Ich sollte echt aufhören Nachrichten zu lesen. Aktuell ist so viel widerliche Gewalt gegen Frauen zu lesen, das macht mir langsam zu schaffen ._.
Käfighaltung ist schon übel. Meine Haussklavinnen haben Außenklima – also immerhin Haltungsform 3!
Wtf und beide kommen mit unter einem Jahr Gefängnis davon?
Broke: “Freiheitsberaubung”
Bespoke: “nicht einvernehmliches Rollenspiel”
Ich finde immer wieder verstörend, wie zwei Menschen sich zusammenfinden und so etwas tun können. Das ist doch kein Zufall.
Dann wir sie nach ihrer Zeit im Knast ja top ausgebildet sein.
Für wen das schon absolut krank ist, in genug Ländern wie Nordkorea, Russland, China, Iran, Saudi Arabien und und und würde das noch als humane Behandlung gelten weil keine Vergewaltigung, keine schwere Folter oder schlimmeres. Was die beiden hier abgezogen haben ist grausam aber leider gilt woanders Grausamkeit zun guten Ton.
Die fünffache Länge der Zeit in der er seine Opfer eingesperrt hat wäre meiner Meinung nach das Minimum. 9 Monate Knast für das einsperren von 10 Monaten + 1 Monat ist viel zu mild.
>Er gab zwar zu, dass es ihm um ein «nicht einvernehmliches Rollenspiel» gegangen sei. Aber von «Zwang» wolle er nicht reden. Er habe den Käfig sofort geöffnet, wenn die Frauen das verlangt hätten. Jemanden zu fesseln und einzusperren sei ja nicht verboten.
Bitte was?
Was zum fick? Was ist denn das für eine Strafe? Lächerlich gering. Würde den mindestens doppelt so lang einsperren, wie er die armen Frauen eingesperrt hat.
>Sie sei neu gewesen in der Schweiz und habe die Anstellungsbedingungen für Hauspersonal nicht gekannt. Ihr Mann habe ihr gesagt, dass die Käfighaltung Teil der Ausbildung gewesen sei. «Ich habe ihm vertraut.»
Ich weiß manche Menschen können naiv sein aber das so abzutun bringt mich schon ein bisschen zum kotzen.
Was zur Hölle….??!
Fiel den der Spruch “Lehrjahre sind keine Herrenjahre”?
Bondagelife nur ohne das Einvernehmen. Wtf.
>Jemanden zu fesseln und einzusperren sei ja nicht verboten.
äh also ich kenne mich jetzt nicht in Schweizer Strafrecht aus aber ich glaube das ist selbst dort Verboten.
Geil, demnächst wird der Keller ausgebaut und mehrere dutzend Menschenleben einfach vernichtet. Kann ja mit unter 4 Monaten Haft rechnen, da kann ich mal nen paar Bücher endlich durchlesen und wenn ich draußen bin mach ichs einfach noch mal. Beste Deutschland aller Zeiten.
Was stimmt nicht mit den Leuten ???
Ich hab grad gute 3 minuten auf diesen Artikel gestarrt.
Was zum Fick???
Text:
—-‐——————-
Ein Ehepaar aus der Region Winterthur hat zwei junge Frauen als «Haussklavinnen» ausgebeutet und in einem kleinen Käfig gehalten. Dafür müssen sie sich aber heute Dienstag vor dem Bezirksgericht Andelfingen ZH verantworten.
Beschuldigte will von Zwang nichts gewusst haben
Die Ehefrau des 46-jährigen Schweizers, der am Dienstag in Andelfingen ZH vor Gericht steht, will von der missbräuchlichen «Käfighaltung» der Hausangestellten nichts gewusst haben. «Ich dachte, das gehöre zur Ausbildung», sagte sie.
«Damals dachte ich wirklich, es sei alles in Ordnung», sagte die Frau bei der Befragung unter Tränen. Sie sei neu gewesen in der Schweiz und habe die Anstellungsbedingungen für Hauspersonal nicht gekannt. Ihr Mann habe ihr gesagt, dass die Käfighaltung Teil der Ausbildung gewesen sei. «Ich habe ihm vertraut.»
