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Aktuelle News zum Ukraine-Krieg: In Moskau wurde ein russischer General getötet. In Kursk meldet die Ukraine „intensive“ russische Offensiven. Der Ticker.
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Update vom 18. Dezember, 21.23 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bittet um mehr Flugabwehrkomplexe für sein Land. „Die Anzahl solcher Systeme ist für uns sehr wichtig“, sagte er am Abend vor Gesprächen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte und Spitzenvertretern europäischer Nato-Staaten. Er betonte zudem, wie wichtig es sei, dass die Ukraine es über den Winter schaffe.
Nach Angaben von Rutte sollen bei dem abendlichen Treffen vor allem weitere Unterstützungsmöglichkeiten besprochen werden. Es gehe um die Frage, was man tun könne, um mehr Luftverteidigungssysteme und andere Waffen in die Ukraine zu bringen, sagte Rutte am Nachmittag bei einer Pressekonferenz mit Litauens Präsident Gitanas Nauseda. Dies sei dringend notwendig, weil die Ukrainer berechnet hätten, dass sie etwa 19 zusätzliche Luftverteidigungssysteme benötigen, um ihre kritische Energieinfrastruktur zu schützen.
Kursk-Offensive: Chef der ukrainischen Streitkräfte sah sich zu Schritt gezwungen
Update vom 18. Dezember, 19.45 Uhr: Olexander Syrsky, Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, hat die Offensive in der russischen Region Kursk als erzwungen bezeichnet. „Ich musste gleichzeitig den Angriff auf Charkiw stören, den Druck an der gesamten Front mindern und die Eröffnung einer weiteren Front in Sumy verhindern“, so Syrsky laut ukrainischen Medien gegenüber der französischen Zeitung Le Monde. Mit der Offensive in Kursk habe man die Stelle mit der geringsten russischen Verteidigung angegriffen und so das Angriffspotenzial der Armee von Kreml-Chef Wladimir Putin entlang der Nordgrenze der Ukraine geschwächt.
Update vom 18. Dezember, 19.08 Uhr: Nach Ansicht von Bundeskanzler Olaf Scholz ist es noch zu früh, um über westliche Truppen in der Ukraine zu sprechen. Auf eine entsprechende Frage zum Einsatz westlicher Soldaten an einem möglichen friedenssichernden Einsatz in der Ukraine, sagte der SPD-Politiker, man müsse immer in der richtigen Reihenfolge vorgehen. Die Ukraine müsse für sich erst mal definieren, was ihre Ziele in Bezug auf einen Frieden seien, der kein Diktatfrieden sei, so Scholz am Rande eines Treffens der EU-Staats- und Regierungschefs mit ihren Kollegen aus den Ländern des westlichen Balkans.

Ein Soldat der Ukraine beschießt russische Stellungen mit der Artillerie. © IMAGO/Stanislav KrasilnikovScholz will keinen „Diktatfrieden“ im Ukraine-Krieg erwirken
Update vom 18. Dezember, 18.15 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz hat auf einem Nato-Sondertreffen vor einem „Diktatfrieden“ im Ukraine-Krieg gewarnt. Er betonte, dass es „keine Entscheidung über die Köpfe der Ukraine hinweg“ geben dürfe, so Scholz am Mittwoch (18. Dezember) vor Beratungen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dem Nato-Generalsekretär Mark Rutte. Damit spielte der Bundeskanzler auf die Ankündigung des designierten US-Präsidenten Donald Trump an, den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine in 24 Stunden zu beenden.
Update vom 18. Dezember, 16.36 Uhr: FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann warnt davor, Russlands Präsident Wladimir Putin bereite sich auf einen Angriff auf die Nato vor. „Wir wissen, dass Putin sich vorbereitet darauf, möglicherweise Ende der 20er – wobei so eine Zahl immer gegriffen ist – auch einen Nato-Staat anzugreifen“, sagte die FDP-Verteidigungspolitikerin in Straßburg. Woher sie diese Informationen hat, sagte sie nicht.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von internationalen Medien und Nachrichtenagenturen, aber auch von den Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Krieg in der Ukraine lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Es gehe gerade um die Frage, ob Europa in der Lage sein werde, sich zu verteidigen, betonte Strack-Zimmermann. Mit Blick auf einen möglichen Angriff Russlands auf ein EU-Land sagte sie: „Zu hoffen, dass die Amerikaner uns da schon raushelfen, ist naiv.“ Ein Erfolg Putins in der Ukraine führe dazu, dass „auch die Nachbarstaaten der Ukraine nicht mehr sicher sein werden“.
