Angst ist mal wieder ein starkes Wort für die eigentliche Frage.
Eig jeder den ich kenne hat am Sonntag Abend kein Bock auf die Arbeit am Montag. Nur paar alte Menschen die ansonsten null Hobbys haben, würden das vllt anders beantworten
Deswegen fange ich schon Sonntag an.
Wir haben uns früher natürlich sonntags alle schon auf Montag gefreut. Gen Z hat einfach eine andere Art, mit sowas umzugehen bzw es zu beschreiben. Bei mir gab’s Angst nur in Verbindung mit Einbrechern, Monstern und Geistern.
Ich bin altersmäßig weit entfernt von der Gen Z, aber mir geht es es zumindest ähnlich. Würde das ganze jedoch nicht als Angst bezeichnen… wenn dann eher als eine Art Ekel und Abscheu… ein sich bedrängt fühlen und belästigt… aber ja, es löst Dinge in mir aus, die, zumindest im Ansatz angst- und panikähnlich sind… Es geht mir auch schon seit Jahrzehnten so…
Ja. Grad mal 30 und hatte schon Burnout vor ein paar Jahren. Hab seit dem mit Panik, Schlaflosigkeit und Magenschmerzen zu kämpfen wegen jeder neuen Woche dort. Ist manchmal echt traurig, aber die älteren Gens verstehen sowas gar nicht. Für die ist das Faulheit oder Schwäche….
„GenZ hat [völlig normaler Sachverhalt der absolut nicht neu ist und den jede*r kennt]“
Perfekte Schlagzeile :3
Angst hab ich nicht. Aber halt krass keinen Bock.
Wenn man ständig überfordert wird und mit neuen Aufgaben konfrontiert wird ohne jemals wo eingearbeitet zu werden …
aka „Es ist nicht der Montag der scheisse ist, es ist deine Arbeit.“
Ich habe erst vor ein paar Monaten verstanden, dass es nicht normal ist, am Sonntagabend schon gelähmt vor der Woche danach zu sein und den Sonntag praktisch nicht nutzen zu können. Oder schweißgebadet aufzuwachen, weil man geträumt hat, einen Fehler auf der Arbeit gemacht zu haben, und dadurch nur 3 Stunden Schlaf in der Nacht bekommt – wodurch man Fehler macht.
Kann jedem nur raten: Wenn es so auch ist, sucht euch bitte Hilfe und nehmt die Alarmsignale eures Körpers ernst. Ansonsten wird man am Ende noch richtig krank.
Ja, war ja früher so anders.
Generation „bis Mittwoch bitte nicht ansprechen“/„ohne kaffe geht nix am Montag“ und „Montag ist schontag“ war voller Elan am Sonntag-Abend
Als Referendar im Lehramt gab es Sonntage da habe ich keine Sekunde geschlafen nachts. Der Stresslevel war einfach zu krank. Bin auch nicht Gen Z, sondern 90er Jahrgang. War erschrocken, dass es vielen Kolleginnen auch so ging bzw. immer noch geht. Abartig.
Lol so ging es mir immer wenn ich arbeiten war.
Hatte ich auch (obwohl mir der Job an sich auch nach zig Jahren noch Spaß macht). Das ging weg, als ich ins 100% HO gewechselt bin. Kein lästiges/zeitraubendes/unzuverlässiges Pendeln (mit dem Zug) mehr. Nur noch arbeiten, dann Freizeit, total entspannt.
Und die andere Hälfte ist einfach noch nicht im arbeitsfähigen Alter.
Andere Hälfte die sich freut
Ich hätte nie gedacht das mal zu sagen, aber ich freue mich eigentlich auf Arbeit zu gehen. So zu 80% und noch mehr wenn ich wieder nach Hause darf.
Der Boomerchef weiss halt alles besser und schreit einen dazu noch dumm an.
Geht das nicht allen so?
Das ist halt echt nicht normal und die Betroffenen sollten sich mal Gedanken machen, wie sie daran arbeiten können.
Geht mir auch so. Bin CEO im Bereich Krankenversicherung.
Lifehack: Auch am Wochende arbeiten, dann verliert man irgendwann das Gefühl wann die Arbeitswoche aufhört und anfängt und man hat immer Angst 😎
Also doch härter und motivierter zu arbeiten als die vorangegangenen Generationen!
Older Gen Z hier und ja. Ich merke halt einfach, dass ich diesen Grind einfach nicht abkann, aber finde mal einen Job, der gut bezahlt, ohne Stress zu verursachen. Es ist zum Kotzen und ich wünschte, ich müsste es nicht tun.
Ich bin zwar sog. Millennial, aber ich freu mich tatsächlich manchmal auf die Arbeit. Das lässt mich die quälende Depression vergessen 🫠
Gen y hat keinen Bock auf Montag morgen, ist das vergleichbar?