Allerdings musste sie einräumen, dass das Hauspersonal in ihrer Heimat auch nicht in Käfigen schlafen muss. «Ich habe sie aber nie weinen sehen», sagte sie weiter. Die Frauen hätten auch nicht um Hilfe gebeten. Wenn der «Hausherr» nicht da war, half die Ehefrau den jungen Hausangestellten, die Fesseln für die Nacht anzulegen.
Die Staatsanwaltschaft fordert eine Verurteilung der Frau wegen mehrfacher Gehilfenschaft zur Freiheitsberaubung. Sie soll mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 10 Monaten bestraft werden. Dazu soll die Filipina für 5 Jahre des Landes verwiesen werden.
Der 46-jährige Schweizer hat in der Befragung grundsätzlich alles zugegeben. Die Anklage klinge aber arg zugespitzt. Lese man die Anklageschrift, klinge das wie Sodom und Gomorra, sagte er vor Gericht. Es gebe aber auch eine andere Seite. Die Frauen hätten Freizeit gehabt und eigene Kleider. «Wir lebten zusammen.»
Er gab zwar zu, dass es ihm um ein «nicht einvernehmliches Rollenspiel» gegangen sei. Aber von «Zwang» wolle er nicht reden. Er habe den Käfig sofort geöffnet, wenn die Frauen das verlangt hätten. Jemanden zu fesseln und einzusperren sei ja nicht verboten. «Heute würde ich das aber nicht wieder tun», sagte er. Man sehe ja am vorliegenden Verfahren, dass zwei Seiten einen Vertrag unterschreiben könnten und eine Seite dann doch nicht mehr wolle.
Ein Gutachten attestierte ihm neben seiner sadomasochistischen Neigung eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Der Psychiater bezeichnet die Rückfallgefahr für ähnliche Taten als «hoch». Seit 2019 ist der Beschuldigte nun schon in Therapie.
Mit Versprechen in die Schweiz gelockt
Indem er jungen Frauen aus dem Ausland eine Ausbildung und eine Aufenthaltsbewilligung versprach, konnte er einmal eine 22-jährige Philippina und einmal eine 30-jährige Brasilianerin in sein Haus locken. Seine Ehefrau, eine 32-jährige Philippina, half ihm dabei.
Die erste «Haussklavin» war die 22-Jährige, die von Juli 2018 bis April 2019 im Haus eingeschlossen war. Ihr machte der Beschuldigte gemäss Anklage vor, dass er ihr eine Aufenthaltsbewilligung organisiere. Sie könne zudem eine Ausbildung an der «International Maids School» machen. Dabei lerne sie viel über Gastronomie und Schweizer Geografie. Diese Schule existiert jedoch nicht.
Mit Hand- und Fussfesseln im Käfig
Statt einer Ausbildung und einer Bewilligung erhielt die Frau für lediglich 800 Franken Monatslohn einen durchgetakteten Zeitplan mit Hausarbeiten, sechs Tage die Woche und rund um die Uhr abrufbereit.
In ihrer spärlichen «Freizeit» sperrte der Mann sie in einen fensterlosen Käfig, der lediglich zwei Quadratmeter Grundfläche hatte. Metallstäbe dienten als Türe. Eine Toilette gab es hier nicht, lediglich einen Eimer – und eine Überwachungskamera.
Er fesselte sie täglich, ausser an Ostern, Geburtstag und Neujahr. Zu den Hand- und Fussfellen musste sie auch ein Lederhalsband tragen, das mit den Fesseln verbunden war, so dass sie sich kaum mehr bewegen konnte. Er sagte ihr gemäss Anklage, das sei eine Vorgabe der Schule.
Er führte «Prüfungen» mit ihr durch
Er führte auch «Prüfungen» mit ihr durch. Schnitt sie schlecht ab, wurde sie bestraft, etwa mit Fesselungen oder dem Tragen von eng anliegenden Handschuhen. Machte sie etwas gut, wurde sie belohnt, mit Restaurantbesuchen oder einem Ausflug in den Zoo. Nach zehn Monaten konnte die junge Frau schliesslich flüchten.
Im Jahr 2019 rekrutierte der IT-Projektleiter erneut eine «Haussklavin», dieses Mal eine 30-jährige Brasilianerin, die in die Schweiz kam, um Deutsch zu lernen. Ihr versprach er gemäss Staatsanwaltschaft «Deutschunterricht auf höchstem Niveau».