Trotz Warnung vor Putin-Angriff: Schuldenbremse muss nicht reformiert werden
Sie machte sich zudem für ausreichende Militärausgaben stark. Auf die Frage, ob dafür auch die deutsche Schuldenbremse gelockert werden sollte, sagte sie: „Wer einen Haushalt von 450 Milliarden Euro im Jahr hat – und damit einen der stärksten in Europa – der kann natürlich auch, ohne sich zu verschulden, in Verteidigung investieren.“ Es sei eine Frage der Priorisierung.
Update vom 18. Dezember, 15.46 Uhr: Die russische Offensive an der Ukraine-Front geht unterdessen weiter. Im Oblast Donezk ist die Stadt Kurachowe in akuter Gefahr, von den russischen Truppen eingenommen zu werden. Sprecher der ukrainischen Armee, Nasar Woloschyn äußerte sich über die Lage vor Ort, man habe in den letzten 24 Stunden 28 russische Angriffe am Frontabschnitt entlang Kurachowe abwehren können.
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Weiter sagte er, „unsere Befestigungsanlagen in einigen Stellungen“ wurden „kritisch zerstört“. Das russische Militär meldete außerdem die Einnahme von den Ortschaften Stari Terny und Trudowe. Die Eroberung Kurachowes stehe kurz bevor.
Russland mit massivem Drohnenangriff auf die Ukraine – 51 Kamikazedrohnen abgeschossen
Update vom 18. Dezember, 15.03 Uhr: In der Nacht auf den Mittwoch wurde die Ukraine wieder massiv von Russland beschossen, wie die ukrainische Nachrichtenagentur Ukrinform schreibt. Insgesamt sollen die ukrainischen Luftverteidigungskräfte 51 russische Kamikazedrohnen abgeschossen haben, wie die Luftwaffe auf Telegram berichtet.
Update vom 18. Dezember, 13.11 Uhr: Die EU hat der Ukraine nach Erfüllung von Reformauflagen weitere Finanzhilfen in Höhe von rund 4,1 Milliarden Euro überwiesen. Wie die zuständige EU-Kommission mitteilte, wurden damit mittlerweile insgesamt 16,1 Milliarden Euro aus dem neuen Unterstützungsprogramm ausgezahlt.
Zu den für die neuen Hilfen veranlassten Reformschritten zählen nach Angaben der EU-Kommission zusätzliche Verwaltungskapazitäten zur Korruptionsbekämpfung sowie ein neues Gesetz zur Vermeidung, Verringerung und Überwachung der industriebedingten Umweltverschmutzung. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte zuletzt von beeindruckenden Fortschritte bei wichtigen Reformen auf dem Weg in die EU gesprochen.
Putin-Sprecher Peskow über das Attentat in Moskau: „terroristische Methoden“
Update vom 18. Dezember, 12.11 Uhr: Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte über das Attentat des russischen Generals Igor Kirillow in Moskau: „Es ist inzwischen offensichtlich, wer diesen terroristischen Angriff befohlen hat.“ Für Russland sei das Attentat klar ein terroristischer Akt. Weiter äußerte sich Peskow: „Es hat sich einmal mehr bestätigt, dass das Regime in Kiew nicht vor terroristischen Methoden zurückschreckt“
Update vom 18. Dezember, 9.43 Uhr: Nach dem tödlichen Bombenanschlag auf den russischen General Igor Kirillow hat der russische Inlandsgeheimdienst FSB nach eigenen Angaben einen Tatverdächtigen festgenommen. Der Mann aus Usbekistan habe gestanden, dass er vom ukrainischen Geheimdienst SBU angeworben worden sei und von ihm den Sprengsatz erhalten habe. Das teilte der FSB in Moskau mit. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben nicht.
Medien in der russischen Hauptstadt berichteten, dass zwei Verdächtige festgenommen worden seien. Durch Überwachungskameras am Tatort hätten die Behörden deren Autos identifizieren können, meldeten die Zeitungen Kommersant und Iswestija und das Portal RBK.
