
Nach Innsbruck, Wörgl, Lienz, Imst sowie St. Johann expandierte Anfang des Jahres das Carsharing-Unternehmen 123-Transporter. 16 Transporter – etwa für Umzüge oder andere Transporte – stehen den Kunden an den Standorten seither zur Verfügung, wie die „Tiroler Krone“ berichtete.
Doch bereits im April titelten wir mit „,Abzocke!‘ Heftige Vorwürfe gegen Transportfirma“.
„Fragwürdige Praxis, die man publik machen muss“
Doch damit nicht genug. Was den „Krone“-Leser noch viel mehr aufregt: „Wenn man die Kaution nicht proaktiv zurückfordert, wird die Buchung automatisch in ein ,Pro-Abonnement’ umgewandelt. Dieses Abo startet bei 1400 Euro für 28 Tage und hat eine Mindestlaufzeit von zwei Jahren. Viele Kunden, die das übersehen, geraten in eine teure Abofalle.“ Er halte dies für „eine besonders fragwürdige Praxis, die unbedingt publik gemacht werden sollte“.
by No-Thought-2293
8 comments
>Dieses Abo startet bei 1400 Euro für 28 Tage und hat eine Mindestlaufzeit von zwei Jahren.
36500€?
Angeblich sind die ja Partnerbetrieb von Obi, Hornbach und Co. Wenn sie so weitermachen, dann werden die Firmen aber fix die Verträge kündigen. Fällt ja auf die zurück
Sooo, wie kann sowas legal sein? Oder sind die Verfahren eh schon am Laufen?
Dazu kommt noch, die Kaution kann erst nach 30 Tagen überhaupt zurückgefordert werden und wird erst nach 28 weiteren Tagen zurücküberwiesen. Also darf man ganze 2 Monate auf seine 1000 € warten…
Das ganze geht auch natürlich nur über die Website…
Also auch deshalb Finger weg von 123 Transporter.
War selbst “Teilopfer” ihrer dunklen Praktiken.
Sie bieten wirklich bequeme Vorteile, die sich aber gleich mal wild ausgleichen lassen.
Buchung: super günstig, außer man will nicht 100% Selbstbehalt im Schadensfall. Mögliche günstigere Pakete beginnen ab einem schaden iHv mehreren Tausend Euro. Also kostet der Karren gleich mal statt 150 für den ganzen Tag 300€.
Am Abend nach fast 20h siedeln (ja ich bin innerhalb eines Tages mit 2 getrennten Haushalten in einen gemeinsamen Wiener Haushalt gezogen), ließ sich der Bus um 23:00 nicht versperren bzw Zurückgeben. 24/7 Hotline hat fast 2h gedauert bis ich endlich durchgekommen bin. Natürlich wollte ich eine 900€ Strafe wegen zu später Rückgabe vermeiden und hab um 23:50 nochmal Zeit Nachgekauft.
Die gibt’s normal auch in 6h Blöcken – in dem Fall aber nur als Tagespaket mit selber Versicherungen vom Vortag. Also über 300€ extra einfach mal futsch.
Dann die große Überraschung; die Kaution gibt’s nicht sofort sondern kann nur auf der Website und nicht in der App zurück gefordert werden. Aber auch das nicht sofort, sondern es braucht einen Antrag der nach 21 Tagen freigeschaltet wird. Vergessen sollte man das aber nicht, siehe Artikel im Link!
Ich ging natürlich gleich zur AK/Konsumentenschutz und hatte trotz telefonischer und schriftlicher Aussagen der Angestellten “obwohl es technisch nicht möglich sei eine Rückerstattung und Auszahlung der Kaution früher abzuhandeln” nach 2 Tagen am Konto. War wohl beim Konsumentenschutz bekannt.
4 Monate später: ich soll mehrere hundert Euro Strafe für die Reinigung zahlen (ich hatte 24h Zeit zu reinigen, glaubt mir, der war sauber), da er stark verschmutzt zurück gegeben wurde. Liegt überhaupt nicht daran dass das Teil im Sturm unter dem einzigen Baum am Obiparkplatz abgestellt werden muss – Reaktion von Konsumentenschutz und 123 hat 4h gedauert, bis die Rechnung storniert wurde.
Was lernt man daraus? 2 Sachen:
1. Wenn 123 auf einem Lieferwagen steht, lieber 100m Sicherheitsabstand, denn beim Minischaden ist der Lenker vermutlich Bankrott
und 2. wenn irgend ein sch*** Politiker wieder die Arbeiterkammer abschaffen will, dann richtet ihnen einen lieben Gruß von mir aus.
Oida danke dass es dich gibt, wiakle, i hab den scheiß letzten monat gebucht und war sowieso soooo unglaublich unzufrieden, und auf die scheiss kaution hätt i jetzt echt vergessen. Vielen dank, das nächste bier geht auf mich
Hab meinen Umzug mit denen gemacht, von DE nach Österreich, werde jetzt noch wütend wenn ich darüber nachdenke. Um das Geschehen zusammen zu fassen müsste ich mir einen Tag Urlaub nehmen.
Schau die Zusammenarbeit mit einer Baumarktkette, Journalisten kontaktieren und die AK was länger machen lassen wäre der leichteste Hebel wenn sich was ändern soll.
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