
My 2¢:
Über die Aussetzungskündigungen sollen die Mitarbeiter für zwei Monate vom Arbeitsmarktservice bezahlt werden.
But that's communism! – Dauernd den roten Teufel des Sozialismus und Kommunismus an die Wand malen, aber wenn es ums eigene Geld geht und man sich durch die eigene Unfähigkeit in die Bredouille geritten hat, dann setzen die Anhänger der "Kirche der unsichtbaren Hand des Marktes" halt doch wieder auf den ach so bösen, überregulierenden und trägen Staat und seine Steuergelder.
Alternative Headline: "Pierer macht es sich in der sozialen Hängematte bequem." Soll er halt mehr Hackln und wertschöpfen, der Hawara – offenbar leistet er nicht genug und hat nicht das richtige "Mindset".
Diese Firma sollte man echt an die Wand fahren lassen. Nicht schade drum.
by MacaronNo5646
25 comments
fische beginnen am kopf zu stinken 😉
Die fetten Bonis gingen an die Manager. Wenns wieder mal eng wird soll das dumme Volk zahlen. Wie immer. Ich könnte kotzen
ich habs gestern schon vorhergesagt™
Den “3-stelligen Millionenbetrag” lieber als 1-stelligen Millionenbetrag in die Angestellten investieren (Umschulungen, Jobsuche / Unterstützung) für eine Win-Win Situation. Dur der Hr. Pierer wäre traurig. Dieses Opfer würde man aber wahrscheinlich sehr gerne bringen.
Pierer offiziell grindigster Typ Österreichs
Natürlich, warum auch nicht? Die Baubranche schickt ihre Leut’ ja auch jedes Jahr auf Steuerzahler-kosten in den Winterurlaub aka Stempeln. Dort ist das ja auch normal. Aber das alleine kann nicht reichen.. weil woher nimmt die arme Geschäftsführung dann das Geld für ihre Boni? Also ein kleines Hilfspaket werdens da schon auch schnüren müssen.
Hab’s gestern schon geschrieben: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.
Wäre sofort dafür, die Arbeiter eine gewisse Zeit beim AMS zu parken, WENN dafür dieses Jahr keine Dividende ausgezahlt wird und gleichzeitig die Dividende der letzten Jahre an den Staat/dem AMS zurückgezahlt wird.
Wenn ich die Zahlen richtig habe wurden immerhin 2020 auch insgesamt 28 Millionen ausgeschüttet.
Alleine mit dem Anteil von Pierer könnten bei angenommen 5k Lohnkosten die 1000MA 1,4 Monate bezahlt werden.
Tja, hätt er sich von den 11 Mille Coronahilfen nicht 7 Mille Divis ausgezahlt, dann hätt er vielleicht noch was. Und de Chefetage wär auch ohne 30% Gehaltserhöhung in einem Jahr ausgekommen
Vielleicht sollte der Pierer mal mehr arbeiten. Scheint nicht so gut zu laufen dem sein Betrieb. Liegt sicher an seiner mangelden Arbeitswilligkeit.
Pierer ist der einzige Teufel hier.
Sinngemäß natürlich, weil es gibt weder Gott noch Teufel, Religion ist Opium fürs Volk.
Ehrlicherweise muss man dazusagen, dass zahlreiche andere Branchen (Tourismus, Baufirmen…) genau diese Lücke seit vielen Jahren schamlos ausnutzen und die Kosten auf die Allgemeinheit überwälzen.
Anstatt sich über KTM aufzuregen sollte der Gesetzgeber die notwendigen Anpassungen vornehmen, damit dies zukünftig nicht mehr möglich ist.
wenn es läuft dann stecken die spezialisten die kohle ein und schreien, dass der staat sich um sich selber kümmern soll und wenn es kacke läuft schreien die selben spezialisten, der staat möge doch jetzt bitte dringend eingreifen.
leider sind sehr viele wahlberechtigte österreicher nicht fähig parteien nicht zu wählen die diesen dreck auch noch unterstützen.
so funktioniert kapitalismus auf der welt.
das brave stimmvieh schreit noch, gib mir bitte mehr davon. wir wurden leider noch nicht genug ausgebeutet.
