Arbeitsbelastung in Deutschland: Studie belegt steigende Erschöpfung durch überflüssige Aufgaben

by zombispokelsespirat

30 comments
  1. Zum Beispiel die immer gleichen Schulungen für Korruptionsprävention. Bringt ja doch nichts, und die schlimmen Dinger wie Steuerlücken an Superreiche weitergeben ist dann ja doch halb so wild. Aber wehe ein normaler Sachbearbeiter nimmt nen Kulli oder gar ein Mittagessen an, gefährlich!

    Und schulungen überhaupt sind ja wichtig, wie wär’s mit ner Schulung ‘Excel für 50+’ oder ‘Emails richtig schreiben’? Wir hätten auch noch nen Kurs für den Umgang mit Seriendrucken in Word, wie wär’s?

  2. Wenn ich ehrlich bin, ist mein ganzer Job überflüssig.

  3. Fühl ich, ich erkläre andauernd Leuten dass wir dafür nicht zuständig oder ausgebildet sind. Fahren andauernd zu irgendwelcher Pillepalle.
    Zwischendurch immer noch mehr QM obendrauf. Macht richtig Spaß, wenn ich Glück habe arbeite ich ein bis zweimal pro Woche an Dingen für die ich eigentlich da bin.

  4. Die Überschrift muss lauten “Wir müssen uns noch mehr überflüssige Aufgaben einfallen lassen, damit die faulen jungen Leute auch genug zu tun haben, um unsere Wirtschaft mit 6-Tage-Wochen und Überstunden zu fördern” /s

  5. Wenn du so viele sinnlose Tasks hast, dass dein To-Do-List einfach To-Don’t-List wird.

  6. Ganz einfach!

    Nicht genug Wettbewerb. Wir brauchen mehr Konkurrenz in den eigenen Märkten.

  7. Kann ich nur bestätigen. Die Anzahl wirklich überflüssiger Arbeiten nimmt seit Jahren zu. Ich habe auch schon oft diese einfach nicht mehr gemacht, und was ist passiert? NICHTS!

    Dann war die Aufgabe/Arbeit wirklich überflüssig

  8. “Hier, macht da doch mal was mit AI”

    Sprecher: es kam eine weitere überflüssige Aufgabe dazu.

  9. Arbeite mal im öffentlichen Dienst an einem befristeten Projekt bei dem keine Fortführung folgt, das gefühlt zu 80-90% aus sinnlos bürokratisch-aufgeblähten Aufgaben besteht. 

    Dann macht sich schnell Frust breit…. 

    Hier ein Formular, da ein Antrag und weil die Beschaffung nicht schnell genug ist Sachen aus eigener Tasche zahlen – Rechnung einreichen und 3-6 Monate aufs eigene Geld warten müssen. 
    Und wehe du hast die Ausgabe über 110€ nicht vorher in einem eineinhalbstündigen Meeting mit deiner Vorgesetzten ausdiskutiert, dann bleibst du evtl sogar auf den Kosten sitzen, wenn’s doof läuft. Aber du willst ja nur dass das Projekt weiter geht. Dazu dann ständig irgendwelche Berichte schreiben oder Präsentation anfertigen, die sich danach nie wieder irgendjemand anschauen wird. Und immer alles sauber ablegen und dokumentieren.  

     Was du machst eine ToDo-Liste um den Überblick zu behalten? Übertrag das doch bitte auch in Teams, damit der Rest der Abteilung weiß was du arbeitest, falls du mal ausfallen sein solltest. Und wenn du dann krank bist wird nur eine einzige kleine ToDo abgearbeitet, die du sowieso schon fast fertig hattest, aber am Freitag nicht direkt abgehakt hast, weil wieder irgendwas “wichtiges” von der Vorgesetzten gefordert wurde, was deine Aufmerksamkeit kurz abgelenkt hat.

    _Achso, und als du weg warst kam Anfrage XY rein, das haben wir für dich angenommen und bestätigt, dass du das machst. Ist doch kein Problem oder? hast du ja schon mal gemacht._ Nee, gar kein Problem, AUẞER DAS ICH SOWIESO SCHON IN ARBEIT UNTERGEHE! 

    Und dass das Arbeit ist, die das Projekt nicht weiter bringt, sondern man halt mal mitgemacht hat, weil man am Anfang des Projektes mal ausnahmsweise noch etwas Kapazitäten frei hatte, es sich aber als unattraktiv herausgestellt hat und man das nicht mehr machen wollte.

    _Aber das sind doch auch schon jahrelange Kooperationspartner und wichtig für die zukünftige Zusammenarbeit in anderen Abteilung._ 
    Ja, dann sollen die sich doch drum kümmern! Herrgottzack!

     _Ja, aber die kennen sich ja nicht aus… qwq, pls?_  ja, fick dich! Wenn’s dich glücklich macht…. 

    Nur um dann beim nächsten Gespräch gesagt zu bekommen, das im Projekt ja nicht so viel in letzter Zeit lief. WTF?! No shit Sherlock! Ja, danke für gar nix! Hab ich gerne gemacht, nicht. /Rant Edit: Formatierung

  10. Jede neue Compliance-Regel verstärkt das Thema. SOX, ABC Standards, DSGVO, Lieferkettengesetz und so weiter und so fort … 

  11. Überflüssige Arbeit? Das kann man sicher mit noch mehr Bürokratie lösen, die Politik sollte den Unternehmen vorschreiben ihre Arbeit regelmäßig auf Sinnhaftigkeit zu prüfen und einen wöchentlich Bericht darüber ans zuständige Ministerium zu senden.

