Leute die sich absolut weigern zu Arbeiten und auf Kosten anderer leben wollen sollte man etwas entschlossener “motivieren”. Aber dann nicht unter Mindestlohn bezahlen. Jemanden für 1€ pro Stunde arbeiten zu lassen ist entwürdigend.
Und warum genau sollte jemand, der zu keinerlei Terminen erscheint, nun zum 1-Euro-Job erscheinen, und dort nicht genauso fernbleiben?
Jaaa dann landen mehr leute auf der Straße und mehr leute klauen… super neue Konservative Welt bei der nur wenige gewinnen.
Witzig:
Hart arbeitende Bürger neiden den Arbeitslosen ihr Bürgergeld unterstützen Antisoziale Politik und freuen sich darüber das es wieder 1 € Jobs gibt, die trotz Mindestlohn das Lohnniveau drücken und nichts ahnend das sie selber in Zukunft von Arbeitslosigkeit bedroht sind und vlt bald für 1€ Malochen müssen. Damn Leopards
So ein dumme Diskussion. Die eigentlichen Probleme werden wieder ignoriert
Eine riesige Subventionen für Arbeitgeber und ein Verhältnis als Sklave für den Arbeitslosen.
Mich würde mal wieder, wie bei den „Totalverweigerern“ interessieren um wie viele Menschen wir jetzt Wochenlang sprechen werden. Verwertbare Zahlen zur letzteren Debatte hab ich noch nicht gesehen.
Gilt das dann auch für den Bundestag? Die Reihen sind ja erschreckend oft leer.
Würde dem Bundeshaushalt viel Geld sparen. 🙂
Es wird immer mehr Arbeit geben, die wirklich niemand machen will, und auch immer mehr Arbeit, die automatisiert oder soweit optimiert werden kann, dass man dafür kaum noch Menschen braucht. Gefühlt ist niemand bereit dafür, dass es einfach keinen Sinn machen wird, jede Person arbeiten zu lassen.
Verstehe nicht, warum es immer gleich ‘nach unten treten’ heißt, wenn man Bürgergeld als Lebensmodell kritisiert und erwartet, dass die Leute arbeiten gehen.
Als jemand, der im Jobcenter arbeitet – ich habe nichts davon gehört, keine Geschäftsanweisung bekommen oder ähnliches.
Entspannt bleiben ist die Devise, im Zweifel in Widerspruch gehen, das hilft meistens.
A) Wer genau bezahlt eigentlich diesen 1-Euro?
B) Wieviel bekommt derjenige, der diese 1 Euro Jobs anbietet und wer genau ist das?
C) Wie viele die da zwangsbeglückt werden landen dann auf dem regulären Arbeitsmarkt? Und was passiert wenn die Zeit des 1 Euro Jobs rum ist?
D) Wie viele reguläre Jobs müssen dadurch nicht angeboten werden?
Abgesehen von B) ist das Ganze eine ziemliche Luftnummer.
E) Darf ich es wagen… eigentlich nicht… aber die vermeintlichen Arbeitslosen, die man vermeintlich so sieht, wird man auch weiterhin sehen. Ich schreibe das nur deshalb, weil ich das Gefühl habe, dass ist einer der Beweggründe der politischen Akteure.
Einen Euro pro Stunde unter Zwang hört sich für mich nach Sklaverei Light an. Unter dem Gesichtspunkt wirkt das Titelbild besonders ekelhaft.
Das beste wird sein, weil ja ein rechtlicher Anspruch auf Kita schon besteht, ist der Job zumutbar, es gibt ja einen Kita-Platz.
Bestrafe einen, erziehe hunderte in Abstiegsangst
Okaaay man nimmt dann also eine 1€ Stelle von einem kooperierenden “Kunden” weg (95%+ besetzt!) und hält sie offen, um einen nicht-kooperierenden “Kunden”, der wohl eh schon Strafmaßnahmen kriegt, damit zu hänseln? Was?
Sind die Bürgergeld Empfänger das wahre Problem? Nein … Sollten arbeitsfähige Menschen, sie vom Stadtleben massenhaft Jobs ablehnen dürfen? Auch Nein.
Deutschland hat bald nicht nur den größten Niedriglohnsektor Europas sondern auch den größten Sklavensektor
Es gibt doch immer einen Zwang zur Arbeit wenn man nicht am absoluten Existenzminimum oder sogar auf der Straße leben will.
Alter wir sind einfach richtig am Arsch!
