Hmmm. Da such aber jemand dringend ein “die anderen aber auch!!1!” – Motiv. Ist nur leider nicht dasselbe, die FDP hat bewusst einen mehrmonatigen Stillstand der Regierung (und damit im Grunde des Landes) geplant.
>»Die Partei ist nicht der Ort der gesellschaftlichen Veränderung, sondern aktuell teilweise ein praktischer Ressourcen-Spender«, heißt es in einer weiteren Vorlage vom 17. November 2023. Die Ressourcen müssten »gezielt in unserem Sinne« und »für Schritte hin zu einem linken Machtaufbau« verwendet werden, heißt es in einem Papier vom Januar dieses Jahres.
Und
>»Wir stellen mit dem Antrag eine Maximalposition und bewusst nicht eine aufgeweichte, die unsere Chancen zu gewinnen, erhöhen würde«, heißt es in einem Strategiepapier mit dem Namen »Vorlage BDK«. »Den Verlust der Abstimmung nehmen wir dann zum Ausgangspunkt um mit unseren Mitgliedern über Parteiverhältnis zu reden.«
„Bevor man Handys abgibt alles leeren und Dinge zu löschen (…) wäre eine gute Idee“
Im Ernst? Revoluzzer!
Also nicht nur Verrat von aussen durch die 2%-Partei der Neoliberalen sondern auch von innen durch extreme Kräfte. Kein Wunder, dass Habeck so super gestresst wirkt.
>Die Rebellinnen und Rebellen sahen offenbar kein Problem darin, den Weg für eine Konkurrenzpartei der Grünen zu ebnen und gleichzeitig weiter Geld und Strukturen der Ökopartei zu nutzen. »Die Partei ist nicht der Ort der gesellschaftlichen Veränderung, sondern aktuell teilweise ein praktischer Ressourcen-Spender«, heißt es in einer weiteren Vorlage vom 17. November 2023. Die Ressourcen müssten »gezielt in unserem Sinne« und »für Schritte hin zu einem linken Machtaufbau« verwendet werden, heißt es in einem Papier vom Januar dieses Jahres.
[…]
>Ein wenig klingen die jungen Ex-Grünen wie derzeit die FDP. Die Liberalen betonen ebenfalls offiziell, sie hätten sich im Hinblick auf die Ampelkoalition auf verschiedene Szenarien vorbereitet. Dabei zeigen interne Papiere, wie akribisch sie für den Bruch planten.
Bin gespannt was man von ihnen noch hören wird in der Zukunft. Das schwebt doch bei jeder Zusammenarbeit zukünftig wie ein Damoklesschwert über ihnen.
>»Die Partei ist nicht der Ort der gesellschaftlichen Veränderung, sondern aktuell teilweise ein praktischer Ressourcen-Spender«, heißt es in einer weiteren Vorlage vom 17. November 2023. Die Ressourcen müssten »gezielt in unserem Sinne« und »für Schritte hin zu einem linken Machtaufbau« verwendet werden, heißt es in einem Papier vom Januar dieses Jahres.
>Um die Entfremdung von der Mutterpartei voranzutreiben, beschloss der Vorstand der Grünen Jugend, den Konflikt zu eskalieren. Als Anlass diente der Streit um die Verschärfung des Asylrechts in der EU, die von den Grünen in der Ampelregierung Mitte 2023 mitgetragen wurde.
>»Wir stellen mit dem Antrag eine Maximalposition und bewusst nicht eine aufgeweichte, die unsere Chancen zu gewinnen, erhöhen würde«, heißt es in einem Strategiepapier mit dem Namen »Vorlage BDK«. »Den Verlust der Abstimmung nehmen wir dann zum Ausgangspunkt um mit unseren Mitgliedern über Parteiverhältnis zu reden.«
>»Perspektivisch bietet es sich an, dass wir seltener in Sitzungen sind, uns abwechseln oder Sitzungen ausfallen lassen.« Das steht im Widerspruch zu öffentlichen Aussagen, man habe »intern alle Kanäle genutzt«, um eigene Positionen durchzusetzen.
>»Wir haben die Ressourcen der Grünen Jugend nicht zur Gründung einer neuen Organisation verwendet«, sagt dazu Ex-Bundessprecherin Stolla. Zu Details aus internen Protokollen äußere man sich grundsätzlich nicht
Jo mit diesen Informationen könnten die Grünen die beteiligten Personen aus dem ehemaligen Vorstand verklagen. Da wurde fast ein Jahr aktiv mit Parteigeldern gearbeitet, um der Partei zu schaden.
