Ohne das Video gesehen zu haben, mein Kumpel ist auch betroffen. Hat zwei Jahre und einen Ärztemarathon gebraucht, bis er die Diagnose hatte. Muss nun mit 25 in die Erwerbsminderungsrente.
Fasst die Lage sehr gut zusammen
Hätte gedacht dass der John Oliver von Temu sein medizinisches Fachwissen als international anerkannter Bienenexperte ein bisschen Honig empfiehlt. /s
Ich sage mal vorsichtig, mit dem “Protagonisten” des Beitrags trifft Böhmermann sicher keinen falschen.
Und der Umgang mit LC und ME/CFS bleibt beschämend. Ich hätte mir noch eine positive Gegenseite gewünscht, beispielsweise Frau Prof. Scheibenbogen von der Charité.
Ich habe das Video noch nicht angeschaut, aber aktuell werde ich nur von meiner Familie unterstützt. Hilfe vom Sozialstaat oder Gesundheitssystem gibt es nicht.
Es ist auch super mit Ärzten zu interagieren, die mich einfach nur loswerden wollen und nicht zuhören. Insbesondere, wenn neben der körperlichen Verfassung auch Wortfindungsstörungen und Probleme mit dem Gedächtnis besteht.
Behandlungen, die positive Effekte hatten und als letzte Hoffnung privat bezahlt wurden, werden natürlich auch nicht übernommen, obwohl Heilungschancen bestehen.
Die Option der Euthanasie habe ich auch schon in Betracht gezogen, um meiner Familie nicht länger zur Last zu fallen, aber ich möchte leben, wobei man dieses Dahinsiechen nicht als Leben bezeichnen kann.
Mich hat die Tage Corona das erste Mal erwischt. Ich würde lügen wenn man Long Covid nicht als Schreckgespenst dauernd im Hinterkopf hätte.
Mein Beileid an die betroffenen und hoffentlich gibt es irgendwann Fortschritte in der Forschung.
Als jemand, der seit 14 Jahren an ME/CFS leidet, kann ich nur sagen:
Das war _richtig gut_ und ich hab die Kraft aufgebracht, mir die ganzen 30 Minuten anzuschauen. Das war es wirklich wert.
Ab 10:45 geht es los.
Sind das eigentlich die gleichen Symptome wie bei einer (leichten) Depression? Ich frage, weil ich das auch seit ca. 2 Jahren habe, jedoch nicht so ausgeprägt. Fing ein paar Wochen nach einer heftigeren Cons-Erkrankung an. Ständige Müdigkeit mit gelegentlichen Anflügen starker Erschöpfung (ohne erkennbaren Grund), ab und zu Gelenkschmerzen und vor allem Brain Fog, was sich wie eine Wand im Gehirn äußert, die einem die von vorher gewohnten kognitiven Leistungsreserven einfach verwehrt ist es im wesentlichen. Gedächtnisstörungen gehören auch dazu. Hausarzt hat erst Hormone vermutet und dann einfach Depression.
Falls es jemanden interessiert, konnte mal bei einer Neurologie Konferenz mithören und Herr Kleinschnidel schien mit seinen Ansichten eher in der Minderheit. Aber irgendwie kommt vieles nicht in der Praxis an. Oder der eigenen Meinung wird mehr Raum gegeben als Fakten.
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Ohne das Video gesehen zu haben, mein Kumpel ist auch betroffen. Hat zwei Jahre und einen Ärztemarathon gebraucht, bis er die Diagnose hatte. Muss nun mit 25 in die Erwerbsminderungsrente.
Fasst die Lage sehr gut zusammen
Hätte gedacht dass der John Oliver von Temu sein medizinisches Fachwissen als international anerkannter Bienenexperte ein bisschen Honig empfiehlt. /s
Ich sage mal vorsichtig, mit dem “Protagonisten” des Beitrags trifft Böhmermann sicher keinen falschen.
Und der Umgang mit LC und ME/CFS bleibt beschämend. Ich hätte mir noch eine positive Gegenseite gewünscht, beispielsweise Frau Prof. Scheibenbogen von der Charité.
Ich habe das Video noch nicht angeschaut, aber aktuell werde ich nur von meiner Familie unterstützt. Hilfe vom Sozialstaat oder Gesundheitssystem gibt es nicht.
Es ist auch super mit Ärzten zu interagieren, die mich einfach nur loswerden wollen und nicht zuhören. Insbesondere, wenn neben der körperlichen Verfassung auch Wortfindungsstörungen und Probleme mit dem Gedächtnis besteht.
Behandlungen, die positive Effekte hatten und als letzte Hoffnung privat bezahlt wurden, werden natürlich auch nicht übernommen, obwohl Heilungschancen bestehen.
Die Option der Euthanasie habe ich auch schon in Betracht gezogen, um meiner Familie nicht länger zur Last zu fallen, aber ich möchte leben, wobei man dieses Dahinsiechen nicht als Leben bezeichnen kann.
Mich hat die Tage Corona das erste Mal erwischt. Ich würde lügen wenn man Long Covid nicht als Schreckgespenst dauernd im Hinterkopf hätte.
Mein Beileid an die betroffenen und hoffentlich gibt es irgendwann Fortschritte in der Forschung.
Als jemand, der seit 14 Jahren an ME/CFS leidet, kann ich nur sagen:
Das war _richtig gut_ und ich hab die Kraft aufgebracht, mir die ganzen 30 Minuten anzuschauen. Das war es wirklich wert.
Ab 10:45 geht es los.
Sind das eigentlich die gleichen Symptome wie bei einer (leichten) Depression? Ich frage, weil ich das auch seit ca. 2 Jahren habe, jedoch nicht so ausgeprägt. Fing ein paar Wochen nach einer heftigeren Cons-Erkrankung an. Ständige Müdigkeit mit gelegentlichen Anflügen starker Erschöpfung (ohne erkennbaren Grund), ab und zu Gelenkschmerzen und vor allem Brain Fog, was sich wie eine Wand im Gehirn äußert, die einem die von vorher gewohnten kognitiven Leistungsreserven einfach verwehrt ist es im wesentlichen. Gedächtnisstörungen gehören auch dazu. Hausarzt hat erst Hormone vermutet und dann einfach Depression.
Falls es jemanden interessiert, konnte mal bei einer Neurologie Konferenz mithören und Herr Kleinschnidel schien mit seinen Ansichten eher in der Minderheit. Aber irgendwie kommt vieles nicht in der Praxis an. Oder der eigenen Meinung wird mehr Raum gegeben als Fakten.