Die Linke ist auch bei 3% und damit noch schlechter als die FDP
Ich auch, leider haben wir zurzeit keine 5% zusammen 🙁
Wollen die tatsächlich der SPD ihren eigentlichen Job wegnehmen, nur weil die SPD sich weigert, ihn zu machen?
Ein bisschen mehr Klassenkampf von Seiten der Linke finde ich gut. Das klingt wieder mehr nach der Linken, die ich damals gewählt habe.
Oh nein, die Privatjets.
Prinzipiell gut, aber das mit den Jets dürfte wenig bringen außer als Symbol zu dienen.
Realitätsverweigerung und dann überrascht sein, das man nicht ernstgenommen wird.
Lack, Lack, Lack
“Die europäischen NATO-Staaten geben heute schon – kaufkraftbereinigt – sehr viel mehr Geld für das Militär aus als Russland. Sicherheit ist ohne Aufrüstung organisierbar. Wir wollen Auslandseinsätze beenden und die Bundeswehr strikt auf Landesverteidigung ausrichten.” Außerdem lehnt die Linke die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland kategorisch ab.”
“eine Mindestrente von 1.310 Euro für diejenigen, die nur wenig oder gar nicht in die Rentenkasse eingezahlt haben.”
“Sechs Jahre lang sollen die Mieten nicht erhöht werden. Außerdem will die Linke Immobilienkonzerne enteignen. In Städten mit besonders angespanntem Wohnungsmarkt wie Berlin sollen Unternehmen, die mehr als 3.000 Wohnungen besitzen, in “öffentliches Eigentum überführt” werden.”
Die Linke bleibt weiterhin absolut verloren.
Wie wäre es mit 10 Jahre Kriegsverbot oder Armutsverbot?
Mietpreisbremse hat nicht funktioniert, deswegen brauchen wir mehr Mietpreisbremse. Keine einzige zusätzliche Wohnung wird durch einen Mietendeckel entstehen. Und deswegen löst sowas das Problem nicht. Und das Problem sind: Zu wenige Wohnungen und Häuser.
Dazu kommt: Durch sowas werden genau die Leute bestraft, die ihren Mietern faire Mieten geboten haben. Falls die wegen gestiegenen Kosten (Zinsen z.b.) Mieten erhöhen müssen, sind sie die Deppen. Und die, die immer maximal möglich erhöht haben, kommen gut damit zurecht.
Verstehe nicht, wie man so wenig wirtschaftlichen Sachverstand haben kann, dass man Dinge propagiert, die das genaue Gegenteil vom Angestrebten erzielen.
Aber Hauptsache die Reichen sind schuld.
Hat wer Symbolpolitik, die nichts tut um das eigentliche Problem zu lösen bestellt?
Ich will ne Linke die Politik macht statt eigener Grabenkämpfe
Wie soll man es hinkriegen, Privatjets zu verbieten?
Als reicher Mensch gründe ich dann eben eine kleine Firma für Personentransporte, und werde dann Kunde davon. Problem erledigt.
Dann haben wir bald so schöne Häuser wie ion Kuba <3
Die Punkte sind doch zum Großteil heiße Luft.
Das Problem ist aktuell doch nicht der Steuersatz für Erbschaften, sondern die Gestaltungsmöglichkeiten derer, die wirklich viel Erben, die es schaffen, ihre Erbschaftssteuer quasi auf 0,X zu drücken. Da rede ich auch nicht von den 3 Mio, die man mit 5 Wohnungen in München schnell beisammen hätte, sondern den Multi-Mio und Milliardenvermögen, von Stiftungen, Firmenbeteiligungen und Co. an die man am Ende wieder nicht rankommt, wenn man sich nicht der Schlupflöcher annimmt.
6 Jahre keine Erhöhungen: Kannste natürlich immer machen. Heißt halt 6 Jahre keine Sanierung von Altbestand und am Ende wahrscheinlich nochmal weniger Invest in den (privaten) Neubau. Damit sichern wir die Mieten derer, die schon einen Vertrag haben – aber haben kein Zukunftskonzept in den Regionen in denen heftiger Zuzug besteht. Mehr staatlicher Bau wäre eine Lösung für die ich mich eher begeistern könnte. Enteignung ab 3000 Wohnungen führt am Ende halt zu Wohngesellschaften mit 2.999 Wohnungen, dann wird halt umfirmiert.