Unter dem Tarnnamen «Gustav Wohlenweber» schickte er ihr Fotos vom schönen Einfamilienhaus mit Pool. Das Dasein als «Sklavin» dauerte für die 30-Jährige von Ende Juni bis Mitte Juli 2019, sie wurde schliesslich von der Polizei befreit. Die Philippina, die zuvor eingesperrt war, hatte Anzeige bei der Polizei eingereicht.
Nur noch vier Monate hinter Gitter?
Der 46-Jährige ist unter anderem angeklagt wegen Menschenhandels und Freiheitsberaubung. Weil er grundsätzlich geständig ist, wird der Prozess im abgekürzten Verfahren durchgeführt. Seine Argumentation ist, dass die Frauen dem «Setting» mit ihrer Vertragsunterzeichnung selber zugestimmt hätten.
Erhebt das Gericht den Vorschlag der Staatsanwaltschaft zum Urteil, erhält der Mann eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wobei er jedoch nur 9 Monate absitzen soll. Weil «Gustav Wohlenweber» bereits fünf Monate in Untersuchungshaft sass, muss er voraussichtlich noch vier Monate hinter Gitter.
Dazu kommt eine ambulante Therapie. Den beiden Opfern zahlte der «Hausherr» bereits insgesamt 16’000 Franken als Genugtuung. Ebenfalls vor Gericht steht seine Ehefrau, die für die Überwachung der «Sklavinnen» zuständig war.
Sie soll wegen mehrfacher Gehilfenschaft zur Freiheitsberaubung mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 10 Monaten bestraft werden. Dazu soll die Philippina für 5 Jahre des Landes verwiesen werden. Das Bezirksgericht Andelfingen wird das Urteil am Mittwoch eröffnen. (pre/sda)
Kann sich der Autor entscheiden, wie er Filipina schreibt?
Lehrjahre sind nun mal keine Herrenjahre sein Urgroßvater.
Also meine Haussklavinnen dürfen auf die Wiese, auf das Bio-Siegel bin ich schon stolz (im Sommer, ohne Schattenplatz und im schwarzen Latex Outfit) /s
Aber mal ohne Witz, was bin ich lesend?
Was zur Hölle ist denn das für eine Strafe für den Typen?
Wir reden hier von jemandem der 2 Frauen mit falschen Versprechen ins Land gelockt hat und sie monatelang in seinem fucking Keller in einen Käfig eingesperrt hat wenn sie nicht als seine Haussklavinnen gearbeitet haben. Er hat SM Praktiken benutzt um die Frauen zu bestrafen und ein absolut lachhaftes Gehalt gezahlt. Die Frauen mussten sich scheinbar für ihn erniedrigen und er hat sich dann Abends dazu einen von der Palme gewedelt.
Vor Gericht gibt er jetzt alles zu, aber beruft sich halt immer auf den (Entschuldigt das Wortspiel) Knebelvertrag den die Frauen ja unterschrieben haben. Offensichtlich zeigt er keinerlei Reue und selbst sein Therapeut sagt dass das Rückfallpotential hoch ist.
Und was bekommt der Drahtzieher dafür? 9 Monate von denen er nur noch 4 Absitzen muss. Die Strafe für seine Frau fällt weitaus höher aus. Und das will die Staatsanwaltschaft.
Das klingt mega rassistisch.
Beide Frauen hat er mehr als 10 Monate gefangen gehalten und muss selbst nur 9 Monate ins Gefängnis?!
Meiner Meinung nach gehört die nette Dame nicht wegen Freiheitsberaubung angeklagt sondern eher Mittäterschaft zum Menschenhandel. Nur meine Meinung.
hoffe sie kriegen alle vorzüge des strafvollzugs am eigenen leib zu spüren
Huh? Er bekommt 9 Monate Knast und seine Frau wegen Mithilfe 10?
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Ich sollte echt aufhören Nachrichten zu lesen. Aktuell ist so viel widerliche Gewalt gegen Frauen zu lesen, das macht mir langsam zu schaffen ._.
Käfighaltung ist schon übel. Meine Haussklavinnen haben Außenklima – also immerhin Haltungsform 3!