Ist blöd wenn man davon träumt ohne Hosen vor dem Feuerlord zu stehen.
Ähem normal, oder?!
Nicht nur die
Jahrzehnte lang wurde mir erzählt, dass es nicht gut ist in Schubladen zu denken. Und nun geht es nur noch Gen Z das, Gen Y jenes.
Ist mir schon klar, dass damit eine Altersgruppe genannt wird. Es klingt aber bereits stets abwertend für mich wenn da irgendwas mit “Gen…” steht. Und das ist super nervend.
Umgrage in meinem Bekanntenkreis Babyboomer: 95% fürchten ab Sonntag Mittag den Montag.
Ich hab eher Angst vorm Wochenende weil dann die Einsamkeit kickt
GEIL! Wieder mit Kunden arbeiten, die völlig überzogene Vorstellungen haben während der Chef mit Abwesenheit glänzt aber trotzdem bei jedem Problem direkt weiß, dass und warum alles falsch gelaufen ist und die Kollegen selbst so tief im Sumpf sitzen, dass sie die Zuarbeiten nicht liefern können.
Dabei nichts sinnvolles für die Welt schaffen und am Ende des Monats trotzdem das Konto knapp im Minus.
Freue ich mich jeden Sonntag Abend drauf.
Ich merk jedes Wochenende und jeden Urlaub wie glücklich ich eigentlich im Leben bin.
Poof, Montag 🙁
[removed]
Und die andere Hälfte bereits am Samstagabend.
Wo ist die Nachricht? Die erste/ersten Berufserfahrungen sind für vielen ein großem Stressfaktor. Zumal bei der erste Erfahrung(en) hat man gegebenenfalls ein stressigeren AG als wenn man später erfahren ist. Bin 87 geboren, habe mit 22 angefangen und bei meinem ersten AG ging’s mir ähnlich. Ob es an mangelnde Erfahrung, durchhaltevermögen, oder einfach ein scheiss Arbeitgeber lässt sich erst mit der zeit definieren.
So ging es mir seit meiner Schulzeit. In diesem Sinne hat mich die Schule wohl doch aufs Arbeitsleben vorbereitet.
Die schämen sich einfach nicht so sehr es zuzugeben. Der Anteil ist eher bei 78% und er ist bei jeder Generation gleich
41 comments
Wundert mich nicht
Als Millenial nicht anders
Angst ist mal wieder ein starkes Wort für die eigentliche Frage.
Eig jeder den ich kenne hat am Sonntag Abend kein Bock auf die Arbeit am Montag. Nur paar alte Menschen die ansonsten null Hobbys haben, würden das vllt anders beantworten
Deswegen fange ich schon Sonntag an.
Wir haben uns früher natürlich sonntags alle schon auf Montag gefreut. Gen Z hat einfach eine andere Art, mit sowas umzugehen bzw es zu beschreiben. Bei mir gab’s Angst nur in Verbindung mit Einbrechern, Monstern und Geistern.
Ich bin altersmäßig weit entfernt von der Gen Z, aber mir geht es es zumindest ähnlich. Würde das ganze jedoch nicht als Angst bezeichnen… wenn dann eher als eine Art Ekel und Abscheu… ein sich bedrängt fühlen und belästigt… aber ja, es löst Dinge in mir aus, die, zumindest im Ansatz angst- und panikähnlich sind… Es geht mir auch schon seit Jahrzehnten so…
Ja. Grad mal 30 und hatte schon Burnout vor ein paar Jahren. Hab seit dem mit Panik, Schlaflosigkeit und Magenschmerzen zu kämpfen wegen jeder neuen Woche dort. Ist manchmal echt traurig, aber die älteren Gens verstehen sowas gar nicht. Für die ist das Faulheit oder Schwäche….
„GenZ hat [völlig normaler Sachverhalt der absolut nicht neu ist und den jede*r kennt]“
Perfekte Schlagzeile :3
Angst hab ich nicht. Aber halt krass keinen Bock.
Wenn man ständig überfordert wird und mit neuen Aufgaben konfrontiert wird ohne jemals wo eingearbeitet zu werden …
aka „Es ist nicht der Montag der scheisse ist, es ist deine Arbeit.“
Ich habe erst vor ein paar Monaten verstanden, dass es nicht normal ist, am Sonntagabend schon gelähmt vor der Woche danach zu sein und den Sonntag praktisch nicht nutzen zu können. Oder schweißgebadet aufzuwachen, weil man geträumt hat, einen Fehler auf der Arbeit gemacht zu haben, und dadurch nur 3 Stunden Schlaf in der Nacht bekommt – wodurch man Fehler macht.