Privatjets: Der Flugzeugtyp soll verboten werden? Oder Flugzeuge in privater Hand? Weichen unsere reichen dann auf Helikopter aus, oder werden Flugzeuge auf eine bestimmte Größe verlängert, um den Typ nicht mehr zu erfüllen?
Yachten sollen nicht länger sein dürfen als 60m? D.h. komplettes Fertigungsverbot für deutsche Werften und ein Anlegeverbot? Strafen für das Durchqueren deutscher Gewässer mit Yachten >60m? Wieviele gibt’s davon weltweit? irgendwas zwischen 300 und 500? >70m sagt mir Wikipedia sind es 200.
Einerseits wirklich erfreulich, dass die Linke vorrangig “soziale” Themen wiederentdeckt und sich bezüglich der üblichen innerparteilichen Konflikte zu den kleineren Themen ein wenig geordneter zeigt. Liest sich für mich aber tatsächlich schon wieder nach Symbolpolitik.
So sieht also Realitätsverweigerung aus. Plumper Populismus anstatt eines vernünftigen Programms. Schade. Finden natürlich die 3% toll, die die Linke noch wählen.
Ideologie spielt gegen Realität . Die Realität verliert 1:0
Gut für Leute, die mit ihrer Wohnsituation zufrieden sind.
Schlecht für Leute, die jemals noch einen Umzug planen.
Weil die Mietpreisbremse in der Vergangenheit schon so viel bewirkt hat?
Und die machen sich unwählbar weshalb versuchen wir nicht mal vernünftige Lösungen in einem Land in dem genug für alle da sein sollte. Wir gegen die funktioniert leider nicht, der Mietendeckel baut keine neue Wohnung.
Privatjets sind Schmutz aber die haben eh nur geltungsbedürftige mit Charakterschwäche
Ich sehe, man merkt im Liebknecht-Haus langsam aber sicher, dass durch Wagenknechts Neugründung der SED das Thema “NATO böse” nicht mehr zieht. Naja Man kann ja auch mal wieder mit linken Themen Wahlkampf machen, passt ja irgendwie zufälligerweise vom Namen
Zum Glück ist eien Regierung mit den Linken auf Bundesebene ähnlich wahrscheinlich wie eine absoute Mehrheit für die FDP.
Sollen sie ihre paar Prozent und 3 Direktmandate mit dem Quatsch holen aber zu mehr wirds nie reichen.
Oppositionsprogramm.
Und hier haben wir einen guten Grund die Linke nicht zu wählen. Klingt ja alles ganz schön mit dem Mietendeckel der dem “bösen Vermieter” nicht erlaubt für einige Jahre die Mieten nicht zu erhöhen. Gleichzeitig werden die bösen Konzerne die ja tausende Wohnungen haben einfach so enteignet werden und das ganze soll zum Volk zurück. Klingt ja erstmal gar nicht so schlecht aber ich behaupte das Problem wird dadurch noch innerhalb der 6 Jahre in denen die Regelung gilt deutlich schlimmer.
Eine Anekdote: Ein paar Bekannte und ich hatten vor nicht allzu langer Zeit die Schnapsidee uns eine große Immobilie zu kaufen um diese dann zu vermieten oder selbst zu nutzen. Also groß im Sinne von einem Haus mit mehreren Wohnungen am Stadtrand. Also haben wir mal Excel ausgepackt und durchgerechnet. Das Ergebnis: Wir müssten rund 30€ pro m² nehmen damit wir irgendwie in absehbarer Zeit auf einen grünen Zweig kommen. In einer Stadt in der aktuell 12-13€ normal sind. Damit haben wir das Projekt an den Nagel gehängt.
Jetzt kommt man mit einem Mietpreisdeckel ums Eck der 6 Jahre die Mieten stabil halten soll. Das ist ja alles ganz toll aber macht das vermieten nicht gerade attraktiver, vor allem weil man ja die Mieten nicht kostendeckend anpassen kann bevor der in Kraft tritt. Das bedeutet auch dass ich eine Investition die ich vor dem Deckel tätige in dem Wissen tätige dass ich bei einer unvorhergesehenen Kostenerhöhung Verlust mache und meine einzige Möglichkeit das zu verhindern ist leider blockiert. Damit hat sich das für Neuinvestitionen schon erledigt oder Wohnungen werden halt pauschal für 6 Jahre eingepreist damit man auf der sicheren Seite ist, was aber dank Mietspiegel schwierig wird. Kurz gesagt, es wird riskanter als es sowieso schon ist Wohnungen zu vermieten.
