Der Service national d’ophtalmologie spécialisée (SNOS) des Robert-Schuman-Krankenhauses hat mit den ersten lamellären Hornhauttransplantationen in Luxemburg einen historischen Schritt vollzogen. Verantwortlich für diese Meisterleistung ist Dr. Christian Eulufi, ein Spezialist, der an der Charité-Universitätsmedizin Berlin ausgebildet wurde. «Ich fühle mich geehrt, diese Technik hier eingeführt zu haben. Dies ist ein entscheidender Moment für unsere Patienten, die nun in den Genuss innovativer Behandlungen in der Nähe ihres Wohnorts und innerhalb kürzerer Zeit kommen», so der Arzt.

Dieser weniger invasive Eingriff beschleunige die Wiederherstellung des Sehvermögens und verbessere die Lebensqualität von Patienten mit Hornhauterkrankungen erheblich. Der Erfolg dieser Eingriffe unterstreicht auch die Bedeutung von Hornhautspenden, die zur Deckung des steigenden Bedarfs unerlässlich sind.

«Jede Spende ist ein Akt der Großzügigkeit, die denjenigen Hoffnung gibt, deren Sehvermögen stark beeinträchtigt ist», erinnert Dr. Eulufi. Laut dem Robert-Schuman-Krankenhaus markiert diese medizinische Meisterleistung einen bedeutenden Schritt in der Verbesserung der Augenheilkunde für die luxemburgische Bevölkerung.