> Das Großherzogtum in Mitteleuropa hält seit ein paar Jahren die Spitzenposition der reichsten Länder weltweit.
Ich sollte einfach nach Luxemburg ziehen…
Das ist ja komisch, wie kann das denn sein?
Das sollte einem schon Bedenken geben. Deutschland setzt stark auf Export in Technologien aus dem 20ten Jahrhundert. Damit kann man zwar auch Geld machen, aber die Wirtschaft ist seit dem halt stark gewachsen und hat sich auch immer weiter ausgebreitet.
Wenn aufgrund von einem schwachen privatem Kapitalmarkt, fehlender Risikobereitschaft und einem viel zu kleinen Markt und zu viel Regulierung (Arbeitsrecht, Datenschutz, Bearbeitungszeit für Änträge, Lieferkettengesetz, Beuaftragte für alles, etc.) es keine neuen Unternehmen gibt, dann muss man sich nicht wundern, dass die Wirtschaft nicht wächst.
In einem Land mit zu wenig Platz, kaum Bodenschätzen und wenig Energie, fossil oder erneuerbar, wird es schwer unter den Top-Ländern zu sitzen, wenn man seine Wirtschaft auf allein Energieintensive Industrie wie Chemie oder Maschinenbau ausrichtet.
Bis auf die USA haben alle Länder deutlich weniger Einwohner als Deutschland.
Edit: downvotet ruhig weiter. Ändert an den Fakten nichts.
Ja, wenn die Bevölkerung sich konsequent jedem Wandel verweigert, passiert das eben.
Ich bin mangels Gehaltserhöhungen die letzten 2 jahre nebenbei auf jobsuche und die gebotenen Gehälter bewegen sich auf 2019 Niveau. Ich bin exakt 0 überrascht.
Auf alle Länder außer der USA trifft einer der 3 Punkte zu.
Steueroase, Bodenschätze, sehr klein (in Bezug auf Bevölkerung)
Auf manche trifft auf mehr als eine Punkt zu.
Soll nix beschönigen, aber die Liste in die richtige Perspektive rücken.
Läuft bei uns.
Die Top Länder in dieser Liste haben aus verschiedenen Gründen komplett verzerrte Rankings (Steueroasen, kleine Bevölkerung mit viel Öl und/oder Gas etc.) Wenn es nach dem Ranking gehen müsste, wäre Irland neben Luxemburg das Paradies auf Erden. Dass das Quatsch ist, hat selbst die zentrale Statistikbehörde Irlands erkannt und benutzt selbst das Modified Gross National Income als Maßstab für die Wirtschaftsleistung. Das Deutschland seine Probleme hat und immer stärker schwächelt, kann man nicht abstreiten, aber man muss besser passende Metriken nutzen, um die wirklichen Probleme besser erkennen zu können.
Erinnert ihr euch noch als man 2019 degrowth in “bestimmten Kreisen” diskutierte?
Top! Wenn das nur noch ein paar Jahre so weiter läuft können wir bald Asyl im Ausland beantragen /s
Das ist doch eine Troll-Liste. Ich würde es verstehen wenn ein großes Institut oder die OECD einfach Daten rauswirft aber eine eigene Liste zu erstellen welche zur Hälfte aus Ministaaten, Steueroasen oder Ölländer bestehen ist nicht ernst zu nehmen.
Was soll man da groß vergleichen? Eine Industrienation mit 84m Einwohnern mit Andorra? Oder Luxemburg? Hat einen Grund warum man in den meisten Rankings diese Länder oder Gebiete wie HK oder Macau einfach ignoriert. Dann ist Deutschland wohl etwas gefallen aber weiterhin stark.
Also BIP ist einfach keine gute Metrik für den Reichtum und die Wirtschaftleistung eines Landes, und schon gar keine gute Metrik für den Reichtum und den Lebensstandards des Durchschnittsbürgers. Steueroasen und kleine Länder mit Bodenschätzen verzerren da extrem die Rankings, deswegen geht es den Menschen in den Ländern keineswegs gut.
