen Umständen nein sie sind unglücklich weil Socialmedia. Ja ne ist klar…
Ich glaube junge Erwachsene sind genauso unglücklich wie vorherige Generationen, sie drücken es jetzt nur aus.
Genauso wie es früher weniger Scheidungen, Psycho-Therapien, Homosexuelle, Spektrums-Kinder etc gab, angeblich – klar, wenn es verboten, verpönt und gebrandmarkt ist, traut sich keiner es auszudrücken. Ich denke die jüngere Generation sagt einfach was ist, ohne es zu beschönigen.
Wobei die soziale Schere viel weiter auseinander geht als früher, das ist klar verändert.
Was den für Smartphones!?!!?
Ich bin unglücklich weil:
Ich mir nie werde Eigentum leisten können egal wie viel ich verdienen werde (außer ich verdiene extrem viel aber sind wir Mal ehrlich bei wie vielen ist das der Fall)
Ich egal wie viel ich verdiene ich vermutlich in Altersarmut leben werde
Ich vermutlich wenn es soweiter geht bis 80 arbeiten darf, mal dahin gestellt ob ich überhaupt so alt werde
Wir als Land immer weniger Zukunftstauglich sind und mit Ansage in die scheiße rennen.
Wir als privatperson immer mehr Abgaben zahlen müssen sei es Versicherungen oder Preise
Der Wohnungsmarkt dermaßen tot und teuer ist das man nur Angst haben kann wie es in zehn Jahren aussieht
Selbst wenn man Kinder haben wollen würde, Kinder zu bekommen einfach zu teuer und unattraktiv geworden ist geschweige denn das das Schulsystem vollkommen versagt
Mann teils sogar Probleme hat selbst wenn mal Immobilien vererbt bekommt (natürlich nicht wenn man dadurch Mogul wird, in einem normalen Rahmen)
Man sich von der Politik belogen und verkauft vorkommt (Populismus und Entscheidungen zu Gunsten älterer Generation durch ausnehmen der jüngeren)
Das aufstreben rechter und Populisten (AFD Bündnis wahrer Zaren Knecht) und damit eventuell eingehender gefahren
Es immer wärmer wird und wir immer mehr Wetter Probleme haben. Wir uns aber gefühlt nur darum streiten ob wir irgendwann mal aufhören wollen so weiter zu machen wie jetzt und aktiv nichts machen
Die offensichtlich Korruption von Politikern und auch deren offensichtliche Inkompetenz in einigen Themen und Feldern die scheinbar ohne Folgen bleibt
Das aussterben der Debattenkultur
…
Soll ich weiter machen?
Also ich bin mir sicher es liegt ganz bestimmt nicht an den Smartphones, höchstens das du das alles vernünftig mitbekommst
Mehr Einsamkeit und wachsender Nihilismus. Wenn man jungen Menschen vermittelt, dass es unmoralisch ist Kinder in die Welt zu setzten brauch sich nicht wundern.
Ja worauf soll man sich den als unter 25 Jährige Person heute noch freuen?
Die vorherigen Generation haben volle Arbeit geleistet das meiste zu zerstören was jüngeren Menschen irgendeine positive Zukunftsperspektive geben könnte: Klima, Wohnraum, Finanzielle Sicherheit, Altersvorsorge? Alles größtenteils für’n Arsch. Dazu dann noch ein paar Kriege und ne Pandemie in der gefühlt jeder unter 30 von derr Politik komplett vergessen wurde und fertig ist der Cocktail.
Aber Stimmt es sind wahrscheinlich die Handys und das ständige Vergleichen mit anderen…
Wir leben in einer Ultra schnellen Realität! Alles schlechte wird sofort geteilt und uns vor die Augen „geworfen“… klar ist das Social Media Verhalten vieler teilschuld aber die grundlegenden Ursachen sind:
– erstarken rechter Ideologien
– Klima Wandel
– Verlust wirtschaftlichen Wohlstands
– größere Ungleichheit zwischen arm und reich
– mangelnder Wohnraum
– nicht existenter ÖPNV
– zunehmende Feindlichkeit in zwischenmenschlichen Kontakten
– überwiegendes Taubheitsgefühl bei der Wahrnehmung in politischen Aktionen
– etc.
Aber die pösen Medien!
Ich bin nicht traurig weil ich Social Media habe.
Sondern weil wir in diesen Land meistens Politik fürs Altersheim betreiben
Ich hab da ne Theorie, die vor allem auf meiner Erfahrung basiert und nicht wissenschaftlich belegt ist. Grundsätzlich sollten wir vorsichtig sein, diese Unzufriedenheit nur auf materielle oder objektive Dinge zu schieben. Auch die reichen und schönen haben ihre Probleme. Und social media bzw die konstante Exposition gegenüber der gesamten Welt über das Internet spielt da eine wichtige Rolle, aber vor allem auch bei der Theorie die ich hier Mal darstellen will.
Unsere Generation ist traurig und deprimiert. Viele von uns glauben, wir hätten die Macht, die Welt zu verändern, aber wir haben es bisher nicht geschafft. Diese Illusion von Macht, die wir uns selbst geben, führt dazu, dass wir denken, wir müssten immer auf der „richtigen“ Seite stehen. Wenn wir es nicht tun, wird es niemand tun, so unsere Überzeugung.
