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Bei Aufräumarbeiten in einer Schule in Österreich wurde ein menschliches Skelett entdeckt. Es handelt sich wohl um die sterblichen Überreste eines Kindes.

Vöcklabruck – Ein Gruselfund sorgt derzeit in Österreich für Schlagzeilen. In der Gemeinde Vöcklabruck wurde ein menschliches Skelett entdeckt. Die Überreste wurden bei Aufräumarbeiten in der Sportmittelschule am Donnerstag (5. Dezember) zutage gefördert.

Gruselfund in Österreich-Schule: Teilweise mumifizierte Kinderleiche entdeckt

Noch ist vieles in dem Fall unklar. Inzwischen haben das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft die Untersuchungen aufgenommen. Das Skelett soll aber „sehr alt“ sein, informierte die Polizei in einer Mitteilung am Samstag (7. Dezember). Laut Berichten des Österreichischen Rundfunks (ORF) handelt es sich bei dem Fund um eine teilweise mumifizierte Kinderleiche.

Untersucht werden muss aber zunächst, wie lange die sterblichen Überreste bereits im Schulkeller lagen und wie sie dorthin gelangt sind. Laut ORF deutete eine erste Untersuchung an, dass die Leiche bereits über 100 Jahre alt sein muss. Weitere Analysen stehen noch aus.

In einem Schulkeller in der österreichischen Gemeinde Vöcklabruck  wurden Überreste eines Kindes gefunden. (Symbolbild)

In einem Schulkeller in der österreichischen Gemeinde Vöcklabruck wurden Überreste eines Kindes gefunden. (Symbolbild) © Thomas Imo/imago

Nach aktuellem Kenntnisstand konnte die Polizei zumindest ein Gewaltverbrechen ausschließen. „Theoretisch könnte es auch sein, dass das Kind ermordet und dort im Keller abgelegt wurde. Davon wird derzeit allerdings nicht ausgegangen, das muss aber natürlich abgeklärt werden“, zitierte das Nachrichtenportal OÖN einen Polizeisprecher. Für Entsetzten sorge zuletzt auch ein Horrorfund in Kroatien.

„Dürfte steinalt sein“: Bürgermeister von Österreich-Gemeinde äußert sich zu Leichenfund

Auch der Bürgermeister der Gemeinde äußerte sich zu der Entdeckung. „Das Fundstück ist wahrscheinlich älter als die Schule, es ist ein spannendes Thema, aber kein Grund zur Beunruhigung“, schilderte Peter Schobesberger dem Portal. „Es muss natürlich ermittelt werden, aber es braucht niemand Panik oder Angst haben, das Fundstück dürfte steinalt sein. Mir tun die Lehrer und Schüler leid, die jetzt mit Anfragen bombardiert werden und ich hoffe, dass sie am Montag einen normalen Schulunterricht und nach dieser Aufregung eine ruhige Adventzeit haben werden.“

Das Schulgebäude ist laut ORF über 100 Jahre alt. Es ist möglich, dass das Skelett zu dieser Zeit als Lehrmittel verwendet wurde. Die Kronen Zeitung berichtete, dass die Leiche wohl in einem Behältnis aufbewahrt wurde. Ein ähnlich unheimlicher Fund wurde Anfang des Jahres in Nürnberg gemacht. Dort wurden zahlreiche menschliche Skelette auf einer Baustelle gefunden. (kas)