Sichere Pensionen? “Die Regierung muss das Problem unbedingt anpacken”

by wantilles1138

15 comments
  1. >45 Arbeitsjahre sollten, wenn auch mit gewissen Einbußen, für den Antritt einer Pension reichen.

    Total nett. D.h. wenn ich 70 bin und meine Jahre beinander hab, hab ich dann nur a bissi Abzüge von meiner nicht existenten Pension.

  2. ![gif](giphy|xUA7aM09ByyR1w5YWc)

    Regierung packt Pensionsreform an. Das wird so wie alles andere erst dann geschehen, wenn es viel zu spät ist.

  3. > 45 Arbeitsjahre sollten, wenn auch mit gewissen Einbußen, für den Antritt einer Pension reichen.

    Gehts scheißen. Gehts einfach scheißen. Wenn ich mit 65 geh warens bei mir schon 50 Jahre bis dahin. Was spannend wird weil der Körper nach 25 schon nimmer so mag.

    Diese Fixierung aufs Alter geht mir schwer am Orsch.

    Fang mit 15 eine Lehre an und ruinier dich wo für schlechtes Geld wie z.B. im Einzelhandel.

    Oder studier halt bis…ja eh und such dir mit 28 mal was gmütliches nachdemst kaum einbezahlt, aber gekostet hast. Nein, nicht jeder Akademiker zahlt dann “eh viel mehr ein als der depperte Hackler”.

    Ärzte und co – ja. Super Sache. Absolut unterstützenswert. Ein paar Jahre Theologie und Gender Studies zum auch nicht gut bezahlt im Büro umeinand hocken is eh auch super.

  4. 24% der Männer und 28% der Frauen sind arbeitslos, bevor sie in Pension gehen. Wie soll das Viertel besser werden, wenn wir Leute noch länger arbeiten lassen? Wer stellt wen ein, der schon 63 ist und bis 67 arbeiten muss? Ein Computerführerschein vom AMS in Kombi mit Strafzahlungen (= Gebühr für Altersdiskrimination) wird nicht die Lösung sein.

  5. Was wir halt auch brauchen is eine Reform in der Verwaltungsstruktur. Ich arbeit selbst bei einer Sozialversicherung und war vorher auch im öffentlichen Dienst. Meiner Erfahrung nach läufts in den Bundesländern eh halbwegs rund, aber sobald mal ein Akt nach Wien kommt, zerrt sich alles. Klar wohnen in Wien mehr Menschen, aber bei uns in der Firma is da trotz mehr Mitarbeitern (plus ein extra Kontingent an Mitarbeitern um Abgänge in die Hauptstelle auszugleichen) ein Rückstand von über 10.000 Fällen vorhanden.

    I weiß nit, warum des grad immer in Wien so is (herrscht da a andere Arbeitsmoral?), aber vl sollten wir uns mittel- bis langfristig überlegen, ob wir bei der Verwaltung den Wasserkopf Wien langsam a bissl entlasten und es auf die Bundesländer aufteilen. Sollte ja mit der Digitalisierung ja nimma so es Problem sein (und in Deutschland funktioniert die teilweise Auslagerung ja auch).

  6. Wenn ich all das Geld was ich an die Pensionsversicherung zahle die nächsten 20 Jahre anlegen würde, könnte ich danach in den Ruhestand. Und koste dem Staat 0€.

  7. Pensionsreform, vor 30 Jahren wurde diese als absolut notwendig erachtet weil das System, es mehr Junge als Alte, nicht aufgegangen ist

    Vor 20 Jahren war es dann eigentlich eh schon zu spät aber man redet darüber ob es überhaupt notwendig ist was zu ändern bzw ob andere Maßnahmen nicht reichen

    Beste Vorschläge von damals, Leute länger arbeiten lassen weil dann gibt es mehr “Junge” die einzahlen, oder Arbeitslosenzahl reduzieren aka Vollbeschäftigung, weil dann zahlen auch mehr “Junge” ein

    Warum das System nicht funktioniert ist klar, Pension ist eine Versicherung welche sich selbst finanzieren soll, also alle Beiträge zusammen sind höher als das was ausgezahlt wird.
    Ab dem Zeitpunkt wo die Regierung Geld zugeben muss weil Auszahlungen > Einzahlungen sind, kann man sich die Versicherung direkt sparen.
    Also komplett streichen weil man hat einen doppelten Verwaltungsapparat hat dafür das Steuergeld direkt ausgezahlt wird

    Da hat man sehr großes Einsparungspotential und ob man das Ding jetzt Mindestpension oder Grundeinkommen nennt macht keinen Unterschied

  8. Ich kenne so viele Boomer die bereits in Pension sind bzw. mit 58-62 in Pension gehen. (und Frauen schon so ab 55-58 in Altersteilzeit vom Bürojob.) Und die meistens sind körperlich voll gesund und haben eine höhere Pension als ihre Nachfolger im Job verdienen.

    Die späteren Gen X und Millenials wirds dann voll erwischen (bis 67 arbeiten, geringere AbfertigungNEU, keine Altersteilzeit und geringere Pension als ihre Eltern…). Darüber wie es den Generationen danach geht, will ich gar nicht spekulieren.

  9. wenn ich mir den Pensionsrechner der SV ansehe, da kann man beim beim Gehalt “nur” den SV- BEitrags deckel von ~6k€ eingeben, heißt das für die hier versammelte 150k€ mit 30 IT Bouble das ihr für die Pension keine vorteile habe gegenüber einem ~80k geringverdiener ?

    EDIT: lt. aktueller berechnung darf ich 2040 mit abschlägen gehen, würde ich bis 2045 drannhängen, hätte ich immer noch nicht mal Brutto das, was mein Vater aktuell Nettopension bekommt, und ich verdien seit einigen jahren mehr als er am Ende hatte zum Pensionsantritt mit 62 hatte (gelernter Schlosser)

  10. Solange das Problem derzeitige politische Minderheiten betrifft wird da nicht viel passieren.

  11. Österreich ist ein Rentnerstaat. Wenn man als junger Mensch soetwas wie ein Mitbestimmungsrecht will, oder gar für die eigene Absicherung im alter Sorge tragen möchte, dann bleibt einem eigentlich nur in ein Land zu migrieren, welches keine so kaputte Demographie aufweist, oder in welchem eine viel niedrigere Abgabenlast auf Einkommen aus Erwerbstätigkeit herrscht.

  12. ÖVP, FPÖ, SPÖ:

    ok wir erhöhen die Beitragszahlungen

  13. Oder man spart sich in der verwaltung einen haufen geld und lässt die steuern um den pensionsbeitrag steigen, lässt letzteren verschwinden und zahlt direkt aus dem steuertopf. Damit wären pensionen sicher und etwas geld gespart. Optimal isses natürlich nicht, aber alles andere scheint ja nicht zu funktionieren.

  14. So, also dass das vorhandene Kapital via Aktienrente vergrößert wird ist Spekulation. Länger sollen die Leute aber auch ned arbeiten weils oft nimma geht.

    Wer hat einen Lösungsvorschlag?

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