Die Menschen brauchen halt Sündenböcke zur Frustrationsbewältigung. Statt immer nur auf den Schwächsten rumzuprügeln empfehle ich dafür nun zur Abwechslung mal den Finanzadel. Tax the Rich!
Findet es eigentlich sonst noch wer es nur noch deprimierend auf was für einem erbärmlichen Niveau diese elendige Debatte inzwischen gelandet ist und sich teilweise nur noch anhört nach “Es muss endlich etwas gegen diese asozialen Parasiten der Volksgemeinschaft getan werden, denn es ist auch dein Geld, Volksgenosse!” ?
Richtig und wichtig.
Ist doch eh nur populistischer quatsch. Mal abgesehen davon das durch die finanzielle Lage, ab Januar zumindest in meiner Region AGH’s / 1,50 € Jobs extrem stark zusammengestrichen werden, braucht man ja auch immer ein Konzept für solche Maßnahmen da es wohl auch weiterhin eine Wiedereingliederungsvereinbarung dafür geben wird. Heist einen Träger und Jemand der die Plätze zur Verfügung stellt.
Ich selber arbeite als Anleiter momentan mit Leuten in AGH’s. Die sind momentan alle freiwillig dabei, heisst die wollen etwas machen. Die sind schon motiviert aber in der Realität brauchen die zu 90% eine sehr engmaschige Betreuung/Anleitung. Heist Anleiter/Berufspädagogen/Sozialarbeiter zur Unterstützung. Wie soll das denn bitte Funktionieren?
Auch Versicherungstechnisch. Will man dann einfach jemanden mit 20 Leuten in nen Park stellen und die sollen sauber machen? Bin mal gespannt wer sie den Schuh anziehen will wenn sich Kevin, Heinz-Dieter oder Machmoud irgendwie verletzen bei der Arbeit. Oder man nicht sofort feststellt das doch jemand ein paar Bier zu viel intus hat vom Vortag. Oder es wie bei uns immer wieder zu Missverständissen kommt wegen doch schon vorhandener Sprachbarrieren und wir finden in der Regel immer jemand zum Übersetzen. AGH’s können eine Sinnvolle Maßnahme sein aber einfach sagen geh da hin und mach mal wird bei 99% der Leute eh nicht klappen. Da braucht man schon ein Konzept für. Vor allem wenn es dann nicht mehr freiwillig ist wie jetzt.
Zwangsarbeit ist, wenn ich die Steuern und Abgaben erwirtschaften muss, die die Bundesregierung dann so großzügig an diejenigen verteilt, die arbeiten könnten, es aber nicht tun.
Wo ist jetzt die News? Ich betreue seit Jahren AGH-Maßnahmen und da werden selbstverständlich nicht nur die Leute zugewiesen, die freiwillig und von sich aus eine AGH machen sollen. Das Druckmittel ist also nicht die AGH, sondern die mögliche Sanktion. Mit Zwangsarbeit hat das übrigens rein gar nichts zu tun, die Polemik hätte man sich sparen können.
Reiche essen wäre ein toller 1€-Job. 🙂
Sorry aber das geht gar nicht, für Leute mit Perspektive einen neuen Job zu finden ist das desaströs. Wenn ich mich in die Situation reinversetze werd ich schon aggressiv. Wenn man mich zwingen würde, würde ich mein schlechtestes geben-ungewaschen stinkend wie ein Iltis zum Beispiel mit Klamotten die man bei der Gartenarbeiet nicht wäscht. Damit dann auch immer zum Jobcenter mit dem Verweis das man sein Geld leider ausgegeben hat (vorzugsweise bei einem Termin am Monatsanfang, um das Klischee auch zu bedienen). Wenn die hartnäckig bleiben einfach den Termin am besten um 8 Morgends und dann n Kurzen von ner Tanke damits wirkt als wäre man Alki. Mal schauen ob die so jemanden einem Arbeitgeber aufdrücken. Extrem langsam und unggebildet erscheinen, oft Worte wie “Ey, Alter, Ticken, Brudi, krass und so” benutzen). Im Lager so langsam sein das man als ungeeignet erscheint.
Die Jobcenter sollen einen doch helfen und nicht drangsalieren, verstehe nicht wie mit diesen Maßnahmen Leute zu irgendwas motiviert werden sollen. Umschulungen und Fachweiterbildungen würden eher helfen. Bildungsgutscheine auf 500€ Pro Kurs begrgenzen, der Markt regelt das-jetzt sind es Zecken die Steuerkohle abgreifen wollen oft. Aber auch für 500€ werden die dieselben Kurse anbieten, wenn ich höre das einfachste Kurse mit über 1000€ den Teilnehmer platziert werden ist das echt krass.
