Hakenkreuz, Hitlergruß, rassistisches Gegröle: »Die Schule markiert nicht mehr verlässlich, wo die roten Linien sind«

by donmonron

18 comments
  1. Ich sage es vorraus, dieser Kommentarbereich wird ein Schlachtfeld.

  2. Ja weil Lehrer keine Strafen mehr verteilen und alle einfach durchkommen. Lehrer müssen wieder Authorität bekommen auch durch Strafen wie Nachsitzen, Strafarbeiten oder eben nach Hause schicken.

  3. “Viele Jugendliche wählen AfD, dazu häufen sich Berichte über rechtsextreme Vorfälle an Schulen.”

    Die Wahl der AfD ist bereits ein rechtsextremer Vorfall. Hört endlich mit der Verharmlosung auf.

    Genau wie es immer heißt “AfD-Abgeordneter beschäftigt Rechtsextremisten”, was suggeriert hier beschäftige ein Nicht-Rechtsextremist einen Rechtsextremen. Wieso lernen die Medien nix? Die Situation ist zu ernst für so einen verharmlosenden Blödsinn.

  4. Lehrer im Osten hier. Die roten Linien sind schon im Lehrerzimmer gefallen hier. Sorry, ist so.

  5. Wenn diese Kinder nur so etwas wie Menschen hätten, die ihnen so etwas bei bringen könnten. Vielleicht sogar welche die mit ihnen leben oder so.

  6. Junge das hatten wir schon vor 20 Jahren bei uns in der Schule..
    Dagegen wurde nie etwas gemacht..
    Meistens haben die Schule sogar noch irgendwie ein regenbogen drauf wo drin steht für Offenheit und so..

    Alles absoluter schwachsinn alles gelogen..

    Keine Sau interessiert das Verhalten

    Traurig

  7. Also mal ganz ehrlich “*Zusätzlich mehren sich Berichte über rechtsextreme Vorfälle an Schulen wie Hakenkreuz-Schmierereien, antisemitische Beleidigungen, »Ausländer raus«-Gesänge wie in der* [*Sylter »Pony«-Bar*](https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/sylt-gaeste-groelen-rechtsextreme-parolen-in-pony-bar-video-sorgt-fuer-entsetzen-a-7fae4f21-68e7-4aa9-b597-4c7d7c509a17)*.*”

    Wo sind denn die Leute (inklusive der 30+ Jährigen hier auf Reddit) bitteschön zur Schule gegangen? Hakenkreuze waren auf fast jedem Schulmöbel und in jedem Schulheft, Juden- und Ausländerfeindliche Witze gabs in jeder Pause. Bevor die Diskussion so aufgeheizt war, galt das als was man heute als *edgy* bezeichnet. Die ganze Internetkultur baut doch darauf auf. Da verliert der Spiegel die nicht geneigten LeserInnen schon im Vorwort.

    Es kommt doch gleich auch ein richtiger Banger. “[…] Er gab ihnen die Aufgabe, die Rosen an einem für sie besonderen Gedenkort auf dem Gelände [Holocaustgedänkstädte] abzulegen. Am nächsten Tag klingelte bei der Lehrkraft das Telefon: Die ganze Klasse habe die Symbole bei dem Grab mit der Nummer 88 abgelegt.”

    Mit so was muss man das eröffnen, ansonsten ist das doch nur *gähn*.

  8. Gab es vor 35 Jahren im Osten auch schon. Hat nur keiner darüber geredet. Die Leute haben in der Schule den Mund gehalten und nach der Schule rechte Parolen ohne zu wissen, was wirklich dahinter steht.

  9. Direkt aus der Praxis als Lehrer kann ich sagen, dass Rassismus in fast allen Lagen, solange nicht offen gewalttätig, absolut ohne konsequenzen bleibt. Natürlich thematisieren wir, wir verurteilen das Verhalten, wir verhängen Erziehungsmaßnahmen. Aber wenn es um harte Ordnungsmaßnahmen geht, dann rollt die Rechtsabteilung der Landesschulbehörde nur mit den Augen und bezeichnet das als Lapalie.

  10. Das ist besorgniserregend, aber nicht verwunderlich. Die roten Linien fallen noch überall in der Gesellschaft. Was vor zehn Jahren noch sagbar gewesen wäre, wird heute von der Union gesagt. Unter der Behauptung eines großen Linksrutsches ist der Diskurs massiv nach rechts gerutscht.

  11. Gab einige Vorfälle bezüglich Rassismus in meiner Klasse gegen Ende des letzten Schuljahres, u.a. auch Hittlergruß und AfD Rhetorik. Die Schulsozialarbeit und ich haben zu Beginn des Schuljahres ein Projekt für mehr Toleranz and Akteptanz mit der Klasse gestartet. Diese Woche ging es um Menschenrechte und eigene Stärken, nächste Woche wird Herkunft und soziales Miteinander im Fokus liegen. Das Projekt geht erstmal bis zu den Herbstferien.
    Ich unterrichte eine 4. Klasse an einer Brennpunktschule in Sachsen, meine Klasse hat einen Migrationsanteil von über 60 Prozent.
    Wir tolerieren kein rechtes Gedankengut an unserer Schule, aber die Kinder sind zu Hause und auf ticktock samit konfrontiert und plappern nach, was sie gehört haben. Wir brauchen einen anderen Umgang mit Medien und mehr Netzkompetenz in Deutschland.

  12. Ob diejenigen die dazu kommentieren, dass das auch bei Ihnen in der Schule ganz normal gewesen sei, dann beim nächsten Artikel durchdrehen, bei dem es heißt Kids mit Migrationshintergrund beschimpfen die Deutschen mit Alman oder so? 🤔

  13. Bei uns in der Klasse damals gab es auch ein paar Idioten die dachten sowas sei witzig. Die Lehrerin hat dann die gesamte Klasse den schlimmsten Film über die Zeit, den sie finden konnte, schauen lassen. Danach waren sie ruhig.

  14. Ja und im Westen von Deutschland gibt es Gewalt von muslimischen gegen nicht-muslimische Schüler und eine erschreckend große Gruppe findet die Scharia wichtiger als das Grundgesetz. Ich weiß nicht was ich schlimmer finde aber wie man es dreht und wendet, die Gesellschaft erodiert an allen Ecken und enden.

  15. Und was ist mit Rassismus aus der muslimischen Ecke? Gegen Juden und Israel. Das sollte vielleicht auch mehr thematisiert werden.

    Oder sind wir dann alle wieder selbst Rassisten?

  16. Ohne Konsequenzen, keine Anpassung. Ist doch wie überall. Wir ahnden Fehlverhalten nicht. Früher gab es soziale “Korrekturmaßnahmen” die wurden halt demokratisch erfasst und dann umgesetzt. Ging mal in die eine Richtung und mal in die andere. Jetzt sind wir irgendwie bei “Niemand hat Recht, alle finden es Scheisse, deshalb wird auch niemand bestraft” gelandet.

    Es gibt ja immer mal wieder eine Diskussion über “Werte” aber niemand legt die konkret fest und es wird auch niemand (sozial) dafür bestraft wenn man sich dann nicht daran hält.

    Was will man erwarten? Dass ein Haufen Idioten sich selbst zu Nicht-Idioten entwickelt? Gab es noch nie.

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