
Das scheint irgendwie an den Medien vorbei gegangen zu sein.
Am 31. Jänner 2022 hat der VfGH die Bundesregierung aufgefordert, das Totalverbot binnen acht Wochen zu rechtfertigen. Konkret geht es dabei um jenen Teil des SMG, der den privaten Umgang mit Cannabis unter Strafe stellt.
[https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220208_OTS0024/cannabis-verbot-auf-dem-pruefstand](https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220208_OTS0024/cannabis-verbot-auf-dem-pruefstand)
Die Wahrscheinlichkeit das der VFGH das Verbot kippt stehen gar nicht schlecht,es wäre die 8te derartige Entscheidung in einer westlichen Demokratie in Folge.
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Spannend wie emotional das Thema diskutiert wird.
Danke für eure Diskussionsbeiträge!
28 comments
Wenn ma sie ehrlich San is e scho längst an da Zeit wenn is Ma holen möchte schaffts jeda anfoch am Hbf herumgehn und fertig
Jo gonz ehrlich des CBD zoig is lei greana Tabak wenn ma moi ehrlich san lol
Entkriminalisierung für den privaten Gebrauch wäre definitiv ein guter Schritt in die richtige Richtung. Die Diversion von solchen Fällen ist ja eh schon Gang und Gebe in der Praxis.
Ich hätte vermutet, es dauert noch, bis es in Deutschland auch in der Praxis freigegeben ist, weil es dann gar nichts mehr bringt, aber wenn es schneller geht, beschwere ich mich nicht.
Lol was ein idiot. Weil er mit einem joint beim spazieren gehen erwischt wurde. xD
Wär grundsätzlich dafür das Verbot zu kippen, aber unsere Grünen finden sicher einen Grund warum das Verbot bestand halten muss.
Privater Umgang damit soll sein, Verkauf kann aber gern illegal bleiben.
Wozu wir uns mehr Drogen einschenken versteh ich nicht. Gras ist nicht zuletzt auch alles andere als harmlos.
Heute gabs im Ö1 Mittagsjournal einem Beitrag dazu
Ich vermute, der Herr hat sich mit Absicht erwischen lassen.
Chapeau!
Ganz ehrlich, das sollte weiterhin verboten sein. Ich hab beruflich sehr oft mit Drogensüchtigen zu tun und da sind auch oft “nur” eingerauchte dabei. De Leut stehen meist so dermaßen neben der Spur, dass eine Unterhaltung mit ihnen nicht mehr möglich ist. Des letzte Mal is a Bekiffter in da Stadt auf da Straße herum gelaufen, weil er sich eingebildet hat das is jetzt des leiwandste wo gibt.
Auch ein paar Bekannte kiffen ab und zu und immer, wenn der Punkt am Abend erreicht is, wo de sich an Jolly rein ziehen, bin ich weg. Dann kannst eh nix mehr mit denen anfangen. Gespräche über dem Niveau eines Volksschülers sind dann nicht mehr möglich und dieses laaaangsame Überreißen von Zusammenhängen ist so dermaßen mühsam.
Gras is und bleibt a Droge, a wenn ma’s legalisieren.
Find a deppat von de Leut dann mitm Finger aufn Alkohol zu zeigen und zu schreien “aber des is a legal, also muss Gras auch legal werden.” – Nein, muss es nicht. Jetzt hab ma schon a gröberes Suchtmittel legal zu erwerben, da müss ma nit noch a Zweites mit Gewalt dazu drängen.
Mir ist durchaus bewusst, dass i damit vor allem hier auf Reddit in der Minderheit bin, aber i seh’s nit ein warum wir Drogen legalisieren sollten. Sorry.
Es ist traurig dass Cannabis bei uns noch immer nicht legal ist. Deutet eigentlich darauf hin dass wir in österreich sehr rückständig sind.
The war of drugs is lost!
Gebts endlich alle Drogen frei würd soviel Leid., Bandenkriege und was weiß ich noch sparen.
