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by Ok-Bruder518

14 comments
  1. “Es sind nicht die ~~Droiden~~ Fachkräfte, die ihr sucht”

  2. Wenn es wirklich Fachkräftemangel gäbe, kann es ja trotzdem Entlassung geben.

    Alles hier zu machen und ins Ausland gehen, wo es billigere Fachkräfte gibt.

    Edit: fehlende Worte und Grammatik

  3. Das Maimai stellt die wahrgenommenen Widersprüche in der öffentlichen Debatte treffend dar aber es spiegelt auch die notwendigen Veränderungen in der deutschen Wirtschaft wieder. Entlassen wird ja vor allem auf klassischen Industriearbeitsplätzen, die durch zunehmende Automatisierung und andere Entwicklungen (Verbrenner -> EV)
    obsolet werden. Händeringend gesucht werden (gute) ITler, Projektmanager, Experten im Bereich Energie, Pfleger, Ärzte uvm. Es ist also beides wahr. 

  4. Viele der stellen die abgebaut werden sind meine ich keine Stellen die typischerweise von Fachkräften besetzt werden. Ein Fabrikarbeiter am Band braucht keine Ausbildung. Die werden innerhalb von ein paar Tagen angelernt.

    Tatsächliche Fachkräfte die spezielle Fähigkeiten mitbringen fehlen definitiv.

  5. Massenentlassungen in der Stahlindustrie widersprechen aber nicht dem Fachkräftemangel in Erziehung und Pflege… Es ist halt branchenabhängig.

  6. Lasst uns einfach Omas und Opas von VW Bandarbeitern betreuen. Wir nehmen die Arbeitslosen und schieben sie wo (ganz) anders hin.

  7. Jedes mal wenn es “Fachkräftemangel” heißt, muss man sich einfach denken, sie meinen mit “Fachkräften” eigentlich bloß “billigere Arbeitskräfte”. Ergo: “Warum finden wir niemanden, der gleiche Arbeit für weniger Geld macht?”

  8. Ich verstehe nicht, warum das immer so als Widerspruch angesehen wird.

    Nur weil ich im Bereich A zu wenige Fachkräfte am Arbeitsmarkt bekomme, schließt das doch nicht aus, dass ich im Bereich F und Z über die Jahrzehnte hinweg durch geänderte Märkte und/oder Prozessautomatisierung einen zu großen Wasserkopf angesammelt habe und diesen in der Massenentlassung verkleinere.

    Das ist wie so oft in der Diskussionskultur: Es gibt nur ein Schwarz oder Weiß. Es gibt kein Schwarz UND Weiß, weil nur das eine (das mir besser gefällt) kann richtig sein!

  9. Das heisst nicht Entlassungen, das nennt sich Aufhebungsverträge, um dann eine ganze Abteilung nach Eurosupportland Rumänien oder direkt Indien auszulagern. Damit erzeugt man nur ganz kurz einen Fachkräftemangel, weil man behauptet, dass die Abteilung zu klein ist um alles zu stemmen. Wenn die Abteilung aufgehoben wurde, sind ja dann schließlich ganz viele Fachkräfte auf dem freien Markt für andere Firmen verfügbar.

  10. Lustigerweise ist der Mangel an billigen Arbeitskräften immer in einem anderen Raum.

  11. Ehrliche Meinung: In den letzten drei Jahrzehnten war es deutlich lukrativer, bei VW, Audi oder Mercedes am Band zu stehen, als im Handwerk zu arbeiten.

    Ich habe als Ferienjobber- Student jede Menge Elektriker, Klempner, Bäcker usw kennengelernt. Klar, war Schichtdienst. Aber man konnte deutlich mehr verdienen als in seinem gelernten Beruf, und weniger anstrengend war es häufig auch als auf der Baustelle.

    Als VW damals auf Vier Tage Woche gegangen ist, haben wir gescherzt, dass sie jetzt soviel verdienen wie wir, aber halt mit 80% des Zeitaufwands (ich bin seit meinem Abschluss in der Zulieferindustrie). Da gab es immer ein riesiges Gefälle zu allem anderen drumherum.

    Diese goldenen Zeiten neigen sich dem Ende zu. Der Kunde zahlt nicht 3000 Euro mehr für den VW, der ja qualitativ noch nicht mal besser ist als ein vergleichbares Produkt (selbst aus eigenem Hause). Da stecken einfach nur wesentlich mehr Lohnkosten drin. Und dass man das als Konzern auch dank 20% Staatsbeteiligung und Sperrminorität so lange ausgesessen hat, könnte das Ende von VW bedeuten.

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