Dieser Druck, perfekt zu sein, und die ständige Angst, von unseren Mitmenschen beurteilt zu werden, wenn wir z.B. wieder fliegen, führt dazu, dass wir sehr hart zu uns selbst sind. Wir setzen uns unrealistische Ziele und Erwartungen, die wir oft nicht erreichen können. Dadurch verlieren wir den Kontakt zu unserem echten Selbst und werden depressiv und unsicher. Die ständige Selbstkritik und der Mangel an Selbstmitgefühl machen uns traurig und unzufrieden. Wir leben in einem ständigen Zustand des Scheiterns und der Enttäuschung, weil wir unsere hohen Erwartungen nicht erfüllen können.
Ich denke nicht, dass die Lösung ist, noch mehr zu versuchen die Welt zu retten. Ich denke wir sollten wieder mehr zu uns kommen, uns zu erst Mal um uns selbst kümmern und unser eigenes Wohlbefinden an erste Stelle packen. Wir haben gesetzliche Rahmen wie weit wir dabei gehen dürfen und sollten natürlich dabei nicht empathielose Psychopathen werden. Ich kann nur für mich sprechen aber ich musste erst wieder lernen meine eigene Interessen zu vertreten und auf mich selbst acht zu geben. Das ist sehr schwer wenn man konstant überall das Gefühl hat in der Verantwortung zu stehen und meint die Welt retten zu müssen. Wenn wir aber so weiter machen können wir bald gar nichts mehr weil wir alle mit Depressionen ans Bett gefesselt sind.
Da brat mir doch einer nen Storch, das hätte ich niemals nicht gedacht!!!
Viele werden es nicht lesen können, aber es wundert mich absolut gar nicht.
Dabei ist der Konsum von Social Media auch mehr eine Kirsche auf der Torte und auch Globale Krisen in der Tragweite eher ein Zusatz anstatt die Hauptgründe. Extra so formuliert weil ich mir erstmal auch hier alle Kommentare durchgelesen habe, bevor ich das schreibe.
Mal aus der Ich-Perspektive eines Mid-Zwanzigers in einer Mittleren Kreisstadt.
Es fängt schon damit an, trotz gutem Bildungsweg in dem gelernten Bereich eine Arbeitsstelle zu finden und hier geht’s dann nicht mal um die Bezahlung oder sonst was, sondern einfach als Junior – Einstiegskraft irgendwo genommen zu werden. Da fängt es schon an und man hinterfragt sich und seinen eigenen Wert, für viele ältere mag das verweichlicht klingen, aber das Selbstwertgefühl wird nicht dadurch gestärkt, wenn man nach einer Ausbildung einige Monate nur Absagen bekommt und aus denen kein Grund ableiten kann woran es letztlich wirklich lag.
Nun, dann hat man aber mal einen Job und darf sich da häufiger von Älteren Kollegen alles anhören, wie Faul die Jugend heute ist, das Work-Life Balance ja nur so ein Modeschnickschnack ist und man früher ja auch alles hinbekommen hat und erst dann landet man bei der Bezahlung die oft einfach nicht mehr ausreicht um wirklich zu leben, da man entweder in die Großstadt ziehen musste oder im Ballungszentrum lebt und die Mieten abartig angestiegen sind. Das macht mich traurig, besonders dann wenn ich den Nachbarn sehe, der sich als Erbe mal eben die nächste Wohnung hier im Stadtteil kauft und darauf weniger Steuern zahlt als ich auf mein Einkommen.
Gleichzeitig schau ich in die Stadt und stelle fest, in den letzten 20 Jahren ist die Stadt nur noch grauer geworden, der Gedanke Kinder zu bekommen wird hier immer schwächer, denn es fehlen Plätze an denen man etwas unternehmen könnte und selbst wenn es die geben würde, Kindergartenplätze sind auch sehr teure Mangelware, während man immer noch in der Zwei Zimmer Wohnung hockt, weil alles andere unbezahlbar ist.
In der Konstellation mal ein Urlaub? Ja geht schon irgendwie aber das was man als Kind gewöhnt war oder kennengelernt hat ist’s eben auch nicht mehr.
Ach und auf meine Persönlichen Probleme, weil ich nicht direkt der Norm entspreche egal was Psyche noch Modestil etc. angeht lasse ich mal komplett außen vor.
Erst jetzt schaue ich über meine Region, in die Politik und realisiere, für mich interessiert sich irgendwie niemand in der Politik und das ist jetzt kein Ich-Fokus, sondern viel mehr ein Generationen Fokus, denn neue Wohnungen will niemand bauen, an den hohen Preisen will auch niemand was machen, Pädagogen stellt man auch nicht ein und die Stadt wird auch nur wärmer, aber nicht schöner, grüner oder sonst was und dabei schaue ich nur auf die Kommunal und Regionalpolitik, einem Bereich wo Populismus noch recht klein ist.
Große Globale Probleme wie Klimawandel, Krieg, daraus resultierende Migration, Inflation, Soziale Ungerechtigkeit und Co. sind hier nicht mal wirklich inkludiert, die kommen erst wenn ich auf die Bundesebene schaue und das Unglücklichsein nimmt nur zu.
Ja vielleicht habe ich in der Zwischenzeit auch mal auf Social Media geschaut und gesehen, dass ein paar Blender mit dem genauso bedauerlichen Leben wie ich eben Blenden und ein paar andere doch ein schönes Leben leben, aber unglücklich war ich schon bevor ich hier geschaut habe.