> FDP-Fraktionschef Christian Dürr hat sich für eine Kürzung des Bürgergelds ausgesprochen. Angesichts der Inflationsentwicklung falle das Bürgergeld “aktuell 14 bis 20 Euro im Monat zu hoch aus”, sagte Dürr der “Bild”-Zeitung. “Mein Vorschlag wäre eine Anpassung nach unten, weil bei der letzten Berechnung die Inflation höher eingeschätzt wurde, als sie sich tatsächlich entwickelt hat. Das würde sowohl die Steuerzahler um bis zu 850 Millionen Euro entlasten als auch die Arbeitsanreize erhöhen”, sagte Dürr.
Das würde vor allem die Armut in diesem Land erhöhen. Mistkerl, ganz ehrlich.
Nachtrag:
Und nur mal so: Der Dürr und die FDP argumentieren hierbei *immer* mit der *Inflation* – dabei ist die für die Berechnung des Bürgergelds erstmal nicht relevant. Die Inflationsrate schließt immerhin eine ganze Menge Luxuskacke ein, die das Bürgergeld nicht abdeckt.
Tatsächlich existiert ein virtueller Warenkorb, an dem sich das ganze bemisst – darin sind vor allem Lebensmittel und Artikel des täglichen Bedarfs, aber eben keine Autos, Goldschmuck oder Urlaubsreisen nach Malle. Und siehe da, wo sind die Kosten stark über die offizielle Inflationsrate hinweg angestiegen? Richtig, bei Lebensmitteln und dem Alltäglichen. Das merkt jeder Normalverdiener ebenfalls.
Okay, ein Dürr mit seiner 500€ Diätenerhöhung von neulich schert sich nicht so sehr drum, ob er beim Lieferservice mal ‘nen Fuffi mehr ausgibt. Für einen Bürgergeldempfänger ist dieser Unterschied jedoch existenzgefährdend.
Soziopathen-Partei.
Anstatt es bei denen zu holen die mehr Geld haben kürzt denen das Geld die fast nix haben… traurig.
Die habe die News gerade im Radio gehört. Da wurde noch ergänzt das die niedrige Inflationsrate aufgrund der guten Haushaltspolitik des Finanzministers zustande kam.
Der Radiowecker liegt jetzt drei Stockwerke tiefer aufm Innenhof.
Billige Wahlkampf-Forderung. Die Leute werden aber trotzdem für solche Ideen lieber das Original mit CDU oder AfD wählen.
Ich hoffe inständig, dass die Wähler sich an Vieles der FDP Regierung erinnern werden in den nächsten Jahrzehnten und diese “Fick Dick Partei” unter die 5% Hürde verbannen werden.
Gott verdammt… ich werde damit vermutlich viel Verachtung hier kassieren, aber ehrlich gesagt, finde ich die FDP schlimmer als die AfD. Die FDP hat nämlich die Möglichkeit politische Macht auszuüben.
Ist klar. An die Kohle der Reichen gehen sie nicht weil das würde sie ja selber betreffen.
Nach unten treten funktioniert ja auch super.
FDP will auf 4,9% kürzen.
Den sozialen Sprengstoff weiter zu befeuern, indem man Mittel- und Unterschicht auf die, die eh schon ganz unten sind, aufzuhetzen, fördert die Zustimmung zur AfD.
Bisschen Populismus: Steuern Niedrig- und Mittelschicht runter, Steuern bei Vermögenden rauf, Investition in unsere Infrastruktur und dann läuft das wieder!
Abgesehen davon, dass eine Reduktion der Sicherung den Arbeitgebern in diesem Land auf Dauer mehr Macht gegeben wird, weil Menschen in Jobs gedrängt werden, die schlecht bezahlt sind. In der neusten Ausgabe des Bürgergeldes ist sowas wie 1-Euro-Job ebenfalls wieder eingeführt. Einfach nur ätzend. Zudem muss differenziert werden, wer warum Bürgergeld bekommt, denn Leistungsverweigerer gibts wenige, die die heute aufgrund schlechter Bezahlung aufstocken müssen, viele. Das wird dann auf Dauer nur schlimmer.
Arbeitsanreize sollte man mal im Bundestag schaffen, z.B. mit einer kontrollierten Anwesenheitspflicht.
Für alle? Denkt denn niemand mehr an die Porsche Fahrer?
Ach FDP. Wenn ihr ein paar hundert Millionen Euro an Sozialleistungen sparen wollt, könntet ihr doch einfach mal an die Pensionen für die Stasi-Mitarbeiter ran.
850 Millionen Euro einsparen mit einer äußerst fragwürdigen Maßnahme? Wir brauchen mindestens 40 Milliarden, um den Investitionsstau anzugehen. Die sollen lieber ihre Wähler*innen überreden ihre Steuern zu zahlen. Da käme schon mehr bei rum. Außerdem geht jeder Cent des Bürgergelds direkt wieder in die Wirtschaft. Was soll man von den paar Euro auch sparen.
Ich hab gehört, es gibt da so ein kleines Regelwerk (Grundgesetz), was dem wohl entgegensteht. Aber scheint ja nicht weiter schlimm zu sein.