Deutlich besser eignet sich dafür etwa das Verfügbare Einkommen pro Kopf nach Kaufkraft normalisiert (auf Englisch disposable income by capita PPP). Und dabei schneidet Deutschland sehr viel besser ab, als die meisten der genannten Länder.
Ich gebe nichts auf Rankings und mir hängt das *Rumgeranke* nur noch zum Halse raus.
Trotzdem kann ich nicht leugnen, dass meine persönlichen Alltagserfahrungen, Hoffnungen, Aussichten und die Zustände in den politischen und gesellschaftlichen Bereichen *[beliebige Worte einsetzbar]* sich bei mir im Bauch so anfühlen, als würde man … ja, einfach irgendwo, irgendwie *rausfliegen*.
In meinen fast 40 Lebensjahren habe ich das gesamte *Ding* noch nie so wie heute wahrgenommen und empfunden.
Wie eine komplette Gratwanderung. Wie die Drehzahlbereichnadel ständig im letzten Viertel.
Nach dem was meine Freunde aus FDP, CDU und Afd sagen, einschließlich Boomer im Bekanntenkreis, liegt die Ursache zweifellos daran das das Bürgergeld zu hoch ist. *achselzucken*
Tja
Tja.
Na vielleicht wird dann immerhin bald nicht mehr gesagt “Wir sind ein reiches Land, wir können/müssen/sollten …”
Die drittgrößte (oder viertgrößte) Volkswirtschaft, aber von der Kaufkraft noch nicht mal in den Top 20. Am besten wir kürzen den Bürgergeldempfängern noch mehr das Geld und erlassen den Superreichen noch mehr Steuern
1. Luxemburg
2. Irland
3. Singapur
4. Macau
5. Katar
6. Vereinigte Arabische Emirate
7. Schweiz
8. San Marino
9. Vereinigte Staaten von Amerika
10. Norwegen
11. Dänemark
12. Brunei
13. Taiwan
14. Niederlande
15. Island
16. Hongkong
17. Schweden
18. Österreich
19. Andorra
20. Belgien
22 comments
> Platz 1: Luxemburg
> Das Großherzogtum in Mitteleuropa hält seit ein paar Jahren die Spitzenposition der reichsten Länder weltweit.
Ich sollte einfach nach Luxemburg ziehen…
Das ist ja komisch, wie kann das denn sein?
Das sollte einem schon Bedenken geben. Deutschland setzt stark auf Export in Technologien aus dem 20ten Jahrhundert. Damit kann man zwar auch Geld machen, aber die Wirtschaft ist seit dem halt stark gewachsen und hat sich auch immer weiter ausgebreitet.
Wenn aufgrund von einem schwachen privatem Kapitalmarkt, fehlender Risikobereitschaft und einem viel zu kleinen Markt und zu viel Regulierung (Arbeitsrecht, Datenschutz, Bearbeitungszeit für Änträge, Lieferkettengesetz, Beuaftragte für alles, etc.) es keine neuen Unternehmen gibt, dann muss man sich nicht wundern, dass die Wirtschaft nicht wächst.
In einem Land mit zu wenig Platz, kaum Bodenschätzen und wenig Energie, fossil oder erneuerbar, wird es schwer unter den Top-Ländern zu sitzen, wenn man seine Wirtschaft auf allein Energieintensive Industrie wie Chemie oder Maschinenbau ausrichtet.
Bis auf die USA haben alle Länder deutlich weniger Einwohner als Deutschland.
Edit: downvotet ruhig weiter. Ändert an den Fakten nichts.
Ja, wenn die Bevölkerung sich konsequent jedem Wandel verweigert, passiert das eben.
Ich bin mangels Gehaltserhöhungen die letzten 2 jahre nebenbei auf jobsuche und die gebotenen Gehälter bewegen sich auf 2019 Niveau. Ich bin exakt 0 überrascht.
Auf alle Länder außer der USA trifft einer der 3 Punkte zu.
Steueroase, Bodenschätze, sehr klein (in Bezug auf Bevölkerung)
Auf manche trifft auf mehr als eine Punkt zu.
Soll nix beschönigen, aber die Liste in die richtige Perspektive rücken.
