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Am 5. Spieltag der Nations League will das DFB-Team gegen Bosnien-Herzegowina die Tabellenführung ausbauen. Das Duell in Freiburg jetzt hier im Live-Ticker.

Deutschland – Bosnien-Herzegowina – 16. November, 20.45 UhrDieser Live-Ticker wird fortlaufend aktualisiert

Update, 20.24 Uhr: Ein weiteres Detail für Statistik-Fans: Das DFB-Team hat noch nie gegen Bosnien verloren. Neben dem Sieg im Hinspiel vor gut einem Monat (2:1) setzte es sich auch 2010 in einem Testspiel mit 3:1 durch. Im Jahr 2002 endete das Duell mit einem 1:1-Unentschieden.

Deutschland – Bosnien-Herzegowina -:- (Sa., 20.45 Uhr)

Aufstellung Deutschland: Baumann – Kimmich, Tah, Rüdiger, Mittelstädt – Andrich, P. Groß, Wirtz, Havertz, Musiala – KleindienstAufstellung Bosnien-Herzegowina: Vasilj – Muharemovic, Bicakcic, Barisic, Omerovic – Burnic, Sunjic, Gigovic – Tahirovic, Demirovic, KulenovicTore: –

Update, 19.51 Uhr: Ein Blick auf die bosnische Aufstellung lässt direkt Bundesliga-Gefühle aufkommen. Mit Nikola Vasilj (FC St. Pauli), Armin Gigovic (Holstein Kiel) und Ermedin Demirovic (VfB Stuttgart) stehen drei Spieler in der Startelf, die in der deutschen Eliteklasse kicken. Hinzu kommt noch Mittelfeldakteur Dzenis Burnic vom Zweitligisten KSC.

Update, 19.41 Uhr: Und hier haben wir im Falle der deutschen Mannschaft schon Klarheit. Julian Nagelsmann schickt folgende Mannschaft ins Rennen: Baumann – Kimmich, Tah, Rüdiger, Mittelstädt – Andrich, P. Groß, Wirtz, Havertz, Musiala – Kleindienst. Damit kommt, wie zu erwarten, Oliver Baumann zu seinem „Heimspiel“. Geboren in Breisach am Rhein, bestritt der jetzige Hoffenheimer zuvor 131 Pflichtspiele für den SC Freiburg.

Update vom 16. November, 19.33 Uhr: Hallo und willkommen zum heutigen Live-Ticker. In etwas mehr als einer Stunde rollt im Breisgau der Ball, wenn das DFB-Team auf Bosnien-Herzegowina trifft. Sobald die Aufstellungen vorliegen, melden wir uns umgehend zurück.

Die heutige Spielstätte: Das Stadion des SC Freiburg

Die heutige Spielstätte: Das Stadion des SC Freiburg © IMAGO/Bahho Kara

Erstmeldung vom 16. November: Freiburg – Das DFB-Team geht beim letzten Heimspiel der Nations League gegen Bosnien-Herzegowina als Favorit ins Rennen. Trotz mancher Ausfälle scheint Julian Nagelsmann die Lücken jederzeit gut kompensieren zu können. Für Quereinsteiger scheint die Lage aufgrund der hohen Leistungsdichte damit schwieriger geworden zu sein.

Als Neuling für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nominiert zu werden, ist nach den jüngsten Erfolgen der DFB-Auswahl nicht so einfach. „Neue Spieler einzuladen, impliziert natürlich auch immer, einen anderen wegzulassen“, sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann vor dem vorletzten Gruppenspiel in der Nations League (20.45 Uhr/TV-Infos hier) gegen die Bosnier. „Aktuell bei dem Kader, den wir bei der EM hatten oder jetzt haben, habe ich nicht das Gefühl, dass es einer verdient hätte, nicht dabei zu sein.“

Neulinge im DFB-Team: Debütant Ortega bleibt wohl nur Zuschauer

Im für die November-Spiele 22 Profis umfassenden Aufgebot ist der dritte Torwart, Stefan Ortega Moreno von Manchester City, der einzige Neuling. Er rückte nach, weil Stammtorwart Marc-André ter Stegen wegen einer schweren Knieverletzung mehrere Monate ausfällt. Für die Oktober-Partien hatte Nagelsmann nach etlichen verletzungsbedingten Ausfällen mehr Neulinge berufen. Fünf feierten jeweils ihr Debüt für Deutschland, darunter die Torhüter Alexander Nübel und Oliver Baumann. 

Julian Nagelsmann beim Training der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

Julian Nagelsmann beim Training der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft. © IMAGO/Jürgen KesslerThiaw, Bisseck und Co.: Der Platz im DFB-Kader muss sich wieder erkämpft werden

Der Badener Baumann wird das DFB-Tor in Freiburg hüten. Dafür soll Nübel in Ungarn am Dienstag (19.) den Zuschlag erhalten. Für die Länderspiele im März hatte der Trainer angekündigt, diese Art von Rotation beenden zu wollen und eine klare Hierarchie festzulegen. Für die Partie am Dienstag stehen durch die Blessuren von Florian Wirtz und Angelo Stiller noch ein paar Fragezeichen hinter Nagelsmanns Aufstellung.

Mit dem Start der Nations League im September hatte der Coach das Ziel ausgegeben, den Kader so wenig wie möglich verändern zu wollen, insbesondere mit Blick auf die WM 2026. „Bei so einer Gruppe, die gut funktioniert, müssen andere, die von außen reinkommen, nochmal eine Schippe besser sein als die, die hier sind“, sagte Nagelsmann am Freitagabend (15. November).

Gefragt worden war der Bundestrainer konkret nach den Chancen von Malick Thiaw von der AC Mailand, Yann Bisseck von Inter Mailand sowie Nicolas Kühn von Celtic Glasgow. Das Trio hatte zuletzt mit guten Leistungen im Verein überzeugt. Thiaw wäre dabei kein Neuling, er kommt bereits auf drei Länderspiele. Sollten die drei Profis diese „eine Schippe besser sein“, sagte Nagelsmann, „werden sie sicherlich auch früher oder später auch nominiert“. Dass sich die Nationalmannschaft zuletzt wieder eine starke Reputation im In- und Ausland erarbeitet hat, gab zuletzt auch Italien-Legionär Robin Gosens preis.

Die Zukunft der DFB-Elf: Wer folgt auf Kroos, Müller und Neuer?

Torhüter Jonas Urbig sowie den beiden Mittelfeldspielern Brajan Gruda und Aleksandar Pavlovic (v. l.) könnte eine glorreiche Zukunft in der deutschen Nationalmannschaft blühen.

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Nach dem Jahresabschluss am Dienstag (20.45 Uhr/ZDF) in Budapest gegen Ungarn geht es für die DFB-Auswahl im März mit den beiden Viertelfinalpartien (Hin- und Rückspiel) weiter. Das erklärte Ziel von Nagelsmann ist die Teilnahme am Finalturnier der besten vier Nationen im Juni 2025. (nki/dpa)