Alltagsanarchie im österreichischen Wohnblock (Oder: Wenn Germanisten beklaut werden)

34 comments
  1. Ich steh’ jetzt einer Schriftstellerinn gegenüber, da thun’s die Alletagsworte nicht, da heißt’s jeder Red’ a Fey’rtagsgewandl anzieh’n.

    – Titus Feuerfuchs, “Der Talisman”

  2. Hängs wichtige Zeug ins Kellerabteil oder in die Wohnung. Vertrauen ist unangebracht. Könnte es kaum lesen lol, fühl mich jetzt dümmer. Edit typo, of course

  3. Ich muss zugeben, ich hätte auch einige der Wörter verwendet, wenn ich es in Englisch verfasst hätte (“insistieren” → “insist”, “maliziös” → “malicious”, “repetiert” → “repeat”, usw.) Passiert mir gelegentlich, wenn ich einen Satz formuliere, sich ein englisches Wort aufdrängt, und mir das deutsche Äquivalent nicht zeitgerecht einfällt. Ich kann dem Verfasser da schon ein bisserl verstehen. Nicht ganz, aber ein bisserl.

  4. Noch so an Text griagst des Gwaund sicha nicht. Dea Fladerer locht si an owa und hoit si de nächstn Sochn und diesmoi ned von da Mittn… dad aufvoin!

  5. Wos san die “weiteren Schritte” die eingeleitet werdn? Pickt er den restlichen Duden auf die Tür?

  6. Hurament!! Genau das ist mir a passiert!!!!

    Warum macht man das grrrrrrrrrrrrr

    Das Zeug is ja teuer.

  7. is eh schön, wenn man viele schlaue Wörter kennt und das auch zeigen will – aber dann bitte auch richtig verwenden!

  8. Da hat er aber an ein paar Stellen wertvolle Zehntel liegen lassen. “hat mitgehen lassen”, “sehr anzuraten” tststs und überhaupt mit “Hallo” beginnen. 🙄

  9. Ein trauriges Beispiel dafür, dass einem ein Thesaurus nicht wirklich hilft, wenn man die Wörter nicht schon vorher halbwegs kannte.

    🤦‍♂️

  10. Und welche Schritte will er einleiten. Es steht in jeder Hausordnung dass man dabei bleiben muss wenn man die Wäsche in der Waschküche wäscht und aufhängen tut man sie zuhause.

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