Die ersten 1000 Ultraorthodoxen werden in Israels Armee einberufen

by Pumuckl4Life

5 comments
  1. Schlage vor, sie bei der Wartung von Kriegsschiffen einzusetzen, und die entsprechenden Anlagen Ultraortho-Docks zu nennen.

  2. Was nicht im Artikel steht: Hintergrund ist, dass der Anteil der ultraorthodoxen Juden an der Gesamtbevölkerung Israels stark gestiegen ist. Die IDF ist dadurch in Nachwuchsschwierigkeiten gekommen. 2020 betrug der Anteil der Ultraorthodoxen 13%. Es ist die am schnellsten wachsende religiöse Gruppe in Israel. Prognosen zufolge sollen es 2040 20% sein. Bei der Staatsgründung waren es 1%.

    Ich halte es für eine gute Entscheidung, auch weil die ultraorthodoxen Juden von der Sicherheitspolitik Israels lange ausgeklammert waren, von ihnen aber die aggressivsten Vorschläge zur Lösung des Nahost-Konflikts kommen. Vor 30 Jahren schürten sie Stimmung gegen den letzten israelischen Ministerpräsidenten, Yitzhak Rabin, der den Konflikt noch wirklich friedlich lösen wollte und dann ermordet wurde. Seitdem haben alle Ministerpräsidenten nur militärische Lösungen gesucht, weil jeder Angst vor den Ultraorthodoxen hatte. Ich hoffe, wenn sie selbst ihre Köpfe als Soldaten hinhalten müssen, kühlen die Ultraorthodoxen politisch ein bisschen runter. Die Wehrpflicht ist auch wichtig, weil sie in der Armee nicht mehr in abgeschotteten Communitys leben, sondern mit den Lebensrealitäten anderer Israelis konfrontiert sind.

  3. Das Bild spricht Bände. Denn bürgerlichen Pflichten nicht nachkommen wollen der Staat zionistisch ist, aber bei der die staatliche Unterstützung ist das dann auf einmal kein Problem.

    Die Ausbilder beim Militär werden ihre helle Freude an denn Typen haben.

  4. Sehr spannende Entwicklung. Nach dem 07.10 gab es Berichte, dass es bei den ultra orthodoxen Entwicklungen gibt, den Militärdienst nicht mehr generell abzulehnen bzw sich welche freiwillig in der IDF zu melden.

    Sie werden mMn ihre totale Abschottung zur säkularen Gesellschaft nicht beibehalten können, dank des galoppierenden technischen Fortschritts und nun wg der verschärften Bedrohungslage.

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