Mit DEM Deutsch im Titel und im Bild zumindest hoffentlich keine Germanistikplätze….
In Medizin is oasch, weil sie sich danach wieder heim schleichen. die würd ich persönlich zwingen 10 Jahre mindestens nach dem Studium bei uns zu praktizieren.
Wegnehmen jein. Aber der kleine Staat Österreich brennt sich dumm und deppad um die Studienplätze finanzieren zu können und die Leute schleichen sich nach Abschluss wieder ins Ausland. Das ist ganz egal in welchem Studium so. Nicht nur Medizin. Alles Unis platzen aus den Nähten aber an Geld fehlt es vorne und hinten – sicherlich nicht wegen den Deutschen aber besser wirds dadurch sicher nicht. Im Gegenzug kannst du das gleiche nicht in Deutschland erwarten, da man sich ja noch auf den NC stützt.
Ich finde es schlicht unfair Österreich gegenüber, allerdings super und fortschrittlich aus der Sicht eines EU-Bürgers. Es wäre nur wünschenswert, wenn man das von allen Ländern gleichermaßen erwarten könnte.
Ich fände es schlau, wenn jeder in Österreich für den Studienplatz zahlen muss.
Als österreichischer Student bekommt man eine Förderung in Höhe der Studienkosten + Stipendium aber dafür brauchts einen Leistungsnachweis.
Zweitstudium zahlt jeder selber.
Für Humanmedizin haben sich in Wien 1.198 Bewerber mit einem deutschen Zeugnis angemeldet. Das sind immerhin **18 Prozent**. Von den 5.000 Humanmedizin-Studenten in Wien sind 16 Prozent deutsche Staatsangehörige (in Zahlen: 800)
Wenn Arbeitsbedingungen und Entlohnung attraktiv werden, würden eh die meisten bleiben. Als Psychologe macht es 0 Sinn in Österreich zu arbeiten, auch wenn es viele gerne würden
Na viele Deutsche die in Österreich ausgebildet wurden werden doch sicher auch dort arbeiten dann? Im gleichen Zuge gibts vermutlich viele Österreicher die in Dtl. studieren und arbeiten. Da gibt es sicher viele andere Länder wo das nicht so ausgeglichen ist.
Mein Vorschlag wär ja das der Studium-Platz gratis ist, wenn der Student danach für x Jahre zu normalen Konditionen in Österreich auch arbeitet, vorausgesetzt sein Studiengang bring etwas hervor an dem es Österreich gerade mangelt (Ärzte zb?)
Oder wär das zu restriktiv?
naja… wenn’s in Österreich wohnen gibt das saftige deutsche divisen… ich glaub das zahlt sich mehr aus als sie einen berg runter rutschen zu lassen
Wegnehmen ist nicht das Thema. Aber zum einen wird der NC umgegangen (man muss nachweisen können, dass man zuhause das Fach studieren könnte – eigentlich). Was mich auch sehr ärgert, ist das zT der Studienplan so entwickelt werden muss, um den Anforderungen deutscher Studis zu entsprechen. WTF?
es sollt keine rolle spielen wo die leute herkommen, aber es sollt eine rolle spielen, dass wenn sie ausgebildet werden, dann auch bitte da bleiben – andernfalls sollten die heimatstaaten die ausbildungskosten übernehmen. oder wir haben in zukunft eu übergreifende, anstelle von nationalen bildungsbudgets, dass wäre auch fair.
Nehmen die Studienplätze weg, verkehren nur innerhalb ihrer deutschen Grüppchen und schaffen es nicht sich an unsere Kultur anzupassen. Und wundern sich dann, dass niemand sie mag.
Und dann, nachdem sie ihr Studium abgeschlossen haben, nachdem der Staat jahrelang ihre Ausbildung finanziert hat, gehen sie wieder zurück nach Deutschland. Danke für nix.
Jein.
Gibt viele Deutsche oder generell Ausländer, die nach Österreich nur zum studieren kommen.
Gibt halt die kleine Hoffnung seitens Papa Staat, dass dir dann bleiben.
Das ist aber wohlgemerkt kein einzigartiges Thema für österreichische Unis.
