Reichensteuer würde 200 Milliarden Euro fürs Klima bringen

by GirasoleDE

25 comments
  1. Tja, aber lieber beim Bürgergeld ein paar Kröten einsparen. Das ist viiiiiel sinnvoller…

  2. > zwei Prozent auf Vermögen ab 100 Millionen Euro

    Und was soll die arme Oma Hertha machen, die einen Häuserblock in Kreuzberg geerbt hat, aber kein eigenes Vermögen hat? Soll die den jetzt einfach verkaufen oder was?

  3. Genau die Gelder werden dann sicher ins Klima investiert und nicht in Geschenke für Rentner

  4. und wieso nur fürs klima? mit 200 milliarden könnte man auch schienennetz ausbauen, generell den ÖPNV ausbauen/verbessern/modernisieren, Schulen modernisieren, Krankenhäuser besser auststatten etc… oder Straßen, Brücken und co was so marode ist mal anpacken…

    Finde es komisch dass bei jedem Thema bei dem entweder an einer Stelle Steuergeld gespaart werden könnte oder mehr eingenommen werden könnte immer nur gesagt wird “da wären dann xy Milliarden fürs Klima”..

    Klar sollte man da was tun aber Leute, es gibt auch noch andere Dinge…

  5. Mit 200 Milliarden Euro könnte man 66 Milliarden 6€ Döner subventionieren und sie für 3€ verkaufen

  6. Immer wieder interessant, zu überlegen, wie Deutschland sowohl steuerlich als auch generell heute aussehen könnte, wenn die Vermögenssteuer nicht vom Kabinett Kohl IV in seinem vorletzten Jahr ausgesetzt worden wäre, sondern nur überarbeitet, wie vom BVerfG gefordert. (Also keine Besserbehandlung für Immobilien, und es darf nur der mit dem Vermögen erreichbare Ertrag, nicht der Marktwert, besteuert werden.) Wir hätten bestimmt eine weniger marode Infrastruktur, und eventuell bessere Schulen (die Steuer kommt grundgesetzlich komplett den Ländern zu), zusätzlich zu ein paar sehr interessanten Steuerspartricks für besonders reiche. (Wegen der “erreichbarer Ertrag”-Regel.)

  7. > Eine »Milliardärssteuer« von zwei Prozent auf Vermögen ab 100 Millionen Euro

    Warum nennt man es Milliardärssteuer, wenn sie schon deutlich früher greift?

    > Die Umweltschützer rechtfertigen die Sondersteuer mit dem CO₂-Fußabdruck, der bei den reichsten zehn Prozent mit 10,1 Tonnen jährlich beinahe doppelt so groß sei wie der der unteren Einkommensbezieher.

    Der Durchschnitt in Deutschland liegt übrigens bei 10,5 Tonnen pro Person. Die Zahl bezieht sich also auf die global reichsten 10%, nicht auf die reichsten 10% Deutschlands.

  8. Hey cool, nach der Logik bin ich sogar schon Millionär! (“Milliardär”…”100Mio”).

  9. Ach, die 200 Milliarden über den Globus verteilt, haben doch kaum Wir… MOMENT, NUR IN DEUTSCHLAND???

  10. Wow, Greenpeace ist da ja was ganz heißem auf der Spur. Milliardäre haben Geld?

  11. So kriegst du in Autoland Deutschland dafür keine Unterstützung. Probierts mal mit: „Reichensteuer würde 200 Milliarden € für Freibier bringen“

  12. Ich weiß gar nicht, warum man diese “Reichensteuer” extra mit einer zusätzlichen Klimaschuld begründen muss. Die Tatsache, dass es eine so extreme Spanne zwischen arm und reich gibt, reicht doch schon vollkommen aus…

  13. Alles schön und gut, 200 Milliarden sind echt eine große Summe und die Betroffenen würden es gar nicht merken, aber muss das wirklich sein? Ich hätte viel lieber eine Kürzung beim Bürgergeld. Das fühlt sich einfach besser an. /s

  14. Ich will das nicht, vielleicht verdiene ich irgendwann 200.000 Euro im Jahr! “Hans Peter 56, Arbeitslos”.

  15. >Eine »Milliardärssteuer« von zwei Prozent auf Vermögen ab 100 Millionen Euro könnte dem Fiskus bis zum Jahr 2030 Einnahmen von rund 200 Milliarden Euro bringen

    Was soll das, sagt mir doch einfach wieviel pro Jahr, dass ich nicht raten muss wie viele Jahre die überhaupt meinen.

    Edit: Weil ganz ernsthaft ich komm auf irgendwas zwischen 5 – 8 (12) Jahre.