Ein weiterer Punkt ist Leute arbeitsfähig zu bekommen wozu auch ein geregelter Alltag gehört- den kennen viele nicht und wenn man mit Zwang kommt verbindet ein (Langzeits)Arbeitsloser doch nichts positives damit :-). Er muss spüren das er wirklich was davon hat arbeiten zu gehen, also Zuverdienstgrenze auf 1000 rauf für max 6 Monate alle 24 Monate. Gerade solang das er sich an einen besseren Lebensstil gewöhnt und dann wieder verrechnen. Dann sitzt er zuhause und “darf” nicht arbeiten bzw. bringts ihm nichts weil er Arbeitsloser ist. Dafür müssen aber Jobs da sein die sich mit dem Mindestlevel deutlich vom ALG/BGG unterschieden.
Sehr schön, für meine 1€ Jobs damals wurden Arbeitsplätze wegrationalisiert. Und nicht nur für die. Sämtliche Hausmeister an unseren Schulen wurden entlassen und durch sie ersetzt, ich war auf dem Friedhof beschäftigt mit ein paar anderen. Natürlich war der bislang dort Beschäftigte nicht mehr notwendig. Damals wurden diese Bedenken vorab vom Tisch gewischt, das würde nicht passieren. Als es doch so kam hat es niemanden interessiert. Gibt es denn diesmal wenigstens einen Mechanismus der das verhindert?
Lang ist es her, aber ich kannte einige Leute die sich schon damals erfolgreich vor 1-Euro-Jobs gedrückt haben. Wer per se nicht arbeiten will, wird (leider) immer einen Weg finden. Diese Zwangsarbeit ist keine gute Lösung, weder für die Arbeitslosen noch für die Gesellschaft als Ganzes.
1€ Jobs werden irgendwie falsch gedacht finde ich.
Anstatt als “Letzes Druckmittel” sollte es doch etwas gutes sein wenn jemand eine sinnvolle Arbeit für die Öffentlichkeit ausüben möchte… Anstatt einfach in irgendeiner Mindestlohnbude geknechtet zu werden für die Profite der Besitzer.
Das Arbeitsamt sollte jedem der Fragt sofort einen nicht-profitorientierten Job geben können.
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Leute die sich absolut weigern zu Arbeiten und auf Kosten anderer leben wollen sollte man etwas entschlossener “motivieren”. Aber dann nicht unter Mindestlohn bezahlen. Jemanden für 1€ pro Stunde arbeiten zu lassen ist entwürdigend.
Und warum genau sollte jemand, der zu keinerlei Terminen erscheint, nun zum 1-Euro-Job erscheinen, und dort nicht genauso fernbleiben?
Jaaa dann landen mehr leute auf der Straße und mehr leute klauen… super neue Konservative Welt bei der nur wenige gewinnen.
Witzig:
Hart arbeitende Bürger neiden den Arbeitslosen ihr Bürgergeld unterstützen Antisoziale Politik und freuen sich darüber das es wieder 1 € Jobs gibt, die trotz Mindestlohn das Lohnniveau drücken und nichts ahnend das sie selber in Zukunft von Arbeitslosigkeit bedroht sind und vlt bald für 1€ Malochen müssen. Damn Leopards
So ein dumme Diskussion. Die eigentlichen Probleme werden wieder ignoriert
Eine riesige Subventionen für Arbeitgeber und ein Verhältnis als Sklave für den Arbeitslosen.
Mich würde mal wieder, wie bei den „Totalverweigerern“ interessieren um wie viele Menschen wir jetzt Wochenlang sprechen werden. Verwertbare Zahlen zur letzteren Debatte hab ich noch nicht gesehen.
Gilt das dann auch für den Bundestag? Die Reihen sind ja erschreckend oft leer.
Würde dem Bundeshaushalt viel Geld sparen. 🙂
Es wird immer mehr Arbeit geben, die wirklich niemand machen will, und auch immer mehr Arbeit, die automatisiert oder soweit optimiert werden kann, dass man dafür kaum noch Menschen braucht. Gefühlt ist niemand bereit dafür, dass es einfach keinen Sinn machen wird, jede Person arbeiten zu lassen.
Verstehe nicht, warum es immer gleich ‘nach unten treten’ heißt, wenn man Bürgergeld als Lebensmodell kritisiert und erwartet, dass die Leute arbeiten gehen.
Als jemand, der im Jobcenter arbeitet – ich habe nichts davon gehört, keine Geschäftsanweisung bekommen oder ähnliches.
