Wohnungsnot: Mietwohnungen in Deutschland werden immer knapper

by HironTheDisscusser

26 comments
  1. >Bundesweit wurden 18 Prozent weniger Wohnungen inseriert als noch zwei Jahre zuvor.

    >Wer eine Wohnung kaufen statt mieten will, hat der Studie zufolge bessere Karten: Die Zahl der zum Verkauf inserierten Eigentumswohnungen ist im Vergleich zu Anfang 2022 um zwei Drittel gestiegen.

    Der Mietwohnungsmarkt trocknet zunehmend aus, das ist sehr ungut für unser Land und Wirtschaft.

    Umziehen in eine andere Stadt für einen neuen Job? Bald vielleicht unmöglich ohne eine Wohnung zu kaufen.

    mehr Diskussion über Wohnungsmarkt auf /r/de_YIMBY

  2. Was macht unsere Bauministerin eigentlich hauptberuflich?

  3. Eigentum wird halt immer uninteressanter, außer für den Eigenbedarf. Zu viele Vorgaben, zu viel Aufwand, und die forderbaren Mietpreise sind schon ausgeschöpft.

    So weit eigentlich okay. Aber die Konsequenz sollte sein, dass Immobilien in öffentliche Hand kommen und von dort vermietet werden.

    Und zwar nicht gewinnbringend. Geht schließlich um den essentiellsten Grundbedarf…

  4. Ich will nicht zur Miete wohnen, habe aber keine andere Wahl. Der Durchschnittliche Junge Familienvater kann einfach keinen Wohnraum mehr schaffen, weder für seine eigene Familie, noch zum Vermieten. Solange man nicht auch noch seine Kinder in die Fabrik arbeiten schickt, ist es einfach nicht erschwinglich.

    Das passiert ja nicht nur in den Städten, auf dem Lande geht es mittlerweile genauso zu. Mietland Deutschland klappt nicht, das System braucht eine Reform.

  5. Es ist zu teuer um zu kaufen oder zu mieten. Schauen wir mal wann Zelte knapper werden.

  6. Einfach reich erben/heiraten und dann ein Haus bauen oder kaufen. Problem gelöst. Dankt mir später…

  7. Hab als allein stehender ohne Kinder, keine Haustiere und Nichtraucher, Angestellter mit ~2300€ netto im Monat in einer mittelgroßen Stadt in NRW eine Wohnung gesucht über die letzten 2 Monate hinweg. Hab 60 anzeigen auf vielen Plattformen angeschrieben und von denen hab ich mir 2 angeschaut (die anderen haben sich nicht gemeldet) und sehr glücklicher Weise eine bekommen, wenn diese auch nicht das ist was ich eigentlich möchte. Ich weiß einfach nicht was Vermieter mehr wollen von einer Person als das.

  8. Ich glaube, dass sich viele Probleme die wir aktuell haben auf den Wohnungsmarkt zurückführen lassen.

  9. Das kommt jetzt überraschend. Das war die letzten 20 Jahre überhaupt nicht abzusehen.

  10. Schuldenschnitt für Kommunen, der Vorschlag kam mal von Olaf Scholz. So werden bei Kommunen wieder die Möglichkeiten eröffnet selber als Akteur am Immobilienmarkt zu agieren und zu gestalten und so selber Wohnraum zu bauen und diesen zum einen günstig zu vermieten und somit auch den Mietspiegel zu kontrollieren. Zweitens: Baugenossenschaften müssen wieder gemeinnützig werden um Steuervorteile zu erhalten, demokratisches Prinzip 1 Mitglied 1 Stimme. Zum oberen Vorschlag bitte nach Ulm oder Tübingen schauen.

  11. Es MUSS endlich massiv öffentlich gebaut werden.

    100 Milliarden Sondervermögen für die Bundeswehr geht doch auch … Wie viele Wohnungen könnte man mit 100 Milliarden € bauen lassen? Wie viel Wohngeld würde der Bund sparen das NICHT auf die Konten von Vermietern fließt?

  12. Das Einkommen auch. Habe jetzt pünktlich zu meinem reichhaltigen urlaubsgeld direkt passend die Nebenkosten Abrechnung für meine Wohnung bekommen. Ganz wichtig, Heizung kommt dann pünktlich zum weihnachtsgeld. Da ging mein urlaubsgeld direkt zu gut 80%an meinen Vermieter. Habe die Abrechnung prüfen lassen, alles korrekt. Ich könnte nur noch kotzen. Fick den malocher. Er hat doch noch 150€ für Lebensmittel, die können wir ihm bestimmt auch noch abnehmen.

  13. Ich habe meine Wohnung bekommen weil ich den Vermieter kenne und mein Interesse bekundet habe schon bevor die vorherigen Mieter raus sind.

    Andere Wohnungen habe ich nicht gefunden.

    Hin und wieder gibt es lediglich das ein odere andere Haus das aber ziemlich teuer ist und/oder eine komplette Kernsanierung braucht.

    Ja Wohnungs und Häuserknappheit kann ich in meinem U.kreis bestätigen.

