Der Einzelhandel in der EU hat im Oktober etwas weniger verkauft als im September. Im Vergleich zum Oktober 2023 ging der Einzelhandelsabsatz in der Eurozone noch deutlicher um 1,9 Prozent und in der EU um 2,1 Prozent. So die ersten Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union.

Die stärksten monatlichen Rückgänge des gesamten Einzelhandelsvolumens gab es in Belgien (-1,7 Prozent), Deutschland (-1,4 Prozent), Dänemark und Zypern (jeweils -1,1 Prozent). Die höchsten Zuwächse wurden in Luxemburg (+2,4 Prozent), Polen (+2,2 Prozent) und Litauen (+1,5 Prozent) festgestellt.

Im Jahresvergleich legten beim Absatz die Geschäfte in Luxemburg im Oktober am meisten zu (+15,4 Prozent), gefolgt von Rumänien (+10,2 Prozent) und Kroatien (+6,7 Prozent). Die stärksten Rückgänge wurden in Finnland (-2,9 Prozent), Belgien (-2,5 Prozent) und Estland (-1,6 Prozent) beobachtet. Die größte Absatzsteigerung gab es bei Konsumgütern.

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