Entspannt bleiben ist die Devise, im Zweifel in Widerspruch gehen, das hilft meistens.
A) Wer genau bezahlt eigentlich diesen 1-Euro?
B) Wieviel bekommt derjenige, der diese 1 Euro Jobs anbietet und wer genau ist das?
C) Wie viele die da zwangsbeglückt werden landen dann auf dem regulären Arbeitsmarkt? Und was passiert wenn die Zeit des 1 Euro Jobs rum ist?
D) Wie viele reguläre Jobs müssen dadurch nicht angeboten werden?
Abgesehen von B) ist das Ganze eine ziemliche Luftnummer.
E) Darf ich es wagen… eigentlich nicht… aber die vermeintlichen Arbeitslosen, die man vermeintlich so sieht, wird man auch weiterhin sehen. Ich schreibe das nur deshalb, weil ich das Gefühl habe, dass ist einer der Beweggründe der politischen Akteure.
Einen Euro pro Stunde unter Zwang hört sich für mich nach Sklaverei Light an. Unter dem Gesichtspunkt wirkt das Titelbild besonders ekelhaft.
Das beste wird sein, weil ja ein rechtlicher Anspruch auf Kita schon besteht, ist der Job zumutbar, es gibt ja einen Kita-Platz.
Bestrafe einen, erziehe hunderte in Abstiegsangst
Okaaay man nimmt dann also eine 1€ Stelle von einem kooperierenden “Kunden” weg (95%+ besetzt!) und hält sie offen, um einen nicht-kooperierenden “Kunden”, der wohl eh schon Strafmaßnahmen kriegt, damit zu hänseln? Was?
Sind die Bürgergeld Empfänger das wahre Problem? Nein … Sollten arbeitsfähige Menschen, sie vom Stadtleben massenhaft Jobs ablehnen dürfen? Auch Nein.
Deutschland hat bald nicht nur den größten Niedriglohnsektor Europas sondern auch den größten Sklavensektor
Es gibt doch immer einen Zwang zur Arbeit wenn man nicht am absoluten Existenzminimum oder sogar auf der Straße leben will.
Alter wir sind einfach richtig am Arsch!
Die Menschen brauchen halt Sündenböcke zur Frustrationsbewältigung. Statt immer nur auf den Schwächsten rumzuprügeln empfehle ich dafür nun zur Abwechslung mal den Finanzadel. Tax the Rich!
Findet es eigentlich sonst noch wer es nur noch deprimierend auf was für einem erbärmlichen Niveau diese elendige Debatte inzwischen gelandet ist und sich teilweise nur noch anhört nach “Es muss endlich etwas gegen diese asozialen Parasiten der Volksgemeinschaft getan werden, denn es ist auch dein Geld, Volksgenosse!” ?
Richtig und wichtig.
Ist doch eh nur populistischer quatsch. Mal abgesehen davon das durch die finanzielle Lage, ab Januar zumindest in meiner Region AGH’s / 1,50 € Jobs extrem stark zusammengestrichen werden, braucht man ja auch immer ein Konzept für solche Maßnahmen da es wohl auch weiterhin eine Wiedereingliederungsvereinbarung dafür geben wird. Heist einen Träger und Jemand der die Plätze zur Verfügung stellt.
Ich selber arbeite als Anleiter momentan mit Leuten in AGH’s. Die sind momentan alle freiwillig dabei, heisst die wollen etwas machen. Die sind schon motiviert aber in der Realität brauchen die zu 90% eine sehr engmaschige Betreuung/Anleitung. Heist Anleiter/Berufspädagogen/Sozialarbeiter zur Unterstützung. Wie soll das denn bitte Funktionieren?
Auch Versicherungstechnisch. Will man dann einfach jemanden mit 20 Leuten in nen Park stellen und die sollen sauber machen? Bin mal gespannt wer sie den Schuh anziehen will wenn sich Kevin, Heinz-Dieter oder Machmoud irgendwie verletzen bei der Arbeit. Oder man nicht sofort feststellt das doch jemand ein paar Bier zu viel intus hat vom Vortag. Oder es wie bei uns immer wieder zu Missverständissen kommt wegen doch schon vorhandener Sprachbarrieren und wir finden in der Regel immer jemand zum Übersetzen. AGH’s können eine Sinnvolle Maßnahme sein aber einfach sagen geh da hin und mach mal wird bei 99% der Leute eh nicht klappen. Da braucht man schon ein Konzept für. Vor allem wenn es dann nicht mehr freiwillig ist wie jetzt.
