Johnson 2024: Make Great-Britain Great Again! #MAGGA /s
Das sollte absolut ein mahnendes Beispiel für Deutschland sein. Fanatische Sparpolitik und gleichzeitige konservative Korruption, um dem eigen Klientel die Taschen voll zu schaufeln, sind die Ursachen.
Ich fürchte, dass wird unter Merz ähnlich laufen.
Wo sind nur die ganzen Milliarden geblieben die GB dank Brexit gespart hat? Sind die alle in den darbenden NHS geflossen damit die Briten endlich wieder ein vernünftiges Gesundheitswesen haben?
Ein paar Versprechen der Brexitianer;
Migration beschränken, Jobs zuerst für Briten.
Bessere Handelsverträge, mehr Wohlstand.
Mehr Geld für Kliniken, Ärzte und Pflegepersonal.
Schluss mit EU-Regularien, mehr nationale Gesetze.
Populismus vs Realität
Großbritannien steht vor dem Problem, dass die Wirtschaft auf einen Importüberschuss ausgerichtet ist, während Großbritannien nach dem Brexit in schwächerem Umfang Finanzdienstleistungen anbieten kann. Klasssiche Importländer wie die USA verkaufen dem Ausland zur Finanzierung der Importüberschüsse Grundstückswerte, landwirtschaftliche Nutzfläche oder prestigeträchtige Eigentumswohnungen wie im Wohnhochhaus “420 Park Ave”. England ist mit 438 Einwohnern/km² hingegen ein dicht besiedeltes Land. Zudem ist Großbritannien sehr stark auf London ausgerichtet, während die USA polyzentrisch aufgestellt sind. Wenn ausländische Investoren in Seattle, Chicago, Boston, San Francisco, New York, Atlanta, … verteilt investieren, bläht das den Immobilienmarkt relativ zum Einkommen der lokalen Bevölkerung weniger stark auf, als wenn sich alle Investoren wie in England nur auf London stürzen.
Vor dem Brexit hat die Wirtschaft in Großbritannien in stärkerem Umfang Finanzdienstleistungen in der EU angeboten. Ein weiterer Ausverkauf von London ist jedoch schwierig, da die Bürger sonst irgendwann auf die Barrikaden springen. Durch die Privatisierung von Institutionen wie Thames Water verliert Großbritannien eher Kapital, als dass Kapital nach Großbritannien fließt. Die Eigentümer wollen aus den Privatunternehmen eine Rendite herausziehen.
Eine erkennbare Bruchstelle ist der Wert des Britischen Pfund in Relation zum USD. Der Britische Pfund steht so schlecht da wie seit 40 Jahren nicht mehr.
Großbritannien hat beim Motto “Singapore on the Thames” vergessen, dass über Singapur sehr viele Finanzdienstleistungen für Chinesische oder Indische Kunden laufen. London ist schon allein aufgrund der geographischen Nähe an den europäischen Raum gekuppelt. London hätte eine ähnliche Funktion als Vermittler von Finanzdienstleistungen zwischen Europa und der Welt bzw. zwischen China/Indien und der Welt wie Singapur ausfüllen können, wenn Großbritannien in der EU bleibt.
“Der Westen” hat ein strukturelles Problem. Der technologische Vorsprung schwindet, die Altersstruktur ist ungünstig und das Geld (was ja nur ein Synonym für die vorhandenen Ressourcen ist) ist sehr ungleichmäßig verteilt. GB ist da nur Vorreiter. Das wird hier auch so kommen.
Besteuert Luxusgüter und Erbschaften und Vermögen, dann kann man vielleicht auch wieder funktionierende Infrastruktur schaffen.
sind gerade in England. Erster Kommentar meiner Frau, nachdem wir London verlassen haben: “das ist aber alles ganz schön runtergerockt”
Zwischen “morbider Charme” und “einfach nur kaputt” sind die Grenzen fließend.
14 Jahre Tories hinterlassen leider Spuren.
Das wird die grüne rot Regierung nach 16 jahre merz auch sagen!
Und das sind natürlich Probleme, die sich in der neuen Regierungsperiode nicht lösen lassen, weils zu lange dauert. Und dann können die Tories da im nächsten Wahlkampf schön mit dem Finger drauf zeigen. Wie das hier auch ist. Weil die Leute ein Goldfischgedächtnis haben.
Immerhin das heilige britische Königshaus kann man sich noch leisten. Nicht auszudenken, wenn die royale Familie etwas von ihrem kleinen Vermögen abgeben müsste, an den gemeinen Pöbel…
Nach Johnsons auftritt in Salzburg, ich mach mir sorgen ums geliebte österreich
Das ist ja komisch! Wie kann das denn sein??
Das ist ja komisch!!
Und kein Konservativer in Deutschland wird daraus auch nur im Ansatz etwas lernen und weiter genau diese Politik propagieren.
Und kein CDU/FDP/AFD Wähler wird einsehen, dass ihre Stimmen für diese Parteien Niedergang bedeuten.
Der Kapitalismus vernichtet Gesellschaften und den Planeten.
Weiter machen.
Unglaublich, eine Woche im Amt und schon hat Labour das Land in die Pleite getrieben und kaputt gemacht. /s
Leider werden sehr viele Menschen dort so denken.
r/tja
Du und ich GB, du und ich…
Daran ist alleine die EU schuld, schon aus Prinzip und sowieso. /s
Seht ihr, kaum ist Labour an der Macht ist alles kaputt, unter den Konservativen lief alles super! /s
22 comments
Johnson 2024: Make Great-Britain Great Again! #MAGGA /s
Das sollte absolut ein mahnendes Beispiel für Deutschland sein. Fanatische Sparpolitik und gleichzeitige konservative Korruption, um dem eigen Klientel die Taschen voll zu schaufeln, sind die Ursachen.