Das Wachstum, das KTM in den letzten Jahren hingelegt hat, war meiner Ansicht nach nicht gesund. Es ist noch gar nicht so lange her, als man in der Gemeinde Munderfing [riesige Flächen](https://www.google.at/maps/@48.0762734,13.1683755,766m/data=!3m1!1e3?entry=ttu&g_ep=EgoyMDI0MTExMS4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D) mit Hallen und Büros zugebaut hat, und jetzt, nur wenige Jahre später, kauft keiner mehr ihre Motorräder. Die Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Indien passt da auch ins Bild. Meine Vermutung ist, dass der Plan nicht so aufgegangen ist, wie man es sich vorgestellt hat und das war dann die vorläufige Reißleine, die man gezogen hat. In den Jahren davor hat nämlich nichts darauf hingedeutet. Ganz im Gegenteil. Man hat ständig erweitert. Ein Kindergarten wurde gebaut, eine ÖBB-Bahnhaltestelle zur Hälfte mitfinanziert, Wohnungen für Mitarbeiter errichtet, ein öffentliches Parkhaus für Pendler geplant… Und auf einmal war von heute auf morgen Schluss.
Ursprünglich konnte man Pierer wirklich dankbar sein. Er hat in den 90ern die insolvente Motorradsparte von KTM gerettet und ihr wieder zu Weltruhm verholfen. (KTM Fahrrad ist bis heute eigenständig und gehört ihm nicht) Ab den 2010er Jahren hat man aber einen falschen Weg eingeschlagen. Gier hat da sicher eine Rolle gespielt. Mit solchen Wirtschaftskrisen wie aktuell ist immer zu rechnen. Dafür muss ein gewisser finanzieller Polster da sein.
Über Hilfen für die Industrie kann man irgendwann 2025 mal reden. Aber dann nur als Teil eines Gesamtkonzeptes der Regierung und nicht auf Zuruf einzelner.
Dumme Frage aber ist das nicht normal? Bau Beispielsweise?
Viva la Revolucion!
Kapitalismus wenn der Gewinn kommt, Sozialismus fuer die Verluste
Immer wieder spannend wie viel Neid und Wut in Menschen aufkocht, die ein Angestellten-Arbeitsverhältnis genießen. Kurzer reminder, das KTM in österreich einen riesen Haufen Steuern zahlt. Dieses Steuergeld ist eben auch für genau solch ein Szenario geplant, sonst wäre es nicht legal. Alternative: Firmensitz in ein steuerfreundliches Land verschieben und Österreich verdient nix mehr mit KTM. Dann bleibt auch mehr Kohle übrig für die nicht so fetten Zeiten.
Die Deutschen Autohersteller haben in der Pandemie monatelang die Belegschaft vom “Kurzarbeitergeld” (also aus unserer Arbeitslosenversciherung) bezahlen lassen.
Die Fetten gewinne wurden dann an die Aktionäre ausgeschüttet.
Wie konnte das sein? Naja die Manager haben die Pandemie falsch eingeschätzt..den Run von gut abgesicherten Menschen auf Autos, wenn Züge und Flugzeuge als Transportmittel ausfallen.. und auch die geschlossene Gastronomie und Urlaube plötzlich Geld ohne Ende aufs Konto spülen … das regt zum Autokauf an..
Aber die Manager hatten längst Großkotzig die ganzen Teilelieferungen abbestellt.. und dann eben in China und sonstwo kurzfristig keine Fertigungskapazitäten zurückkaufen können.
Meistens scheitere es wirklich an primitiven Elektronikkomponenten für Steuergeräte.. Chips die seit 20 Jahren quasi so hergestellt werden (Spannungsregler oder ADC stufen..)….alles zeug was wegen mangelnder Marge nur noch aus Fernost kommt.
Und was gilt im Arbeitsrecht wenn der Chef kein Material kaufen kann? Richtig Lohnfortzahlung und rumsitzen!
Was gilt in Deutschland?!
Rumsitzen aber vom Arbeitslosengeld bezahlt werden! Danke Lobbyismus!
