Der Artikel behandelt das Phänomen des “Doomscrolling”, bei dem Menschen vor allem abends endlos durch negative Nachrichten und Social-Media-Feeds scrollen. Dieses Verhalten kann zu Schlafproblemen, Existenzängsten und einer pessimistischen Weltsicht führen. Eine internationale Studie, an der 800 Universitätsstudenten aus den USA und dem Iran teilnahmen, zeigt, dass Doomscrolling als indirektes Trauma wirken kann, da die Betroffenen ständig mit negativen Informationen konfrontiert werden. Besonders im Iran führt dieses Verhalten zu mehr Menschenhass.
Die Studie fand auch heraus, dass Menschen eher dazu neigen, schlechte Nachrichten bewusst wahrzunehmen, während das Verpassen guter Nachrichten kaum stört. Reza Shabahang, der Hauptautor der Studie von der australischen Flinders University, betont, dass das Hinterfragen der eigenen Smartphone-Gewohnheiten helfen kann, den negativen Auswirkungen von Doomscrolling zu entkommen. Er empfiehlt, die Zeit in sozialen Medien bewusst zu kontrollieren und auf die emotionale Wirkung negativer Inhalte zu achten.
Jo
Bei mir führt es eher zur aufmerksamkeits Spanne eines eichhörnchens …
Klingt für mich nach einer schlechten Nachricht.
Hättest du nicht auch eine positivere Nachricht teilen können OP?
Es würde auch Helfen weniger negative Nachrichten zu produzieren.
Doomscrolling würde so viel schlechter funktionieren wenn die schlimmsten Nachrichten so etwas wie “Baum stürtz auf Auto” wäre und nicht 50°C hier und da, Jahrhundertflut noch dort oder Rechtsextreme mal wieder Unterkünfte anzünden.
Ab Sonnenuntergang automatisch Filter für Blau und schlechte Nachrichten
Aber was ist, wenn ich das mit Shitposting/commenting verbinde?
Einfach Doomscrooling am PC machen!
Zu lange… einfach weiter gescrollt
Ja, also habe ich jetzt nicht so erlebt. Ich mein ja, eine schlechte Nachricht, nach der andere, schon erlebt, aber….begegne ich meistens mit einer Gleichgültigkeit, kannste dir nicht vorstellen. Hat irgendwie nicht die Wirkung von Doomscrolling wie in der Studie.
Und Angst etwas zu verpassen, ne, nicht wirklich. Hab ich was verpasst, dann ist es halt so. ¯_(ツ)_/¯
Ich laufe mittlerweile tagsüber mit einem alten Nokia herum. SMS und Opera Mini, falls man wirklich mal Google braucht. Fühlt sich irgendwie unglaublich befreiend an. Vorher 8-10h Displayzeit allein am Smartphone.
Vielleicht muss man jungen Menschen verstärkt beibringen, die Feeds zu kuratieren? Ist ja auch viel schönes / witziges / interessantes auf Social Media, dass man sich stattdessen anschauen könnte. Aber das lernt man nicht über Nacht. Als Kind/Teenager hat man ja eigentlich gar keine Möglichkeit, unangenehmen Informationen, Autoritätspersonen oder Mitschülern aus dem Weg zu gehen. In der Schule gibt es gar kein Mitbestimmungsrecht was behandelt wird und mit wem man konfrontiert ist, zu Hause nur mit Glück…
Ich finds auch schlimm wie viele Content Creatoren bei diesem Effekt aufspringen weil sie profitieren. Im Gegensatz zu negativen Nachrichten die halt entstehen entscheiden sich die Creatoren künstliche Negativität zu erzeugen weil es ihnen nutzt. Eine teure Küche zersägen und sie mit einem Blubberblasengenerator zu verschlimmbessern? Generiert Rage und damit gleichzeitig Klicks. Karen-Videos bei denen die Hälfte vermutlich inszeniert sind? Generiert ebenso Klicks durch Rage. Es lohnt sich immer weniger social Media zu nutzen. Ich wünschte ich könnte in Youtube parametrisieren wie das Verhältnis positiver/negativer Inhalt präsentiert wird. Ich möchte ARTE und andere Infokanäle nicht missen, aber es ist einfach zu viel Negatives für den Geist.