  16. Man könnte auch 4000 Flugtaxi Unternehmen retten! Denkt den hier niemand an die Vetternwirtschaft?!?

  17. > Die Umweltschützer rechtfertigen die Sondersteuer mit dem CO₂-Fußabdruck, der bei den reichsten zehn Prozent mit 10,1 Tonnen jährlich beinahe doppelt so groß sei wie der der unteren Einkommensbezieher. Einberechnet seien auch Emissionen, die sich aus Finanzanlagen, Unternehmensbeteiligungen und Immobilienbesitz ergäben.

    Wenn man so die Argumentation aufmacht, warum dann nicht einfach CO2-Besteuerung oder höhere Preise im Zertifikatehandel? Das ist ja dann genau 1:1 proprtional zu dem übermäßigen Fußabdruck der Reichen.

    > Zusätzlich schlägt Greenpeace einen Steuerzuschlag von 0,5 Prozent auf Vermögen vor, deren Dekarbonisierungsrate die gesetzlichen Klimaziele verfehlt, die sich aus dem Pariser Klimaabkommen ableiten.

    Wer soll die “Dekarbonisierungsrate” der Vermögen ermitteln? Warum dann nicht an der Quelle anfangen und einfach die Dienstleistungen und Produkte, in die das Vermögen investiert ist, mit einer CO2-Steuer oder Zertifikatehandel abdecken?

    Klingt wie sehr viel Bürokratie, nur um das Ganze irgendwie gegen die Reichen zu spinnen.

  18. Stimmt es eigentlich, dass wenn einer privat 100 von Wohnungen erbt er darauf keine Steuern zahlt?

  19. Über wie viele Jahre sind diese 200 Milliarden denn zusammengerechnet? Einmalig erhoben?

    Wenn nicht: Es geht eben um ein paar Tausend Leute. Die werden sich dann wirklich den Umzug überlegen. Also braucht man erst mehr Regeln gegen Kapitalflucht, und kann sich dann sowas überlegen. Sonst zahlen sie es eben einmalig bei der Übertragung der Gelder in die Schweiz und das war es, langfristig steigen wir bei weniger Geld fürs Klima aus

    Das heißt natürlich nicht, Geld flüchtet immer, und man kann es nicht besteuern, sondern: Umso mobiler das besteuerte Gut, umso mehr musst du zuerst den Exit besteuern. Da müsste man bei Abzug von Geld >100 Mio ein Vielfaches der Klimasteuer sofort verlangen.

    Vermögenssteuer auf Immobilien und Grund ist easy, auf Geld wird nicht einfach so das rauskommen, was man sich zusammenrechnet.

    Aber über solche Maßnahmen zu diskutieren ist halt nicht sexy, während der zweite Schritt, Reichen was wegzunehmen, sehr attraktiv ist

  20. Endlich etwa sinnvolleres als dem Arbeitslosen das Geld um ein paar Euro zu kürzen

  21. “Fürs Klima”… selten so gelacht. Das wird ganz sicher Geld bringen, aber nicht fürs Klima, da werden ausreichend kreative Wege gefunden das Geld “sinnvoller” (oder wie auch immer es die Politiker nennen würden) einzusetzen. Rente oder so.

  22. Ne lass mal, lieber nach unten treten!

    Grüße

    Ihr Friedrich Merz

  23. Als ob das alles im Klimaschutz landet.
    Davon wird viel in Bürokratie versenkt werden und Leute machen sich die Taschen voll.

    Zudem gibt es ja auch keine zweckgebundenen Steuern, was Korruption in diesem Fall ja nochmal begünstigt.

    Natürlich kann man hier besteuern, versteht mich nicht falsch, dass es dann jedoch für bestimmte Zwecke ausgegeben wird, die im Vorfeld festgelegt werden ist jedoch durchaus zweifelhaft.

  24. Wir wissen doch alle, dass das Geld nicht fürs Klims genutzt wird.

    Und man kann sich alles schönrechnen. Klar kann man in DE Vermögen versteuern. Aber in Deutschland sind die allermeisten Unternehmen halt keine AGs. Das heißt, um das auszugleichen müsste der Eigentümer mehr Profit machen oder sein Unternehmen ins Ausland verscherbeln.

    Ich weiß nicht, ob die Vermögenssteuer mittelfristig so viel in die Kassen spült. So etwas wird aber nie gegengerechnet (ist halt auch schwer. Aber ein Worst Case Szenario und ein average Case Szenario wäre halt Praktisch. Stattdessen wird immer nur das Best Case präsentiert.

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