DruckenTeilen
Achtung, Österreich-Fahrer: Die Jahres-Vignette 2025 ist erheblich teurer. Noch teuer kann es jedoch werden, wenn Sie bestimmte Dinge nicht beachten.
Wien– Seit dem 1. Dezember ist sie für Fahrer auf Österreichs Straßen Pflicht: die neue Jahresvignette 2025. Die Vignettenpflicht gilt für alle Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen auf Autobahnen und Schnellstraßen. Wer ohne gültiges Pickerl in Österreich unterwegs ist, riskiert empfindliche Strafen. Autofahrer sollten sich bei Reisen ins Nachbarland also rechtzeitig vorbereiten, um unnötige Bußgelder zu vermeiden.

Österreich-Fahrer aufgepasst: Die Jahres-Vignette für Autobahnen wird 2025 deutlich teurer. (Symbolbild) © Michael Bihlmayer/Bihlmayerfotografie/IMAGOÖsterreich-Fahrer aufgepasst – neue Vignette gilt ab sofort
Die neue Jahresvignette, die wie gewohnt 14 Monate gültig ist – vom 1. Dezember 2024 bis zum 31. Januar 2026, ist auch für . Österreich-Urlauber Pflicht. Neben der klassischen Klebe-Vignette, die an rund 6.000 Verkaufsstellen in Österreich und im Ausland erhältlich ist, wird auch eine E-Vignette angeboten. Die digitale Variante wird online direkt auf das Kennzeichen registriert. Doch Achtung: Jahres- und Zwei-Monats-E-Vignetten sind erst nach einer Wartefrist von 18 Tagen ab Kaufdatum gültig.
Autofahrer müssen für die neue Vignette, die ab 2025 gilt, für die Nutzung der Autobahnen tief in die Tasche greifen: Der Preis für die Österreich-Vignette überschreitet erstmals die magische Grenze von 100-Euro. Auch die Kosten für die Zwei-Monats-, Zehn-Tages- und der erst im letzten Jahr eingeführten 1-Tagesvignette steigen an, meldet die österreichische Autobahngesellschaft ASFINAG.
Diese – bereits im Dezember 2023 eingeführten – Kurztickets sind deutlich günstiger. Das Eintages-Autobahn-Pickerl kostet 9,30 Euro für Pkw und Wohnmobile, für Motorradfahrer 3,70 Euro.
Ohne gültige Vignette drohen hohe Strafen
Wer ohne gültige Vignette unterwegs ist, riskiert empfindliche Bußgelder: Eine Ersatzmaut von 120 Euro droht, wenn die Vignette fehlt oder nicht korrekt angebracht ist. Noch höhere Strafen gibt es bei wiederholtem Verstoß oder bei der Missachtung von Sondermautstrecken.
Zusätzliche Kosten auf bestimmten Strecken – Maut trotz Vignette
Denn: In Österreich sind viele Tunnel und Pässe nicht in der Vignette enthalten – dort wird trotz Pickerl auch noch eine zusätzliche Maut erhoben, unter anderem auf der Brenner- und Tauernautobahn. Folgende Strecken sind ebenfalls betroffen:
A9 Pyhrnautobahn Ausfahrt BosrucktunnelA9 Pyrn Autobahnausfahrt GleinalmtunnelA10 Tauernautobahn Ausfahrt Tauern-Katschberg-TunnelA11 Karawankenautobahn Ausfahrt KarawankentunnelA13 Brennerpass – Brennerautobahn bis zur italienischen GrenzeS16 Arlbergautobahn Ausfahrt Arlbergtunnel24 österreichische Schimpfwörter, die du kennen musst

Fotostrecke ansehenStrenge Kontrollen und Bußgelder: Ohne gültige Vignette kann es in Österreich teuer werden
Autofahrer sollten außerdem darauf achten, das Pickerl richtig anzubringen. An Autos empfiehlt die Asfinag, die Vignette gut sichtbar innen auf die Windschutzscheibe links oben oder im Bereich des Rückspiegels aufzukleben. Bei Motorrädern sollte das Pickerl „unbeschädigt auf einen sauberen und vor allem nicht auswechselbaren Teil des Motorrads“ angebracht werden.
Heben Sie in jedem Fall den Kaufbeleg auf, um im Fall eines Schadens an der Windschutzscheibe oder bei technischen Problemen einen Nachweis vorlegen zu können.
Auch wenn es künftig auf Österreichs Straßen für Autofahrer teurer wird: Mit bestimmten Tricks lässt sich trotz Vignette Geld sparen – und einige Straßen sind sogar ohne Pickerl befahrbar. Dazu zählen:
Die Mautstrecke A1 West Autobahn zwischen der Staatsgrenze am Walserberg und der Anschlussstelle Salzburg NordDie Mautstrecke A12 Inntal Autobahn zwischen der Staatsgrenze bei Kufstein und der Anschlussstelle Kufstein-SüdDie Mautstrecke A14 Rheintal/Walgau Autobahn zwischen der Staatsgrenze bei Hörbranz und der Anschlussstelle HohenemsDie Mautstrecke A26 Linzer Autobahn