Letzten Winter hätte er diese Platzierung wohl dankend angenommen, doch die Ansprüche von ÖSV-Langläufer Mika Vermeulen sind nach einer tollen Saison deutlich gestiegen. Weil es für ihn als Wahl-Norweger eine Art Heimrennen gewesen ist, war der Steirer gestern mit Rang acht über 10 Kilometer Skating in Lillehammer nur mäßig zufrieden. Mit 49,5 Sekunden Rückstand auf Martin Löwström Nyenget, der einen Sechsfach-Sieg der Norweger anführte, blieb er hinter seinen eigenen Erwartungen. Und das auch, weil der Ski nicht so gut lief.

“Wenn man, wie die Norweger, 15 Wachsler in der Kabine hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass man Raketen unter den Füßen hat, groß”, sagte Vermeulen. Dass er seinen Lebensmittelpunkt vor einigen Jahren nach Skandinavien verlegt habe, sei aber der richtige Schritt gewesen. “In Bezug auf Infrastruktur und Möglichkeiten haben wir in der Ramsau alles, wahrscheinlich teilweise besser als in Norwegen. In Bezug auf die Sportkultur ist aber Norwegen ganz anders. Hier haben wir eine Bewegungskultur, Österreich hat nur eine Fernsehkultur.”

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