Bürgermeister lobt die Heldinnen des Bus-Attentats in Siegen: Junge muslimische Frauen stoppen Messerangriff

by GirasoleDE

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  1. >Der Busfahrer reagierte geistesgegenwärtig, brachte den Bus sofort nach dem ersten Tumult im Fahrzeug zum Stehen und öffnete alle Türen. Das hat den Fahrgästen die schnelle Flucht aus dem Fahrzeug ermöglicht.
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    >Auf solche Situationen bereite man das Personal, so gut es eben geht, vor. „Es gibt da kein spezielles Training, das findet im Rahmen der Fahrerschulung eher in der Theorie statt. Was ist zu tun, wenn Waffen oder Pfefferspray im Bus eingesetzt werden? Sofort anhalten, alle Türen auf – das läuft auch intuitiv“, erklärt Stephan Boch.
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    >Wenn man nach einem derartigen Fall überhaupt von Glück sprechen kann, bleibt festzuhalten, dass sowohl der blitzschnell reagierende Busfahrer als auch beherzt eingreifende junge Frauen an diesem Freitagabend in Eiserfeld Schlimmeres verhindert haben.

    https://www.siegener-zeitung.de/lokales/siegerland/siegen/messerattacke-in-siegen-so-geht-es-dem-busfahrer-busse-fahren-regulaer-zum-stadtfest-SWLW6EVDAZHXNDRGDUY3ZA3Z2M.html

  2. >Als die 32-jährige Täterin mit einem Messer wahllos auf Passagiere des in Richtung Siegener Stadtfestes fahrenden Shuttlebusses einstach, reagierten die Frauen den Angaben von Mues und Stuberg zufolge sofort. Sie hätten die Täterin „kampfunfähig gemacht“, ehe weitere Fahrgäste ebenfalls eingesprungen seien. (…)

    >„Diese Frauen haben vermutlich Menschenleben gerettet“, sagt ein immer noch bewegter Steffen Mues der Siegener Zeitung am Samstag. „Das sind für mich Heldinnen. Darüber muss gesprochen werden.“ Mues betonte am Rande des Stadtfestes gegenüber der SZ, die Frauen hätten Migrationshintergrund gehabt. Auch das gehöre für ihn „zur Wahrheit“.

    >Superintendent Peter-Thomas Stuberg hat nach eigenen Angaben mit zwei der Frauen noch am Freitagabend sprechen können. „Die standen unter Schock, was die da geleistet haben. Das hat mich sehr berührt.“ Er zollte den jungen Frauen höchsten Respekt, dass ausgerechnet sie „in einem Bus voller Erwachsener“ Zivilcourage gezeigt hätten. Die Frauen seien muslimischen Glaubens. Stuberg: „Das ist also jenseits aller Klischees und Stereotypen.“

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