Sozialhilfeausgaben steigen 2023 um 18 Prozent

by yekis

15 comments
  1. 18% ??
    Puh das ist mehr *als ich erwartet hätte. Von einem Jahr zum anderen schon nicht wenig.

    Ich wünschte mein Gehaltsplus wäre 18% lul

    *editiert

  2. Mitte der 30er Jahre wird Deutschland nicht mehr wiederzuerkennen sein.

    Aber die Babyboomer wollten es so….

  3. Ich möchte nur dazu sagen dass die Leute nicht mehr in der Tasche haben.
    Sondern das gleich nur die höheren Ausgaben aus die sind genauso arm wie vorher.
    Das gibt KEINE Schachteln oder lecker Bierchen extra!

  4. Das ist ein notwendiges problem. Ja, ein sozialstaat zu sein kostet Geld. Das Problem ist nicht das wir dieses Geld ausgeben.

  5. > Der größte Anteil der Sozialhilfeleistungen ging mit 57,2 Prozent auf die Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zurück

    Da haut dann wohl der demografische Wandel voll rein. Und leider wird das wohl der erste Posten sein, der von der nächsten Regierung gekürzt wird.

  6. Das ist auch erst der Anfang lol. Bin mal gespannt wie lange wir das Problem ignorieren können 🙂

  7. Ja, liegt gemessen am BIP immer noch unter den Anteilen in anderen lebenswerten Staaten, also klemm dir die Hetze.

  8. In einer Rezession? Wie kann das nur sein? Wie ist das nur möglich? Das ist doch nur immer so!

  9. Wundert mich ehrlich gesagt wenig. Meine Tante hat über 50 Jahre als Köchin gearbeitet und bekommt jetzt in der Rente Wohngeld und irgendwas wird noch zusätzlich aufgestockt, weil die Rente zu wenig zum Leben ist. Mit den steigenden Kosten wird das immer mehr Leuten so gehen.

  10. Alleine letztes Jahr gingen die Kosten für Wohngeld um [ 2 Millarden €](https://de.statista.com/statistik/daten/studie/72123/umfrage/wohngeld-leistungen-von-bund-und-laendern-seit-1996/#:~:text=Ausgaben%20des%20deutschen%20Staates%20f%C3%BCr%20Wohngeld%20bis%202023&text=Die%20Statistik%20zeigt%20die%20Ausgaben,rund%203%2C83%20Milliarden%20Euro.) hoch. Aber das kommt ja bei den bedürftigsten an: Vermietern!

    Du verlangst so viel für deine Bude, dass Leute sich das eigentlich gar nicht leisten können? Und keiner will den Leuten genug Lohn geben, damit sie sich das leisten könnten?
    Keine Sorge Brudi, der Staat sorgt schon dafür, dass du dein Geld bekommst <3 der Markt regelt oder so 🙂

    PS: Für den [gesamten Neubau von Wohnungen](https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/Webs/BMWSB/DE/2022/03/20220316-haushalt.html#:~:text=%22Der%20Haushaltsentwurf%20f%C3%BCr%202022%20und,von%20100.000%20Sozialwohnungen%20j%C3%A4hrlich%20f%C3%B6rdern.) gibt der Bund sogar mitlerweile weniger Mittel aus, als fürs Wohngeld. Da werden (mal wieder) Steuergelder sehr großzügig an die verteilt, die eh schon was haben.

    >Die 14,5 Milliarden für den sozialen Wohnungsbau verteilen sich wie folgt auf die Jahre: 2022 2 Mrd. Euro, 2023 2,5 Mrd. Euro, 2024 3 Mrd. Euro, 2025 3,5 Mrd. Euro und 2026 3,5 Mrd. Euro.

  11. Wo ganz genau ist das Problem? Die Sozialhilfeausgaben ODER das Geld, was Sozialhilfeempfänger bekommen? Bestimmte Politiker und Parteien “kümmern” sich fast ausschließlich nur um Letztere, und das färbt mittlerweile auch auf Teile der Bevölkerung ab.

    Könnte natürlich, rein zufällig ;), etwas damit zu tun haben, dass ersteres teilweise, wenn nicht sogar größtenteils, privatwirtschaftlich ist.

  12. Erbschaftssteuer rauf!

    Oder halt weiter darauf hinwirken, dass die Abgabenlast auf selbst erbrachte Leistungen weiter steigt….

  13. Wen es interessiert kann sich ja mal den Familienergänzungszuschlag ansehen, den Niedersachsen für seine Beamten einführen muss. Die Alimentation von Beamten muss 15% über Sozialhilfenivea sein. Bei Alleinverdienern mit zwei Kindern müssen selbst im gehobenen Dienst mit mehrjähriger Berufserfahrung Ergänzungszuschläge gezahlt werden, da das Einkommen bei einer Vollzeitstelle weniger als 15% über dem Sozialhilfenivea liegt. Vergünstigungen bei Mobilität, Freizeit- und Kulturangeboten oder durch den Zugang zu quasi kostenlosen Lebensmittel sind da noch nicht mal eingepreist.

    Ich weiß, dass das viele Leute nicht hören wollen, aber unser Sozialhilfeniveau ist im Vergleich zu dem was bei vielen Leuten, die dafür aufkommen müssen hinterher überbleibt einfach sehr hoch.

    Wenn man dann noch falsche Anreize setzt, wie z.b die Förderung nicht sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung durch minijobs oder durch die hunderttausendfache Zahlung von Wohngeld die Entwicklung der Mietkosten weiter anheizt darf man sich ehrlich nicht wundern wenn immer weniger Leute Lust haben die Rechnung zu zahlen und lieber selbst die Hand aufhalten.

  14. Ich bekomme beruflich täglich zu sehen, was der Sozialstaat alles finanziert. Was da an Geldern fließt ist teilweise echt absurd. Leistung hier, Zuschuss da, Vorschuss hier, Bewilligung da. Bisheriges Highlight war die Bewilligung von orthopädischen Hausschuhen für einen Sozialhilfeempfänger. Kostenpunkt – vom Amt zu 100% übernommen – von ca 1450€. Man kann sich gar nicht vorstellen, was da alles so gezahlt wird.

  15. Ja mei, müssen halt die Sozialabgaben und Steuern für die Spitzenverdiener (also 50.000€ brutto p.a.) erhöht werden. Vielleicht auch noch 2-3% an der Umsatzsteuerschraube drehen. Wichtig ist halt, sich auf Arbeitseinkommen zu konzentrieren und ja keinesfalls die Vermögen anzugehen, denn “Kapital ist ein scheues Reh”.

Leave a Reply