Es wären auch 850 Millionen die weniger in der deutschen Wirtschaft landen würden da die meisten Bürgergeld-Empfänger das meiste ihres Geldes ausgeben (müssen).
Entweder lassen SPD und Grüne die Ampel platzen oder beide sind genauso schuldig bei der Sache.
Und gleichzeitig haben sie ihren neuen “mehr Autos in die Innenstädte” Plan vorgestellt. Die FDP ist die wahre Satirepartei.
Ich will Nebentätigkeiten für alle Politiker strafbar machen.
Als hätten wir keine anderen Sorgen. Jeden Tag gibt es irgendeine Meldung über das Bürgergeld, als hingen Wohl und Wehe dieses Landes ausschließlich davon ab. Wieso geht man nicht an die Privilegien der Reichen ran, wenn die Kassen wirklich so leer sind? Monitor hat da ein paar interessante Dinge angesprochen:
Wenn man Moral und Menschlichkiet mal außen vor lässt, heißt das nicht dass ab der Kürzung ca. 850 Millionen nicht mehr in der Wirtschaft ankommen? Was soll das unterm Strich bringen?
Puh gerade nochmal der Reichensteuer ausgewichen und stattdessen die mittel der Armen gekürzt.
Starke Schultern müssen nunmal auch mehr tragen und keine Schulter ist stärker als die der Sänftenträger
A-S-O-Z-I-A-L
Da zeigt die FDP wieder ihr wahres Gesicht!
Immer wieder amüsant, wie sie sonst vor den Wahlen so tun als ob sie den kleinen Mann unterstützen wollen… Irgendwann schwenkt das dann wieder ins nach unten treten um. Anschließend scheitern sie wieder fast an der 5% Hürde, weil niemand sich mehr vertreten fühlt, und für die Wahlen danach kommt wieder die versöhnliche FDP raus…
Können wir es uns endlich mal merken, dass ihr frei liberales Verständnis nur für vermögende super ist… Der Rest leidet darunter und merkt es teilweiße nicht mal
Dann ist auch kostenloses Parken finanzierbar!
AfDP
Der Typ hat das Konzept Inflation einfach nicht verstanden.
Vermögenssteuer:
-eine Immobilie plus 200k pro Familienmitglied (gerade Linie) als Freibetrag. Darüber 1 Prozent pro Jahr.
Es wäre so einfach und würde nicht wirklich schmerzhaft.
29 comments
….die haben einfach Autolack gesoffen.
> FDP-Fraktionschef Christian Dürr hat sich für eine Kürzung des Bürgergelds ausgesprochen. Angesichts der Inflationsentwicklung falle das Bürgergeld “aktuell 14 bis 20 Euro im Monat zu hoch aus”, sagte Dürr der “Bild”-Zeitung. “Mein Vorschlag wäre eine Anpassung nach unten, weil bei der letzten Berechnung die Inflation höher eingeschätzt wurde, als sie sich tatsächlich entwickelt hat. Das würde sowohl die Steuerzahler um bis zu 850 Millionen Euro entlasten als auch die Arbeitsanreize erhöhen”, sagte Dürr.
Das würde vor allem die Armut in diesem Land erhöhen. Mistkerl, ganz ehrlich.
Nachtrag:
Und nur mal so: Der Dürr und die FDP argumentieren hierbei *immer* mit der *Inflation* – dabei ist die für die Berechnung des Bürgergelds erstmal nicht relevant. Die Inflationsrate schließt immerhin eine ganze Menge Luxuskacke ein, die das Bürgergeld nicht abdeckt.
Tatsächlich existiert ein virtueller Warenkorb, an dem sich das ganze bemisst – darin sind vor allem Lebensmittel und Artikel des täglichen Bedarfs, aber eben keine Autos, Goldschmuck oder Urlaubsreisen nach Malle. Und siehe da, wo sind die Kosten stark über die offizielle Inflationsrate hinweg angestiegen? Richtig, bei Lebensmitteln und dem Alltäglichen. Das merkt jeder Normalverdiener ebenfalls.
Okay, ein Dürr mit seiner 500€ Diätenerhöhung von neulich schert sich nicht so sehr drum, ob er beim Lieferservice mal ‘nen Fuffi mehr ausgibt. Für einen Bürgergeldempfänger ist dieser Unterschied jedoch existenzgefährdend.
Soziopathen-Partei.
Anstatt es bei denen zu holen die mehr Geld haben kürzt denen das Geld die fast nix haben… traurig.
Die habe die News gerade im Radio gehört. Da wurde noch ergänzt das die niedrige Inflationsrate aufgrund der guten Haushaltspolitik des Finanzministers zustande kam.
Der Radiowecker liegt jetzt drei Stockwerke tiefer aufm Innenhof.
Billige Wahlkampf-Forderung. Die Leute werden aber trotzdem für solche Ideen lieber das Original mit CDU oder AfD wählen.
Ich hoffe inständig, dass die Wähler sich an Vieles der FDP Regierung erinnern werden in den nächsten Jahrzehnten und diese “Fick Dick Partei” unter die 5% Hürde verbannen werden.