Ich fürchte, dass wird unter Merz ähnlich laufen.
Wo sind nur die ganzen Milliarden geblieben die GB dank Brexit gespart hat? Sind die alle in den darbenden NHS geflossen damit die Briten endlich wieder ein vernünftiges Gesundheitswesen haben?
Ein paar Versprechen der Brexitianer;
Migration beschränken, Jobs zuerst für Briten.
Bessere Handelsverträge, mehr Wohlstand.
Mehr Geld für Kliniken, Ärzte und Pflegepersonal.
Schluss mit EU-Regularien, mehr nationale Gesetze.
Populismus vs Realität
Großbritannien steht vor dem Problem, dass die Wirtschaft auf einen Importüberschuss ausgerichtet ist, während Großbritannien nach dem Brexit in schwächerem Umfang Finanzdienstleistungen anbieten kann. Klasssiche Importländer wie die USA verkaufen dem Ausland zur Finanzierung der Importüberschüsse Grundstückswerte, landwirtschaftliche Nutzfläche oder prestigeträchtige Eigentumswohnungen wie im Wohnhochhaus “420 Park Ave”. England ist mit 438 Einwohnern/km² hingegen ein dicht besiedeltes Land. Zudem ist Großbritannien sehr stark auf London ausgerichtet, während die USA polyzentrisch aufgestellt sind. Wenn ausländische Investoren in Seattle, Chicago, Boston, San Francisco, New York, Atlanta, … verteilt investieren, bläht das den Immobilienmarkt relativ zum Einkommen der lokalen Bevölkerung weniger stark auf, als wenn sich alle Investoren wie in England nur auf London stürzen.
Vor dem Brexit hat die Wirtschaft in Großbritannien in stärkerem Umfang Finanzdienstleistungen in der EU angeboten. Ein weiterer Ausverkauf von London ist jedoch schwierig, da die Bürger sonst irgendwann auf die Barrikaden springen. Durch die Privatisierung von Institutionen wie Thames Water verliert Großbritannien eher Kapital, als dass Kapital nach Großbritannien fließt. Die Eigentümer wollen aus den Privatunternehmen eine Rendite herausziehen.
Eine erkennbare Bruchstelle ist der Wert des Britischen Pfund in Relation zum USD. Der Britische Pfund steht so schlecht da wie seit 40 Jahren nicht mehr.
Großbritannien hat beim Motto “Singapore on the Thames” vergessen, dass über Singapur sehr viele Finanzdienstleistungen für Chinesische oder Indische Kunden laufen. London ist schon allein aufgrund der geographischen Nähe an den europäischen Raum gekuppelt. London hätte eine ähnliche Funktion als Vermittler von Finanzdienstleistungen zwischen Europa und der Welt bzw. zwischen China/Indien und der Welt wie Singapur ausfüllen können, wenn Großbritannien in der EU bleibt.
“Der Westen” hat ein strukturelles Problem. Der technologische Vorsprung schwindet, die Altersstruktur ist ungünstig und das Geld (was ja nur ein Synonym für die vorhandenen Ressourcen ist) ist sehr ungleichmäßig verteilt. GB ist da nur Vorreiter. Das wird hier auch so kommen.
Besteuert Luxusgüter und Erbschaften und Vermögen, dann kann man vielleicht auch wieder funktionierende Infrastruktur schaffen.
sind gerade in England. Erster Kommentar meiner Frau, nachdem wir London verlassen haben: “das ist aber alles ganz schön runtergerockt”
Zwischen “morbider Charme” und “einfach nur kaputt” sind die Grenzen fließend.
14 Jahre Tories hinterlassen leider Spuren.
Das wird die grüne rot Regierung nach 16 jahre merz auch sagen!
Und das sind natürlich Probleme, die sich in der neuen Regierungsperiode nicht lösen lassen, weils zu lange dauert. Und dann können die Tories da im nächsten Wahlkampf schön mit dem Finger drauf zeigen. Wie das hier auch ist. Weil die Leute ein Goldfischgedächtnis haben.
Immerhin das heilige britische Königshaus kann man sich noch leisten. Nicht auszudenken, wenn die royale Familie etwas von ihrem kleinen Vermögen abgeben müsste, an den gemeinen Pöbel…
Nach Johnsons auftritt in Salzburg, ich mach mir sorgen ums geliebte österreich
Das ist ja komisch! Wie kann das denn sein??
Das ist ja komisch!!
Und kein Konservativer in Deutschland wird daraus auch nur im Ansatz etwas lernen und weiter genau diese Politik propagieren.
Und kein CDU/FDP/AFD Wähler wird einsehen, dass ihre Stimmen für diese Parteien Niedergang bedeuten.
Der Kapitalismus vernichtet Gesellschaften und den Planeten.
Weiter machen.
Unglaublich, eine Woche im Amt und schon hat Labour das Land in die Pleite getrieben und kaputt gemacht. /s
Leider werden sehr viele Menschen dort so denken.
r/tja
Du und ich GB, du und ich…
Daran ist alleine die EU schuld, schon aus Prinzip und sowieso. /s
Seht ihr, kaum ist Labour an der Macht ist alles kaputt, unter den Konservativen lief alles super! /s
womp womp
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https://www.youtube.com/watch?v=b5aJ-57_YsQ
SEHR gutes Video über den aktuellen Zustand von GB