14.07.2024, Fussball UEFA EURO, EM, Europameisterschaft,Fussball 2024, Finale im Berliner Olympiastadion, Spanien - England, Nach der Siegerehrung des Europameisters Spanien, Rodri (Spanien) mit dem P ...

Europameister Rodri ist Weltfussballer der Saison 2023/24.Bild: IMAGO / MIS

28.10.2024, 22:4529.10.2024, 00:10

Der Gewinner der prestigeträchtigsten individuellen Auszeichnung im Fussball heisst Rodri. Der 28-jährige Mittelfeldspieler vom englischen Meister Manchester City erhielt den Ballon d’Or für seine aussergewöhnlichen Leistungen während der Saison 2023/24 auch für das spanische Nationalteam, mit dem er die Europameisterschaft gewann. Schon an der EM wurde er als bester Spieler ausgezeichnet.

Damit geht das Duo von Real Madrid, Vinicius und Jude Bellingham, leer aus. Dies war erwartet worden, nachdem es Berichte gegeben hatte, dass die Vertreter der Königlichen die Verleihung von France Football in Paris boykottieren würden. So hätten Vinicius und der Klub am Montag erfahren, dass der 24-jährige Brasilianer entgegen vorheriger Gerüchte doch nicht ausgezeichnet würde.

epa11685639 Real Madrid's Vinicius Junior talks during the Spanish LaLiga soccer match between Real Madrid and FC Barcelona, in Madrid, Spain, 26 October 2024. EPA/JUANJO MARTIN

Real Madrids Vinicius geht leer aus.Bild: keystone

Dies sorgte für grossen Ärger bei den Verantwortlichen für Real Madrid, welche die Reise von 50 Personen sofort absagten. Eine klubinterne Quelle erklärte gegenüber der «Marca»: «Der Ballon d’Or existiert für uns nicht mehr.» Angeblich gehen Präsident Florentino Perez und Co. davon aus, dass der europäische Fussballverband UEFA hinter der Entscheidung stecke.

Neben Rodri, Vinicius und Bellingham waren 27 weitere Spieler für den Ballon d’Or nominiert. Dabei belegte Granit Xhaka, der mit Leverkusen eine Fabelsaison spielte, den 16. Rang. Bestimmt wurde der Sieger von einer Journalistin oder einem Journalisten pro Land aus der Top-100 der FIFA-Weltrangliste. Die Kriterien waren die individuellen Leistungen der Nominierten, das Abschneiden deren Teams sowie deren Talent und Sportsgeist.

Der zum fünften Mal verliehene Ballon d’Or féminin ging wie vor einem Jahr an die 26-jährige Spanierin Aitana Bonmati. Der 17-jährige Spanier Lamine Yamal holte sich die Auszeichnung als bester junger Spieler, jene an den besten Goalie ging erneut an den Argentinier Emiliano Martinez. Gregor Kobel belegte dabei den 10. und Yann Sommer den 6. Platz. Real Madrid bei den Männern und der FC Barcelona bei den Frauen wurden als die Teams des Jahres ausgezeichnet. (nih)

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2023: Lionel Messi. Im Alter von 36 Jahren wird er zum achten Mal gekürt, taucht bei der Preisvergabe jedoch nicht auf. Dahinter belegten Erling Haaland und Kylian Mbappé die Plätze 2 und 3.

quelle: keystone / martin meissner

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Video: watson

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War Torhüter Tim Wolf (32) ein Grund für den harzigen Saisonstart oder hat er dafür gesorgt, dass die Zuger wieder in die Spur gefunden haben? Hat Langnaus Trainer Thierry Paterlini den Sieg verschenkt, weil er ohne Not Stéphane Charlin, den besten Goalie der Liga, geschont hat? Es geht wieder einmal um die ungelöste «Hühnerfrage».

So wie weder Nobelpreisträger noch Geflügelzüchter oder Evolutionsforscher zu sagen vermögen, ob das Huhn oder das Ei eher gewesen sei, so gibt es eine ganz ähnliche Fachdiskussion im Eishockey: Steht am Anfang jeder grossen Mannschaft ein grosser Torhüter oder macht erst eine grosse Mannschaft einen Goalie gross? Wenn wir die Karriere von Leonardo Genoni betrachten, dann neigen wir zur Auffassung: Es ist der Goalie, der die Mannschaft gross macht. Wo Leonardo Genoni im Kasten steht, da werden Titel gefeiert: in Davos, in Bern und zuletzt zweimal in Zug. Oder ist es so, dass er mit schlauer, ja weiser Karriereplanung stets dorthin gewechselt hat, wo eine grosse Mannschaft den Goalie gross macht?