Jetzt warte ich irgendwie noch auf die Enthüllung, dass es bei der SPD einen Klub der ehemaligen Parteivorsitzenden gibt, die in Kaminhinterzimmern ausgeklügelte Strategiepapiere geschrieben und ihre Social-Media-Aktivitäten koordiniert haben, weil Olaf Scholz ihnen nicht schlumpfig genug war…
Auch irgendwie vielsagend, wie eine Enthüllung hier runtergewählt wird, wenn sie die Grünen zum Thema hat…
Dabei geht das nicht einmal gegen die Partei. Im Gegenteil. Anders als die FDP wusste die Parteiführung der Grünen nämlich, was Regierungsverantwortung bedeutet und hat sich eben nicht von den Hardlinern in der eigenen Partei erpressen lassen.
Das ist schon relativ zynisch.
Wie ideologisch verblendet muss man sein um so dermaßen am aktuellen politischen Zeitgeist vorbei Politik machen zu wollen…..
Da bin ich ja mal gespannt, ob die Medien hier genau so empört sind.
Die Infiltration diverser Umweltbewegungen durch Linksextreme ist der größte Schlag gegen diese. Die Leute wollen Klimaschutz, saubere Unwelt und Nachhaltigkeit. Doch sie wollen keine kompromisslosen Maximalforderungen der Linken. Das hat Fridays for Future getötet und nun auch die Grüne Jugend. Ich hoffe, die Grüne zieht die richtigen Konsequenzen.
Ohne D-Day Papier kann ich solche Brüche nicht mehr ernst nehmen
Grüne Jugend 🤝 FDP
Aktiv gg. Ampel arbeiten
Bin ich der einzige der gut findet, dass die aus der Partei raus sind? Die Grünen haben in der Ampel einige gute Dinge getragen, z.b. wäre die Ukrainehilfe sicher wesentlich weniger gewesen. In den Programmen stand bisher immer auch sehr viel sinnvolles, aber der radikale linke Flügel hat sich grundsätzlich in alles mit reingedrückt. Wenn die meisten von denen jetzt wirklich weg sind könnte das neue Programm eigentlich richtig gut werden.
Wenn das wirklich das gezielte Vorgehen war, dann richten sich die Grünen hoffentlich entsprechend aus damit sie nicht noch einmal so beeinflusst werden.
FDP auf indymedia bestellt
Gehen drei Linke in eine Bar und so.
> Die Rebellinnen und Rebellen sahen offenbar kein Problem darin, den Weg für eine Konkurrenzpartei der Grünen zu ebnen und gleichzeitig weiter Geld und Strukturen der Ökopartei zu nutzen. »Die Partei ist nicht der Ort der gesellschaftlichen Veränderung, sondern aktuell teilweise ein praktischer Ressourcen-Spender«, heißt es in einer weiteren Vorlage vom 17. November 2023.
> »Wir haben die Ressourcen der Grünen Jugend nicht zur Gründung einer neuen Organisation verwendet«, sagt dazu Ex-Bundessprecherin Stolla.
> Ein wenig klingen die jungen Ex-Grünen wie derzeit die FDP. Die Liberalen betonen ebenfalls offiziell, sie hätten sich im Hinblick auf die Ampelkoalition auf verschiedene Szenarien vorbereitet.
Mehr als ein wenig, das klingt wie die FDP-D-Day-Planungen auf Steroiden. Zwischen Koalition sprengen und eigene Partei sprengen liegen Welten. Und wenn die Protokolle stimmen, lügt Stolla nicht minder dreist als Lindner. Das Talent linker Gruppierungen, einander im Brustton der Überzeugung ideologischer Wahrheit zu spalten und sich zu zerstören, ist doch immer wieder überraschend.
Macht korrumpiert – darum werden ja genau jene mächtig die man besser von jeder Verantwortung fernhalten sollte.
Vielleicht sollte die grüne Jugend bei der FDP eintreten, die scheinen ja beide ähnlichen Arbeitsethos zu haben.
Nur noch eine Splittergruppe, dann funktioniert linke Politik endlich. Ehrlich!
Ohne das inhaltlich beurteilen zu wollen, klingt das zumindest alles rechtlich recht schwierig.