Und der nächste Punkt ist die Überführung von Immobilienkonzernen an “die Allgemeinheit”, wie auch immer das aussehen mag. Das gibt jedem Konzern eine Obergrenze an Wohnungen die vermietet werden können, alles drüber bedeutet Enteignung. Man macht es also enorm unattraktiv mehr als die hier genannten 3000 Wohnungen anzubieten. Das ist genau das Gegenteil was man möchte, es braucht keine Obergrenze für die Gruppen die das Kapital haben zu bauen sondern günstige Möglichkeiten neue Wohnungen anzubieten. Das Problem ist nicht dass niemand vermieten möchte sondern dass ein Neubau viel zu teuer ist als dass er sich zu sinnvollen Preisen vermieten ließe.
Wenn die Linke jetzt von irgendeiner Form der Förderung oder von sozialem Wohnungsbau gesprochen hätte dann wäre das vielleicht nicht im Sinne des Klassenkampfes gewesen aber dafür wäre es deutlich sinnvoller für jeden der sich auch nur ein bisschen in der Thematik auskennt. Solche Sachen machen die Linke für mich unwählbar obwohl ich die generelle Richtung gut finde.
Die Überschrift ist halt nicht alles. Lest einmal den ganzen Artikel.
Ich möchte aus vergangenen Diskussionen zwei Punkte anbringen:
1. Es gibt “Privat-Jets” die für Gesellschaftlich legitime Zwecke benutzt werden, damals war zB von schnellem transport von Organen und Blutspenden genutzt werden.
2. Zumindest von klimatechnischer Sicht spielen diese Flüge überhaupt keine Rolle für die Gesellschaft. Es ginge niemandem in unserer Gesellschaft besser, wenn diese nicht mehr fliegen dürften (im Extremfall).
> In Städten mit besonders angespanntem Wohnungsmarkt wie Berlin sollen Unternehmen, die mehr als 3.000 Wohnungen besitzen, in “öffentliches Eigentum überführt” werden.
Anstatt bei einem knappen gut die Angebotsseite zu fördern, subventioniert man also dir Nachfrage indem man mit Steuergeldern Immobilienkonzerne verstaatlicht. Populismus für jeden, des bereits vor Ort ansässig ist während Leute die umziehen weiterhin mit hundert Leuten beim (staatlichen) Vermieter un eine Wohnung kämpfen. Irgendwie Peak NIMBY verhalten.
Ich bin ja auch für günstige Mieten und staatlichen Wohnungs*bau*, aber können wir bitte von der schwachsinnigen Vorstellung weg, das einfach weiterhin Mangel verwalten echt nicht die Lösung sein kann?
Kann man noch dümmere Vorschläge machen? Butler Verbot? Mindestlohn auf 50 Eur die Stunde?
was viele nicht verstehen, ist das die meisten Wohnungen von kleinen Privatanlegern sind…. das sind Handwerker die ihr ganzes leben gespart haben, die ihre Rente ein bisschen dadurch erhöhen. Diesen Leuten schadet so ein mietendeckel immens.
Als Mieter der auch unter dem schrecklichen Wohnungsmarkt leidet würde ich definitiv **keinen** Mietendeckel wollen, ganz schreckliche Idee. Das würde den Wohnungsmarkt komplett zerstören.
Das ist die schlechteste Sorte von linkem Populismus, höhere Steuern für Reiche und mehr Sozialausgaben sind noch komplett vertretbar weil es einfach Umverteilung von Geld ist, aber den Wohnungsmarkt mit so einer stumpfen Maßnahme zerstören? Bitte nicht.
Wenn ich die Linke wäre, würde ich mich auf die Cum Ex Milliarden konzentrieren. Das wäre ein Alleinstellungsmerkmal und ich denke ein Thema bei dem der weit überwiegende Teil der Bevölkerung zustimmt. Zur Lösung des Wohnungsproblems könnte man dann vorschlagen, das Geld in staatlichen Wohnungbau zu investieren gerne auch Mietkauf Objekte für Geringverdiener, damit auch die arbeitende Bevölkerung was davon hat. Privatjets wären jetzt nicht so mein Fokus auch wenn sie überflüssig sind.
Juckt
Reiche Eltern für alle!
Wir sollten diese jet-user einfach essen. Klingt nach ‘ner handfesteren Loesung fuer mich.
