Krankenkassen machen 2,2 Milliarden Euro Minus – in sechs Monaten

by hampelmann2022

30 comments
  1. Es gibt immer mehr alte und damit kranke Menschen.

    Da das Klima gegenüber Immigration gerade immer feindlicher wird, werden sich zukünftige Regierungen nicht trauen, für die nötige Einwanderung an Fachkräften zu sorgen.

    Das Ergebnis ist eine Kombination aus noch schlechter werdender Versorgung und exorbitant steigenden KV-Beiträgen.

  2. Vielleicht finden wir eine ungeahnte Gold Mine mit sehr viel vorkommen.

  3. Aber nach denen wird sicher nicht nur auf der Einnahmeseite gesucht oder? ODER?

  4. So schlimm kann es nicht sein. Wir haben immer noch genug Geld um die Vorstände und Verwaltungen von 90 gesetzlichen Krankenkassen durchzufüttern, die zwar alle mehr oder weniger dasselbe machen, aber trotzdem alle aus wichtigen Gründen existieren müssen.

  5. innerhalb von 6 monaten so viel minus zu machen ist auch eine kunst für sich

  6. Bald sind viele bei komfortablen 1000€ GKV mit Leistungen einer Basisversorgung aber wenigstens können wir uns über Amerikaner lustig machen die für einen gebrochenen Arm 10.000$ zahlen, was für looser.

  7. An mir liegt es nicht Freunde. Nicht weil ich mir nicht auch eine Untersuchung oder Behandlung wünschen würde, nein, weil ich schlicht keinen Termin bekomme.

    Klar könnte ich diese Hotline anrufen, aber irgendwie bin ich es leid , ständig betteln zu müssen auch mal eine Leistung zu bekommen.

    Bin zwar knapp über der Beitragsbemessungsgrenze aber privat traue ich mich im Hinblick auf das Alter nicht unbedingt. Spiele mittlerweile vermehrt mit dem Gedanken Privatzahler zu werden. Noch sind die Wehwehchen noch zu klein, aber der Frust umso größer.

    Ich bin gar nicht generell gegen das Solidarsystem, aber wenigstens mal nen Facharzttermin… wenigstens einmal kein auflegen oder schroffes: “wir nehmen keine neuen Patienten mehr auf”

    Glaube ich gehe früh über den Jordan, aber naja.

  8. Es ist schwer das ganze aufrechtzuerhalten, wenn immer weniger Leute Steuern zahlen, der Steuersatz eh schon viel zu hoch ist, Medikamente und Behandlungen immer teurer werden und dann eine genügende Anzahl an Menschen Leistungen in Anspruch nimmt, für die sie nie etwas eingezahlt haben.
    Das kann im Kapitalismus einfach nicht funktionieren. Aber bitte versteht mich nicht falsch: Jeder Mensch sollte ein Anrecht auf Gesundheit haben, das ist ein wunderbarer Grundgedanke. Es ist nur nicht mit dem Kapitalismus vereinbar.

  9. Was sind denn schon 2,2 Milliarden? Das ist doch Peanuts für 80 Millionen Versicherte. Das sind pro versicherter Person 27,5 €. Bei 300 Milliarden Euro Umsatz. Das ist nicht mal 1 %

  10. Vielleicht braucht es bei einer zum Großteil gesetzlich vorgegebenen Leistung auch keinen künstlichen “Wettbewerb” zwischen mehreren Akteuren, die dann als Alleinstellungsmerkmal entweder an jeder Milchkanne eine Niederlassung aufmachen oder aber hahnebüchenen Voodoo finanzieren, weil man die Tatsache, dass manche daran ganz, ganz, ganz feste glauben, ja nicht außer Acht lassen darf.

  11. Ich hätte da ne ganz verrückte Idee: Wir legen alle Krankenkassen für gesetzlich Versicherte zu einer Einzigen zusammen. Was das an Personal und Kosten sparen würde ist kaum auszudenken. Für Privatpatienten kann es ja immernoch zig Kassen geben, wer übrig bleibt regelt dann der Markt

  12. Deshalb ist aber die Versorgung auch um 2,2Milliarden besser und toller geworden, wir freuen uns!!!

    /s

  13. Na keine Sorge, dass Geld ist ja nicht weg.

    Es hat halt jetzt nur jemand anderes.

  14. Vielleicht 2 oder 3 Sack Munition nicht verschenken?

  15. Ich hab letztes Jahr 8 Monate Krankengeld bezogen, hätte ich irgendwie adäquate Unterstützung im System bekommen und damit meine ich tatsächliches seitens der Krankenkasse an meiner Genesung wäre ich sicherlich nach 2 Monaten wieder arbeitsfähig gewesen! Ich bin immer noch schockiert wie wenig die einen Fick geben und dann monatelang zahlen! Nach einem Jahr hab ich ne Reha bewilligt bekommen, die ich nach einer Woche abgebrochen habe! War einfach ein Jahr zu spät!