Erfreulich, dass die Grünen solche Spinner los sind. Ich war mir nicht sicher, ob sie angesichts der generellen Degrowth-Ideologie in der Partei noch wählbar sind, jetzt gerade in Zeiten wo die EU wirtschaftlich sowieso schon abkackt. (Was die ehemalige grüne Jugend sicher erfreuen wird – Wirtschaftskrise ist ja schließlich der Inbegriff von Verzicht.)
Aber mit Habeck und ohne Sozialisten in der grünen Jugend sind sie vielleicht doch pragmatisch genug als Partei.
Ist das jetzt die rechte Gegenrecherche zum FDP-Fail?
>»Angesichts der Tatsache, dass sich die Grünen weiter nach Rechts entwickeln und wir im Verband immer stärker eine Klassenanalyse festigen, muss man sich eingestehen, dass wir und die Grüne Partei eigentlich nicht zusammenpassen«, heißt es in einem Papier.
Richtig, *Ihr* als Bundesvorstand, Landesvorstände und einige Kreisvorstände passt nicht zur Grünen Partei. Der Verband dagegen passt immer noch sehr gut dazu. Ich habe als Kreisvorstand eines größeren Verbandes in NRW lange Zeit einen inhaltlichen Linksrutsch mitgetragen, weil ich darin auch die Aufgabe eines Jugendverbandes einer Partei sehe, Strömungen der Partei auch radikaler zu vertreten. Immer aber auch mit dem Versuch der Aushandlung und des Kompromisses, sofern er möglich und sinnvoll ist.
Diese Leute aber waren seit mindestens zwei bis drei Jahren nicht mehr an irgendwelchen Kompromissen interessiert und haben durch den Verband hinweg Leute installiert, um eine Trennung vorzubereiten. Oftmals versteckt hinter dem Slogan “Bildungsarbeit”. Teils wurden Leute aber auch in den Kreisverbänden verschoben, obwohl sie eigentlich nicht dort lebten oder zuvor irgendwie aktiv in dem Kreisverband waren. Erst zu Personenwahlen auf Kreisversammlungen tauchten diese dann auf, wählten bestimmte Leute und waren dann wieder für einige Monate nicht zu sehen.
In privaten Gesprächen mit Mitgliedern des Bundesvorstands oder mit ihnen eng befreundeten Personen konnte man schon vor dem Buko 2022 erste Ideen sich von der Partei zu trennen und einen eigenen Verband zu gründen raushören.
>Die rund 16.000 Mitglieder über ihre Entfremdung von den Grünen und der Grünen Jugend zu informieren, hielten die Rebellinnen nicht für nötig. Stattdessen pochten sie auf Verschwiegenheit.
Das ist zwar einerseits richtig, bis zum offiziellen Ausstieg wurde nichts offen kommuniziert, von den Dächern pfiffen es die Spatzen aber bereits ständig. Wer auch nur ansatzweise aktiv in seinem Kreisverband war oder die Konferenzen des Bundesverbands oder seines Landesverbands besuchte, der bekam das alles mit.
>Warum ließen sich Stolla und Co. überhaupt in den Vorstand wählen, wenn sie sich bereits von den Grünen entfremdet hatten?
Eine weitere Frage, die sich auch zu stellen lohnt, wäre, warum gab es im Verband niemanden, der sich dagegen gestellt hat? Die Antwort liegt auch in internem Mobbing begründet. Während stark bestimmte Leute gefördert wurden und wurden andere Personen bewusst aus wichtigen Kreisen rausgehalten. Bildungsveranstaltungen, die eigentlich für jedes Mitglied offen waren, glichen oft Veranstaltungen hinter verschlossenen Türen. Entweder wurden diese Veranstaltungen nur irgendwo ganz weit unten im Newsletter beworben oder aber bei der Vergabe von Plätzen gab es eine klare Bevorzugung, obwohl theoretisch ein Losverfahren hätte angewandt werden sollen.
So macht man der Jugend die Zukunft kaputt. Einfach widerlich.
Absolut widerwärtiges Verhalten.
Als gewählter Vorstand trägt man die Verantwortung im Namen der Mitglieder für die Organisation einzustehen.
Es ist vollkommen ok auszutreten, wenn man unzufrieden ist und etwas neues aufbauen. Man darf aber nicht aktiv die Organisation deren Vorstand man ist als „aktiver Ressourcenspender“ ausnutzen.