Wtf und beide kommen mit unter einem Jahr Gefängnis davon?
Broke: “Freiheitsberaubung”
Bespoke: “nicht einvernehmliches Rollenspiel”
Ich finde immer wieder verstörend, wie zwei Menschen sich zusammenfinden und so etwas tun können. Das ist doch kein Zufall.
Dann wir sie nach ihrer Zeit im Knast ja top ausgebildet sein.
Für wen das schon absolut krank ist, in genug Ländern wie Nordkorea, Russland, China, Iran, Saudi Arabien und und und würde das noch als humane Behandlung gelten weil keine Vergewaltigung, keine schwere Folter oder schlimmeres. Was die beiden hier abgezogen haben ist grausam aber leider gilt woanders Grausamkeit zun guten Ton.
Die fünffache Länge der Zeit in der er seine Opfer eingesperrt hat wäre meiner Meinung nach das Minimum. 9 Monate Knast für das einsperren von 10 Monaten + 1 Monat ist viel zu mild.
>Er gab zwar zu, dass es ihm um ein «nicht einvernehmliches Rollenspiel» gegangen sei. Aber von «Zwang» wolle er nicht reden. Er habe den Käfig sofort geöffnet, wenn die Frauen das verlangt hätten. Jemanden zu fesseln und einzusperren sei ja nicht verboten.
Bitte was?
Was zum fick? Was ist denn das für eine Strafe? Lächerlich gering. Würde den mindestens doppelt so lang einsperren, wie er die armen Frauen eingesperrt hat.
>Sie sei neu gewesen in der Schweiz und habe die Anstellungsbedingungen für Hauspersonal nicht gekannt. Ihr Mann habe ihr gesagt, dass die Käfighaltung Teil der Ausbildung gewesen sei. «Ich habe ihm vertraut.»
Ich weiß manche Menschen können naiv sein aber das so abzutun bringt mich schon ein bisschen zum kotzen.
Was zur Hölle….??!
Fiel den der Spruch “Lehrjahre sind keine Herrenjahre”?
Bondagelife nur ohne das Einvernehmen. Wtf.
>Jemanden zu fesseln und einzusperren sei ja nicht verboten.
äh also ich kenne mich jetzt nicht in Schweizer Strafrecht aus aber ich glaube das ist selbst dort Verboten.
Geil, demnächst wird der Keller ausgebaut und mehrere dutzend Menschenleben einfach vernichtet. Kann ja mit unter 4 Monaten Haft rechnen, da kann ich mal nen paar Bücher endlich durchlesen und wenn ich draußen bin mach ichs einfach noch mal. Beste Deutschland aller Zeiten.
Was stimmt nicht mit den Leuten ???
Ich hab grad gute 3 minuten auf diesen Artikel gestarrt.
Was zum Fick???
Text:
—-‐——————-
Ein Ehepaar aus der Region Winterthur hat zwei junge Frauen als «Haussklavinnen» ausgebeutet und in einem kleinen Käfig gehalten. Dafür müssen sie sich aber heute Dienstag vor dem Bezirksgericht Andelfingen ZH verantworten.
Beschuldigte will von Zwang nichts gewusst haben
Die Ehefrau des 46-jährigen Schweizers, der am Dienstag in Andelfingen ZH vor Gericht steht, will von der missbräuchlichen «Käfighaltung» der Hausangestellten nichts gewusst haben. «Ich dachte, das gehöre zur Ausbildung», sagte sie.
«Damals dachte ich wirklich, es sei alles in Ordnung», sagte die Frau bei der Befragung unter Tränen. Sie sei neu gewesen in der Schweiz und habe die Anstellungsbedingungen für Hauspersonal nicht gekannt. Ihr Mann habe ihr gesagt, dass die Käfighaltung Teil der Ausbildung gewesen sei. «Ich habe ihm vertraut.»
Allerdings musste sie einräumen, dass das Hauspersonal in ihrer Heimat auch nicht in Käfigen schlafen muss. «Ich habe sie aber nie weinen sehen», sagte sie weiter. Die Frauen hätten auch nicht um Hilfe gebeten. Wenn der «Hausherr» nicht da war, half die Ehefrau den jungen Hausangestellten, die Fesseln für die Nacht anzulegen.