Kirillow, Chef der russischen Truppen zum Schutz vor atomaren, biologischen und chemischen Waffen, war am Dienstagmorgen vor seinem Wohnhaus in Moskau von einem Sprengsatz getötet worden. Auch sein Adjutant kam ums Leben. Russische Ermittler sprachen von Terror und gingen sofort von einer Tat ukrainischer Geheimdienste aus. In Kiew ließ der SBU inoffiziell durchblicken, dass der Anschlag auf sein Konto gehe.
Hohe Verluste in Kursk für Nordkoreas Armee – USA nicht beteiligt an Tötung des russischen Generals
Update vom 18. Dezember, 6.10 Uhr: Die auf Seiten Russlands kämpfenden nordkoreanischen Einheiten haben nach Einschätzung eines US-Regierungsvertreters bei Gefechten mit der ukrainischen Armee in der russischen Grenzregion Kursk hohe Verluste erlitten. „Nach unserer jüngsten Schätzung hat Nordkorea mehrere hundert Opfer zu beklagen“, sagte der US-Militärverantwortliche am Dienstag in Washington. Die von ihm genannte Opferzahl schließe leicht verletzte Soldaten ebenso wie getötete Soldaten ein, sagte der Regierungsvertreter weiter.
Es seien Soldaten jeden Dienstgrades betroffen. „Dies sind keine kampferprobten Truppen. Sie waren noch nie in einem Gefecht“, fuhr er fort.
Update vom 17. Dezember, 22.05 Uhr: Die USA waren nach Angaben eines US-Regierungsvertreters nicht über Pläne zur Tötung des russischen Generals Igor Kirillow in Moskau informiert – und unterstützen ein solches Vorgehen auch nicht. „Die USA waren nicht im Voraus über die Operation informiert, und wir unterstützen oder ermöglichen diese Art von Aktivitäten nicht“, sagte der Regierungsvertreter, der namentlich nicht genannt werden wollte, am Dienstag in Washington.
Der 54-jährige Kirillow wurde am Dienstag in Moskau durch ein Bombenattentat getötet. Der General leitete die Chemiewaffen-Abteilung von Putins Armee. Aus Geheimdienstkreisen in Kiew hieß es, der ukrainische Geheimdienst SBU sei für das Attentat verantwortlich. Kirillow sei ein „absolut legitimes Ziel, da er den Befehl zum Einsatz verbotener chemischer Waffen gegen das ukrainische Militär gab“.
Europäische Nato-Staaten wollen Selenskyj mit sprechen
Update vom 17. Dezember, 20.17 Uhr: Spitzenvertreter führender europäischer Nato-Staaten wollen am späten Mittwochabend mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über weitere Unterstützungsmöglichkeiten reden. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Bündniskreisen soll es bei dem von Nato-Generalsekretär Mark Rutte organisierten Treffen auch um mögliche Sicherheitsgarantien für den Fall eines Waffenstillstandes mit Russland gehen.
Am Dienstag hat der Leiter des Büros des Präsidenten der Ukraine, Andrii Yermak, laut Bericht Interfax-Bericht erklärt, dass die Ukraine keine Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs führen sollte, solange Russland noch über Mittel für den Krieg verfügt. Auch hatte Yermak in einem Interview mit Suspilne erklärt, dass die Ukraine mangels Sicherheitsgarantien und einer Einladung zum Nato-Beitritt sowie einem Mangel an Waffen, nicht bereit für mögliche Verhandlungen sei.
Schwere Angriffe auf Donezk: Russland beschießt Ost-Ukraine fast dreitausendmal
Update vom 17. Dezember, 19.39 Uhr: Innerhalb des vergangenen Tages soll Russland in der ostukrainische Region Donezk drei Ortschaften 2968 Mal beschossen haben. Bei den Angriffen seien nach Angaben der Hauptverwaltung der Nationalpolizei in der Region zivile Objekte zerstört worden. Ein Zivilist sei getötet worden, heißt es laut ukrinform in der Nachricht. Bei den Orten handelte es sich demnach um die Städte Bilyzke, Myrnohrad und Pokrowsk.
Ukrainische Soldaten spionierten wohl für Putin F-16-Bewegungen aus
Update vom 17. Dezember, 18.35 Uhr: Unter den russischen Agenten, die der ukrainische Sicherheitsdienst am Dienstag entlarvt haben soll, sollen auch ukrainische Soldaten gewesen sein. Vier Armeeangehörige seien im Gebiet Dnipropetrowsk festgenommen worden, teilte die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft laut dpa in Kiew mit.
