In der Schweiz gibt es rund um die Uhr geöffnete (videoüberwachte) Selbstbedienungs-Supermärkte, bei denen man per App auch nachts in den Laden kommt. Man nimmt sich, was man braucht, scannt jeden Artikel mit der App und bezahlt, bevor man das Geschäft verlässt. Würde so ein Konzept auch in Österreich funktionieren? Oder gibt es das eventuell schon? (Ich kenne nur diese "Automaten" mit eingeschränktem Angebot.)

by i_am__not_a_robot

23 comments
  1. ja und gibts auch. bei mir in der Gegend gibts einen bauern laden der ist komplett self service. ist niemand da. weis aber grad ned ob er 24/7 offen hat. Brauchst nicht mal a gschissene app

  2. Schau mal was sonntags im Billa Praterstern los ist..
    Die würden so ein Geschäft einrennen

  3. Ich wäre komplett dafür, weil dann könnte ich auch mal einkaufen gehen unter der Woche

  4. Das einzige wo man bei uns 24/7 einkaufen kann, sind manche Tankstellen (z.B. Gutmann)

    Würde sich aber sicher lohnen 🙂

  5. Avec 24/7 hat sich auch hier in der Schweiz nicht durchgesetzt. Irgendwann haben sie die Filiale in meiner Nähe dicht gemacht. Das war das einzige Geschäft das wirklich in der Nähe der Uni war, wenn ich mich net täusche. Seit dem habe ich auch sonst nirgendwo mehr einen 24/7 laden gesehen. In Städten sind die Ladenöffnungszeiten absolut okay (außer in gewissen Kantonen), teilweise hat das equivalent zum Eurospar bis 21/22 Uhr offen, und sonntags kann man zum Flughafen oder Bahnhof. Der 24/7 laden zahlt sich nur im Dorf aus, aber da lebt man so, dass man den eigentlichen auch nicht braucht.

  6. >Oder gibt es das eventuell schon?

    UniMarkt hatte das Konzept in Oberösterreich im Kleinformat (eine Art Container), bevor ein Gericht geurteilt hat, dass das wegen den Öffnungszeitgesetzen nicht geht. Laut dem Geschäftsführer von UniMarkt ist es in kleinen Gemeinden nur leistbar, wenn man 24 Stunden offen hält. Daher war das dann das Ende der UniBoxen.

  7. 24/7 müsste für mich nicht sein, aber wenn Geschäfte zumindest standardmässig bis 20:00, besser 21:00 verfügbar wären, dann würde das mein Leben schon leichter machen. Dafür braucht auch wirklich kein Kassier anwesend sein, wobei es schon schade um die Arbeitsplätze wäre.

  8. Kann ich dir aus zweiter Reihe viel erzählen:

    1. kommt EXTREM auf den Standort draufan. In manchen Regionen funktioniert das wunderbar und wird sehr gut angenommen. Sogar wenns Only-App ist und nur Digital zahlen. Oftmals sind das wenige KM die über Erfolg oder Insolvenz entscheiden. Ein Laden hier am Land macht im Monat sehr gute 4 stellige Umsätze und das nur wenige Monate nach Launch. Ein anderer des gleichen Franchises musste trotz Stadtnähe nach 1 Jahr zusperren.
    2. Diebstahl ist ein gewaltiges Thema und passiert praktisch jede Woche. Es ist schlichtweg zeitlich nicht möglich jeden Einkäufer per Kamera zu überwachen, man bekommt es erst spät mit wenn etwas fehlt. Bei einigen Standorten gab es dann Türöffner mit EC-Karte (wie bei der Bank). Das hat die Diebe nur marginal abgeschreckt.
    3. Viele Leute nutzen das “alleine” Einkaufen aus. Sie probieren und kosten Dinge die sie im Spar so nicht könnten. Fällt natürlich meist unter Diebstahl und die Hygienevorschriften schreien.
    4. Die Polizei ist keine Hilfe. Wenn nur Beweisvideos ohne Kennzeichen vorliegen wird die Polizei praktisch nicht tätig. Mit Kennzeichen ist es oft ein Monatelanger Prozess wo der Schaden nur selten ersetzt wird weil die Täter das nicht zahlen können. Der Zeitaufwand steht sich absolut nicht dafür.
    5. 24/7 gibts in AT sowiso nicht, wer das umgeht wird ziemlich schnell Probleme bekommen.