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Offene Feldschlacht?
Hmmm. Da such aber jemand dringend ein “die anderen aber auch!!1!” – Motiv. Ist nur leider nicht dasselbe, die FDP hat bewusst einen mehrmonatigen Stillstand der Regierung (und damit im Grunde des Landes) geplant.
>»Die Partei ist nicht der Ort der gesellschaftlichen Veränderung, sondern aktuell teilweise ein praktischer Ressourcen-Spender«, heißt es in einer weiteren Vorlage vom 17. November 2023. Die Ressourcen müssten »gezielt in unserem Sinne« und »für Schritte hin zu einem linken Machtaufbau« verwendet werden, heißt es in einem Papier vom Januar dieses Jahres.
Und
>»Wir stellen mit dem Antrag eine Maximalposition und bewusst nicht eine aufgeweichte, die unsere Chancen zu gewinnen, erhöhen würde«, heißt es in einem Strategiepapier mit dem Namen »Vorlage BDK«. »Den Verlust der Abstimmung nehmen wir dann zum Ausgangspunkt um mit unseren Mitgliedern über Parteiverhältnis zu reden.«
„Bevor man Handys abgibt alles leeren und Dinge zu löschen (…) wäre eine gute Idee“
Im Ernst? Revoluzzer!
Also nicht nur Verrat von aussen durch die 2%-Partei der Neoliberalen sondern auch von innen durch extreme Kräfte. Kein Wunder, dass Habeck so super gestresst wirkt.
>Die Rebellinnen und Rebellen sahen offenbar kein Problem darin, den Weg für eine Konkurrenzpartei der Grünen zu ebnen und gleichzeitig weiter Geld und Strukturen der Ökopartei zu nutzen. »Die Partei ist nicht der Ort der gesellschaftlichen Veränderung, sondern aktuell teilweise ein praktischer Ressourcen-Spender«, heißt es in einer weiteren Vorlage vom 17. November 2023. Die Ressourcen müssten »gezielt in unserem Sinne« und »für Schritte hin zu einem linken Machtaufbau« verwendet werden, heißt es in einem Papier vom Januar dieses Jahres.
[…]
>Ein wenig klingen die jungen Ex-Grünen wie derzeit die FDP. Die Liberalen betonen ebenfalls offiziell, sie hätten sich im Hinblick auf die Ampelkoalition auf verschiedene Szenarien vorbereitet. Dabei zeigen interne Papiere, wie akribisch sie für den Bruch planten.
Bin gespannt was man von ihnen noch hören wird in der Zukunft. Das schwebt doch bei jeder Zusammenarbeit zukünftig wie ein Damoklesschwert über ihnen.
>»Die Partei ist nicht der Ort der gesellschaftlichen Veränderung, sondern aktuell teilweise ein praktischer Ressourcen-Spender«, heißt es in einer weiteren Vorlage vom 17. November 2023. Die Ressourcen müssten »gezielt in unserem Sinne« und »für Schritte hin zu einem linken Machtaufbau« verwendet werden, heißt es in einem Papier vom Januar dieses Jahres.
>Um die Entfremdung von der Mutterpartei voranzutreiben, beschloss der Vorstand der Grünen Jugend, den Konflikt zu eskalieren. Als Anlass diente der Streit um die Verschärfung des Asylrechts in der EU, die von den Grünen in der Ampelregierung Mitte 2023 mitgetragen wurde.
>»Wir stellen mit dem Antrag eine Maximalposition und bewusst nicht eine aufgeweichte, die unsere Chancen zu gewinnen, erhöhen würde«, heißt es in einem Strategiepapier mit dem Namen »Vorlage BDK«. »Den Verlust der Abstimmung nehmen wir dann zum Ausgangspunkt um mit unseren Mitgliedern über Parteiverhältnis zu reden.«
>»Perspektivisch bietet es sich an, dass wir seltener in Sitzungen sind, uns abwechseln oder Sitzungen ausfallen lassen.« Das steht im Widerspruch zu öffentlichen Aussagen, man habe »intern alle Kanäle genutzt«, um eigene Positionen durchzusetzen.
>»Wir haben die Ressourcen der Grünen Jugend nicht zur Gründung einer neuen Organisation verwendet«, sagt dazu Ex-Bundessprecherin Stolla. Zu Details aus internen Protokollen äußere man sich grundsätzlich nicht
Jo mit diesen Informationen könnten die Grünen die beteiligten Personen aus dem ehemaligen Vorstand verklagen. Da wurde fast ein Jahr aktiv mit Parteigeldern gearbeitet, um der Partei zu schaden.
