Veröffentlicht am 18. November 2024, 15:02
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Das Bild auf 5min.at zeigt eine Kassa voller Lebensmittel und Kassabons im Vordergrund.Das Bild auf 5min.at zeigt eine Kassa voller Lebensmittel und Kassabons im Vordergrund.

Auf den Kassabons vieler Geschäfte in Österreich wird für 16 Tage ab Ende November noch einiges mehr als nur die Rechnungen stehen.

Auf den Kassabons vieler Geschäfte in Österreich wird für 16 Tage ab Ende November noch einiges mehr als nur die Rechnungen stehen.

Auch in diesem Jahr wird österreichweit neuerlich eine Kassabon-Initiative im heimischen Handel starten. Dabei werden die Rechnungen bei zahlreichen Betrieben etwas anders aussehen und Hilfe- sowie Notrufnummern abgedruckt haben.

von Phillip Plattner

Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten SteiermarkPhillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark

1 Minute Lesezeit(217 Wörter)

16 Tage lang werden ab 25. November 2024 österreichweit die Kassabons von vielen heimischen Händlern etwas anders ausschauen. Diese 16 Tage stehen ganz im Zeichen „gegen Gewalt an Frauen“. Durch die Kassabon-Initiative des heimischen Handels in Kooperation mit der Polizei sollen von Gewalt betroffene Frauen noch besser erreicht werden, heißt es nun vonseiten des Handelsverbandes in einer Aussendung.

Was auf den Kassabons vieler Geschäfte künftig sein soll

Dazu sollen an besagten 16 Tagen der Polizeinotruf (133), die Nummer der Frauenhelpline gegen Gewalt (0800 222 555) sowie die Nummer des Gewaltschutzzentrums (0800 700 217) und der Opfer-Notruf der Österreichischen Justiz (0800 112 112) auf die Kassabons gedruckt werden. Mehr als 20 führende Händler unterstützen die Gewaltschutzinitiative 2024.

Die Gewaltschutzinitiative 2024 wird unter anderem von folgenden Handelsbetrieben aktiv unterstützt:

Billa
Billa Plus
Bipa Parfümerien
C&A Mode
Das Futterhaus
Decathlon
Deichmann
Denns BioMarkt
dm drogerie markt
Eurospar
Hofer
Ikea Österreich
Interspar
Lidl Österreich
Morawa
MPreis
Penny
Rewe
Spar
Sutterlüty
Takko Fashion Austria
Tchibo Österreich
Thalia Österreich

Deshalb gibt es die Kassabon-Initiative

„Die wirtschaftliche Rezession in Österreich hat auch den Druck innerhalb der Familien und insbesondere auf Frauen verstärkt. Daher wollen wir die internationale Gewaltschutz-Kampagne auch heuer wieder mit unserer bundesweiten Kassabon-Initiative unterstützen. Jede von Gewalt betroffene Frau soll damit niederschwellig einen direkten Draht zu den heimischen Schutzeinrichtungen aufbauen können“, erklärt Rainer Will, Geschäftsführer des freien und überparteilichen Handelsverbandes. Auf Millionen Kassenbons, in tausenden Geschäften seien dann auch QR-Codes und die wichtigsten Hotlines abgedruckt. „So können wir direktes Handeln aus dem Alltag heraus ermöglichen“, weiß Will abschließend.

Diese Nachricht soll auf die Kassabons gedruckt werden:

„Wenn sich Opfer bedroht fühlen, wenn Frauen Angst haben, dann gibt es Telefonnummern, die immer zu wählen sind – 133 oder 0800 222 555.“