An der Privaten Hochschule in meiner Stadt wird ein Workshop für Unternehmen angeboten. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, dass da jemand die Gen Z nicht mag

by LawAndOrderingFood

23 comments
  1. Ich glaub da hatte jemand kürzlich Streit mit einem HiWi

  2. Kommt jetzt schwer auf den Kontext an. Dass der Anteil der beschriebenen Menschen in Gen Z statistisch gesehen höher ist glaube ich sofort. Wenn das hier ein Workshop für z.B. Marketing sein soll, dann macht es natürlich Sinn, darüber zu sprechen, wie man Marketing für diese Menschengruppe macht, da sehe ich erstmal nichts verkehrtes dran.

  3. Interessanter Aufmacher, jetzt würde ich schon gerne mehr wissen. Gibt es einen Link zu den Studien?

  4. „Die Jugend achtet das Alter nicht mehr, zeigt bewusst ein ungepflegtes Aussehen, sinnt auf Umsturz, zeigt keine Lernbereitschaft und ist ablehnend gegen übernommene Werte“ (Tontafel der Sumerer, ca. 3000 v. Chr.)

  5. Loyalitätslosigkeit, lol.

    Meine Loyalität kriegt mein Herrscher nur, wenn ich dafür Land zum bewirtschaften und Schutz vor den Barbaren bekomme!

  6. Leeeeeeicht verallgemeinernd, wenn auch nicht unbedingt unnütz.

  7. Loyalitätslosigkeit – Der AG schenkt einem doch auch nichts, warum sollte man da loyal sein?

  8. Gen Z hat unsere Brunnen vergiftet, unsere Ernte verbrannt und uns die Seuche ins Haus geschickt!

  9. Muss man lesen wie ein Arbeitszeugnis:

    nahezu vollständig digital sozialisiert = Wissen besser als wir, wie man mit digitalen Medien und Geräten umgeht

    Geprägt von Flatterhaftigkeit und Loyalitätslosigkeit = wechseln umgehend den Arbeitsplatz, wenn man ihnen ein besseres Angebot macht. Achten auf Work-Life-Balance.

    Durchdrungen von materialistischen Ansprüchen = wollen mehr verdienen als Mindestlohn, sonst werden sie “flatterhaft und loyalitätslos”.

  10. Ich finde vor allem den Materialismus Aspekt unterhaltsam. Wenn man teilweise so auf Social Media rumschlagt kommt da bei mir der Eindruck auf: Gen Z hat resigniert und sich damit abgefunden nie den selben Wohlstand wie die Eltern Generation zu erreichen, dann hauen sie eben das Geld was sie haben in jetzt auf den Kopf.

  11. Loyalitätslosigkeit… Ja, es ist nicht so, dass viele Unternehmen einem noch ein anständiges Gehalt bieten. Man muss ja aktiv den Job wechseln, um bessere Gehaltsangebote zu bekommen. Die Firmen sind doch alle genauso loaylitätslos, die zögern auch nicht dich zu feuern.

    Kleine lustige Anekdote über Boomer: In meiner Firma hat eine Kollegin während eines meetings brisante Infos über unsere ehemalige Auszubildende, die jetzt woanders arbeitet, verraten.

    Langer Rede kurzer Sinn: Ihr geht es in ihrem neuen Job nicht gut und sie ist in Therapie. Auf die Frage, ob wir sie nicht wieder einstellen wollen, kam nur ein schmunzelndes “Eine Baustelle kauft man auch nicht! Psychisch Kranke sind nur eine Belastung, die man als Unternehmen nicht braucht.”

    Leider habe ich bei manchen Boomern den Eindruck, dass sie absolut egozentrisch sind und kein Mitgefühl für ihre zum Teil jüngeren Mitmenschen haben, gleichzeitig aber über alles Mögliche schimpfen, obwohl viele von ihnen schon ein Eigenheim besitzen und es praktisch viel besser im Leben haben, als es die jüngeren Generationen nach ihnen jemals haben werden.

  12. Ja gut, wenn man sich den Workshop von Unternehmen fürstlich bezahlen lassen will, dann sollte man den Entscheidungsträgern erzählen was sie hören wollen. Der akademische und praktische Wert ist halt gleich Null. Aber der Dumme ist der, der es kauft.

  13. Wirkt jetzt nicht so, als ob es da wirklich darum gehen, Gen Z zu verstehen, jedenfalls wirkt es, als würde die Person sich von Emotionen beeinflussen lassen.

    Insofern schon allein geschäftlicher Sicht keine gute, für sowas Geld auszugeben.

  14. >dies sind nur einige Kennzeichen nach aktuellen Studien

    Welche Studien denn? Und wie passiv aggressiv will man denn bitte einen Text schreiben 😂

  15. “Workshop für Unternehmen” bedeutet, dass die Zielgruppe dieses Textes überwiegend Entscheider*innen in diesen Unternehmen sind. Also eher Personen aus der Gen X und natürlich Boomer. “Jugend schlecht!” ist da halt einfach adressatengerecht.

  16. Keine Loyalität mehr heutzutage, der Stift bedankt sich nicht mal mehr nachdem er das Kantholz in den Rücken bekommen hat.

  17. Ich finde ja eigentlich am geilsten, wie die Generation X als Elterngeneration quasi im Vorbeigehen auch nochmal als völlig unfähig und Mitschuld an der “Flatterhaftigkeit” ihrer Blagen hingestellt wird

Leave a Reply