Gott verdammt… ich werde damit vermutlich viel Verachtung hier kassieren, aber ehrlich gesagt, finde ich die FDP schlimmer als die AfD. Die FDP hat nämlich die Möglichkeit politische Macht auszuüben.
Ist klar. An die Kohle der Reichen gehen sie nicht weil das würde sie ja selber betreffen.
Nach unten treten funktioniert ja auch super.
FDP will auf 4,9% kürzen.
Den sozialen Sprengstoff weiter zu befeuern, indem man Mittel- und Unterschicht auf die, die eh schon ganz unten sind, aufzuhetzen, fördert die Zustimmung zur AfD.
Bisschen Populismus: Steuern Niedrig- und Mittelschicht runter, Steuern bei Vermögenden rauf, Investition in unsere Infrastruktur und dann läuft das wieder!
Abgesehen davon, dass eine Reduktion der Sicherung den Arbeitgebern in diesem Land auf Dauer mehr Macht gegeben wird, weil Menschen in Jobs gedrängt werden, die schlecht bezahlt sind. In der neusten Ausgabe des Bürgergeldes ist sowas wie 1-Euro-Job ebenfalls wieder eingeführt. Einfach nur ätzend. Zudem muss differenziert werden, wer warum Bürgergeld bekommt, denn Leistungsverweigerer gibts wenige, die die heute aufgrund schlechter Bezahlung aufstocken müssen, viele. Das wird dann auf Dauer nur schlimmer.
Arbeitsanreize sollte man mal im Bundestag schaffen, z.B. mit einer kontrollierten Anwesenheitspflicht.
Für alle? Denkt denn niemand mehr an die Porsche Fahrer?
Ach FDP. Wenn ihr ein paar hundert Millionen Euro an Sozialleistungen sparen wollt, könntet ihr doch einfach mal an die Pensionen für die Stasi-Mitarbeiter ran.
[Irgendwie hab ich gerade ein Lied im Kopf](https://www.youtube.com/watch?v=QgbaiZCE31Q). Wo das nur her kommt.
850 Millionen Euro einsparen mit einer äußerst fragwürdigen Maßnahme? Wir brauchen mindestens 40 Milliarden, um den Investitionsstau anzugehen. Die sollen lieber ihre Wähler*innen überreden ihre Steuern zu zahlen. Da käme schon mehr bei rum. Außerdem geht jeder Cent des Bürgergelds direkt wieder in die Wirtschaft. Was soll man von den paar Euro auch sparen.
Ich hab gehört, es gibt da so ein kleines Regelwerk (Grundgesetz), was dem wohl entgegensteht. Aber scheint ja nicht weiter schlimm zu sein.
Es wären auch 850 Millionen die weniger in der deutschen Wirtschaft landen würden da die meisten Bürgergeld-Empfänger das meiste ihres Geldes ausgeben (müssen).
Entweder lassen SPD und Grüne die Ampel platzen oder beide sind genauso schuldig bei der Sache.
Und gleichzeitig haben sie ihren neuen “mehr Autos in die Innenstädte” Plan vorgestellt. Die FDP ist die wahre Satirepartei.
Ich will Nebentätigkeiten für alle Politiker strafbar machen.
Als hätten wir keine anderen Sorgen. Jeden Tag gibt es irgendeine Meldung über das Bürgergeld, als hingen Wohl und Wehe dieses Landes ausschließlich davon ab. Wieso geht man nicht an die Privilegien der Reichen ran, wenn die Kassen wirklich so leer sind? Monitor hat da ein paar interessante Dinge angesprochen:
https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/monitor-reichtum-verpflichtet-110.html
Wenn man Moral und Menschlichkiet mal außen vor lässt, heißt das nicht dass ab der Kürzung ca. 850 Millionen nicht mehr in der Wirtschaft ankommen? Was soll das unterm Strich bringen?
Puh gerade nochmal der Reichensteuer ausgewichen und stattdessen die mittel der Armen gekürzt.
Starke Schultern müssen nunmal auch mehr tragen und keine Schulter ist stärker als die der Sänftenträger
A-S-O-Z-I-A-L
Da zeigt die FDP wieder ihr wahres Gesicht!
Immer wieder amüsant, wie sie sonst vor den Wahlen so tun als ob sie den kleinen Mann unterstützen wollen… Irgendwann schwenkt das dann wieder ins nach unten treten um. Anschließend scheitern sie wieder fast an der 5% Hürde, weil niemand sich mehr vertreten fühlt, und für die Wahlen danach kommt wieder die versöhnliche FDP raus…
Können wir es uns endlich mal merken, dass ihr frei liberales Verständnis nur für vermögende super ist… Der Rest leidet darunter und merkt es teilweiße nicht mal
Dann ist auch kostenloses Parken finanzierbar!
AfDP
Der Typ hat das Konzept Inflation einfach nicht verstanden.
Vermögenssteuer:
-eine Immobilie plus 200k pro Familienmitglied (gerade Linie) als Freibetrag. Darüber 1 Prozent pro Jahr.
Es wäre so einfach und würde nicht wirklich schmerzhaft.
FDP halt dein Maul