34 comments
Überraschung?
Die Linke ist auch bei 3% und damit noch schlechter als die FDP
Ich auch, leider haben wir zurzeit keine 5% zusammen 🙁
Wollen die tatsächlich der SPD ihren eigentlichen Job wegnehmen, nur weil die SPD sich weigert, ihn zu machen?
Ein bisschen mehr Klassenkampf von Seiten der Linke finde ich gut. Das klingt wieder mehr nach der Linken, die ich damals gewählt habe.
Oh nein, die Privatjets.
Prinzipiell gut, aber das mit den Jets dürfte wenig bringen außer als Symbol zu dienen.
Realitätsverweigerung und dann überrascht sein, das man nicht ernstgenommen wird.
Lack, Lack, Lack
“Die europäischen NATO-Staaten geben heute schon – kaufkraftbereinigt – sehr viel mehr Geld für das Militär aus als Russland. Sicherheit ist ohne Aufrüstung organisierbar. Wir wollen Auslandseinsätze beenden und die Bundeswehr strikt auf Landesverteidigung ausrichten.” Außerdem lehnt die Linke die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland kategorisch ab.”
“eine Mindestrente von 1.310 Euro für diejenigen, die nur wenig oder gar nicht in die Rentenkasse eingezahlt haben.”
“Sechs Jahre lang sollen die Mieten nicht erhöht werden. Außerdem will die Linke Immobilienkonzerne enteignen. In Städten mit besonders angespanntem Wohnungsmarkt wie Berlin sollen Unternehmen, die mehr als 3.000 Wohnungen besitzen, in “öffentliches Eigentum überführt” werden.”
Die Linke bleibt weiterhin absolut verloren.
Wie wäre es mit 10 Jahre Kriegsverbot oder Armutsverbot?
Mietpreisbremse hat nicht funktioniert, deswegen brauchen wir mehr Mietpreisbremse. Keine einzige zusätzliche Wohnung wird durch einen Mietendeckel entstehen. Und deswegen löst sowas das Problem nicht. Und das Problem sind: Zu wenige Wohnungen und Häuser.
Dazu kommt: Durch sowas werden genau die Leute bestraft, die ihren Mietern faire Mieten geboten haben. Falls die wegen gestiegenen Kosten (Zinsen z.b.) Mieten erhöhen müssen, sind sie die Deppen. Und die, die immer maximal möglich erhöht haben, kommen gut damit zurecht.
Verstehe nicht, wie man so wenig wirtschaftlichen Sachverstand haben kann, dass man Dinge propagiert, die das genaue Gegenteil vom Angestrebten erzielen.
Aber Hauptsache die Reichen sind schuld.
Hat wer Symbolpolitik, die nichts tut um das eigentliche Problem zu lösen bestellt?
Ich will ne Linke die Politik macht statt eigener Grabenkämpfe
Wie soll man es hinkriegen, Privatjets zu verbieten?
Als reicher Mensch gründe ich dann eben eine kleine Firma für Personentransporte, und werde dann Kunde davon. Problem erledigt.
Dann haben wir bald so schöne Häuser wie ion Kuba <3
Die Punkte sind doch zum Großteil heiße Luft.
Das Problem ist aktuell doch nicht der Steuersatz für Erbschaften, sondern die Gestaltungsmöglichkeiten derer, die wirklich viel Erben, die es schaffen, ihre Erbschaftssteuer quasi auf 0,X zu drücken. Da rede ich auch nicht von den 3 Mio, die man mit 5 Wohnungen in München schnell beisammen hätte, sondern den Multi-Mio und Milliardenvermögen, von Stiftungen, Firmenbeteiligungen und Co. an die man am Ende wieder nicht rankommt, wenn man sich nicht der Schlupflöcher annimmt.
6 Jahre keine Erhöhungen: Kannste natürlich immer machen. Heißt halt 6 Jahre keine Sanierung von Altbestand und am Ende wahrscheinlich nochmal weniger Invest in den (privaten) Neubau. Damit sichern wir die Mieten derer, die schon einen Vertrag haben – aber haben kein Zukunftskonzept in den Regionen in denen heftiger Zuzug besteht. Mehr staatlicher Bau wäre eine Lösung für die ich mich eher begeistern könnte. Enteignung ab 3000 Wohnungen führt am Ende halt zu Wohngesellschaften mit 2.999 Wohnungen, dann wird halt umfirmiert.