Als Hauptverdächtiger gelte ein Soldat mit prorussischen Überzeugungen. Er habe drei Kameraden für das Sammeln von Informationen angeworben. Denen habe er vorgetäuscht, er arbeite für ukrainische Geheimdienste. Der Geheimdienst SBU sprach sogar von einem Netz aus zwölf Personen. Einige von ihnen seien aus dem Armeedienst desertiert. Unabhängige Bestätigungen für die Angaben gab es nicht. Als Spione für Russland sollen die ukrainischen Soldaten die Bewegungen der Kampfjets F-16 und andere Militärgeheimnisse ausgekundschaftet haben.
Russische Spionage im Ukraine-Krieg: Ukrainischer Sicherheitsdienst soll 12 Agenten aufgespürt haben
Update vom 17. Dezember, 17.47 Uhr: Der ukrainische Sicherheitsdienst soll 12 russische Agenten entlarvt haben, die versucht haben sollen F-16 Flugzeuge im Ukraine-Krieg aufzuspüren. Das berichten ukrinform unter Berufung auf den Sicherheitsdienst. Demnach sollen die Agenten im Auftrag der Hauptverwaltung des Generalstabs der russischen Streitkräfte agiert haben. Sie sollen für Moskau Feuerpositionen der ukrainischen Luftverteidigung und die Standorte von Militärflugplätzen auf dem Territorium von fünf Regionen ausspioniert haben, so der Sicherheitsdienst.
News aus dem Ukraine-Krieg: Russland versucht ukrainische Truppen in Donezk einzukesseln
Update vom 17. Dezember, 16.53 Uhr: Russland soll im Ukraine-Krieg seine Versuche fortsetzen, die ukrainischen Truppen in der Nähe der Ortschaft Welyka Nowosilka im Oblast Donezk einzukreisen. Putins Truppen versuchen laut Analyse des ukrainischen OSINT-Projekts DeepState den Frontabschnitt Wremiwka für die ukrainischen Truppen abzuschneiden. DeepState berichtete, dass Russland Schritte unternehmen, um Welyka Nowosilka einzukreisen, die Logistik zu blockieren und schließlich das Dorf zu besetzen.
Russland wirft Ukraine Anschlags-Pläne auf russische Militärs und politische Persönlichkeiten vor
Update vom 17. Dezember, 16.09 Uhr: Nach dem Anschlag auf einen ranghohen russischen Militärvertreter in Moskau, wirft Russland der Ukraine vor, Dutzende Versuche unternommen zu haben, russische Militärs und politische Persönlichkeiten zu töten. Der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, Rodion Miroshnik, erklärte laut Bericht der russischen Nachrichtenagentur Tass am Dienstag, dass es solche Fälle von versuchten Tötungen auch in den Regionen Cherson, Donezk und Luhansk gegeben habe.
Über den Anschlag auf den getöteten Kommandeur, Igor Kirillow, am Montag, sagte Miroshnik demzufolge, dass die russischen Ermittlungsbehörden eine umfassende rechtliche Bewertung vorlegen würden. Derzeit weise alles auf einen Auftragsmord hin.
Lage im Ukraine-Krieg: Russland startet „Intensive“ Gegenoffensive in Kursk
Update vom 17. Dezember, 15.06 Uhr: In der russischen Grenzregion Kursk sollen Wladimir Putins Truppen eine „intensive“ Gegenoffensive gestartet haben. Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, Oleksandr Syrskyj, erklärte am Dienstag laut AFP-Bericht, dass an der Offensive auch „nordkoreanische Armeeeinheiten“ beteiligt seien. Wie zuvor berichtet, verwies Syrskyj auch auf Verluste für Putins Truppen. Seit drei Tagen sollen die russische „Offensivoperationen“ laufen, so der Oberbefehlshaber laut Bericht der ukrainischen Nachrichtenagentur Interfax in einer Online-Ansprache.
