Tourist in der Schweiz achtet nicht auf Roaming – und soll 16’000 Euro zahlen

by BezugssystemCH1903

12 comments
  1. >Anschliessend musste der Mann den Berichten zufolge seinen Urlaub abbrechen, um sich an eine verzweifelte Lösung des Problems zu machen. Zunächst kontaktierte er dafür die Hotline seines Anbieters.

    >Anschliessend wandte er sich an die Arbeiterkammer Oberösterreich, die sich um Verbraucherschutz kümmert. **Auch diese habe den Anbieter dann aufgefordert, die Kosten auf die in den EU-Regeln festgelegten Maximalkosten von 60 Euro zu verringern.**

    >Zur Erleichterung des geschockten Schweiz-Urlaubers zeigte der Anbieter sofort Verständnis und setzte die entsprechende Zahlungsaufforderung drastisch auf den gewünschten Betrag herunter.

    Am Ende lief also doch alles gut

  2. Clickbait.

    Der Kunde hatte die Kostenobergrenze (ca. 60€) nicht (aktiv) deaktiviert. Daher wurde die Rechnung schließlich auf 60€ abgesenkt.

  3. Warum werden eigentlich immernoch solche Mondpreise verlangt? Das zahlt am Ende sowieso kein Schwein

  4. Als ich in der Schweiz war, hab ich das Internet etwas zu spät ausgemacht, weil die SMS mit der Preisinfo nicht sofort kam. Ich habe 2 Bilder über Whatsapp verschickt… zack 55 Euro weg. Ich hab bei der Urlaubsplanung einfach nicht dran gedacht, dass die Schweiz manchmal bei den Handytarifen im EU-Roaming ausgeschlossen ist.

  5. Das bei der Deutschen Telekom sogar bei Prepaid Tarifen Schweiz Roaming kostenlos inkludiert ist zeigt ja, dass alle anderen Anbieter hier einfach nur Abzocke betreiben weil sie es können.

  6. Die Frage ist eher, warum hat die Obergrenze bei 60 Euro nicht automatisch gegriffen? Da sollte ja sämtliche Datenübertragung automatisch eingestellt werden. Wurde ja extra eingeführt, damit man im Ausland nicht plötzlich arm wird, nur weil man sein Handy benutzt. 

  7. Wieso dürfen überhaupt noch deutsche Anbieter Roaming Verträge für 1mb/99Cent anbieten (außerhalb EU). 1 MB ist doch nix heutzutage, da wäre man ja mit 1:Youtube Video schon hundertfach drüber.

    Einigermaßen faire Roamingpreise wären 1GB/2,50€ z. B. 

  8. Jetzt haben wir mit 5G schon einen neuen Standard mit neuen Funkstationen, dann noch eSIM und lauter so Zeug, aber es gibt immer noch keine Möglichkeit, zwischen freundlichem Roaming (also inklusive) und feindlichem Roaming (nicht inklusive) zu unterscheiden.

    Sollte das nicht auf dem Betreiberlevel softwareseitig schon machbar sein? Die Auslandsdaten werden ja eh über die Server meines Anbieters geschickt, damit sie das Volumen berechnen können. Wenn der Eintrittspunkt dann in einem Land liegt, das nicht inklusive ist, muss eben per SMS / Push-Nachricht darüber informiert werden. Es erfolgt dann manuell die Freigabe für dieses Land für 30 Tage per App oder wie auch immer. Man bekommt ja sowieso pro Land sofort eine SMS mit den ganzen Preisen. Es wird also längst automatisch erkannt.

    Also muss man immer schön dran denken, wenn man ein Nicht-EU-Land touchiert, auf dem Schiff fährt oder ganz den Kontinent verlässt, das Roaming vorab schon auszuschalten, damit man nicht in die Kostenfalle rennt für einen 20kb großen WhatsApp-Ping.

    Vermutlich will man es einfach nicht…

  9. Da Lob ich mir die Telekom, die sind zwar Überteuert, aber ich hab inkludiertes Roaming in der Schweiz. In anderen nicht EU-Ländern muss ich aktiv ein Datenpaket buchen, damit überhaupt erst Datenverkehr über Roaming möglich ist.

  10. Zur Not könnte man auch sagen: Schaut doch, wie ihr die Geldforderung aus der Schweiz in einem EU Land eintreibt bzw. der Gerichtsvollzieher kann einen dann mal… 😉

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