Privatjets: Der Flugzeugtyp soll verboten werden? Oder Flugzeuge in privater Hand? Weichen unsere reichen dann auf Helikopter aus, oder werden Flugzeuge auf eine bestimmte Größe verlängert, um den Typ nicht mehr zu erfüllen?
Yachten sollen nicht länger sein dürfen als 60m? D.h. komplettes Fertigungsverbot für deutsche Werften und ein Anlegeverbot? Strafen für das Durchqueren deutscher Gewässer mit Yachten >60m? Wieviele gibt’s davon weltweit? irgendwas zwischen 300 und 500? >70m sagt mir Wikipedia sind es 200.
Einerseits wirklich erfreulich, dass die Linke vorrangig “soziale” Themen wiederentdeckt und sich bezüglich der üblichen innerparteilichen Konflikte zu den kleineren Themen ein wenig geordneter zeigt. Liest sich für mich aber tatsächlich schon wieder nach Symbolpolitik.
So sieht also Realitätsverweigerung aus. Plumper Populismus anstatt eines vernünftigen Programms. Schade. Finden natürlich die 3% toll, die die Linke noch wählen.
Ideologie spielt gegen Realität . Die Realität verliert 1:0
Gut für Leute, die mit ihrer Wohnsituation zufrieden sind.
Schlecht für Leute, die jemals noch einen Umzug planen.
Weil die Mietpreisbremse in der Vergangenheit schon so viel bewirkt hat?
Und die machen sich unwählbar weshalb versuchen wir nicht mal vernünftige Lösungen in einem Land in dem genug für alle da sein sollte. Wir gegen die funktioniert leider nicht, der Mietendeckel baut keine neue Wohnung.
Privatjets sind Schmutz aber die haben eh nur geltungsbedürftige mit Charakterschwäche
Ich sehe, man merkt im Liebknecht-Haus langsam aber sicher, dass durch Wagenknechts Neugründung der SED das Thema “NATO böse” nicht mehr zieht. Naja Man kann ja auch mal wieder mit linken Themen Wahlkampf machen, passt ja irgendwie zufälligerweise vom Namen
Zum Glück ist eien Regierung mit den Linken auf Bundesebene ähnlich wahrscheinlich wie eine absoute Mehrheit für die FDP.
Sollen sie ihre paar Prozent und 3 Direktmandate mit dem Quatsch holen aber zu mehr wirds nie reichen.
Oppositionsprogramm.
Und hier haben wir einen guten Grund die Linke nicht zu wählen. Klingt ja alles ganz schön mit dem Mietendeckel der dem “bösen Vermieter” nicht erlaubt für einige Jahre die Mieten nicht zu erhöhen. Gleichzeitig werden die bösen Konzerne die ja tausende Wohnungen haben einfach so enteignet werden und das ganze soll zum Volk zurück. Klingt ja erstmal gar nicht so schlecht aber ich behaupte das Problem wird dadurch noch innerhalb der 6 Jahre in denen die Regelung gilt deutlich schlimmer.
Eine Anekdote: Ein paar Bekannte und ich hatten vor nicht allzu langer Zeit die Schnapsidee uns eine große Immobilie zu kaufen um diese dann zu vermieten oder selbst zu nutzen. Also groß im Sinne von einem Haus mit mehreren Wohnungen am Stadtrand. Also haben wir mal Excel ausgepackt und durchgerechnet. Das Ergebnis: Wir müssten rund 30€ pro m² nehmen damit wir irgendwie in absehbarer Zeit auf einen grünen Zweig kommen. In einer Stadt in der aktuell 12-13€ normal sind. Damit haben wir das Projekt an den Nagel gehängt.
Jetzt kommt man mit einem Mietpreisdeckel ums Eck der 6 Jahre die Mieten stabil halten soll. Das ist ja alles ganz toll aber macht das vermieten nicht gerade attraktiver, vor allem weil man ja die Mieten nicht kostendeckend anpassen kann bevor der in Kraft tritt. Das bedeutet auch dass ich eine Investition die ich vor dem Deckel tätige in dem Wissen tätige dass ich bei einer unvorhergesehenen Kostenerhöhung Verlust mache und meine einzige Möglichkeit das zu verhindern ist leider blockiert. Damit hat sich das für Neuinvestitionen schon erledigt oder Wohnungen werden halt pauschal für 6 Jahre eingepreist damit man auf der sicheren Seite ist, was aber dank Mietspiegel schwierig wird. Kurz gesagt, es wird riskanter als es sowieso schon ist Wohnungen zu vermieten.