Läuft bei uns.
Die Top Länder in dieser Liste haben aus verschiedenen Gründen komplett verzerrte Rankings (Steueroasen, kleine Bevölkerung mit viel Öl und/oder Gas etc.) Wenn es nach dem Ranking gehen müsste, wäre Irland neben Luxemburg das Paradies auf Erden. Dass das Quatsch ist, hat selbst die zentrale Statistikbehörde Irlands erkannt und benutzt selbst das Modified Gross National Income als Maßstab für die Wirtschaftsleistung. Das Deutschland seine Probleme hat und immer stärker schwächelt, kann man nicht abstreiten, aber man muss besser passende Metriken nutzen, um die wirklichen Probleme besser erkennen zu können.
Erinnert ihr euch noch als man 2019 degrowth in “bestimmten Kreisen” diskutierte?
Top! Wenn das nur noch ein paar Jahre so weiter läuft können wir bald Asyl im Ausland beantragen /s
Das ist doch eine Troll-Liste. Ich würde es verstehen wenn ein großes Institut oder die OECD einfach Daten rauswirft aber eine eigene Liste zu erstellen welche zur Hälfte aus Ministaaten, Steueroasen oder Ölländer bestehen ist nicht ernst zu nehmen.
Was soll man da groß vergleichen? Eine Industrienation mit 84m Einwohnern mit Andorra? Oder Luxemburg? Hat einen Grund warum man in den meisten Rankings diese Länder oder Gebiete wie HK oder Macau einfach ignoriert. Dann ist Deutschland wohl etwas gefallen aber weiterhin stark.
Also BIP ist einfach keine gute Metrik für den Reichtum und die Wirtschaftleistung eines Landes, und schon gar keine gute Metrik für den Reichtum und den Lebensstandards des Durchschnittsbürgers. Steueroasen und kleine Länder mit Bodenschätzen verzerren da extrem die Rankings, deswegen geht es den Menschen in den Ländern keineswegs gut.
Deutlich besser eignet sich dafür etwa das Verfügbare Einkommen pro Kopf nach Kaufkraft normalisiert (auf Englisch disposable income by capita PPP). Und dabei schneidet Deutschland sehr viel besser ab, als die meisten der genannten Länder.
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Disposable_household_and_per_capita_income
[deleted]
>Deutschland fliegt aus Top 20
Ich gebe nichts auf Rankings und mir hängt das *Rumgeranke* nur noch zum Halse raus.
Trotzdem kann ich nicht leugnen, dass meine persönlichen Alltagserfahrungen, Hoffnungen, Aussichten und die Zustände in den politischen und gesellschaftlichen Bereichen *[beliebige Worte einsetzbar]* sich bei mir im Bauch so anfühlen, als würde man … ja, einfach irgendwo, irgendwie *rausfliegen*.
In meinen fast 40 Lebensjahren habe ich das gesamte *Ding* noch nie so wie heute wahrgenommen und empfunden.
Wie eine komplette Gratwanderung. Wie die Drehzahlbereichnadel ständig im letzten Viertel.
Nach dem was meine Freunde aus FDP, CDU und Afd sagen, einschließlich Boomer im Bekanntenkreis, liegt die Ursache zweifellos daran das das Bürgergeld zu hoch ist. *achselzucken*
Tja
Tja.
Na vielleicht wird dann immerhin bald nicht mehr gesagt “Wir sind ein reiches Land, wir können/müssen/sollten …”
Die drittgrößte (oder viertgrößte) Volkswirtschaft, aber von der Kaufkraft noch nicht mal in den Top 20. Am besten wir kürzen den Bürgergeldempfängern noch mehr das Geld und erlassen den Superreichen noch mehr Steuern
1. Luxemburg
2. Irland
3. Singapur
4. Macau
5. Katar
6. Vereinigte Arabische Emirate
7. Schweiz
8. San Marino
9. Vereinigte Staaten von Amerika
10. Norwegen
11. Dänemark
12. Brunei
13. Taiwan
14. Niederlande
15. Island
16. Hongkong
17. Schweden
18. Österreich
19. Andorra
20. Belgien
Tja