Die Staatsanwaltschaft fordert eine Verurteilung der Frau wegen mehrfacher Gehilfenschaft zur Freiheitsberaubung. Sie soll mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 10 Monaten bestraft werden. Dazu soll die Filipina für 5 Jahre des Landes verwiesen werden.
Der 46-jährige Schweizer hat in der Befragung grundsätzlich alles zugegeben. Die Anklage klinge aber arg zugespitzt. Lese man die Anklageschrift, klinge das wie Sodom und Gomorra, sagte er vor Gericht. Es gebe aber auch eine andere Seite. Die Frauen hätten Freizeit gehabt und eigene Kleider. «Wir lebten zusammen.»
Er gab zwar zu, dass es ihm um ein «nicht einvernehmliches Rollenspiel» gegangen sei. Aber von «Zwang» wolle er nicht reden. Er habe den Käfig sofort geöffnet, wenn die Frauen das verlangt hätten. Jemanden zu fesseln und einzusperren sei ja nicht verboten. «Heute würde ich das aber nicht wieder tun», sagte er. Man sehe ja am vorliegenden Verfahren, dass zwei Seiten einen Vertrag unterschreiben könnten und eine Seite dann doch nicht mehr wolle.
Ein Gutachten attestierte ihm neben seiner sadomasochistischen Neigung eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Der Psychiater bezeichnet die Rückfallgefahr für ähnliche Taten als «hoch». Seit 2019 ist der Beschuldigte nun schon in Therapie.
Mit Versprechen in die Schweiz gelockt
Indem er jungen Frauen aus dem Ausland eine Ausbildung und eine Aufenthaltsbewilligung versprach, konnte er einmal eine 22-jährige Philippina und einmal eine 30-jährige Brasilianerin in sein Haus locken. Seine Ehefrau, eine 32-jährige Philippina, half ihm dabei.
Die erste «Haussklavin» war die 22-Jährige, die von Juli 2018 bis April 2019 im Haus eingeschlossen war. Ihr machte der Beschuldigte gemäss Anklage vor, dass er ihr eine Aufenthaltsbewilligung organisiere. Sie könne zudem eine Ausbildung an der «International Maids School» machen. Dabei lerne sie viel über Gastronomie und Schweizer Geografie. Diese Schule existiert jedoch nicht.
Mit Hand- und Fussfesseln im Käfig
Statt einer Ausbildung und einer Bewilligung erhielt die Frau für lediglich 800 Franken Monatslohn einen durchgetakteten Zeitplan mit Hausarbeiten, sechs Tage die Woche und rund um die Uhr abrufbereit.
In ihrer spärlichen «Freizeit» sperrte der Mann sie in einen fensterlosen Käfig, der lediglich zwei Quadratmeter Grundfläche hatte. Metallstäbe dienten als Türe. Eine Toilette gab es hier nicht, lediglich einen Eimer – und eine Überwachungskamera.
Er fesselte sie täglich, ausser an Ostern, Geburtstag und Neujahr. Zu den Hand- und Fussfellen musste sie auch ein Lederhalsband tragen, das mit den Fesseln verbunden war, so dass sie sich kaum mehr bewegen konnte. Er sagte ihr gemäss Anklage, das sei eine Vorgabe der Schule.
Er führte «Prüfungen» mit ihr durch
Er führte auch «Prüfungen» mit ihr durch. Schnitt sie schlecht ab, wurde sie bestraft, etwa mit Fesselungen oder dem Tragen von eng anliegenden Handschuhen. Machte sie etwas gut, wurde sie belohnt, mit Restaurantbesuchen oder einem Ausflug in den Zoo. Nach zehn Monaten konnte die junge Frau schliesslich flüchten.
Im Jahr 2019 rekrutierte der IT-Projektleiter erneut eine «Haussklavin», dieses Mal eine 30-jährige Brasilianerin, die in die Schweiz kam, um Deutsch zu lernen. Ihr versprach er gemäss Staatsanwaltschaft «Deutschunterricht auf höchstem Niveau».
Unter dem Tarnnamen «Gustav Wohlenweber» schickte er ihr Fotos vom schönen Einfamilienhaus mit Pool. Das Dasein als «Sklavin» dauerte für die 30-Jährige von Ende Juni bis Mitte Juli 2019, sie wurde schliesslich von der Polizei befreit. Die Philippina, die zuvor eingesperrt war, hatte Anzeige bei der Polizei eingereicht.