Und der nächste Punkt ist die Überführung von Immobilienkonzernen an “die Allgemeinheit”, wie auch immer das aussehen mag. Das gibt jedem Konzern eine Obergrenze an Wohnungen die vermietet werden können, alles drüber bedeutet Enteignung. Man macht es also enorm unattraktiv mehr als die hier genannten 3000 Wohnungen anzubieten. Das ist genau das Gegenteil was man möchte, es braucht keine Obergrenze für die Gruppen die das Kapital haben zu bauen sondern günstige Möglichkeiten neue Wohnungen anzubieten. Das Problem ist nicht dass niemand vermieten möchte sondern dass ein Neubau viel zu teuer ist als dass er sich zu sinnvollen Preisen vermieten ließe.
Wenn die Linke jetzt von irgendeiner Form der Förderung oder von sozialem Wohnungsbau gesprochen hätte dann wäre das vielleicht nicht im Sinne des Klassenkampfes gewesen aber dafür wäre es deutlich sinnvoller für jeden der sich auch nur ein bisschen in der Thematik auskennt. Solche Sachen machen die Linke für mich unwählbar obwohl ich die generelle Richtung gut finde.
Die Überschrift ist halt nicht alles. Lest einmal den ganzen Artikel.
Ich möchte aus vergangenen Diskussionen zwei Punkte anbringen:
1. Es gibt “Privat-Jets” die für Gesellschaftlich legitime Zwecke benutzt werden, damals war zB von schnellem transport von Organen und Blutspenden genutzt werden.
2. Zumindest von klimatechnischer Sicht spielen diese Flüge überhaupt keine Rolle für die Gesellschaft. Es ginge niemandem in unserer Gesellschaft besser, wenn diese nicht mehr fliegen dürften (im Extremfall).
> In Städten mit besonders angespanntem Wohnungsmarkt wie Berlin sollen Unternehmen, die mehr als 3.000 Wohnungen besitzen, in “öffentliches Eigentum überführt” werden.
Anstatt bei einem knappen gut die Angebotsseite zu fördern, subventioniert man also dir Nachfrage indem man mit Steuergeldern Immobilienkonzerne verstaatlicht. Populismus für jeden, des bereits vor Ort ansässig ist während Leute die umziehen weiterhin mit hundert Leuten beim (staatlichen) Vermieter un eine Wohnung kämpfen. Irgendwie Peak NIMBY verhalten.
Ich bin ja auch für günstige Mieten und staatlichen Wohnungs*bau*, aber können wir bitte von der schwachsinnigen Vorstellung weg, das einfach weiterhin Mangel verwalten echt nicht die Lösung sein kann?
Kann man noch dümmere Vorschläge machen? Butler Verbot? Mindestlohn auf 50 Eur die Stunde?
was viele nicht verstehen, ist das die meisten Wohnungen von kleinen Privatanlegern sind…. das sind Handwerker die ihr ganzes leben gespart haben, die ihre Rente ein bisschen dadurch erhöhen. Diesen Leuten schadet so ein mietendeckel immens.
Als Mieter der auch unter dem schrecklichen Wohnungsmarkt leidet würde ich definitiv **keinen** Mietendeckel wollen, ganz schreckliche Idee. Das würde den Wohnungsmarkt komplett zerstören.
Das ist die schlechteste Sorte von linkem Populismus, höhere Steuern für Reiche und mehr Sozialausgaben sind noch komplett vertretbar weil es einfach Umverteilung von Geld ist, aber den Wohnungsmarkt mit so einer stumpfen Maßnahme zerstören? Bitte nicht.
Wenn ich die Linke wäre, würde ich mich auf die Cum Ex Milliarden konzentrieren. Das wäre ein Alleinstellungsmerkmal und ich denke ein Thema bei dem der weit überwiegende Teil der Bevölkerung zustimmt. Zur Lösung des Wohnungsproblems könnte man dann vorschlagen, das Geld in staatlichen Wohnungbau zu investieren gerne auch Mietkauf Objekte für Geringverdiener, damit auch die arbeitende Bevölkerung was davon hat. Privatjets wären jetzt nicht so mein Fokus auch wenn sie überflüssig sind.
Juckt
Reiche Eltern für alle!
Wir sollten diese jet-user einfach essen. Klingt nach ‘ner handfesteren Loesung fuer mich.
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