“Beitragsschock” für Versicherte: Daten und Grafiken zur Finanzlage der Krankenkassen

by Faktenchecker_5451

16 comments
  1. Ist zwar von n-tv, aber ich fand die Zahlen im Artikel ganz spannend:

    >Im vergangenen Jahr mussten dort für jeden TK-Versicherten im Schnitt insgesamt 978,12 Euro für Krankenhausbehandlungen aufgewendet werden. 630,17 Euro kosteten die einfachen ärztlichen Behandlungen im Schnitt pro Jahr. Und 587,15 Euro zahlt die Kasse durchschnittlich für die Medikamente eines Versicherten.

    Die GKV hat also im Durchschnitt Kosten von 2200€ + X = 3000€ pro Person pro Jahr.

    Edit: Ich bin wohl zu dumm die Zahlen zusammen zu bekommen, im Artikel steht:

    >Im Jahr 2012 lagen die Gesamtausgaben der Kassen für die Gesundheit in Deutschland noch bei 3785 Euro pro Person. Zehn Jahre später sind es bereits 5939 Euro. Das entspricht einem Anstieg der Gesundheitskosten um 56,9 Prozent.

  2. Verstößt das nicht gegen den heiligen Grundsatz der Unveränderlichkeit von Überschriften (aka Artikel 2 Absatz 1 der Hausordnung)?

  3. So viele Zahlen. Und eine ganz wesentliche wieder nicht dabei: die Entwicklung von Einzahlern und Empfängern in Personen. Z. B. der letzten 10 oder 20 Jahre.

  4. Zum Glück bekommt auch die CDU direkt zu Beginn ihrer Regierungszeit ein Ei in den Korb gelegt.
    Ohne drastische Einschnitte im Gesundheitssystem ist der Kollaps unumgänglich. Da wird es einige unpopuläre Entscheidungen geben müssen

  5. Ich frage mich wie viele der mehr kosten wir durch die 98 fache Struktur einsparen könnten….

  6. Könnte mir vorstellen, dass die Kosten für Krankenhausbehandlungen pro Person durch die Krankenhausreform ein wenig sinken könnten, da dann nicht mehr so viele (teure) Operationen durchgeführt werden, die gar nicht benötigt werden. Zumindest irgendwann in ferner Zukunft, weil es wahrscheinlich dauert bis da ein Effekt zu sehen ist und das ganze erstmal umgesetzt ist.

  7. Bin privat versichert und meine Versicherung hat mir letzte Woche mitgeteilt, dass ich ab nächstem Jahr 100 Euro im Monat mehr bezahlen muss.

  8. Ich sollte viel öfter krank machen damit sich das ganze für mich auch lohnt.

  9. Warum nicht einfach den Beitragszahlerkreis vergrößern? Eine Krankenkasse (keine zwei Klassengesellschaft), in der auch Selbständige und Beamten einzahlen? Die sogenannte Bürgerversicherung. Gerade Selbständige oder eben Beamten haben wahrscheinlich in der Regel ein viel höheres Einkommen, als gesetzlich versicherte, das würde bei der Finanzierung immens helfen.

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