Österreichs Industrie kommt nicht aus der Krise: Lange Flaute – oder werden wir abgehängt?

by FatFaceRikky

11 comments
  1. Vermutlich weil wir alle viel zu faul sind und keiner mehr unbezahlte Überstunden machen will und Samstag/Sonntag zuhause bleiben will.

    So kanns einfach nicht weitergehen. Lohnnebenkosten müssen runter, scheiß auf den Sozialstaat, der Lambo vom Chef muss sich schließlich ausgehen…

  2. In Österreich schlägt halt der Turbo Kapitalismus durch. Kurzfristige Gewinne sind wichtiger als eine langfristige Entwicklung. Es wird kaum in Forschung und Entwicklung investiert. Es gibt auch kein Risikokapital oder eine notwendige Unterstützung für Ideen. Korruption und Unfähigkeit in der WKO unter Herrn Mahrer. Die Industriellenvereinigung wird von super konservativen Leuten geführt die glauben mit mehr Überstunden der Mitarbeiter das Problem erschlagen zu können. Es werden politische Figuren nach Aussehen und Brachialität gewählt. Ich könnte den ganzen Tag weiter sudern. Österreich fährt an die Wand und keine Partei schafft es was zu verbessern, weil alle eine idiologische Dummheit an den Tag legen die alles nur blockiert.

  3. Wieso wir so hohe Strompreise haben, kann uns wirklich niemand erklären, finde ich gut, dass hier im Artikel auch mal ein Marktversagen angesprochen wird, weil das gibt es definitiv. Und das zieht sich halt durch mehrere Bereiche durch, jeder sudert über die hohen Lebensmittelpreise, zurecht. Mieten sind auch so ein Thema.

    Ein oder zwei Jahre wurde mit diesen massiven Preiserhöhungen Geld verdient, und jetzt kündigt man halt einen Teil der Belegschaft, weil die Kundschaft kein Geld mehr hat auch wenn sie noch vor wenigen Monaten Rekordgewinne gemeldet haben, Ausnahme Autobauer. Aber was erwartet man noch von denen, die trauern ja immer noch dem heiligen Verbrenner nach.

    Bei mir ist es so, dass ich mir in meinem Leben kein Wohneigentum schaffen können werde, aber dafür gehen sich halt andere Dinge aus. Ich reise um die Welt, weil für was soll ich groß sparen? Geht mein Geld halt in die thailändische Tourismuswirtschaft, anstatt in die heimische Bauwirtschaft.

    Und so muss auch bei uns wieder mal der Tourismus den Karren aus dem Dreck ziehen. Mal schauen, wie lange die Niederländer noch zum Schifahren kommen, wenn sie irgendwann erkennen, dass der dünne weiße Streifen am Berghang und der andere dünne weiße Streifen am Häusl der einzige Schnee ist, den sie dank Klimawandel noch zu sehen bekommen.

  4. Am besten die Preise erhöhen, das gibt ein saftiges Umsatzplus 💪

  5. Vielleicht sollte man sich mal weniger darauf konzentrieren Home Office und kürzere Arbeitszeiten zu bekämpfen, und mehr darauf wie man mit zufriedenen und engagierten Angestellten gute Produkte herstellt und neue Märkte erobert.

  6. Wir werden abgehängt.

    Eine der höchsten Lohnnebenkosten Europas (und damit gehebelte Lohninflation), hohe Energiekosten dank schlechter Energiepolitik, sinnlose Auflagen, Abhängigkeit von Deutschland, das sich selbst mit der Schuldenbremse ruiniert.

  7. Wir müssen jetzt mal das Klima retten. Da muss man natürlich für die Sache auch zurückstecken! 

    Weniger Wirtschaft und weniger Wohlstand heißt weniger CO2.

  8. ist ja ganz einfach,
    müssen wir halt ein paara goldne klaviere mehr in auftrag geben, dann passt das mit der wirtschaftsankurblung auch wieder … irgendwie muss der billige pöbel ja in beschäftigungstherapie gehalten werden, wo kämen wir denn hin, wenn plötzlich jeder während der arbeit am handy hängen würde, weil nix mehr zu tun ist?

  9. Hat hier überhaupt jemand den Artikel gelesen? Es geht um Kostensenkungen für die Unternehmen, da sie nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Nicht um mehr Netto fürs Brutto oder höhere Gehälter. Stattdessen sind diese eines der Probleme. Während der Markt für Konsumenten gut läuft schwächeln der Export und die Unternehmenskunden.

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