Deutsche sind da bissl berüchtigt beim Medizin-Studium.
Da es wohl bessere Studiumsbedingungen in Österreich gibt als in Deutschland. Ob jetzt finanziell oder von den Anforderungen her weiß ich nicht.
Aber zumindest beim Medizin-Studium gibt es für diesen Zweck Quoten.
Ich glaub 70% eines Medizin-Jahrgangs müssen österreichische Staatsbürgerschaft besitzen. Oder so ähnliche Anforderungen.
Syntax ist ein Fremdwort.
Keine Ahnung. Aber die meme template Auswahl schockiert mich.
Also ich kenne tatsächlich einige Deutsche die bei uns Studieren/Studiert haben… weil Sie mit ihrem Abitur schnitt in Deutschland das jeweilige Fach nicht nehmen hätten können…
Das Argument lautet immer, dass wir in Deutschland beispielsweise Zahnmedizin studieren dürfen und Deutsche im Gegenzug auch bei uns studieren dürfen.
Dass jedoch aus einem Land mit 84 Millionen Einwohnern mehr Studierende nach Österreich kommen als aus einem Land mit 9 Millionen Einwohnern nach Deutschland, ist eine andere Sache. Ich verstehe nicht, warum man hier die Quote seit 2018 aufgehoben hat.
Ja. Und ich hab nichtmal studiert. Ich bin einfach deutscher und nehme weg.
In fast allen Studienrichtungen gibt es keine Limitierung an Studierendenzahlen, man kann also keinen Platz wegnehmen.
Die Deutschen haben aber auch die Nummer vom Klaus, oder so…. XD
Hab mal mit nem Schweizer Zahnmedizin Studenten in Innsbrucl geredet – der meinte, dass von den grob 25 Plätzen weniger als 20% an Österreicher gingen, der Großteil wären Deutsche, Schweozer und Südtiroler.
Aber hey, Zahnmedizin is ja auch nur sauteuer und wir haben keinen Ärztemangel.
Langer Rant:
Wir haben in diesem Land einige Heilige Kühe, die wir nicht schlachten wollen: Pendlerpauschale, Dieselprivileg, viel zu mächtige Bundesländer, viel zu ineffizientes Pensionssystem,…
Bzgl Tertiärer Bildung: hier haben wir ausserdem das Problem, dass wir viel zu lange studieren, da unsere Unis auf Dauerstudenten mit Nebenjob ausgerichtet sind.
Wir sind die Deppen in der EU (die Deutschen sind auch so blöd) – an der TU Wien studiert man im Median ca. 8 Jahre (und die Leute sind nicht nur am Chillen, wie man meinen würde), kaum ein Uni Studiengang hat einen halbwegs normalen Median in Punkto Studiendauer.
Begründung: wir bilden für die Forschung aus. Tja, blöd nur, dass halt (geschätzte) 90% NICHT DESWEGEN an der Uni sind, man nicht alles auf FHs wälzen kann und die guten Leute ohnehin in die Schweiz (ETH Zürich oder ETH Lausanne) oder in die USA (im Falle von Ferenc Kraus an ein provates deutsches Institut) gehen. Die Forscher die hier bleiben, nehmen radikale Schnitte in deren Karriere in Kauf (zb Sepp Hochreiter in Linz) oder eben Ferenc Kraus (Nobelpreisträger).
Anstelle von Studienbetreuer, die durchs Planen vom Curriculum helfen oder einem guten Betreuungsverhältnis, geilen wir uns daran auf, dass unser Semester nur 20€ kostet. Dass man schnell mal 50% länger als die Regelstudienzeit studiert und auf 3 Jahre Vollzeitgehalt verzichtet, juckt hier niemanden. Die wichtigsten Themen der ÖH (Studienvertretung) sind ohnehin kommunistische Themen, die kann man also auch vergessen.
Leistungsträger werden sukzessive aus desm Land gedrängt, wenn sie etwas erreichen wollen.
Es is einfach so dumm.
r/shitgermanssay
Es sollte bei jedem Studium dass mehr Anmeldungen als Plätze hat, fixe Quoten geben, funktioniert bei Medizin doch auch.
