ich möchte ja nicht von zeichen und wunder sprechen, weil der blinde gerade ein korn findet. Aber gefühlt jeden zweiten ein artikel mit praktisch dem gleichen inhalt grenz halt schon etwas an agenda pushing. was ist passiert? geändert hat sich kaum was an der großlage. Seit september gibt es containerklassen aber gerade darüber wurde wenig bis kaum berichtet wie es dort jetzt in der praxis aussieht. die restlichen thematiken die der standard anspricht sind jahrelang bekannt.
Ist es Absicht, dass du Thematisierung der Auswirkungen von mangelnder Integration vieler Menschen mit Migrationshintergrund auf das Schulsystem als “Antimigrations Agenda” fehlinterpretierst, oder ist das Ideological Bias?
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Standard ist sicher die letzte Zeitung die eine “Antimigrations Agenda” hat. Sie es andersherum. Wenn selbst der Standard davon schreibt ist es einfach nicht mehr zu leugnen.
Das sind keine “anti-migrations” Artikel, sondern es geht darum dass unser Schulsystem versagt die Leute zu integrieren.
Kann es sein dass es ein echtes Problem ist, das man nicht mehr ignorieren kann?
Desto länger man so tut als ob alles Paletti ist, desto mehr Stimmen bekommen die rechten Parteien.
Wenn das Feuer am Dach schon so lichterloh brennt, dass selbst der Standard die Probleme nicht mehr ignorieren kann.
Das ist keine Agenda, das ist leider die Realität. Bin selber an einer Wiener Volksschule (“Brennpunktschule”) tätig und was da abgeht, ist nicht mehr normal. Das MUSS rückgägngig gemacht werden, alle (finanziellen, sozialen) Pull-Faktoren gehören zudem beseitigt.
weil auch der blindeste huhn iwann mal ein korn findet
ergo es findet gerade eine jahrzehntelange entwicklung statt, wo zu wenig gegengesteuert wird, von allen parteien. viele punkte, die zusammen ein großes ganzes umfassen. von der unfähgikeit der bildungsdirektion, die zerstörung des kindergartenssektors, die unterbesetzung in vielen einrichtungen aufgrund des budgets und arbeitsklimas und das weltbild der unwilligen, die machtlosigkeit von den verantwortlichen (von unschuldigen bis schuldigen) etc. wenn lehrer nicht mehr nur lehren müssen, sondern auch sozialarbeiter und eltern gleichzeitig sein müssen etc.
Wenn der Standard mal draufkommt, dass bei so einem Thema Probleme gibt, ist es eh schon zu spät und es is nur noch Geldmacherei.Die Themen werden ausgeschlachtet bis zum geht nicht mehr mit reißerischen Headlines. Erinnert mich in letzter Zeit immer mehr nach Boulevardzeitung Wobei man bei jedem Artikel merkt, dass sie alle die Schuld zu weisen, aber keine Lösungen bringen
Der ORF hat einen gute und fachlichen Bericht darüber gemacht.
Ehrlich gesagt, kann mann den Standard sowieso nicht mehr Seriös lesen.
Da sind jetzt sogar schon wieder, die wie bereits erwähnten, Staats-Nachrichten(ORF, ZDF,…) um einiges besser.
Find ich auch zunehmend ungut, wie man dort mit Fakten hetzt.
10 comments
Heutiger Artikel dazu:
https://www.derstandard.at/story/3000000246167/schlechtes-deutsch-und-andere-defizite-das-scheitern-beginnt-nicht-erst-an-der-schule
ich möchte ja nicht von zeichen und wunder sprechen, weil der blinde gerade ein korn findet. Aber gefühlt jeden zweiten ein artikel mit praktisch dem gleichen inhalt grenz halt schon etwas an agenda pushing. was ist passiert? geändert hat sich kaum was an der großlage. Seit september gibt es containerklassen aber gerade darüber wurde wenig bis kaum berichtet wie es dort jetzt in der praxis aussieht. die restlichen thematiken die der standard anspricht sind jahrelang bekannt.
Ist es Absicht, dass du Thematisierung der Auswirkungen von mangelnder Integration vieler Menschen mit Migrationshintergrund auf das Schulsystem als “Antimigrations Agenda” fehlinterpretierst, oder ist das Ideological Bias?
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Standard ist sicher die letzte Zeitung die eine “Antimigrations Agenda” hat. Sie es andersherum. Wenn selbst der Standard davon schreibt ist es einfach nicht mehr zu leugnen.
Das sind keine “anti-migrations” Artikel, sondern es geht darum dass unser Schulsystem versagt die Leute zu integrieren.
Kann es sein dass es ein echtes Problem ist, das man nicht mehr ignorieren kann?
Desto länger man so tut als ob alles Paletti ist, desto mehr Stimmen bekommen die rechten Parteien.
Wenn das Feuer am Dach schon so lichterloh brennt, dass selbst der Standard die Probleme nicht mehr ignorieren kann.
Das ist keine Agenda, das ist leider die Realität. Bin selber an einer Wiener Volksschule (“Brennpunktschule”) tätig und was da abgeht, ist nicht mehr normal. Das MUSS rückgägngig gemacht werden, alle (finanziellen, sozialen) Pull-Faktoren gehören zudem beseitigt.
weil auch der blindeste huhn iwann mal ein korn findet
ergo es findet gerade eine jahrzehntelange entwicklung statt, wo zu wenig gegengesteuert wird, von allen parteien. viele punkte, die zusammen ein großes ganzes umfassen. von der unfähgikeit der bildungsdirektion, die zerstörung des kindergartenssektors, die unterbesetzung in vielen einrichtungen aufgrund des budgets und arbeitsklimas und das weltbild der unwilligen, die machtlosigkeit von den verantwortlichen (von unschuldigen bis schuldigen) etc. wenn lehrer nicht mehr nur lehren müssen, sondern auch sozialarbeiter und eltern gleichzeitig sein müssen etc.
Wenn der Standard mal draufkommt, dass bei so einem Thema Probleme gibt, ist es eh schon zu spät und es is nur noch Geldmacherei.Die Themen werden ausgeschlachtet bis zum geht nicht mehr mit reißerischen Headlines. Erinnert mich in letzter Zeit immer mehr nach Boulevardzeitung Wobei man bei jedem Artikel merkt, dass sie alle die Schuld zu weisen, aber keine Lösungen bringen
Der ORF hat einen gute und fachlichen Bericht darüber gemacht.
Ehrlich gesagt, kann mann den Standard sowieso nicht mehr Seriös lesen.
Da sind jetzt sogar schon wieder, die wie bereits erwähnten, Staats-Nachrichten(ORF, ZDF,…) um einiges besser.
Find ich auch zunehmend ungut, wie man dort mit Fakten hetzt.
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