Zwangsarbeit ist, wenn ich die Steuern und Abgaben erwirtschaften muss, die die Bundesregierung dann so großzügig an diejenigen verteilt, die arbeiten könnten, es aber nicht tun.
Wo ist jetzt die News? Ich betreue seit Jahren AGH-Maßnahmen und da werden selbstverständlich nicht nur die Leute zugewiesen, die freiwillig und von sich aus eine AGH machen sollen. Das Druckmittel ist also nicht die AGH, sondern die mögliche Sanktion. Mit Zwangsarbeit hat das übrigens rein gar nichts zu tun, die Polemik hätte man sich sparen können.
Reiche essen wäre ein toller 1€-Job. 🙂
Sorry aber das geht gar nicht, für Leute mit Perspektive einen neuen Job zu finden ist das desaströs. Wenn ich mich in die Situation reinversetze werd ich schon aggressiv. Wenn man mich zwingen würde, würde ich mein schlechtestes geben-ungewaschen stinkend wie ein Iltis zum Beispiel mit Klamotten die man bei der Gartenarbeiet nicht wäscht. Damit dann auch immer zum Jobcenter mit dem Verweis das man sein Geld leider ausgegeben hat (vorzugsweise bei einem Termin am Monatsanfang, um das Klischee auch zu bedienen). Wenn die hartnäckig bleiben einfach den Termin am besten um 8 Morgends und dann n Kurzen von ner Tanke damits wirkt als wäre man Alki. Mal schauen ob die so jemanden einem Arbeitgeber aufdrücken. Extrem langsam und unggebildet erscheinen, oft Worte wie “Ey, Alter, Ticken, Brudi, krass und so” benutzen). Im Lager so langsam sein das man als ungeeignet erscheint.
Die Jobcenter sollen einen doch helfen und nicht drangsalieren, verstehe nicht wie mit diesen Maßnahmen Leute zu irgendwas motiviert werden sollen. Umschulungen und Fachweiterbildungen würden eher helfen. Bildungsgutscheine auf 500€ Pro Kurs begrgenzen, der Markt regelt das-jetzt sind es Zecken die Steuerkohle abgreifen wollen oft. Aber auch für 500€ werden die dieselben Kurse anbieten, wenn ich höre das einfachste Kurse mit über 1000€ den Teilnehmer platziert werden ist das echt krass.
Ein weiterer Punkt ist Leute arbeitsfähig zu bekommen wozu auch ein geregelter Alltag gehört- den kennen viele nicht und wenn man mit Zwang kommt verbindet ein (Langzeits)Arbeitsloser doch nichts positives damit :-). Er muss spüren das er wirklich was davon hat arbeiten zu gehen, also Zuverdienstgrenze auf 1000 rauf für max 6 Monate alle 24 Monate. Gerade solang das er sich an einen besseren Lebensstil gewöhnt und dann wieder verrechnen. Dann sitzt er zuhause und “darf” nicht arbeiten bzw. bringts ihm nichts weil er Arbeitsloser ist. Dafür müssen aber Jobs da sein die sich mit dem Mindestlevel deutlich vom ALG/BGG unterschieden.
Sehr schön, für meine 1€ Jobs damals wurden Arbeitsplätze wegrationalisiert. Und nicht nur für die. Sämtliche Hausmeister an unseren Schulen wurden entlassen und durch sie ersetzt, ich war auf dem Friedhof beschäftigt mit ein paar anderen. Natürlich war der bislang dort Beschäftigte nicht mehr notwendig. Damals wurden diese Bedenken vorab vom Tisch gewischt, das würde nicht passieren. Als es doch so kam hat es niemanden interessiert. Gibt es denn diesmal wenigstens einen Mechanismus der das verhindert?
Lang ist es her, aber ich kannte einige Leute die sich schon damals erfolgreich vor 1-Euro-Jobs gedrückt haben. Wer per se nicht arbeiten will, wird (leider) immer einen Weg finden. Diese Zwangsarbeit ist keine gute Lösung, weder für die Arbeitslosen noch für die Gesellschaft als Ganzes.
1€ Jobs werden irgendwie falsch gedacht finde ich.
Anstatt als “Letzes Druckmittel” sollte es doch etwas gutes sein wenn jemand eine sinnvolle Arbeit für die Öffentlichkeit ausüben möchte… Anstatt einfach in irgendeiner Mindestlohnbude geknechtet zu werden für die Profite der Besitzer.
Das Arbeitsamt sollte jedem der Fragt sofort einen nicht-profitorientierten Job geben können.
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