Israel verbietet UNRWA Arbeit auf seinem Staatsgebiet

by Rochhardo

14 comments
  1. Es gibt jetzt schon eine Hungersnot in Gaza. Einen Großteil der noch bestehenden Hilfe jetzt noch zu unterbinden grenzt schon an Genozid.

    Beschämend, dass wir als Deutschland wohl trotzdem weiterhin Israel Blankoscheck-mäßig unterstützen werden.

  2. Super schwieriges Thema. Einerseits ist natürlich jedwege humanitäre Hilfe gerade im Gazastreifen extrem wichtig, andererseits kann ich die Entscheidung halt schon nachvollziehen, wenn eben teilweise Mitarbeiter der UNRWA Hamas Mitglieder waren/sind.

  3. Jetzt nicht überraschend wenn man gesehen hat wie sehr UNRWA doch mit der Hamas verbandelt war. Wahrscheinlich nicht von oben abgesegnet, aber wenn Mitarbeiter sich an Terrorangriffen beteiligen und ihre Anlagen verdächtig oft ein Schutzschild für die Hamas bilden gibt es wohl ein nicht zu verachtendes Maß an Infiltration seitens terroristischer Akteure.

  4. > Im August verkündete das UN-Hilfswerk die Entlassung von neun Mitarbeitern wegen einer möglichen Beteiligung am Hamas-Überfall.

    Japp, von den israelischen Vorwürfen der kompletten Unterwanderung, wegen denen unter anderem auch Deutschland die Zahlungen ausgesetzt hatte, sind genau neun Leute übrig geblieben

  5. Naja, die Organisation ist komplett unterwandert von der Hamas. Jegliche Hilfe über diese Organisation nach Gaza ist garantiert in den Händen von Terroristen zu landen.

    Dementsprechend trägt auch Deutschland indirekt zur Eskalation bei.

    Klar ist das Thema kritisch, aber das muss man eben beachten.

  6. Richtig und überfällig! Es ist in jeder Hinsicht absurd, dass die UNRWA solange freie Hand hatte. Grundsätzlich macht es schon keinen Sinn, dass nur für Palästina eine eigene Flüchtlingshilfe existiert, während das ansonsten überall über den UNHCR läuft. Dazu kommt die permanente de facto Ausweitung des Mandats durch die UNRWA selbst; wodurch diese heute quasi staatliche Aufgaben übernimmt, die auch längst nicht mehr immer etwas mit Flüchtlingshilfe zu tun hat, sowie der absurde Flüchtlingsbegriff – der so auch nirgendwo sonst Anwendung findet – nachdem es schon von der Idee her quasi nur immer mehr Palästinaflüchtlinge geben kann und dieser Status sogar per Adoption vergeben werden kann. Das massive Antisemitismusproblem wurde auch einfach Ewigkeiten ignoriert; nur konnte man noch lange von Glück reden, wenn man z.B. “nur” die antisemitischen Lehrinhalte der UNRWA Bildungsprogramme kritisiert. Spätestens mit der engen Verbindung zu Hamas Terroristen insbesondere beim Überfall vom 07. Oktober, muss eigentlich jedem Klar sein, dass die UNRWA restlos abgeschafft gehört. Man könnte halt einfach – so wie überall sonst auf der Welt – den UNHCR einsetzen, der ohnehin über viel mehr Mittel und Möglichkeiten verfügt und damit grundsätzlich viel besser den Zivilisten vor Ort helfen könnte; aber da gibt’s halt erheblich weniger Antisemiten und Hamas-Sympathisanten also geht das wohl nicht. Wobei letzteres sowieso ein UN-weites Problem ist und der Fisch dank Guetteres sowie vom Kopf her stinkt.

  7. Der Schwarze September darf bei uns ja auch nicht agieren. Also wundert es mich nicht

  8. Ich fände es sinnvoll, wenn Israel jetzt das UNHCR einladen würde, sich von Israel aus, um humanitäre Belange in Gaza zu kümmern.

  9. Falls man von einer genozidalen Intention Israels ausgeht passt es natürlich völlig ins Bild, die Organisation, die noch am ehesten die Palestinänser in Gaza beim Überleben unterstützt, ersatzlos zu vernichten.

    Falls das nicht der Fall ist, liegt es jetzt in Israels Verantwortung schnell (!) eine äquivalente Unterstützung aufzubauen.

    Man wird sehen und seine Schlüsse ziehen können.

  10. Schlechte Entscheidung, selbst wenn man komplett auf dr UNWRA ist unterwandert Schiene ist, was ich für starke Übertreibung halte.

    Auch der Verweis auf UNHCR ist nicht hilfreich, da Gaza und das Westjordan Land nicht in erster Linie eine Flüchtlingsituation ist (auch das historisch ja, aber eben nicht in erster Linie), sondern auch eine dauernde Besatzung ist. Es sind gerade die UNWRA Arbeiten außerhalb Israels und der besetzten Gebiete die potentiell von UNHCR übernommen werden… aber in Grossisrael sind die Palästinenser in erster Linie Besatzte und nur in zweiter Linie Flüchtlinge.

    Absurderweise sind die ganzen humanitären Aufgaben die UNWRA erledigt, eigentlich die Aufgabe Israels und somit die Finanzierung von UNWRA auch immer eine Subventionierung Israels gewesen. Eigentlich ist Bildung, Nahrung und Gesundheitsversorgung ja eben Verantwortung der Bedatzungsmacht…

    Da Israel ohne Alternativen UNWRA bei der Arbeit stoppt, wird das nicht nur die Lage weiter verschlechtern, sondern Israel macht sich auch einer groben Verletzung seiner Pflichten als Besatzungsmacht schuldig. Ich sehe auch nicht, dass Israel eine Alter aktive zulässt oder gar selber eine auf die Beine stellt.

  11. Kriegsverbrecher sind wütend, dass man ihren Opfern hilft.

  12. Na dann bin ich mal wieder auf das übliche “Du Du Du” des Wertewestens gespannt.

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