ich_iel

by Hero_of_Quatsch

29 comments
  1. Als Mann habe ich diese Meinung eher in der Frauenwelt gesehen. Die meisten Männer, die keine Kinder haben wollen, wollen sich auch nicht längerfristig Binden, sondern sind eher auf ONS aus.

  2. Und dann mit 30 rumheulen „dass alle Männer gleich sind“ weil man doch einen Kinderwunsch entdeckt hat

  3. Im Ernst? Genau das Gegenteil. Eltern versuchen einem konstant einzureden das man doch Kinder kriegen soll. Egal wie oft man sagt das man echt nicht möchte. Wahnsinn was für eine Realitätsverschiebung machen Leute haben.

  4. Faszinierend, wie unterschiedlich die Welten hier aufeinanderprallen. Das Maimai ist aber eigentlich gegen die Internetkultur gerichtet. Ich habe selbst keine Kinder. Dennoch überrascht es mich immer wieder, wenn auch nur ansatzweise das Thema Kinder angeschnitten wird, wie viele Beiträge dann lauten: “Gott sei dank hab ich keine Kinder” “Besser verhüten nächstes Mal” etc etc. Wenn ich im Internet nach den komischen Geräuschen meines Autos frage, will ich auch keine 20+ Beiträge über die Vorteile des ÖPNVs lesen.

    Wenn du natürlich zum 300sten Mal die Frage des Explodierers hören musst, wann du endlich schwanger wirst, ist das natürlich vollkommen scheiße, und die betroffenen Damen haben meine volle Anteilnahme. Niemand darf über euren Körper bestimmen, lasst euch nichts gefallen.

  5. Erfahrungsgemäß sind es Eltern die einen fragen, wann man denn plant, ein Kind zu bekommen, selbst wenn man derzeit Single ist. Und wenn man wahrheitsgemäß antwortet, dann heißt es immer “Da kommst du auch irgendwann noch hin.”

    Bitch, nein. Ich bin über 30, das wird sich jetzt auch nicht mehr ändern.

  6. Eh spannend, ich hab mit dieser Generation Z wirklich Probleme eine (Akademiker) Frau zu finden, die Kinder will.

  7. Ich wollte auch nie welche, jetzt hab ich zwei davon😂

  8. Damit hast du wohl bei einigen Redditors einen wunden Punkt getroffen hahaha

  9. Nachdem gesehen hab zu was meine Freundin mutiert ist, nach dem sie vier mal geworfen hatte und ich bombardiert wurde mit der Frage wann es bei uns soweit ist, nachdem wir zwei Wochen verheiratet waren – hat sich meine Lust auf Kinder kriegen voll und ganz gegen null bewegt.

    Ich arbeite zwar mit Kindern, aber eigene? Nee, danke.

  10. Wenn ich mir anschaue wie viel Stress und Ärger mein Umfeld mit ihren Kindern hat..

    Viele machen im ersten Jahr nachts kaum die Augen zu, weil das Baby nur am schreien ist.

    Dann kommt irgendwann die Trotzphase die bei vielen jahrelang geht.

    Dann ein paar Jahre Ruhe und die Pubertät steht an, in der viele Kinder ihren Eltern das Leben zur Hölle machen. Bei der Tochter muss man Angst haben, dass sie mit 14 schwanger wird, beim Sohn muss man Angst haben, dass er mit der Polizei in Kontakt kommt.

    Meine Freundin hat ne 14 Jährige Tochter, die sich in den falschen Kreisen herumtreibt und ich bekomm das alles gerade schön mit.

    Generation TikTok, die von Talahons schwärmt, kaum einen Satz ohne Vallah und Diggah rausbekommt und auch mit 25 Jahren noch nicht wissen wird wie die Zukunft laufen soll. Irgendwas mit YouTube oder Onlyfans, keine Ahnung digga. Was bin ich froh, dass es nicht mein Kind ist. Ich würde nicht so locker damit umgehen, wie meine Freundin.

