Christian Lindner und die »D-Day«-Affäre: Risse in der Lindner-FDP

by Indubioproreo_Dx

14 comments
  1. Archiv: [https://archive.ph/DP16K](https://archive.ph/DP16K)

    *Und selbst in den eigenen Reihen gibt es Zweifel daran, dass der Lindner-Buddy das D-Day-Dokument nicht kannte.Der Parteichef wiederum hat inzwischen erklärt, er »habe es nicht zur Kenntnis genommen«. Aber ist das glaubwürdig, bei einem so delikaten Vorgang? Dazu kommt: Der Papier-Autor Reymann war ebenfalls ein enger Vertrauter Lindners.*

    Es wird eng die Schlinge zieht sich zu- ob CL gegen den Sturm halten kann und die FDP weiterhin mit dieser Skandallast anführt? Echt ne Nummer. Die eigene Partei gegen sich…wofür dann noch muss der sich doch fragen wenn er aufsteht.
    Die FDP hat fertig und ist abgesägt, in den Augen der Politik, in den Augen der Bürger und in den Augen der Wirtschaft. Nur die CDU und Merz müssen es noch akzeptieren.
    Lindner schadet der Partei mit jedem Tag seiner Parteizugehörigkeit.
    Das zerreißt auf Dauer eine demokratische Partei, das Verhalten widert einfach zu stark an. Dann einen MArco Buschmann als Ersatz in s Rennen zu schicken der selber in die Affäre verstrickt ist weil wegen der Affäre ein wirklich unwissender gehen musste als Bauernopfer, ist dann noch das Sahnhäubchen an Dreistigkeit.
    Damit ist die Glaubwürdigkeit so beschädigt das alles an eine Comedy erinnert als an eine demokratisch legitimierte Partei.

  2. Bei den FDP Wählern kommt das Verhalten doch sicherlich gut an. ME kann man an das Thema nicht mit den moralischen Standards eines Mitte-Links Wählers rangehen.

  3. Mit jedem Tag schafft es Lindner, die 4 Jahre Scheuer wie ein Feuerwerk an Kompetenz und Selbstreflexion wirken zu lassen. Echt ne Leistung.

    Die Partei hat sich selbst dermaßen unwählbar gemacht und wahrscheinlich Jahrzehnte des guten Willens und Glaubens an die Politik mit diesem Hirnfurz an Idee zerstört. Und der Kopf dieser Hydra war und ist CL. Da gibt es *nichts* daran zu rütteln. Er ist der Chef des Ladens und muss hier die Verantwortung tragen. 

    Kriegt bestimmt ein schönes schwarz-weiß Foto zum Abschied in der Parteizentrale aufgehängt.

  4. Vorher einfach nurn korrupter Lobbyist und nun ein korrupter Lobbyist, der tief in ner Keksdose steckt. Für Lindner ändert sich wenig.

  5. Der Lindner soll sich einfach stringent zum Papier positionieren und dann wäre die Sache gegessen.
    Wer sich bei den Tagesthemen hinstellt und sagt, dass der Regierungsbruch seinerseits maßgeblich vorangetrieben wurde, der kann dann von einem gleichlautenden Positionspapier mitnichten nichts gewusst haben.

  6. Ich warte ja auf den Tag an dem Merz dem Scholz vorwirft warum er so lange gezögert hat den CL rauszuwerfen.

    Während Merz sich auch heute noch “vorstellen kann” mit der FDP und CL zusammenzusarbeiten.

  7. Lindner wird diese Affäre nicht in der Partei überleben. Ich gebe der Sache noch 3 Wochen. Dann ist er “selbstlos um weiteren Schaden von der FDP fernzuhalten” zurückgetreten und an einem nebligen Freitag im Dezember 2025 bereits im Vorstand von Porsche gelandet.

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  8. Vielsagend ist die Aussage er habe es nicht zur Kenntnis genommen. Warum hat er wohl nicht gesagt, dass er es nicht kennt?

    Es nicht zur Kenntnis genommen, kann man nicht als Lüge nachweisen. Wenn er behauptet hätte, er kannte es nicht und dann doch das Gegenteil nachgewiesen worden waere, dann wäre er der Lüge überführt. Deshalb die Wortwahl nicht zur Kenntnis genommen. Der ist sowas von unglaubwürdig.

  9. Wenn ihr Zeit habt zieht euch das Interview von Miosga mit Lindner rein, unvorstellbar was da abging 🤣

  10. >Die einen stehen felsenfest an der Seite Lindners und tun die Affäre als medial aufgebauscht und Kampagne der politischen Konkurrenz ab. Die anderen sehen den Ernst der Lage und fühlen sich in Teilen von der eigenen Führung getäuscht. Solche Freidemokraten also fragen sich, sofern sie den Beteuerungen ihres Parteichefs glauben, warum man im Hans-Dietrich-Genscher-Haus nicht sofort nach den ersten Veröffentlichungen von »Zeit« und »SZ« alles auf den Kopf gestellt hat auf der Suche nach Hinweisen auf ein mögliches D-Day-Papier. Andere halten es sogar für möglich, dass die Führung das Papier in Wahrheit doch kannte.

  11. Wenn das wirklich hinter Lindners Rücken abgelaufen wäre, würde das auch vernichtende Schlüsse über sein Standing als Parteivorsitzender zulassen.

    Wenn er nur dem Namen nach Parteivorsitzender ist, kann er auch gleich zurücktreten.

  12. Ein sozialliberaler Putsch in der Partei wäre doch was Feines

  13. BSW mit der Kreml Affäre, BCL mit der D-Day Affäre, können beide gerne unter 5% bleiben bei der kommenden Bundestagswahl.

    P.S.: wie kann sich die FDP nur so abhängig machen von Porsche Chrissi? Und dann rollen Köpfe aber natürlich nicht seiner. Der schwafelt was von sich selbst hinterfragen und setzt sich direkt in die nächste Talkshow um da den großen Max raus hängen zu lassen.

  14. Interessant das LIBERALE das D-Day nannten. Der Tag der Anlandung der Alliierten zurückerobern Europas und Bekämpfung der NAZIS. Für Freiheit und Demokratie.

    Nach dieser Logik, welche Rolle war wohl den anderen Mitparteien zugeschrieben worden

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