Washington. Mehrere hundert nordkoreanische Soldaten sollen bei Kämpfen gegen die ukrainische Armee in der russischen Region Kursk getötet und verwundet worden sein. Das teilte ein hochrangiger Beamter des US-Militärs, der anonym bleiben wollte, am Dienstag mit. Genaue Zahlen konnte der Beamte nicht nennen, sagte aber, dass die nordkoreanischen Streitkräfte nicht kampferprobt zu sein scheinen, was zu einer hohen Zahl an Opfern führe.

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Das Weiße Haus und das Pentagon hatten am Montag bestätigt, dass norkoreanische Streitkräfte an vorderster Front an der Seite russischer Einheiten kämpften – in einigen Fällen auch unabhängig. Nordkorea hatte nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums rund 10.000 Soldaten nach Russland geschickt, um die Truppen Moskaus im Kampf gegen die Ukraine zu unterstützen – vor allem in die Region Kursk.

Ukrainische Streitkräfte waren im August überraschend auf russisches Gebiet vorgerückt und halten seither Teile besetzt. Im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine haben Moskau und Pjöngjang ihre militärische Zusammenarbeit ausgebaut. Die Ukraine verteidigt sich seit fast drei Jahren mit westlicher Hilfe gegen die russische Invasion.

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RND/AP/dpa