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Mit DEM Deutsch im Titel und im Bild zumindest hoffentlich keine Germanistikplätze….
In Medizin is oasch, weil sie sich danach wieder heim schleichen. die würd ich persönlich zwingen 10 Jahre mindestens nach dem Studium bei uns zu praktizieren.
Wegnehmen jein. Aber der kleine Staat Österreich brennt sich dumm und deppad um die Studienplätze finanzieren zu können und die Leute schleichen sich nach Abschluss wieder ins Ausland. Das ist ganz egal in welchem Studium so. Nicht nur Medizin. Alles Unis platzen aus den Nähten aber an Geld fehlt es vorne und hinten – sicherlich nicht wegen den Deutschen aber besser wirds dadurch sicher nicht. Im Gegenzug kannst du das gleiche nicht in Deutschland erwarten, da man sich ja noch auf den NC stützt.
Ich finde es schlicht unfair Österreich gegenüber, allerdings super und fortschrittlich aus der Sicht eines EU-Bürgers. Es wäre nur wünschenswert, wenn man das von allen Ländern gleichermaßen erwarten könnte.
Ich fände es schlau, wenn jeder in Österreich für den Studienplatz zahlen muss.
Als österreichischer Student bekommt man eine Förderung in Höhe der Studienkosten + Stipendium aber dafür brauchts einen Leistungsnachweis.
Zweitstudium zahlt jeder selber.
Für Humanmedizin haben sich in Wien 1.198 Bewerber mit einem deutschen Zeugnis angemeldet. Das sind immerhin **18 Prozent**. Von den 5.000 Humanmedizin-Studenten in Wien sind 16 Prozent deutsche Staatsangehörige (in Zahlen: 800)
Wenn Arbeitsbedingungen und Entlohnung attraktiv werden, würden eh die meisten bleiben. Als Psychologe macht es 0 Sinn in Österreich zu arbeiten, auch wenn es viele gerne würden
Na viele Deutsche die in Österreich ausgebildet wurden werden doch sicher auch dort arbeiten dann? Im gleichen Zuge gibts vermutlich viele Österreicher die in Dtl. studieren und arbeiten. Da gibt es sicher viele andere Länder wo das nicht so ausgeglichen ist.
Mein Vorschlag wär ja das der Studium-Platz gratis ist, wenn der Student danach für x Jahre zu normalen Konditionen in Österreich auch arbeitet, vorausgesetzt sein Studiengang bring etwas hervor an dem es Österreich gerade mangelt (Ärzte zb?)
Oder wär das zu restriktiv?
naja… wenn’s in Österreich wohnen gibt das saftige deutsche divisen… ich glaub das zahlt sich mehr aus als sie einen berg runter rutschen zu lassen
Wegnehmen ist nicht das Thema. Aber zum einen wird der NC umgegangen (man muss nachweisen können, dass man zuhause das Fach studieren könnte – eigentlich). Was mich auch sehr ärgert, ist das zT der Studienplan so entwickelt werden muss, um den Anforderungen deutscher Studis zu entsprechen. WTF?
es sollt keine rolle spielen wo die leute herkommen, aber es sollt eine rolle spielen, dass wenn sie ausgebildet werden, dann auch bitte da bleiben – andernfalls sollten die heimatstaaten die ausbildungskosten übernehmen. oder wir haben in zukunft eu übergreifende, anstelle von nationalen bildungsbudgets, dass wäre auch fair.
Nehmen die Studienplätze weg, verkehren nur innerhalb ihrer deutschen Grüppchen und schaffen es nicht sich an unsere Kultur anzupassen. Und wundern sich dann, dass niemand sie mag.
Und dann, nachdem sie ihr Studium abgeschlossen haben, nachdem der Staat jahrelang ihre Ausbildung finanziert hat, gehen sie wieder zurück nach Deutschland. Danke für nix.
Jein.
Gibt viele Deutsche oder generell Ausländer, die nach Österreich nur zum studieren kommen.
Gibt halt die kleine Hoffnung seitens Papa Staat, dass dir dann bleiben.
Das ist aber wohlgemerkt kein einzigartiges Thema für österreichische Unis.