Nur noch vier Monate hinter Gitter?
Der 46-Jährige ist unter anderem angeklagt wegen Menschenhandels und Freiheitsberaubung. Weil er grundsätzlich geständig ist, wird der Prozess im abgekürzten Verfahren durchgeführt. Seine Argumentation ist, dass die Frauen dem «Setting» mit ihrer Vertragsunterzeichnung selber zugestimmt hätten.
Erhebt das Gericht den Vorschlag der Staatsanwaltschaft zum Urteil, erhält der Mann eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wobei er jedoch nur 9 Monate absitzen soll. Weil «Gustav Wohlenweber» bereits fünf Monate in Untersuchungshaft sass, muss er voraussichtlich noch vier Monate hinter Gitter.
Dazu kommt eine ambulante Therapie. Den beiden Opfern zahlte der «Hausherr» bereits insgesamt 16’000 Franken als Genugtuung. Ebenfalls vor Gericht steht seine Ehefrau, die für die Überwachung der «Sklavinnen» zuständig war.
Sie soll wegen mehrfacher Gehilfenschaft zur Freiheitsberaubung mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 10 Monaten bestraft werden. Dazu soll die Philippina für 5 Jahre des Landes verwiesen werden. Das Bezirksgericht Andelfingen wird das Urteil am Mittwoch eröffnen. (pre/sda)
Kann sich der Autor entscheiden, wie er Filipina schreibt?
Lehrjahre sind nun mal keine Herrenjahre sein Urgroßvater.
Ich kann das alles nicht mehr.
Rechtsstaat: „Paar Monate als Strafe“
Ist Watson das schweizerisches Postillion?
Als Vergleich: Steuerbetrug wird strafrechtlich als Vergehen taxiert und meint die vorsätzliche Vermeidung von Steuern mit Hilfe von Urkundenfälschung. Er wird mit Gefängnis bis zu drei Jahren oder Bussen bis zu 30 000 Franken bestraft. Quelle: https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20080506#:~:text=Steuerbetrug%20wird%20strafrechtlich%20als%20Vergehen,zu%2030%20000%20Franken%20bestraft.
Also meine Haussklavinnen dürfen auf die Wiese, auf das Bio-Siegel bin ich schon stolz (im Sommer, ohne Schattenplatz und im schwarzen Latex Outfit) /s
Aber mal ohne Witz, was bin ich lesend?
Was zur Hölle ist denn das für eine Strafe für den Typen?
Wir reden hier von jemandem der 2 Frauen mit falschen Versprechen ins Land gelockt hat und sie monatelang in seinem fucking Keller in einen Käfig eingesperrt hat wenn sie nicht als seine Haussklavinnen gearbeitet haben. Er hat SM Praktiken benutzt um die Frauen zu bestrafen und ein absolut lachhaftes Gehalt gezahlt. Die Frauen mussten sich scheinbar für ihn erniedrigen und er hat sich dann Abends dazu einen von der Palme gewedelt.
Vor Gericht gibt er jetzt alles zu, aber beruft sich halt immer auf den (Entschuldigt das Wortspiel) Knebelvertrag den die Frauen ja unterschrieben haben. Offensichtlich zeigt er keinerlei Reue und selbst sein Therapeut sagt dass das Rückfallpotential hoch ist.
Und was bekommt der Drahtzieher dafür? 9 Monate von denen er nur noch 4 Absitzen muss. Die Strafe für seine Frau fällt weitaus höher aus. Und das will die Staatsanwaltschaft.
Das klingt mega rassistisch.
Beide Frauen hat er mehr als 10 Monate gefangen gehalten und muss selbst nur 9 Monate ins Gefängnis?!
Meiner Meinung nach gehört die nette Dame nicht wegen Freiheitsberaubung angeklagt sondern eher Mittäterschaft zum Menschenhandel. Nur meine Meinung.
hoffe sie kriegen alle vorzüge des strafvollzugs am eigenen leib zu spüren
Huh? Er bekommt 9 Monate Knast und seine Frau wegen Mithilfe 10?