Für Geflüchtete ist kein Geld da. Für Bildung ist kein Geld da. Für Forschung ist kein Geld da.. aber wenn sich Manager verkalkulieren.. dann ist das Unternehmerische Risiko plötzlich beim …. einzahler in die Arbeitslosenversicherung.. also Angestellten…nicht den Beamten, den Freiberuflern, Selbstständigen..
Es is einfach nur mehr grindig, wenn Unternehmen wie KTM misswirtschaften und riskieren können, was sie wollen, brav Förderungen einheimsen und die als Gewinne weitergeben, während sie die Gewissheit haben, dass entweder ihre Freunde á la Basti & Nachfolger Politik für sie betreiben, wenn sie an die Macht kommen, oder zumindest, dass der Staat in seiner solidarischen Verantwortung einen Betrieb mit derart vielen Arbeitsplätzen rettet, der Arbeiter willen.
Und das muss sich ändern. Die Arbeiter sollen gestützt und unterstützt werden, aber das soll nicht auf Kosten einer deutlich teureren Unternehmensrettung erfolgen.
Für mich gibts zwei sinnvolle Möglichkeiten:
1.) Der Staat unterstützt die Mitarbeiter, die ihren Job verloren haben, mit Umschulungen oder Joboffensive, lässt das Unternehmen aber untergehen – so etwas würde am besten funktionieren, wenn das Management persönlich haftet. Leider haftet halt nur das Gesellschaftsvermögen. womit sich der Herr Pierer aus der Affäre ziehen kann.
2.) Der Staat rettet Unternehmen und Arbeitsplätze, lässt sich das aber teuer bezahlen – Arbeitsplatzgarantie, Übergewinnabschöpfung, Aussetzung von Dividenden & Management-Boni für X Jahre, evtl. staatliche Beteiligung. Ja, das wird den Investoren & Aktionären nicht gefallen, aber das is mir relativ egal (und das sag ich als jemand, der selbst am Aktienmarkt aktiv ist) – Missmanagement muss bestraft werden, und der einzige Grund, das Unternehmen überhaupt zu retten, sind 1.000 Arbeitsplätze.
Man muss das System so umbauen, dass zwar der soziale & solidarische Charakter unserer Gesellschaft für jene in Not bestehen bleibt, Großunternehmen aber gleichzeitig nicht in dem Wissen, dass Verluste im Zweifel eh sozialisiert/verstaatlicht werden, wurschteln können wie sie wollen. Man muss gewillt sein, den Konzernen auf die Zehen zu steigen. Und das bedeutet eben im Zweifel auch ein Unternehmen mit 1.000 Angestellten untergehen lassen und nur die Angestellten zu “retten” – oder eben wie gesagt sich eine Rettung teuer bezahlen zu lassen.
Raus aus dieser Situation, in der man Spielball der Großkonzerne ist und als Auffangnetz in Geiselhaft gehalten wird. Eine Tischlerei mit 15 Mitarbeitern würdens auch nicht retten.
Wenn sie ehrlich wären, wären selbst die Parteien, die eine “Leistung muss sich lohnen”-Propaganda betreiben, dafür, derartige Unternehmen untergehen zu lassen.
Da hier so viele über angehobene Vorstandsgehäler und Bonis reden, gibt es davon irgendwo eine genaue Übersicht? Irgendwo müssen die Zahlen die hier vermutet werden ja auch herkommen.
Ich frag mich immer: Wo bleibt das Risiko für den Unternehmer? Ok, wir fangen die Leut auf. Dafür wird die gesamte GF gepfändet, inkl. aller Stiftungen, Immobilien usw.
Deal?
Zusperren den Sauladen.
Die Nachricht ist eines Gerüchts entstanden.
Es geht keiner Stempeln. Das hat Pierer mittlerweile schon bestätigt.
Es wird Kündigungen und Kurzarbeit geben.
Wofür brauchen die Arbeiter bei KTM den Pierer überhaupt? Kann ma den nicht abwählen und durch eine kompetente führung im sinne der arbeitenden ersetzen?
that’s capitalism :=
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