Putins Verluste im Ukraine-Krieg: Russland soll auf veraltete Ausrüstung aus Sowjetzeit setzen
Update vom 17. Dezember, 14.47 Uhr: Der britische Verteidigungsgeheimdienst gibt an, dass Russland seit Beginn des Ukraine-Kriegs mehr als 3.600 Kampfpanzer und fast 8.000 gepanzerte Fahrzeuge verloren haben soll. Das berichtet European Pravda. Die Verluste des russischen Präsidenten Wladimir Putin sollen demnach weiter zunehmen. Russland soll daher laut Bericht vermehrt veraltete und schlecht gewartete Ausrüstung aus der Sowjetzeit aus strategischen Depots im Krieg nutzen.
Lage an der Kursk-Front: Ukraine-Spezialkräfte melden Tod von 50 Nordkorea-Soldaten im Ukraine-Krieg
Update vom 17. Dezember, 13.33 Uhr: Im Ukraine-Krieg sollen Soldaten des 8. Regiments der Spezialkräfte des Sicherheitsdienstes der Ukraine innerhalb von drei Tagen 50 nordkoreanische Soldaten in Kursk getötet haben. Das berichtet ukrinform unter Berufung auf Angaben der Pressestelle der Spezialeinheiten. Demzufolge sollen die Einheiten 47 weitere nordkoreanische Soldaten in der russischen Grenzregion verletzt haben.
Explosion in Moskau: Putins General bei Anschlag getötet
Erstmeldung: Moskau – Bei einer Explosion in Moskau ist nach Behördenangaben ein ranghoher russischer Militärvertreter getötet worden. In der Nähe eines Wohnhauses im Südosten der Hauptstadt sei am Dienstagmorgen ein Sprengsatz detoniert, teilte das russische Ermittlungskomitee mit.
Russischer General bei Anschlag in Moskau getötet
Der Kommandeur der russischen Truppen zur Abwehr von Angriffen mit radioaktiven, biologischen und chemischen Kampfstoffen, Igor Kirillow, sowie sein Assistent seien dabei getötet worden. Es seien Mordermittlungen eingeleitet worden. Der Sprengsatz war demnach in einem Elektroroller detoniert, als Kirillow am Morgen das Haus verließ, um sich zur Arbeit fahren zu lassen. Der 54-Jährige gehörte zu den bekanntesten Gesichtern des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine.
Die Ukraine steckt nach Angaben aus eigenen Sicherheitskreisen hinter der Tötung des ranghohen Militärvertreters. Bei der Explosion wurde offenbar der Eingang des Gebäudes schwer beschädigt und die Fensterscheiben mehrerer Wohnungen gingen zu Bruch, wie auf Fotos zu sehen war, die von russischen Medien veröffentlicht wurden.
Ukraine tötet offenbar russischen General in Moskau
Großbritannien hatte im Oktober wegen des Vorwurfs des Einsatzes von Chemiewaffen in der Ukraine Sanktionen gegen Kirillow verhängt. Kreml-Chef Wladimir Putin hatte am Montag gesagt, die russischen Truppen seien in der Ukraine an der gesamten Front im Vorteil. Der Vormarsch der Armee habe sich beschleunigt, sagte Putin bei einem im Fernsehen übertragenen Treffen mit der russischen Armeeführung. 2024 sei „das entscheidende Jahr bei der Erreichung der Ziele“ der Offensive im Nachbarland.
Russland sieht „Terrortat“: Russischer General in Moskau getötet
Indes haben russische Ermittler den Mord an dem General als Terroranschlag eingestuft. Kiews Geheimdienst SBU hatte am Montag Vorwürfe erhoben, nach denen Kirillow für den Einsatz von Chemiewaffen in der Ukraine verantwortlich sei. Russland erklärte wiederholt, seine Chemiewaffen beseitigt zu haben. Kirillow wiederum hatte der Ukraine unter anderem vorgeworfen, Biolabors der USA auf ihrem Gebiet zu betreiben.
Russlands Chefermittler Alexander Bastrykin übernahm die Kontrolle über den Fall. Laut russischen Medien soll der Sprengsatz mutmaßlich vom Signal eines Mobiltelefons gezündet worden sein. Untersucht würden nun auch Mobilfunkverbindungen in dem Stadtviertel, hieß es.
Interaktive Karten zur Front im Ukraine-Krieg
Unsere aktuellen Karten zum Frontverlauf im Ukraine-Krieg geben einen Einblick in die neuesten Entwicklungen im Krieg Russlands gegen die Ukraine. (red mit Agenturen)