Hahaha dann is es eh fix. Türkis – Grün kann sich nicht mal selber die Schuhe binden, geschweige denn Gegenargumente präsentieren
>Der Antragsteller Paul Burger wurde Ende 2020 mit einem halben Joint beim Spazieren erwischt und wandte sich in der Folge im Oktober 2021 als Betroffener mit einem Individualantrag an den VfGH. Nach Auffassung des Antragstellers sollte ein Umgang mit Cannabis, der ohne Schädigung anderer passiert, durch das Recht auf Privatleben und Selbstbestimmung geschützt sein. Mit Hilfe des Rechtsanwalts Dr. Helmut Graupner konnte Burger nun die Einleitung des Verfahrens durch den VfGH erwirken.
Hoch lebe Paul Burger
Der Staat könnte daran gut verdienen, eher Alkohol mehr verbieten würde auch Todesopfer im Verkehr senken…
https://www.derstandard.at/story/2000133210677/vfgh-hat-verfahren-zur-pruefung-des-cannabis-verbots-eingeleitet
Der standard hat es anscheinend auch schon aufgegriffen.
Wenn sich jemand ehrlich bedanken will, oder das ganze unterstützen mag, hier der Link:
http://CraftCulture.eu/freedom
Hab selbst ein paar Euro beigetragen!
Der VfGH ist scheinbar der einzige Grand für Fortschritt in Österreich!
Stichwort Ehe für alle
Meines erachtens sollten alle Drogen legalisiert werden.
Werbeverbot für Drogen.
Eine psychologisch durchdachte Altersbeschränkung.
Und das Geld was bei Gericht, Exekutive und Haftanstalten gespart wird in eine vernünftige und auf Augenhöhe basierende Sozialbildung stecken.
Der War on Drugs ist gescheitert und die kids bekommen viel schlimmere Research Chemicals legal oder halb legal im Internet.
Gscheiter soziale Bildung und ein offener Umgang und die Jugend lernt nativ was gut und was nicht gut ist.
Wir dürfen nicht vergessen das Alle drogen eigentlich pharmazeutische Produkte genauso sind (siehe Shulgins Werke) und somit auch einen positiven Effekt haben!
Wie fast alle dinge, die logisch und vorwärtsgewandt sind: solange die ÖVP in der regierung ist, wird es sie nicht geben.
Pff moch ma ah Volksabstimmung….zack abgelehnt
Du bist mein Held!
Nochmals schönen abend und viel Spaß beim lesen.
Hey Bitte keine APA posten, die ganzen GIS Verweigerer hier sagen, dass sie keine Leistungen konsumieren die durch die GIS Gebühren finanziert werden!
Find ich gut. Aber die Argumentation „der Umgang mit Cannabis, der ohne Schädigung anderer passiert, sollte durch das Recht auf Privatleben und Selbstbestimmung geschützt sein“, bringt halt viele andere Diskussionen mit sich, etwa warum dann Meth, Koks und co nicht auch unter den obigen Umständen legal sein sollte.
>Das scheint irgendwie an den Medien vorbei gegangen zu sein.
War eh gestern ein recht langer Beitrag im Ö1 Morgenjournal.
Entkriminalisierung ja bitte, aber muss es echt legalisiert werden? Was wär der Vorteil davon, außer dass der Handel legal würde?
Als nicht Betroffener waren mir auch die Folgen eines Verfahrens wegen privatem Konsum nicht bewusst, zB dass man bei Lenkerkontrollen viel strenger beamtshandelt wird, auch wenn das Verfahren eingestellt wurde. Ist sowas überhaupt rechtens?
Also legalisierung is auf jeden fall der richtige schritt aber i finds interessant was leut erzählen dass se quasi wie schwerverbrecher behandelt werden, i kenn sau viel leit de dawischt wurdn seind und nur ah verwarnung kriag habn und des wars. Solang freindlich zu de kibara bist hab i 0 schlechte erfahrungen bis jez gmacht. Aber des is vlt in de größeren städte anders 🙂
Wenn das tatsächlich was wird rauch ich den fettesten ofen nur für den Paul burger!
Hoffentlich nicht
bubatz legal? 🥺
Warum schreien gewisse “Aktivisten” bei besagtem Thema nicht Diktatur? Pony Herbert, put it in the air!