Aber warum machen Leute sowas? Gucke mir ja auch keinen brutalen Horror-Splatter-Film zum Einschlafen an.
Kann nur jedem empfehlen social media zu im Alltag zu beschränken. Besonders bei TikTok, Facebook, twitter, YouTube und Reddit wird einem ja durch den Algorithmus immer mehr Mist vor die Haustür geleert. Besser für die geistige Gesundheit mit weniger Social Media.
Deswegen hab ich meinen Instagram Algorithmus so gefüttert, dass er mir nur noch süße Katzen- und Hundevideos bringt. Das mach ich max. 10 Minuten, weil dann der Drang zu groß wird mein Gesicht in den Bauch meiner eigenen Katze zu drücken.
Ich merke, dass es (bei mir) negative Auswirkungen beim Lesen von Büchern hat. Da muss man ein WIRKLICH spannendes Buch haben, damit nicht direkt dieser “Ich muss was anderes machen, das hier ist zu langsam” Effekt einsetzt
Darum lese ich lieber Reddit. Da kann man sich zusammenstellen, was einen wirklich interessiert. Keine Clickbait-Nachrichten sondern Lehrreiches gepaart mit Lustigem.
Uff ich schaue mir jede Nacht bei ukrainewarvideoreport an wie russische Soldaten in Stücke zerlegt werden, das kann doch nicht gesund sein oder
Wissen tun wir das ja schon länger. Langsam wird es aber echt Zeit, dass Kinder und Jugendliche da besser geschult werden müssen, um die Gefahren von Doomscrolling und Social Media, besonders auch die sozialen, besser einschätzen zu können.
Und ehrlich gesagt brauchen Eltern da auch Coaching, um sich dessen bewusst zu werden.
Fehler im Artikel: es verwendet doch niemand ernsthaft “threads”… xD
21 comments
Zusammenfassung:
Der Artikel behandelt das Phänomen des “Doomscrolling”, bei dem Menschen vor allem abends endlos durch negative Nachrichten und Social-Media-Feeds scrollen. Dieses Verhalten kann zu Schlafproblemen, Existenzängsten und einer pessimistischen Weltsicht führen. Eine internationale Studie, an der 800 Universitätsstudenten aus den USA und dem Iran teilnahmen, zeigt, dass Doomscrolling als indirektes Trauma wirken kann, da die Betroffenen ständig mit negativen Informationen konfrontiert werden. Besonders im Iran führt dieses Verhalten zu mehr Menschenhass.
Die Studie fand auch heraus, dass Menschen eher dazu neigen, schlechte Nachrichten bewusst wahrzunehmen, während das Verpassen guter Nachrichten kaum stört. Reza Shabahang, der Hauptautor der Studie von der australischen Flinders University, betont, dass das Hinterfragen der eigenen Smartphone-Gewohnheiten helfen kann, den negativen Auswirkungen von Doomscrolling zu entkommen. Er empfiehlt, die Zeit in sozialen Medien bewusst zu kontrollieren und auf die emotionale Wirkung negativer Inhalte zu achten.
Jo
Bei mir führt es eher zur aufmerksamkeits Spanne eines eichhörnchens …
Klingt für mich nach einer schlechten Nachricht.
Hättest du nicht auch eine positivere Nachricht teilen können OP?
Es würde auch Helfen weniger negative Nachrichten zu produzieren.
Doomscrolling würde so viel schlechter funktionieren wenn die schlimmsten Nachrichten so etwas wie “Baum stürtz auf Auto” wäre und nicht 50°C hier und da, Jahrhundertflut noch dort oder Rechtsextreme mal wieder Unterkünfte anzünden.
Ab Sonnenuntergang automatisch Filter für Blau und schlechte Nachrichten
Aber was ist, wenn ich das mit Shitposting/commenting verbinde?
Einfach Doomscrooling am PC machen!