Deutsche sind da bissl berüchtigt beim Medizin-Studium.
Da es wohl bessere Studiumsbedingungen in Österreich gibt als in Deutschland. Ob jetzt finanziell oder von den Anforderungen her weiß ich nicht.
Aber zumindest beim Medizin-Studium gibt es für diesen Zweck Quoten.
Ich glaub 70% eines Medizin-Jahrgangs müssen österreichische Staatsbürgerschaft besitzen. Oder so ähnliche Anforderungen.
Syntax ist ein Fremdwort.
Keine Ahnung. Aber die meme template Auswahl schockiert mich.
Also ich kenne tatsächlich einige Deutsche die bei uns Studieren/Studiert haben… weil Sie mit ihrem Abitur schnitt in Deutschland das jeweilige Fach nicht nehmen hätten können…
Das Argument lautet immer, dass wir in Deutschland beispielsweise Zahnmedizin studieren dürfen und Deutsche im Gegenzug auch bei uns studieren dürfen.
Dass jedoch aus einem Land mit 84 Millionen Einwohnern mehr Studierende nach Österreich kommen als aus einem Land mit 9 Millionen Einwohnern nach Deutschland, ist eine andere Sache. Ich verstehe nicht, warum man hier die Quote seit 2018 aufgehoben hat.
Ja. Und ich hab nichtmal studiert. Ich bin einfach deutscher und nehme weg.
In fast allen Studienrichtungen gibt es keine Limitierung an Studierendenzahlen, man kann also keinen Platz wegnehmen.
Die Deutschen haben aber auch die Nummer vom Klaus, oder so…. XD
Hab mal mit nem Schweizer Zahnmedizin Studenten in Innsbrucl geredet – der meinte, dass von den grob 25 Plätzen weniger als 20% an Österreicher gingen, der Großteil wären Deutsche, Schweozer und Südtiroler.
Aber hey, Zahnmedizin is ja auch nur sauteuer und wir haben keinen Ärztemangel.
Langer Rant:
Wir haben in diesem Land einige Heilige Kühe, die wir nicht schlachten wollen: Pendlerpauschale, Dieselprivileg, viel zu mächtige Bundesländer, viel zu ineffizientes Pensionssystem,…
Bzgl Tertiärer Bildung: hier haben wir ausserdem das Problem, dass wir viel zu lange studieren, da unsere Unis auf Dauerstudenten mit Nebenjob ausgerichtet sind.
Wir sind die Deppen in der EU (die Deutschen sind auch so blöd) – an der TU Wien studiert man im Median ca. 8 Jahre (und die Leute sind nicht nur am Chillen, wie man meinen würde), kaum ein Uni Studiengang hat einen halbwegs normalen Median in Punkto Studiendauer.
Begründung: wir bilden für die Forschung aus. Tja, blöd nur, dass halt (geschätzte) 90% NICHT DESWEGEN an der Uni sind, man nicht alles auf FHs wälzen kann und die guten Leute ohnehin in die Schweiz (ETH Zürich oder ETH Lausanne) oder in die USA (im Falle von Ferenc Kraus an ein provates deutsches Institut) gehen. Die Forscher die hier bleiben, nehmen radikale Schnitte in deren Karriere in Kauf (zb Sepp Hochreiter in Linz) oder eben Ferenc Kraus (Nobelpreisträger).
Anstelle von Studienbetreuer, die durchs Planen vom Curriculum helfen oder einem guten Betreuungsverhältnis, geilen wir uns daran auf, dass unser Semester nur 20€ kostet. Dass man schnell mal 50% länger als die Regelstudienzeit studiert und auf 3 Jahre Vollzeitgehalt verzichtet, juckt hier niemanden. Die wichtigsten Themen der ÖH (Studienvertretung) sind ohnehin kommunistische Themen, die kann man also auch vergessen.
Leistungsträger werden sukzessive aus desm Land gedrängt, wenn sie etwas erreichen wollen.
Es is einfach so dumm.
r/shitgermanssay
Es sollte bei jedem Studium dass mehr Anmeldungen als Plätze hat, fixe Quoten geben, funktioniert bei Medizin doch auch.
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