Schaue mir gerade dieses Video zu Supermärkten in der Schweiz an und bin etwas schockiert. Normalerweise denkt man sich ja, ja die Schweiz ist so unfassbar teuer, aber die Preise die da gezeigt werden sind ja kaum anders zu Österreich?? Sandwich, Brot, Striezel und sogar Fleisch sind auf einem Preisniveau was mich hier im Supermarkt nicht wundern würde. Vereinzelt sind Sachen wie zB. die Z Chips viel teurer, aber dann sieht man auch eine Mandelmilch die einfach billiger als bei uns ist.

Naja, dafür verdienen die in der Schweiz ja auch nicht so viel und haben nicht so teure Transportwege durch die Alpen!

by Vic-Ier

13 comments
  1. Ja, aber dafür verdienen wir immerhin nur die Hälfte. Hat also auch positive Seiten ![img](emote|t5_2qo9i|28536)

  2. Post #1748628 darüber, dass Dinge teuer sind.

    Und während Österreich zwar nicht auf dem Lohnniveau der Schweiz ist, ist Österreich halt auch eines der einkommensstärksten Länder der EU und Europas.

  3. Dieses Video zeigt einen Vergleich zwischen Coop und Migros, den teuersten großen Supermarktketten der Schweiz. Aldi Suisse, Lidl Schweiz und Denner sind nochmal deutlich günstiger.

    Davon kann sich jeder selbst überzeugen, siehe z.B.: [https://sortiment.lidl.ch/de](https://sortiment.lidl.ch/de)

    Ich persönlich (Disclaimer: bin Österreicher und lebe seit Ende 2023 in Zürich) gehe hauptsächlich zu Lidl einkaufen und nur ab und zu woanders hin. Wir schränken und in keinster Weise ein und zahlen verglichen mit Wien ca. 30-40% mehr für Lebensmittel. (Bei ca. 100% höherem Nettoeinkommen.)

    Viele Artikel sind sogar günstiger (!) als in Österreich, manche Produkte (v.a. lokale Schweizer Bioprodukte und Fleisch) signifikant teurer.

    Unterm Strich gibt man einen geringeren Anteil seines Einkommens für Lebensmittel aus als in Österreich. Und dabei sind die “Spartricks” noch gar nicht berücksichtigt, wie z.B. den Großeinkauf steuerfrei (!) in Deutschland zu erledigen, der dann netto deutlich billiger ist als in Österreich.

  4. Die höhere kaufkraft der Schweiz führt tatsächlich zu niedrigeren Preisen. Die importksoten sind niedriger für die Schweiz, weil
    – sehr effizient
    – Schweiz ein transporthub ist
    – profitablere bilaterale Abkommen als Österreich (EU) schließen kann
    – der Franke sehr stabil und stark ist (günstigerer import)
    Schweiz hat eine niedrigere Mehrwertsteuer und weniger Subventionen, was auch Preise drückt.

    Die supermärkte in österreich haben ja alle illegale Absprachen, das weiß jetzt schon jeder. Dass die Raiffeisen fast die viel von der Nahrungskette in österreich monopolisiert hat, zB fast 100% von der Milch, und dass die övp so viel macht hat, hilft auch nicht viel weiter.

    Supermarkt Preise in der Schweiz waren nie viel teuerer und einige Produkte schon immer günstiger, dafür blechst halt bei anderen sachen

  5. Ein Freund von mir lebt derzeit in der Schweiz und bestätigt genau das. Die Supermärkte in der Schweiz sind entweder gleich teuer oder maximal marginal teurer als bei uns. Das ganze bei deutlich höherem Einkommen.

  6. Verdienen wenig? In was für einer parallel welt lebst du bitte? Die verdienen extrem gut auch wenn alles teuer ist.

    Wir verdienen schlecht und haben schweizer preise bzw zum teil sogar teurer.

  7. Passt jetzt nicht zu 100% dazu aber
    hab letztes Jahr Urlaub in Schweden gemacht, seit dem ich mich zurückerinnere hat es immer geheißen da oben ist alles so teuer, im Endeffekt hab ich beim Supermarkt/Tankstelle das selbe bezahlt wie bei uns.

  8. In selbst gerade beruflich viel in der Schweiz. Ja, in Supermärkten ist für den täglichen Bedarf nicht der Große Unterschied zu spüren.

  9. Weil ich heute Darbo Preiselbeeren im Coop gesehen hab, hab ich nachgeschaut. Kosten in der Schweiz 10 Cent weniger als beim Billa.

  10. Wirtschaftspartei und so…

    Hätte ich in der SPÖ was zu sagen, würde ich eine Firma gründen und dann günstig Lebensmittel einkaufen (teils aus dem Ausland, teils von heimischen Erzeugern). Und dann meine eigenen Genossenschaften für Lebensmittelverkauf gründen. Die müssen gar nicht Gewinn bringen, schwarze Zahlen reichen.
    Man könnte das ganze dann Konsum nennen. /s

  11. Nur mal als Denkanstoß, schaut euch mal an wieviel Prozent des Einkommen ein durchschnittlicher Österreicher für Lebensmittel ausgibt. Es ist zwar schwer aktuelle Daten zu finden, aber das ist irgendwo im Bereich von ca.15%.

    Als meine Eltern so alt waren wie ich lag dieser Wert noch bei 25%.

    Bei den Großeltern sind wir dann irgendwo bei 50%.

    Ich weiß dass die Lebensmittel teurer geworden sind, aber das hat durchaus auch legitime Gründe.
    Ich als Landwirt kann euch sagen dass viele ökologische Maßnahmen die in letzter Zeit dazu gekommen sind einfach auch Geld kosten.
    Ich bin ein Landwirt, der gerne einen Beitrag zum Tierwohl, Biodiversität, usw… leistet. Aber wenn ich den 100. Beitrag lese wie teuer Lebensmittel geworden sind, kotzt mich das einfach an. Glaubt ihr wirklich dass Lebensmittel nicht teurer werden wenn ich 7% von meinen Äcker und Wiesen stilllegen muss?
    Versteht mich nicht falsch, ich mach das gerne und mit Überzeugung, aber der Konsument muss das natürlich trotzdem bezahlen.

    Edit: Ich arbeite nebenbei noch in der Metallindustrie, da haben wir kommuliert über die letzten drei KV-Verhandlungen ca. 22% Lohnerhöhung bekommen.
    Nur mal so zum nachdenken….

  12. Preisniveau liegt bei den meisten Artikeln bereits ziemlich über Finnland. Vor 10 Jahren wars noch umgekehrt.

  13. Kann ich bestätigen, ich wohne grenznah und bin immer wieder in der Schweiz. Manche Produkte sind schon günstiger. Von mir aus kann es so weitergehen, dann wird nämlich das passieren, was wir in den 80ern und 90ern schon hatten und die Leute werden wieder in die Schweiz fahren zum Einkaufen. Mir ist mittlerweile alles recht was dieses österreichische Lebensmittelkartell schädigt.

Comments are closed.