Zu lange… einfach weiter gescrollt
Ja, also habe ich jetzt nicht so erlebt. Ich mein ja, eine schlechte Nachricht, nach der andere, schon erlebt, aber….begegne ich meistens mit einer Gleichgültigkeit, kannste dir nicht vorstellen. Hat irgendwie nicht die Wirkung von Doomscrolling wie in der Studie.
Und Angst etwas zu verpassen, ne, nicht wirklich. Hab ich was verpasst, dann ist es halt so. ¯_(ツ)_/¯
Ich laufe mittlerweile tagsüber mit einem alten Nokia herum. SMS und Opera Mini, falls man wirklich mal Google braucht. Fühlt sich irgendwie unglaublich befreiend an. Vorher 8-10h Displayzeit allein am Smartphone.
Vielleicht muss man jungen Menschen verstärkt beibringen, die Feeds zu kuratieren? Ist ja auch viel schönes / witziges / interessantes auf Social Media, dass man sich stattdessen anschauen könnte. Aber das lernt man nicht über Nacht. Als Kind/Teenager hat man ja eigentlich gar keine Möglichkeit, unangenehmen Informationen, Autoritätspersonen oder Mitschülern aus dem Weg zu gehen. In der Schule gibt es gar kein Mitbestimmungsrecht was behandelt wird und mit wem man konfrontiert ist, zu Hause nur mit Glück…
Ich finds auch schlimm wie viele Content Creatoren bei diesem Effekt aufspringen weil sie profitieren. Im Gegensatz zu negativen Nachrichten die halt entstehen entscheiden sich die Creatoren künstliche Negativität zu erzeugen weil es ihnen nutzt. Eine teure Küche zersägen und sie mit einem Blubberblasengenerator zu verschlimmbessern? Generiert Rage und damit gleichzeitig Klicks. Karen-Videos bei denen die Hälfte vermutlich inszeniert sind? Generiert ebenso Klicks durch Rage. Es lohnt sich immer weniger social Media zu nutzen. Ich wünschte ich könnte in Youtube parametrisieren wie das Verhältnis positiver/negativer Inhalt präsentiert wird. Ich möchte ARTE und andere Infokanäle nicht missen, aber es ist einfach zu viel Negatives für den Geist.
Aber warum machen Leute sowas? Gucke mir ja auch keinen brutalen Horror-Splatter-Film zum Einschlafen an.
Kann nur jedem empfehlen social media zu im Alltag zu beschränken. Besonders bei TikTok, Facebook, twitter, YouTube und Reddit wird einem ja durch den Algorithmus immer mehr Mist vor die Haustür geleert. Besser für die geistige Gesundheit mit weniger Social Media.
Deswegen hab ich meinen Instagram Algorithmus so gefüttert, dass er mir nur noch süße Katzen- und Hundevideos bringt. Das mach ich max. 10 Minuten, weil dann der Drang zu groß wird mein Gesicht in den Bauch meiner eigenen Katze zu drücken.
Ich merke, dass es (bei mir) negative Auswirkungen beim Lesen von Büchern hat. Da muss man ein WIRKLICH spannendes Buch haben, damit nicht direkt dieser “Ich muss was anderes machen, das hier ist zu langsam” Effekt einsetzt
Darum lese ich lieber Reddit. Da kann man sich zusammenstellen, was einen wirklich interessiert. Keine Clickbait-Nachrichten sondern Lehrreiches gepaart mit Lustigem.
Uff ich schaue mir jede Nacht bei ukrainewarvideoreport an wie russische Soldaten in Stücke zerlegt werden, das kann doch nicht gesund sein oder
Wissen tun wir das ja schon länger. Langsam wird es aber echt Zeit, dass Kinder und Jugendliche da besser geschult werden müssen, um die Gefahren von Doomscrolling und Social Media, besonders auch die sozialen, besser einschätzen zu können.
Und ehrlich gesagt brauchen Eltern da auch Coaching, um sich dessen bewusst zu werden.
Fehler im Artikel: es verwendet doch niemand ernsthaft “threads”… xD