Kann jedem nur raten: Wenn es so auch ist, sucht euch bitte Hilfe und nehmt die Alarmsignale eures Körpers ernst. Ansonsten wird man am Ende noch richtig krank.
Ja, war ja früher so anders.
Generation „bis Mittwoch bitte nicht ansprechen“/„ohne kaffe geht nix am Montag“ und „Montag ist schontag“ war voller Elan am Sonntag-Abend
Als Referendar im Lehramt gab es Sonntage da habe ich keine Sekunde geschlafen nachts. Der Stresslevel war einfach zu krank. Bin auch nicht Gen Z, sondern 90er Jahrgang. War erschrocken, dass es vielen Kolleginnen auch so ging bzw. immer noch geht. Abartig.
Lol so ging es mir immer wenn ich arbeiten war.
Hatte ich auch (obwohl mir der Job an sich auch nach zig Jahren noch Spaß macht). Das ging weg, als ich ins 100% HO gewechselt bin. Kein lästiges/zeitraubendes/unzuverlässiges Pendeln (mit dem Zug) mehr. Nur noch arbeiten, dann Freizeit, total entspannt.
Und die andere Hälfte ist einfach noch nicht im arbeitsfähigen Alter.
Andere Hälfte die sich freut
Ich hätte nie gedacht das mal zu sagen, aber ich freue mich eigentlich auf Arbeit zu gehen. So zu 80% und noch mehr wenn ich wieder nach Hause darf.
Der Boomerchef weiss halt alles besser und schreit einen dazu noch dumm an.
Geht das nicht allen so?
Das ist halt echt nicht normal und die Betroffenen sollten sich mal Gedanken machen, wie sie daran arbeiten können.
Geht mir auch so. Bin CEO im Bereich Krankenversicherung.
Lifehack: Auch am Wochende arbeiten, dann verliert man irgendwann das Gefühl wann die Arbeitswoche aufhört und anfängt und man hat immer Angst 😎
Also doch härter und motivierter zu arbeiten als die vorangegangenen Generationen!
Older Gen Z hier und ja. Ich merke halt einfach, dass ich diesen Grind einfach nicht abkann, aber finde mal einen Job, der gut bezahlt, ohne Stress zu verursachen. Es ist zum Kotzen und ich wünschte, ich müsste es nicht tun.
Ich bin zwar sog. Millennial, aber ich freu mich tatsächlich manchmal auf die Arbeit. Das lässt mich die quälende Depression vergessen 🫠
Gen y hat keinen Bock auf Montag morgen, ist das vergleichbar?
Ist blöd wenn man davon träumt ohne Hosen vor dem Feuerlord zu stehen.
Ähem normal, oder?!
Nicht nur die
Jahrzehnte lang wurde mir erzählt, dass es nicht gut ist in Schubladen zu denken. Und nun geht es nur noch Gen Z das, Gen Y jenes.
Ist mir schon klar, dass damit eine Altersgruppe genannt wird. Es klingt aber bereits stets abwertend für mich wenn da irgendwas mit “Gen…” steht. Und das ist super nervend.
Umgrage in meinem Bekanntenkreis Babyboomer: 95% fürchten ab Sonntag Mittag den Montag.
Ich hab eher Angst vorm Wochenende weil dann die Einsamkeit kickt
GEIL! Wieder mit Kunden arbeiten, die völlig überzogene Vorstellungen haben während der Chef mit Abwesenheit glänzt aber trotzdem bei jedem Problem direkt weiß, dass und warum alles falsch gelaufen ist und die Kollegen selbst so tief im Sumpf sitzen, dass sie die Zuarbeiten nicht liefern können.
Dabei nichts sinnvolles für die Welt schaffen und am Ende des Monats trotzdem das Konto knapp im Minus.
Freue ich mich jeden Sonntag Abend drauf.
Ich merk jedes Wochenende und jeden Urlaub wie glücklich ich eigentlich im Leben bin.
Poof, Montag 🙁
[removed]
Und die andere Hälfte bereits am Samstagabend.
Wo ist die Nachricht? Die erste/ersten Berufserfahrungen sind für vielen ein großem Stressfaktor. Zumal bei der erste Erfahrung(en) hat man gegebenenfalls ein stressigeren AG als wenn man später erfahren ist. Bin 87 geboren, habe mit 22 angefangen und bei meinem ersten AG ging’s mir ähnlich. Ob es an mangelnde Erfahrung, durchhaltevermögen, oder einfach ein scheiss Arbeitgeber lässt sich erst mit der zeit definieren.
So ging es mir seit meiner Schulzeit. In diesem Sinne hat mich die Schule wohl doch aufs Arbeitsleben vorbereitet.
Die schämen sich einfach nicht so sehr es zuzugeben. Der Anteil ist eher bei 78% und er ist bei jeder Generation gleich
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