  9. Es gibt schon sowas ähnliches bei der modecenterstraße 20 bei den hochhäusern. Ist halt ein teilweise überteuerter bio laden, einiges ist aber schon noch leistbar. Die auswahl ist auch nicht sehr groß aber ich finds praktisch.

  10. Gabs in einer kleinen Ortschaft in Oberösterreich, aber die sperrten nach sehr kurzer Zeit wieder zu, weils den Rentnern in der Ortschaft zu kompliziert war sich da eine App runterzuladen damit man rein kann hahaha.

  11. Supermärkte müssten meiner Meinung nach Mo-So offen haben und wer will auch 24/7, gerne auch mit Selbstbedienungskassen ohne großartig Personal in den Nachtstunden, gibt ja genug Beispiele wo das gut funktioniert. Dann kann sich A niemand beschweren, dass es die Angestellten so schwer hätten und B kann so dem ländlichen Raum endlich wieder mehr Perspektiven geben – da bessere Infrastruktur. Man mordet in Österreich mit diesen “Öffnungszeiten Gesetzen” jegliche Innovation.

  12. Ich hab längere Zeit in Skandinavien gelebt was ja gerne als soziales Traumland bezeichnet wird. Da haben Supermärkte und Geschäfte problems bis 22:00 und sonntags offen. Die Studenten reißen sich um die Sonntagsschichten weil doppelte Bezahlung. Lebensmittel Preise sind trotzdem niedriger als bei uns.  

     Aber in Ö ist das ja asozial und wir brauchen sogar zeitliche Regulierungen für den Selbstbedienungsbauernladen im Ort. Ich hab unter der Woche teilweise nur ein 15-30 Minuten Fenster nach einem langen Arbeitstag.

  13. Des gabs bereits und des wurde abgedreht und zwar die UniBox

  14. Wäre undenkbar, da müsste man ja bargeldlos zahlen und das noch dazu an einem Sonntag, das ist nicht vereinbar mit der österreichischen Mentalität! Das brauch ma net, das wor immer so!

  15. Würd schon gehen, ist nur die Frage ob legal, was ich weiß müssen die sich auch an die Öffnungszeiten halten und demnach nachts/sonntag zusperren

  16. War im Mai in Japan und vermisse es sehr nachts, wann immer ich bock habe raus gehen zu können und so ziemlich alles zu finden was ich will. Von convenience stores bis zu restaurants. Als Nachteule eine utopie

  17. Wenn es der Staat zulassen würde, ja. Bei uns im Ort (kleines Dorf) gibt es einen Self-Service Nah und Frisch, welcher von 6 bis 21 Uhr geöffnet hat. Laut Gemeinde läuft der sehr gut, im Self-Service macht der mehr Gewinn als zuvor mit normalen Öffnungszeiten + Bedienung. Klar, Feinkost bekommst du im Self-Service nicht, aber für den Rest ist es toll.

  18. UniBox wurde bei uns in der nähe wieder entfernt.
    Eine 24/7 Selbstbedienung verstößt gegen das Arbeitszeitgesetzt.

  19. Unimarkt hatte 12 Filialen oder so die über die Nacht offen waren.
    Da hat man beim Eingang sich abgescannt und hatte einen selfcheckout am Ende und konnte dann außerhalb der klassischen Öffnungszeiten einkaufen
    Wurde abgedreht weil er sich nicht über die Öffnungszeiten hinweg setzen darf
    Hier ging es nicht um Arbeitnehmerschutz, es wurde nur gesagt, das ist nicht erlaubt, weils nicht erlaubt ist
    Zack und zugesperrt

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