Etwas David Hume zum Montag morgen, einem Vordenker der Aufklärung

by Concrecia

9 comments
  1. Nächste Wienwahl wird sicher auch ein “tolles” Ergebnis erzielen, jetzt über die Bundesländer zu lachen find ich ein wenig überheblich

  2. Diesen Eindruck hatte ich auch, als ich kürzlich durch Murau gefahren bin.

  3. Mit dickem Hals meint er wohl eine Struma.
    War zu der Zeit in der Steiermark anscheinend recht verbreitet. Jodiertes Salz zb. war damals Mangelware.

    Entsteht durch einen Jodmangel der Schilddrüse.

  4. Der soll einmal in den Lungau fahren. Da gibts ganze Seitentäler wo alle den gleichen Familiennamen tragen.

  5. Was Hume gesehen hat, war Armut. Ein Kropf gehört zu den früher in unterentwickelten ländlichen Regionen allgegenwärtigen Umständen, die heute nicht mehr vorkommen, weil Mangelernährungen seither weitgehend ausgelöscht sind.
    Meine Oma (*1937, RIP) hat einmal das Wort “Froasn” in den Mund genommen. Ich, damals späte 20, hatte das Wort noch nie im Leben gehört. Fraisen oder eben in der Mühlviertler Mundart “Froasn” war eine Art Krankheit bei Babies.
    Ein Baby zehrt von den Calcium-Reserven seiner Mutter. Das Aufbauen dieser Reserven braucht Zeit. Damals galt aber:

    1. Mütter gebaren häufig Kinder und hatten daher wenig Zeit ihre Reserven zu bessern.
    2. Wegen der Armut mussten Mütter bald wieder zu arbeiten beginnen, weshalb die Kinder oft viel zu früh (gewässerte) Kuhmilch zu trinken bekamen.
    3. Die Kinder lagen oft in kleinfenstrigen Stuben, was der Vitamin D Synthese nicht zuträglich ist.

    Als Folge entwickelten Babies neurologische Symptome und starben wie die Fliegen — zuckend, zähneknirschend, krampfend, die Augen verdrehend.

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