Jetzt warte ich irgendwie noch auf die Enthüllung, dass es bei der SPD einen Klub der ehemaligen Parteivorsitzenden gibt, die in Kaminhinterzimmern ausgeklügelte Strategiepapiere geschrieben und ihre Social-Media-Aktivitäten koordiniert haben, weil Olaf Scholz ihnen nicht schlumpfig genug war…
Auch irgendwie vielsagend, wie eine Enthüllung hier runtergewählt wird, wenn sie die Grünen zum Thema hat…
Dabei geht das nicht einmal gegen die Partei. Im Gegenteil. Anders als die FDP wusste die Parteiführung der Grünen nämlich, was Regierungsverantwortung bedeutet und hat sich eben nicht von den Hardlinern in der eigenen Partei erpressen lassen.
Das ist schon relativ zynisch.
Wie ideologisch verblendet muss man sein um so dermaßen am aktuellen politischen Zeitgeist vorbei Politik machen zu wollen…..
Da bin ich ja mal gespannt, ob die Medien hier genau so empört sind.
Die Infiltration diverser Umweltbewegungen durch Linksextreme ist der größte Schlag gegen diese. Die Leute wollen Klimaschutz, saubere Unwelt und Nachhaltigkeit. Doch sie wollen keine kompromisslosen Maximalforderungen der Linken. Das hat Fridays for Future getötet und nun auch die Grüne Jugend. Ich hoffe, die Grüne zieht die richtigen Konsequenzen.
Ohne D-Day Papier kann ich solche Brüche nicht mehr ernst nehmen
Grüne Jugend 🤝 FDP
Aktiv gg. Ampel arbeiten
Bin ich der einzige der gut findet, dass die aus der Partei raus sind? Die Grünen haben in der Ampel einige gute Dinge getragen, z.b. wäre die Ukrainehilfe sicher wesentlich weniger gewesen. In den Programmen stand bisher immer auch sehr viel sinnvolles, aber der radikale linke Flügel hat sich grundsätzlich in alles mit reingedrückt. Wenn die meisten von denen jetzt wirklich weg sind könnte das neue Programm eigentlich richtig gut werden.
Wenn das wirklich das gezielte Vorgehen war, dann richten sich die Grünen hoffentlich entsprechend aus damit sie nicht noch einmal so beeinflusst werden.
FDP auf indymedia bestellt
Gehen drei Linke in eine Bar und so.
> Die Rebellinnen und Rebellen sahen offenbar kein Problem darin, den Weg für eine Konkurrenzpartei der Grünen zu ebnen und gleichzeitig weiter Geld und Strukturen der Ökopartei zu nutzen. »Die Partei ist nicht der Ort der gesellschaftlichen Veränderung, sondern aktuell teilweise ein praktischer Ressourcen-Spender«, heißt es in einer weiteren Vorlage vom 17. November 2023.
> »Wir haben die Ressourcen der Grünen Jugend nicht zur Gründung einer neuen Organisation verwendet«, sagt dazu Ex-Bundessprecherin Stolla.
> Ein wenig klingen die jungen Ex-Grünen wie derzeit die FDP. Die Liberalen betonen ebenfalls offiziell, sie hätten sich im Hinblick auf die Ampelkoalition auf verschiedene Szenarien vorbereitet.
Mehr als ein wenig, das klingt wie die FDP-D-Day-Planungen auf Steroiden. Zwischen Koalition sprengen und eigene Partei sprengen liegen Welten. Und wenn die Protokolle stimmen, lügt Stolla nicht minder dreist als Lindner. Das Talent linker Gruppierungen, einander im Brustton der Überzeugung ideologischer Wahrheit zu spalten und sich zu zerstören, ist doch immer wieder überraschend.
Macht korrumpiert – darum werden ja genau jene mächtig die man besser von jeder Verantwortung fernhalten sollte.
Vielleicht sollte die grüne Jugend bei der FDP eintreten, die scheinen ja beide ähnlichen Arbeitsethos zu haben.
Nur noch eine Splittergruppe, dann funktioniert linke Politik endlich. Ehrlich!
Ohne das inhaltlich beurteilen zu wollen, klingt das zumindest alles rechtlich recht schwierig.
