Das Matterhorn gilt als der meistfotografierte Berg der Welt. Die pyramidenförmige Spitze ist zu einem Symbol der Schweiz geworden. Der größte Profiteur dieser naturgemachten Ikone ist der Ort am Fuße des Bergs: Zermatt. In das einst arme Walliser Dorf auf 1600 Metern über dem Meerspiegel kommen jährlich mehr als zwei Millionen Besucher. Die allermeisten zieht es nach ihrer Ankunft noch weiter in die Höhe. Sie nehmen die Gondel zu Europas höchstgelegener Bergstation am Gipfel des Klein Matterhorns. Dabei stockt vielen gleich zweimal der Atem: Zuerst, wenn sie an der Kasse bis zu 120 Franken (129 Euro) für die Berg- und Talfahrt berappen müssen. Und dann, wenn sie in 3820 Meter Höhe aus der Gondel steigen: Da oben ist die Luft so dünn, dass einem die Sinne schwinden.