Wohnkosten: Deutsche geben gut ein Viertel ihres Einkommens fürs Wohnen aus

by Easing0540

21 comments
  1. > Gerade erst hat eine Umfrage der Direktbank ING ergeben, dass rund ein Fünftel der Befragten es schwierig oder sogar sehr schwierig findet, die Wohnkosten zu stemmen. Immerhin: Im Vorjahr gaben das noch mehr Leute an. Dennoch ist die Belastung durch Wohnkosten hoch. Ein durchschnittlicher Haushalt wendete im vergangenen Jahr 25,2 Prozent seines verfügbaren Haushaltseinkommens dafür auf.

    > Im Europa-Vergleich liegt Deutschland damit recht weit vorn: Laut dem Europäischen Statistikamt nimmt Deutschland unter den 27 EU-Ländern den vierten Platz ein, was die Höhe der Wohnkosten in Relation zum Einkommen angeht. Nur Griechenland (35,2 Prozent), Luxemburg (27,6 Prozent) und Dänemark (25,9 Prozent) haben höhere Anteile, Nachbarstaaten wie Österreich (17,9 Prozent) liegen darunter. Der EU-Schnitt liegt bei 19,7 Prozent.

  2. Ich verstehe nicht, wieso momentan jede Zeitung der Meinung ist, die desolate Wirtschaftslage mit solchen statistischen Verwässerungsversuchen schönzureden zu müssen.

    Es ist offensichtlich, dass noch mal die Preise weiter gestiegen sind und gleichzeitig die Lohnniveaus (Überraschung) hinterherhinken, was das Verhältnis zwischen Ersparnissen und Fixkosten pro Monat pro Kopf dramatisch verschiebt und solche Artikel helfen NIEMANDEM weiter.

  3. Ich dachte die Faustregel war immer so ungefähr ein Drittel für Miete?

  4. 25 Prozent? Wenn man das nach Neuvermietungen / Hauskäufen der letzten 4 Jahre filtern würde, wären das wohl eher 30-45%.

    Lässt man die ländlichen Regionen raus, eher gegen 40%.

    Quelle: aktuelle Wohnungssuche. Geht grad nix bei mir unter 35% im Ballungsraum.

  5. Macht keinen Sinn das so anzugeben. 

    Mit einem alten Mietvertrag bei einer Genossenschaft kommt man auch auf 5-10%. Eine Alleinerziehende die spontan im Ballungszentrum was suchen muss auch easy bei >50%.

  6. Kommt halt wieder drauf an.
    In der Stadt ist ist 25% halt wenig, kenne genug mit über 30%, auf dem Land kommst natürlich günstiger weg.
    Hast dafür höhere andere Kosten wie z. B. Auto.
    Dürfte schon hin kommen.

  7. Bei mir sind es locker 30-40 % gewesen in meinem Leben.

    25% wäre ja ein Traum…bzw. positiv zu bewerten.

  8. Und wie wird in dieser Statistik abbezahltes Wohneigentum berücksichtigt? 
    Bei einer überalterten Gesellschaft haben viele ältere halt kaum laufenden Wohnkosten, das bringt Menschen ohne Eigentum aber nichts und die können dann trotzdem 50%+ Wohnkosten haben.

  9. Geben aus….GEBEN AUS. Das klingt, als hätte man eine Wahl. -.-

  10. Komisch das die Leute sich dann keine vw’s kaufen und anderweitig konsumieren. Seltsam

  11. Anfänger. Ich zahle ein Drittel meines Gehalts für eine Einzimmerwohnung. Promovierte Akademikerin, Mitte 30

  12. Fehlen irgendwie mehr Erläuterungen, ich gehe einfach mal von warm aus, pro Person.

    Ich wohne schon (bewusst) sehr günstig und zahle nur 21% von meinem Netto für warm. (bin irgendwo im Medianeinkommen)
    Wenn du natürlich mit Paaren rechnest und die sich die Kosten aufteilen, kommt man auch recht schnell Richtung 25% und drunter.

    In beliebten Städten als Single ist man aber sehr schnell jenseits der 50%.

  13. Bei mir ist es wirklich so viel. Ich wohne am nördlichen Rand des Ruhrgebiets. Etwas außerhalb und fast schon ländlich.

    Ich zahle aktuell 530 Euro Miete mit Nebenkosten + 180 Euro für Strom und Gas für 64 qm. Wenn jetzt noch Rundfunk dazu kommt und Internet, bin ich trotzdem unter 800 Euro. Macht bei mir tatsächlich ungefähr ein Viertel meines Einkommens.

    Es wohnen ja nicht alle in den großen Städten und den Speckgürteln drum herum. In Frankfurt, Berlin, Hamburg, Köln und München kannst du das nicht erwarten, aber die Studie sieht sich halt auch die anderen Teile an.

  14. Ich mein kommt drauf an wo man wohnt und wieviel man verdient. Ich bezahl zb knappe 14% für Miete, und weil das wahrscheinlich außergewöhnlich niedrig ist wird es wohl kaum einzigartig sein, und sowas zieht die Statistik halt etwas nach unten.

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