    Das ganze trotz guter Kindheit und aufgewachsen in einem schönen Ort mit Perspektive im Schwarzwald! Wir leben nicht in einem Problemviertel in Berlin, wo sowas quasi vorprogrammiert ist und meine Freundin ist auch kein typisches Assi Gesindel, das sich nicht um die Kinder schert. Man hat es also absolut gar nicht in der Hand, kann sein Kind so gut erziehen und ihm alles bieten. Falsche Freunde und das war´s.

    Und dann steht nach all dem Ärger den man jahrelang hatte und den ca. 200.000€ die ein Kind bis zum 18. Lebensjahr kostet, die Chance irgendwann 50/50, dass das Kind noch etwas von einem wissen möchte wenn es mal ausgezogen ist oder nicht.

    Dazu dieses selten dämliche Argument von wegen “Wer soll sich denn später um dich kümmern? Du bist ja dann ganz alleine im Alter.”

    Ahaha, schaut euch doch die ganzen Oma´s und Opa´s an die von ihren Kindern in´s Altersheim gesteckt werden, weil sich keiner darum kümmern will. Mit viel Glück werden Oma und Opa dann zwei Mal im Jahr zum Geburtstag und Weihnachten besucht.

    Das ist die Realität.

    In den allermeisten Fällen ist man mit Kindern später genauso alleine wie ohne Kinder.

  11. Wann und wo passiert sowas? Bzw. in welchen Blasen muss man sich herumtreiben, dass so etwas passiert?

  12. Echt, finde eher das Gegenteil ist der Fall, völlig zusammenhangsloses Kommentare ala “Warte mal ab bis du Kinder hast”

  13. Ist es nicht komplett verkehrt herum???

    Die meisten erzählen immer, Kind hier Kind da, Kindergarten, Spiritualität, Veränderung usw.

    Das letzte Mal als mir jmd erzählt dass er/sie keine Kinder will, wurde die Frage gestellt.

    Wieso hat das hier 500 Upvotes???

  14. Also ich erlebs eher wie einige einen fast schon zum Kinder kriegen nötigen/zwingen wollen…

  15. Das stimmt. Ich ärgere mich auch über Leute, die immer sagen müssen, dass ihr Hund ein Rettungshund ist. Menschen, die einen Hund aus einem Zwinger haben, sagen nicht, dass ihr Hund aus einem Zwinger kommt. Diejenigen aber, die Hunde gerettet haben, sind wie

    – moin!
    – mein Hund ist aus einem Tierheim, hallo!

  16. Das sehe ich anders. Ähnlich dem Nichttrinker wird gerade in unserer Gesellschaft ein “Du musst Kinder haben!” neben dem “Du trinkst nicht? Was ist denn mit dir nicht in Ordnung?” gepredigt. Kinderbekommen und Alkoholkonsum. Da hat das soziale Umfeld schon eine Art Fetisch.

  17. Reddit User so:
    IcH wIlL aBeR kEiNe KiNdEr.
    Verstanden, ihr seid die emanzipiertesten Männer und Frauen auf diesem Planeten.

    Trotzdem danke, das ihr eurer Erbgut nicht weitergebt.

  18. Wie in vielen anderen Fragen, erlebe ich es in der Realität (also außerhalb von Reddit und allgemein social media, also da, wo mitunter Gras wächst und man Leuten bei Bedarf in die Augen schauen kann) eher so, dass man in dieser wie in vielen anderen Fragen wie Religion oder Sexualität in den letzten Jahren eher vorsichtiger bis hin zu defensiver kommuniziert, eben um niemanden unverhofft zu verletzen, gegenseitige Toleranz zu demonstrieren oder auch um selbst weniger anzuecken.

    Gepoltert wird vornehmlich online. Und da ist es mir noch egaler, ob jemand Kinder will oder nicht.

  19. Hab ich eigentlich noch nie so erlebt. Eher im Gegenteil die nervigen Fragen von Omi, wann es denn endlich mal Nachwuchs gibt.

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