  12. „Ah cool du bist mit deiner Arbeit fertig für die du statt den ganzen Tag nur den halben Tag gebraucht hast? Hier hast du noch mehr Arbeit statt dich nachhause zu schicken.“

    Deshalb gebe ich nie 100%

  13. Ich erwische mich auch immer, dass es die Aufgaben sind, die einfach hinrlos und überflüssig sind, die mir die meiste Kraft rauben. Größere Dinge, wo man wirklich Energie reinstecken muss arbeite ich viel leichter ab, wenn sie interessant sind.

  14. Jeder Arbeitsschritt erfordert 3 weitere Arbeitsschritte für Reporting und Dokumentation.

  15. Dass alle zunehmend über die 40 Stunden pro Woche klagen, wird immer schön ignoriert.

    Kein Job der Welt wird mir schmackhaft machen, dass ich von halb 8 morgens bis 6 Uhr abends durchgehend zu leisten und zu funktionieren habe. Im Grunde bin ich persönlich in der Zeit jeden Tag einfach nur tot und nicht existent, ich bin einfach nur Arbeitskraft. Die paar Stunden am Abend gleichen da gar nix aus.

    Keine Ahnung, wie man sowas feiern oder akzeptieren kann. Das Erwachsenenleben raubt mir so viel. Ich will eigentlich nur Kind sein.

  16. Sinnlose Arbeiten können einen richtig fertig machen. So ekelt man unliebsame Leute raus.

  17. Ich hatte mal Jobs da war das extrem. Unnötige Meetings, natürlich immer mit versammelten Team, waren da so eine Spezialität. Da saßen tausende von Euros rum, wie ich immer gerne gesagt habe. Irgendwann hab ich mir den Spaß erlaubt und es wirklich ausgerechnet. Wurde schnell vom Chef aufgefordert, da still zu sein. Eben weil jeden klar war, dass du keine 10 Leute brauchst, wenn 3 Leute sich auf was einigen sollen. Auch die Bürokratie war lustig. Wir waren nicht mal ein Amt aber um z.B. einen Urlaub zu beantragen, wurde ein Formular aufgefüllt, ausgedruckt und dann bei einer Person abgegeben. Die hat das Eingescannt und als E-Mail ans HR gesendet.

    Es gab auch eine Zeit, da war ich in der Prozessoptimierung tätig. Vorwiegend die Software für geschrieben. Es gab ganze Arbeitsplätze die mit einen Cronjob und einen Skript ersetzt werden konnten. Stellenweise gut bezahlte Leute die halt auch nichts machen als Input annehmen, minimal verarbeiten und dann Ergebnis weiterleiten. Würden wir all das mal wirklich überall optimieren, würden wir nicht mal mehr die 40 Stunden Woche in manchen Jobs gerechtfertigt bekommen. Sowohl im Büro wie auch im Handwerk.

  18. v :vv vvv vv vv vv r r zqn WG m und ich auch nicht wirklich mit der tante auf q

  19. fragt mich mal warum wir 5000 Calls die Woche abarbeiten weil die Firma es nicht schafft Ihre Kundenanschreiben um einen einzigen Satz zu erweitern.

  20. Wir so: ay yo wir waren mal 10 pro Team und jetzt wieder nur noch 9, können wir vielleicht wieder aufstocken?

    AG so: ay yo wir haben hier eine andere Abteilung eingestampft und deren Arbeit auf eine andere umverlagert die jetzt nicht mehr am Wochenende kommen können weil sie ihre Stunden unter der Woche so nicht mehr abfeiern können. Ihr seid doch die Deppen vom Dienst die eh Schicht arbeiten, übernehmt doch mal für eure lieben Kollegen die Wochenenden

    ????????

  21. Seit unser Chefbuchhalter der übelst pedantisch und unnötige Arbeiten zur selbstkontrolle in Rente ist, bin ich 2 Stunden früher Fertig mit meinem Tages geschäfft. Und Ohhh Wunder es klappt auch.

    Mitlerweile mache ich eine Std. statt 30 minuten Pause.

  22. Es ist schon erstaunlich wie wenig ich wirklich mit meiner Arbeit zutun habe und mich eig nur mit Bürokratie herumschlagen muss, am besten finde ich wenn man der 10. Ist dem eine Email weitergeleitet wird mit etwas das 5 Minuten dauert.

  23. Mich triggert das Wort “überflüssig” ziemlich, weil das auch die Standardantwort meiner “Ich bin 20 Jahre im Konzern und weiß mehr als du”-Kollegen ist.

    Doku schreiben? Überflüssig, ändert sich eh wieder. Tickets kommentieren? Überflüssig, frag halt nach wenn es dich interessiert. Retro? Überflüssig, sag halt einfach wenn dich was stört.

    Daher wäre es mal interessant zu wissen, wie viele Aufgaben denn objektiv tatsächlich überflüssig sind.

  24. Die meisten Jobs sind sinnlos – Bzw der einzige Sinn besteht darin Profit für die Besitzer der Firmen zu generieren.

  25. Geht ins Handwerk. Da wird jeder gebraucht und die Arbeit ist sinnstiftend.

  26. …und der Chef dann so: “Wie, überflüssige Aufgaben? Seh’ ich aus, als könnte ich Geld schei*en? Ihr seid alle gefeuert!”…

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