Erfreulich, dass die Grünen solche Spinner los sind. Ich war mir nicht sicher, ob sie angesichts der generellen Degrowth-Ideologie in der Partei noch wählbar sind, jetzt gerade in Zeiten wo die EU wirtschaftlich sowieso schon abkackt. (Was die ehemalige grüne Jugend sicher erfreuen wird – Wirtschaftskrise ist ja schließlich der Inbegriff von Verzicht.)
Aber mit Habeck und ohne Sozialisten in der grünen Jugend sind sie vielleicht doch pragmatisch genug als Partei.
Ist das jetzt die rechte Gegenrecherche zum FDP-Fail?
>»Angesichts der Tatsache, dass sich die Grünen weiter nach Rechts entwickeln und wir im Verband immer stärker eine Klassenanalyse festigen, muss man sich eingestehen, dass wir und die Grüne Partei eigentlich nicht zusammenpassen«, heißt es in einem Papier.
Richtig, *Ihr* als Bundesvorstand, Landesvorstände und einige Kreisvorstände passt nicht zur Grünen Partei. Der Verband dagegen passt immer noch sehr gut dazu. Ich habe als Kreisvorstand eines größeren Verbandes in NRW lange Zeit einen inhaltlichen Linksrutsch mitgetragen, weil ich darin auch die Aufgabe eines Jugendverbandes einer Partei sehe, Strömungen der Partei auch radikaler zu vertreten. Immer aber auch mit dem Versuch der Aushandlung und des Kompromisses, sofern er möglich und sinnvoll ist.
Diese Leute aber waren seit mindestens zwei bis drei Jahren nicht mehr an irgendwelchen Kompromissen interessiert und haben durch den Verband hinweg Leute installiert, um eine Trennung vorzubereiten. Oftmals versteckt hinter dem Slogan “Bildungsarbeit”. Teils wurden Leute aber auch in den Kreisverbänden verschoben, obwohl sie eigentlich nicht dort lebten oder zuvor irgendwie aktiv in dem Kreisverband waren. Erst zu Personenwahlen auf Kreisversammlungen tauchten diese dann auf, wählten bestimmte Leute und waren dann wieder für einige Monate nicht zu sehen.
In privaten Gesprächen mit Mitgliedern des Bundesvorstands oder mit ihnen eng befreundeten Personen konnte man schon vor dem Buko 2022 erste Ideen sich von der Partei zu trennen und einen eigenen Verband zu gründen raushören.
>Die rund 16.000 Mitglieder über ihre Entfremdung von den Grünen und der Grünen Jugend zu informieren, hielten die Rebellinnen nicht für nötig. Stattdessen pochten sie auf Verschwiegenheit.
Das ist zwar einerseits richtig, bis zum offiziellen Ausstieg wurde nichts offen kommuniziert, von den Dächern pfiffen es die Spatzen aber bereits ständig. Wer auch nur ansatzweise aktiv in seinem Kreisverband war oder die Konferenzen des Bundesverbands oder seines Landesverbands besuchte, der bekam das alles mit.
>Warum ließen sich Stolla und Co. überhaupt in den Vorstand wählen, wenn sie sich bereits von den Grünen entfremdet hatten?
Eine weitere Frage, die sich auch zu stellen lohnt, wäre, warum gab es im Verband niemanden, der sich dagegen gestellt hat? Die Antwort liegt auch in internem Mobbing begründet. Während stark bestimmte Leute gefördert wurden und wurden andere Personen bewusst aus wichtigen Kreisen rausgehalten. Bildungsveranstaltungen, die eigentlich für jedes Mitglied offen waren, glichen oft Veranstaltungen hinter verschlossenen Türen. Entweder wurden diese Veranstaltungen nur irgendwo ganz weit unten im Newsletter beworben oder aber bei der Vergabe von Plätzen gab es eine klare Bevorzugung, obwohl theoretisch ein Losverfahren hätte angewandt werden sollen.
So macht man der Jugend die Zukunft kaputt. Einfach widerlich.
Absolut widerwärtiges Verhalten.
Als gewählter Vorstand trägt man die Verantwortung im Namen der Mitglieder für die Organisation einzustehen.
Es ist vollkommen ok auszutreten, wenn man unzufrieden ist und etwas neues aufbauen. Man darf aber nicht aktiv die Organisation deren Vorstand man ist als „aktiver Ressourcenspender“ ausnutzen.
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