  14. Auf ImmobilienScout24 gibt es in Berlin 4.403 Mietwohnungen ohne Tauschangebote und ohne WBS. In meiner Stadt, deren Bevölkerung viel geringer ist (Berlin 3,65 Mio., Stadt 2,7 Mio.), gibt es 7.300 Mietwohnungen. Deutschland erhöht künstlich die Miet- und Verkaufspreise. Zum Beispiel hat die Niederlande eine viel kleinere Fläche, aber ähnlich große Häuser sind viel billiger zu kaufen. Allerdings sind auch dort die Mieten aufgrund des Mangels an Mietwohnungen unglaublich hoch.

    Ich habe ChatGPT verwendet, um das zu übersetzen, da mein Deutsch noch nicht so gut ist.

  15. Dann “freut” euch schonmal auf die nächsten Jahre. Es wird gerade so wenig gebaut wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Und es ist so sauteuer, dass man eigentlich 20€/m² nehmen müsste, um es kostendeckend zu vermieten.

  16. Das ist ja schlimm. Mein Lösungsvorschlag besteht daraus, mit den Schultern zu zucken und nach dem Deutschen Mantra weiterzuleben: Entweder eine perfekte Lösung mit Goldrand oder gar keine, so wie immer. Über welche Konsequenzen bei Konzepten zur Problemlösung diskutiert wird ist völlig absurd, absolut jede Risiko-Lösung und Investition wäre gerade besser als diese Totalkatastrophe

  17. [https://www.umweltbundesamt.de/daten/private-haushalte-konsum/wohnen/wohnflaeche#folgen-der-flachennutzung-durch-wohnen-fur-die-umwelt](https://www.umweltbundesamt.de/daten/private-haushalte-konsum/wohnen/wohnflaeche#folgen-der-flachennutzung-durch-wohnen-fur-die-umwelt)

    Wenn wir pro Nase 47,4 qm Wohnfläche haben, dann haben wir eigentlich nicht zu wenig Wohnfläche. Sie ist vermutlich nur blöd verteilt (siehe auch den Abschnitt “Ältere Haushalte belegen viel Wohnraum”)

  18. Es gibt so viel staatliche Eingriffe in den Wohnungsmarkt, da passt der Kommentar „Der Markt regelt alles /s“ einfach nicht.

    Warum sollten Großinvestoren oder einfach du in Wohnungsbau investieren, wenn andere Anlageklassen viel attraktiver sind?

  19. Tja wenn man das bauen von Wohnungen über Jahre unattraktiv macht passiert halt sowas.

  20. Alle sind sich einig, es muss mehr gebaut werden, aber stattdessen wird noch weniger gebaut. Jetzt mal ein konstruktiver Vorschlag (Frau Geywitz, bitte mitschreiben):

    Der Bund gründet eine Wohnungsbaugesellschaft. Langlaufende Bundesanleihen kosten zur Zeit 2,4% Zinsen. Also gewährt er dieser Gesellschaft ein Darlehen mit entsprechendem Zinssatz und unbegrenzter Laufzeit (oder 100 Jahre). Soweit ich verstehe geht das als finanzielle Transaktion auch an der Schuldenbremse vorbei, genauso wie Lindner Aktien für sein Generationenkapital an der Schuldenbremse vorbei kauft.

    Die jährlichen Mieteinnahmen müssen jetzt also nur die 2,4% Kapitalkosten + Abschreibungen decken und auch in Zukunft nicht erhöht werden (gut 800€ Monatskaltmiete für eine 400.000€ Wohnung). Für private Investoren liegen alleine die Kapitalkosten gut 50% höher und darüber hinaus brauchen die vermutlich auch irgendeine Rendite, um ihren Kredit abzubezahlen.

    Trotzdem profitiert der Finanzminister volkswirtschaftlich enorm:

    1. Über Steuern der Bauwirtschaft (die zur Zeit ohnehin in der Krise steckt)

    2. Über nachgelagerte private Investitionen dank ausreichend Wohnraum;

    3. Über höheren Konsum

    4. Über mehr Mobilität auf dem Arbeitsmarkt

    5. Über höhere Produktivität und geringere Kosten für Verkehrsinfrastruktur bei kürzeren Arbeitswegen.

    usw.

    Außerdem kann man über diesen Hebel vielleicht auch den Kommunen gewisse Auflagen zur Ausweisung neuer Baugebiete machen, falls sie nicht lehr ausgehen wollen.

    Wo ist das Problem? Staatlicher Wohnungsbau war bekanntlich über Jahrzehnte ein bedeutender Teil des Immobilien- und Mietmarktes in der Bundesrepublik. Ist das eine reine Frage des politischen Willens und der Ideologie oder gibt es gute volkswirtschaftliche Gründe dagegen?

  21. Aber dafür werden die Wohnungen auch immer teurer!!! Oh, warte…

  22. Wie lange müssen wir das noch aushalten, bis die Boomergeneration langsam aus ihren Wohnungen rausstirbt?

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