  16. Wir können ja die Beiträge erhöhen.. ich gehe gerne über einen halben Monat+ umsonst für alle steuern und Miete arbeiten ohne Termine zu bekommen, alles verfallen zu sehen und mich auf die eventuelle Altersarmut zu freuen!

  17. Auch wenn es wahrscheinlich keiner hören will, aber seit/durch Corona haben wir nun durchschnittlich 15 Krankentage pro Person pro Jahr, statt max. 12 Tage vor der Pandemie. Die Tendenz steigt immer noch. Das alleine ist schon mit mehr Arztbesuchen und Behandlungskosten verbunden. Dazu kommen viele Langzeitkranke, deren Krankengeld von der Krankenkasse gezahlt wird. Die Kosten von Long Covid für das deutsche Renten- und Gesundheitssystem werden auf 1,7 Mrd. € jährlich geschätzt. Neben alternder Gesellschaft und schlechter Ernährung ist das wahrscheinlich nur eine Nebensache, aber sekundär macht sich der Mangel an Produktivität durch die Fehlzeiten halt auch bemerkbar.

  18. Bei der Krankenversicherung fände ich es gerechtfertigt, wenn auf sämtliche Einkünfte bis zur Beitragsbemessungsgrenze (die verfassungsrechtlich geboten ist) der Beitragssatz (zmd. der AN-Anteil) erhoben wird (gerne Werbungskosten gegen rechnen). Klar werden dann noch ein paar Leute mehr in die PKV wechseln, aber die Leute zahlen dann eher ihren fairen Anteil. Warum sollte ein Rentner mit einem Mehrfamilienhaus weniger zahlen als ein Ingenieur, wenn beide dasselbe monatliche Einkommen haben.

  19. Hat sicher nichts damit zu tun, dass der Bund für alles ohne Einkommen viel zu wenig zuzahlt.

  20. Wieviel minus machen eigentlich Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr und die Rentenversicherung?

    Könnte es vielleicht sein, dass es überhaupt nicht angemessen ist, im Kontext der medizinischen Versorgung der Bevölkerung in Begriffen wie “Gewinn” und “Verlust” zu denken und dass dies lediglich eine spätkapitalistische Erzählung ist, die ausnutzt, dass diese Gesellschaft gar nicht mehr in der Lage ist, außerhalb solcher marktwirtschaftlichen Logik zu denken und weil man uns überzeugen möchte, weitere Einschnitte in der Lebensqualität hinzunehmen, damit weiterhin ein paar Private mit prall gefüllten Geldsäcken nach Hause gehen können?

  21. Mich würden die Gründe interessieren.

    Liegt es vielleicht auch an Corona und den Folgeerkrankungen? Oder tatsächlich nur an gestiegenen Preisen und weniger Steuerzahlern?

    So viel wie man momentan hört und ließt, dass Leute nach Corona nur noch krank sind, etc. Und wenn wir jetzt 15, statt 12 Krankentage im Durchschnitt pro Jahr haben, sind das auch mal eben 25% mehr Krankentage und entsprechend mehr Arztbesuche.

  22. Brillen werden nicht gezahlt aber das dritte Hüftgelenk für ne 85 Jährige

  23. Warum erheben wir nicht eine Zuckersteuer die in die GKV einzahlt? Wenn weniger Zucker konsumiert wird dann werden manche Leistungen auch weniger in Anspruch genommen.

  24. Also die Techniker Krankenkasse hat erst vor kurzem ein riesen Anbau bei mir um die Ecke gebaut. Und wenn ich mitbekomme wie viel dort die Leute verdienen, kann es den eigentlich gar nicht so schlecht gehen 😅

    Aber vielleicht täusch ich mich auch

  25. >als Gründe gelten die alternde Gesellschaft und **die höheren Kosten durch technologischen Fortschritt im Gesundheitssystem**.

    Das ist normalerwise nicht wie sowas funktionieren sollte.

  26. Kennt ihr doctolib? Funktioniert super – gehe nur noch zu Ärzten bei denen ich bequem über die app buche, zusätzlich gibts ein system um Termine von Leuten die Absagen neu zu verteilen wodurch ich 70% der Zeit einen Facharzttermin in 60-90 Tagen buche aber oft schon nach 2-3 Wochen glück habe.

  27. Tut mir leid Leute, meine Rheuma medis kosten 6k pro Rezept 🥲

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